Chihuahua oder Malteser -Familienhund-???

    • (1) 09.01.17 - 17:41

      Hallo,

      wir mussten leider vor Kurzem unseren Yorkie einschlafen lassen, da er sehr krank war (er war 16 Jahre alt) :(.

      Nun hätten wir sehr gern wieder einen Hund (wobei das noch Zeit hat, wir dachten so im Sommer, da wir dann wegen Urlaub erstmal länger zu Hause wären), jedoch keinen Yorkie mehr.

      Wir haben jetzt erstmal einen Chihuahua (wollte ich schon mein Leben lang haben) oder aber einen Malteser in die "engere" Wahl gezogen :).
      Es soll auf jeden Fall ein möglichst kleiner Hund sein und er soll sich als Familienhund eignen, da wir zwei Kids haben (8&6 Jahre alt).

      Natürlich haben wir uns bisher schon reichlich belesen/informiert und ich plane auch, in den nächsten Wochen, mal bei jeweils einem Malteser- und Chihuahua-Züchter, einen "Info-/Besichtigungstermin" auszumachen (hoffe, das klappt).

      Zu welcher Rasse würdet ihr denn raten?

      Noch zu den Eckdaten:
      Wir sind, wie gesagt, eine Familie mit 2 Kids (8&6), leben im Eigenheim mit großem Garten (sehr ländlich) und haben schon Erfahrung mit Hunden.
      Ach ja, generell müsste der Kleine 3x pro Woche knapp 5 Std. Vormittags alleine bleiben, da ich dann arbeite....

      Viele Grüße

      poca

      • Hallo,

        Obwohl ich persönlich auf größere Hunde stehe würde ich wenn ich einen von beiden nehmen müsste den malteser nehmen.als Alternative wäre ein Toy- oder Kleinpudel ggf. ein Vorschlag. Die sind auch sehr Familienfreundlich. Unsere Tierärztin empfahl uns damals als wir vor einem jahr die Überlegung hatten welche Rasse bei uns einzieht die Pudel (in unserem fall grospudel)da zumindest alle Tiere die sie in der Praxis behandelt sehr robust und wenig anfällig für Krankheiten sind.

        Die Schulfreundin meines Sohnes hat zwei chihuahua 1,0kg &1,5kg ausgewavhsen. Beide sind zwar süß anzuschauen aber auch recht empfindlich und schreckhaft. Ihr müsst wissen was ihr mit dem Tier machen wollt.

        Vg geli

        Ohne einen Chihuahua-Halter verletzen zu wollen, die meisten Chihuahuas welche ich kennen sind irgendwie keine vollwertigen Hunde. Machen ins Katzenklo oder noch lieber auf den Teppich, verbringen mehr Zeit auf dem Arm, in der Tasche als auf einer Wiese tobend, Bergwanderungen "erleben" sie im Tragbeutel. Die Ausnahme-Chihuahuas, welche rundum "echte" Hunde sind, auch so gehalten werden, werden von mittelgrossen, grossen Hunden nicht mal als solche wahrgenommen, sprich rumtoben mit Hunden fällt flach, weil sie nicht als solche erkannt und akzeptiert werden. Von der Fragilität des Tieres ganz zu schweigen, rumtoben mit 6 und 8 jährigen Kindern birgt wiederum sehr grosse Unfallgefahr.

        Insofern würde ich zum Malteser tendieren, oder wie schon empfohlen wurde zum Pudel. (Geruchstechnisch, intelligenztechnisch und von der Lebenserwartung her so oder so Pudel, was die Haarpracht anbelangt und der damit verbundene Kostenaufwand, naja....)

        Hallo!

        Ich wollte auch lange einen Chihuahua, wir waren auch bei mehreren Züchtern, aber irgendwie sind wir dann bei einer anderen Rasse gelandet.
        Aus folgenden Gründen: Chihuahuas sind oft sehr bezogen auf eine Person. Sie können dann anderen gegenüber sehr giftig werden. Können! ;-)
        Auch finde ich sie nicht geeignet für kleinere Kinder, da Kinder oft nicht gerade feinfühlig sind.
        Natürlich hat ein Chihuahua auch Vorteile: man kann sie überall hin mitnehmen (sogar im Flugzeug, wobei ich das keinem Hund zumuten würde) und die Kosten halten sich auch im Rahmen im Gegensatz zu einem Schäferhund.

        Ich bin heute froh, dass ich mich umentschieden habe, für mich gibt es keinen besseren Familienhund als eine Franz. Bulldogge #verliebt
        Aber selbst verständlich bleibt das jedem selbst überlassen ;-)

        LG
        sonntagskind

        • .......es gibt es keinen besseren Familienhund als eine Franz. Bulldogge #verliebt.....#pro#pro#pro

          Da kann ich dir 10000 % zustimmen. Wir haben Schäferhund, Pudel, Mops und Französische Bulldogge. Alle sind ideale liebe Familienhunde aber die Bulldogge toppt alles,Bulldoggen sind Clowns und alle gleich, das habe ich oft gelesen und es stimmt

          • Wir hatten bis einige Jahre vor unserem Bully einen Schäferhund-Mix. Absolut toll, keine Frage.
            Aber meine Hündin ist für mich nochmal mehr ein Seelenhund.
            Sie ist so freundlich zu jedem, liebt Kinder und ist - sieht man ja am Körperbau - sehr robust und lässt auch alles mit sich machen. Und durch die Größe ist es mit ihr überall absolut unkompliziert.
            Wäre die Rasse gesundheitlich nicht so anfällig (aber im Grunde hat ja jede Rasse irgendwas), würde ich sie jedem mit kleineren Kindern empfehlen.

        Auch ich kann unterschreiben, dass die Französische Bulldogge ein Super-Familienhund ist. Allerdings ist unser Bully sehr untypisch: er ist total agil, rennt wie ein Windhund, ich versuche ihm gerade seinen Jagdinstinkt auszureden und er findet andere Hunde super.

        Die typischen Bullyeigenschaften wären somit, dass er sehr verschmust und dickköpfig ist.....und manchmal ein richtiger Clown!!

        • Hi!

          In unserer Bully-Gassigruppe ist auch eine Hündin, die nicht gerade bullytypisch ist, sie ist immer nur am Rennen. Auch ist sie sehr dünn, man kann die Rippen richtig sehen. Fressen tut sie aber ausreichend.

          Jagdtrieb hat unsere auch, jedes wehende Blatt wird ausreichend begutachtet #augen
          Gib mir doch mal einen Tipp - gern auch per PN, hat hier ja nix zu suchen - wie du dagegen vorgehst.

          LG
          sonntagskind

          • Huhu,

            im Moment gehen wir im Wald wieder nur mit Schleppleine. Auf der (Hunde-)Wiese sind meistens interessante Hunde, da ist die Krähe dann egal.... .
            Wenn ich einige Zeit nur mit Schleppi gelaufen bin ( nein, nicht ich, sondern der Hund), wird es automatisch weniger, da das "selbstbelohnende Verhalten, also die Jagd selber, wegfällt.

            LG, Nicole

    es kommt haupt sächlich darauf an, dass ihr den Hund anständig erzieht. An der Rasse direkt eine Familienfreundlichkeit fest zu machen, klappt nicht immer, es kommt auch auf den jeweils einzelnen Charakter des Hundes an.

    Ein Chihuahua ist ein voll wertiger Hund, er muss halt auch Hund sein dürfen!

    Hallo Poca,
    ich finde bei der Wahl des Hundes kommt es sehr auf den Charakter an. Wir selbst haben alle unsere Hunde aus dem Tierheim (alles Mischlinge) und sind super glücklich mit ihnen (und da warten so viele auf ein zu Hause, auch viele kleine Rassen). Vielleicht schaust du mal bei einem vorbei? Bei kleinen Hunderassen sind leider viele Qualzuchten dabei (Mops, Miniaturrassen etc.) überlege dir bitte gut was du da unterstützen magst und was nicht. Generell kannst du ja mal auf der Vermittlungsseite von Tasso schauen: https://shelta.tasso.net, da kann man genaue Angaben zu den Vorstellungen des Tieres machen und auch den Standort eingrenzen ;)

    Viel Glück bei eurer Suche,
    Tina

    Ich habe zwar keinen Hund und bin ein Katzenmensch - aber im Familien - und Freundeskreis gibt es viele Hunde. Was ich in den letzten 20 Jahren so an Erfahrung mitgenommen habe:
    Keine "Rassehunde" mehr!
    Egal welche, bis auf Ausnahmen hatten alle Probleme mit Überzüchtung und Degenerationserscheinungen. Und wir reden hier nicht von Hinterhofzuchten.
    Wundert mich auch nicht, wenn der Mensch so massiv eingreift, primär um optischen Ansprüchen zu genügen, geht es eben oft schief.
    Die Probleme mit Möpsen, Schäferhunden etc. sind ja nur die prominentesten Beispiele. Inzwischen gibt es fast nur noch Mischlinge in meinem Umfeld.

    Gerade bei so Winzlingen wie Chihuahuas wäre ich seeehr vorsichtig.

    Ich kenne das selbst mit Katzen - all' unsere tollen, preisgekrönten Zuchtkatzen damals wurden nie alt, waren oft krank und charakterlich auch oft nicht doll.
    Für mich gibt es nur noch FFWK's - Feldwaldwiesenkatzen. Der älteste meiner Kater dieser Art wurde 23 Jahre alt und war vorher ein halbes Jahr kränklich, das wars.
    Die momentanen zwei Nachfolger (Wildgeburten) leben seit 12 Jahren bei mir und waren bisher auch nie krank.

    Ich würde ins Tierheim gehen und mir einen kleinen, feinen Mischling aussuchen.

    LG, katzz

    • Ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, aber es zeugt für mich von unendlicher Dummheit, einen Hund mit drastisch verkürzter Schnauze anzuschaffen und allen ernstes zu erwarten, das der Hund keine Probleme damit haben wird (zum Beispiel Mops).
      Oder eine Rasse, bei der Jahrzehntelang ein Rückenleiden angezüchtet worden sind zu erwarten, das diese binnen weniger Jahre zurückgezüchtet wird (beispiel Schäferhund)
      Da kann der Züchter so gut sein wie er will und so tolle Hunde haben wie er will, zaubern kann auch der beste Züchter nicht und etwas, was eben seit Jahrzehnten vermurkst wird, kann man halt nicht mal eben in ein paar Jahren rückgängig machen.

      Verallgemeinern, das Mischlinge gesünder sind, kann man auch beim besten Willen nicht, ich kenne genug Mischlinge, die Krankheiten haben, die bei den meisten Rassehunden vor der Zuchtzulassung untersucht worden wären und die erst gar keine Zulassung bekommen hätten, oder nur unter bestimmten Auflagen.
      Leider sind nur die wenigsten Leute, die bewusst Mischlinge "vermehren" dazu bereit, solch banalen Dinge wie HD testen zu lassen.
      Dagegen habe ich drei Rassehunde, die gesünder nicht sein könnten, während viele Mischlinge in meinem Bekanntenkreis praktisch Dauergast beim Tierarzt sind (was übrigens mein Grund war, mir einen Rassehund anzuschaffen. Auf ein Überraschungseis, das vielleicht krank, vielleicht gesund ist, hatte ich keine Lust, ich wollte ein paar Testergebnisse im Vorfeld sehen)
      Man muss sich halt nicht nur den Züchter genau aussuchen, sondern auch die Rasse und sollte dabei eben Körperbau, alte Rassestandarts und bekannte Erkrankungen der Rasse auch nicht unbeachtet lassen, wenn man einen Rassehund haben will.

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