Nachbarn haben sich Hausschwein zugelegt

    • (1) 26.12.16 - 08:05

      Hallo zusammen

      Unsere Nachbarn (Mietwohnung 2 Etage ohne Garten ) haben am Heiligabend Mittags ein 40 Kilo Hausschwein zu zweit in ihre Wohnung getragen

      Nun ist es so das diese Leute extrem Assi sind, Bude und die Personen selbst stinken extrem, Reden kann man mit denen nicht da entweder betrunken oder bekifft.

      Vermieter (Wohnungsbaugesellschaft) unternimmt trotz vieler Beschwerden nichts gegen diese Leute.

      Nun zur Frage

      Müssen wir dieses Schwein jetzt ertragen?

      Es grunzt und rumpelt in der Bude.

      Denke weder Amtsveterinär noch Tierseuchenkasse (wo solche Tiere zu melden sind!) wurden informiert.
      Dazu finde ich so ein Schwein durchaus nicht ungefährlich. Ausgehebelte Türen und Angriffe auf Kinder da sie wohl als Rangniedrig angesehen werden.

      Und zuletzt die Artgerechte Haltung.

      Schwein in einer Mietwohnung im 2 Stock ohne Garten? Mit 36 Treppen? Ohne Leine spazieren?

      Ist es echt jetzt Fakt das diese Sau da jetzt lebt auf Dauer?

      Hat jemand Infos wie dagegen vorzugehen ist?

      • Hallo,

        wenn in eurem Haus Tier- bzw. Hundehaltung erlaubt ist, darf dort auch ein Schwein gehalten werden denke ich.

        Das was du beschreibst, stellt natürlich keine optimale Tierhaltung dar. Wie kommt das Schwein z.Bsp. die Treppen rauf und runter? Artgerechte Tierhaltung ist was anderes. Dennoch gibt es Millionen Hunde zum Beispiel, die in Wohnungen gehalten werden, dort ein "Hundeklo" nutzen, das ist auch alles andere als Artgerecht, und doch erlaubt.

        Ob eine Gefahr von dem Schwein ausgeht kann ich nicht beurteilen, in der Regel gelten sie doch als gutmütige und liebe Tiere.

        schau mal hier:

        http://kampfschmuser.de/t/schweinehaltung-in-mietwohnung-erlaubt.6286/

        • Danke für deine Antwort

          Im Mietvertrag steht das eine Erlaubnis erforderlich ist für die Haltung von Tieren.

          Da diese Personen aber nicht mal das Treppenhaus putzen wie es ebenfalls im Vertrag steht ist nichr davon auszugehen das die vorher eine Erlaubnis eingeholt haben!

          Diese Leute sind einfach nur abartig.

          Eingetretene Türen, nachts Randale, Gefängnisaufenthalte und Gestank - das Schwein ist nun die Krönung von allem!

          Irgendwann reicht es!

          • eine Genehmigung einzuholen ändert dann ja auch nichts an der Tatsache

            Ich habe nie zur Miete gewohnt, kenne mich daher nicht aus.

            Ich könnte nicht in einem solchen Haus wohnen und würde wahrscheinlich umziehen.

            • Wir versuchen seit 2 Jahren eine Wohnung zu finden.

              Leider ist das in dieser Stadt hier sehr schwierig

              Die Wohnungen sind begehrt und man kann sich mit 40 bis 50 anderen lediglich bewerben.

              Eigentum ist ebenfalls kaum zu bekommen bzw unbezahlbar.

              Untragbare Situation aus der wir leider nicht entfliehen können denn sonst wären wir hier schon lange weg!

              Das ist jetzt natürlich wieder mal urbia- mäßig übertrieben#rofl

              • Was soll daran übertrieben sein? Würdest du ernsthaft in einem Haus bleiben mit Leuten die ständig bekifft oder betrunken sind, stinken und Türen eintreten?

                • Na klar würde ich! Denn das ist MEIN ZUHAUSE! Bestenfalls würde ich alles dran setzen, dass diese Herrschaften gehen müssen- schließlich legen diese Fehlverhalten an den Tag und nicht ich!

                  • Hmm, in dem Fall ist es ja nur eine Mietwohnung, ok wenn man dort vielleicht schon Jahrzehnte lebt hängt man vielleicht auch daran, aber sonst ist eine Mietwohnung diesen Stress doch eher nicht wert, wenn man denn Ersatz findet, denke ich.

                    Da würde ich wahrscheinlich eine neue Wohnung vorziehen, solche Streitigkeiten können Jahre dauern.

                    Findet man keinen Ersatz und kommt Eigentum nicht in Frage, dann bleibt einem nichts anderes übrig als zu kämpfen. In allen anderen Fällen wäre mir meine Zeit für solche Streitigkeiten zu schade.

                    Gruß

                    Andrea

              Du kannst mir gerne glauben das es mitnichten übertrieben ist!

              Wir schreiben dauernd Beschwerden an den Vermieter - jedoch interessiert es diese Wohnungsbaugesellschaft überhaupt nicht was hier abgeht

              Polizei rufen bei eingetretenen Türen und nächtlichen Eskalationen bringen ebenfalls nichts.

              Die Beamten kennen die Leute, sie sind mit stattlichen Vorstrafenregistern belastet und immer mal sitzt einer von denen im Gefängnis.

              Mietminderung hat lediglich eine Zahlungsaufforderung des Vermieters zur Folge mit Androhung von Lohn Pfändung usw. Wer will denn dauernd solchen Ärger und den PapierKrieg mit Anwalt und Gericht?

              Die hausen halt hier wie sie wollen und es passiert nix.

              Nachdem in der Wohnung ein Bekannter von denen eskaliert ist gab es vom Amt neue Einrichtungsgegenstände und neue Tüten vom Vermieter.

              Nett oder?

              Die sind Abschaum und bleiben das ihr Leben lang.

              Wir hoffen trotz der angespannten Wohnubgslage bald was anderes zu finden um dem Chaos hier entfliehen zu können!

        Ich würde aus dem assi Haus ausziehen. Da will dich keiner freiwillig wohnen?

Hallo!

Teile es doch erst mal dem Vermieter mit. Normalerweise wird ein Hausschwein nicht genehmigt wegen der höheren Störungen der Nachbarn. Außerdem habe ich intensive Zweifel, dass die Nachbarn das selber länger als einige Monate durchhalten.

Ich würde eher vermuten, dass das eher ein Witz zu Weihnachten war, eine echte Schnapsidee, sie aber selber merken, dass es so nicht geht. Mini- und Hängebauchschweine werden um die 60-80 Kilo schwer, normale Hausschweine mal eben je nach Rasse durchaus 300 Kilo. Überleg Mal, was die an Unmengen Futter verputzen und wie viel Kot und Urin da entsteht - da reicht ein kleines Katzenklo nicht. Vor allem stinkt das auch deutlich schlimmer von den Ausscheidungen her, das hält ja keiner in der Wohnung aus.

Auch das Veterinäramt wäre eine Anlaufstelle wegen der nicht artgerechten Haltung.

Naja, über artgerechte Tierhaltung brauchen wir uns hier nicht zu unterhalten... schaut mal wie die Schweine in einem Mastbetrieb gehalten werden, da geht es dem Hausschwein mit Sicherheit besser.

Allerdings würde ich mir die Lärmbelästigung und den Gestank nicht gefallenlassen.

Wir hatten auch gerade einen Wasserschaden in der Wohnung und haben eine Mietminderung veranlasst. Schau mal unter mietminderungstabelle.de da findest du mit Sicherheit was.

Und wenn's ums Geld geht wird der Vermieter sicher auch aktiv ;-)

Informier dich mal über das Thema mietminderung :-)

(18) 22.02.17 - 09:53

Zum einen würde ich das V-Amt benachrichtigen wegen nicht artgerechter Haltung. Ein Hausschwein kann locker mal 200 - 300 kg auf die Wage bringen. Selbst ein Minischwein wiegt seine 80 kg. Da entsteht schnell unheimlich h viel Dreck und fressen muss es ja auch dem entsprechend viel. Zweitens würde ich eine Mitminderung knallhart durchziehen. Hol dir Hilfe vom Mieterschutzbund. Die geben dir auch Rechtsbeistand. Die WoGe kann dir gar nichts, solange du ein recht dazu hast, die Miete zu mindern. Solche Sachen wie Drohung mit Pfändung, sind nur leere Drohungen. Der Vermieter hat eine Fürsorgepflicht. Hält er die nicht ein, verletzt er auch seine Vertraglichen Pflichten. Dir muss es möglich sein als Mieter, der seine Miete regelmäßig Zahlt auch dem entsprechend Wohnen zu können. Ist das nicht gegeben. Mietminderung.

Lärmende Nachbarn, solange es kein Altagslärm ist wie Kindergeschrei oder Stühlerücken usw. Musst du dir auch nicht gefallen lassen. Es mindert deine Wohnqualität, also minderst du die Miete, wenn dagegen nichts unternommen wird. Auch Gestank und Dreck brauchst du dir ich gefallen zu lassen. Je nach dem was es ist kann das locker mal ne Minderung von 70% - 80% sogar 100% sein, je nach dem, wie eingeschränkt die Wohnqualität ist.

Ich hatte eine Wohnung, die hatte von oben bis unten an den Außenwänden Geschimmelt. Meine Möbel und klamotte sind durch die Feuchtigkeit ebenfalls betroffen gewesen. Sprich ich konnte knapp die hälfte meines Eigentums in die Tonne kloppen. Ich kam mit Lüften und Heizen nicht hinterher. Die Luftfeuchtigkeit war im Winter bei 90%! Ich habe meine Miete auf anraten des Mieterschutzbundes um 100% gemindert. Auch mir hatte man damals mit Anwalt und Pfändung und so gedroht. Der Schutzbund sagte aber, ich solle mich deshalb nicht einschüchtern lassen und meine Miete nicht zahlen, bis daran was geändert wurde. Nach 6 Monaten, mit Gutachtern und Anwaltschreiben und was weiß ich alles, wars dann endlich zu Ende. Man hatte mir eine andere Wohnung angeboten, die ganz in der Nähe war. Den Umzug und meine Möbel und Klamotten hatte man mir auch bezahlen müssen. Die Gutachter hatten festgestellt, daß die Wohnung durch den Schimmel nicht mehr bewohnbar ist und diese müsse von grundauf entkernt werden. Es war im übrigen schwarzer Schimmel, der auch starke gesundheitliche Schäden verursachen kann. Habe immer noch was davon. Chronischer Schnupfen. Zum Glück kein Asthma oder so.

Im übrigen ist das Haus mittlerweile Abgerissen worden.

Aber was ich damit sagen will, nur mit Hartnäckigkeit und der entsprechenden Hilfe kommt man durch.

Klar, wenn du die Möglichkeit hast umzuziehen, mach es auf jeden Fall. Aber an sonsten würde ich den Vermieter auf den Pott setzen. Hol dir wie gesagt Hilfe vom Mieterschutzbund. Die sind echt mit allen Wassern gewaschen und bekommen meistens auch den blödesten Vermieter klein. Dafür sind die da.

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