Tiere in der Nachbarschaft

    • (1) 11.02.17 - 00:08

      Hallo zusammen!

      Wir leben in einer Reihenhaussiedlung mit 4 Katzen, alles Freigänger.
      Unser Nachbar hat einen Kater, der immer am Fenster sitzt und nicht raus darf, weil ihm ja etwas passieren könnte. Unser Nachbar arbeitet auch recht viel, so dass das arme Tier am Fenster sein Dasein fristet.
      Eine Tür weiter wurde sich ein Hundewelpe zugelegt. 11 Wochen. Mein Nachbar mit dem Kater sagte, der Welpe jault die ganze Zeit, wenn das Herrchen nicht da ist.
      Sagt mal, gewöhnt man das kleine Hundebaby nicht langsam daran, anstatt einfach so weg zu gehen?
      Ein paar Häuser weiter lebt eine Familie, die ebenfalls einen Welpen haben. Den kleinen höre ich ganz oft im Garten weinen. Er wird offenbar in den Garten gelassen und dann Tür zu.
      Ich weiß, ich kann die Welt nicht retten, aber mich macht das alles so traurig. Kann man sich nicht vorher mal informieren wie man mit einem Tier umzugehen hat?
      Böse meint es sicher niemand, es ist wohl eher Unwissenheit.

      Danke fürs Zulesen. ;-)

      LG bruchetta

      • Hallo,

        und ja man gewöhnt die Welpen da langsam dran!

        Tja die Leute heute kaufen sich oft nen Hund weil die Kinder einen wollen oder weil es eben ein tolles Accesoire ist.

        Das damit Arbeit verbunden ist das vergessen leider Viele. Ein Hund ist in dem Sinne ein Kind denn ihn muss man ständig erziehen, ihn fordern und Födern.

        Ich würde wenn du dich sonst gut verstehst mit den Nachbarn das einfach mal ansprechen.

        Hallo!

        Ich schüttle auch oft nur den Kopf.

        meine Nachbarn lassen Jungkatzen mit 3 Monaten schon raus, dabei ist die nächste Straße nur 60m weit weg eine Durchgangsstraße und Zufahrt zur einzigen Notaufnahme im Landkreis, da brettern mehrmals pro Stunde Krankenwägen mit 80 Sachen durch. Da leben meine Wohnungskatzen wesentlich sicherer, auch wenn sie aus dem Fenster schauen - sie sind aber auch zu dritt, auch wenn immer nur eine am Fensterbrett liegt, sieht ja von draußen keiner. Ich würde mir nicht zutrauen, sicher zu wissen, wie viele Wohnungskatzen die Nachbarn haben.

        Sonst haben die Nachbarn mittlerweile Hunde Nummer 4 und 5 innerhalb von 3 Jahren. Mit den vorherigen sind sie jeweils nach kurzer Zeit nicht mehr klar gekommen, die aktuellen haben eher so Meerschweinchenformat und sind wohl einfacher. Ihre Kaninchen und Meerschweinchen fristen ein sehr elendes Dasein in viel zu kleinen und nicht isolierten Außenställen, kein Wunder, dass die allesamt nicht alt werden. Teilweise erfrieren sie schlicht und ergreifend, andere werden irgendwann krank.

        Über Menschen, die sich Tiere anschaffen ohne sich zu informieren oder gar ohne deren Bedürfnissen gerecht werden zu können, kann ich auch immer nur den Kopf schütteln.

        Viele haben von den Tieren, die sie sich anschaffen keine Ahnung und auch weder Lust noch Zeit, sich damit tatsächlich zu beschäftigen.

        Verständnis kann man dann haben, wenn sich die familiären verhältnisse ändern und Bedürfnisse deswegen vielleicht nicht mehr erfüllt werden könne. Wenn man aber von vornherein dem Tier nicht gerecht werden kann, ist die Entscheidung zur Anschaffung nicht nachvollziehbar.

        Ich hatte mal einen Nachbar, der sich einen Rassehund zulegte, für den er kaum Zeit hatte. Wenn er dann zu Hause war, musste der Hund zig km am Fahrrad laufen, ansonsten kam er kaum raus. Ich ging mit dem armen Tier (Jagdhund) immer riesige Gassisrunden. Irgedwann begann der Hund logischerweis, das Haus auseinander zu nehmen. Da musste der Hund weg.

        Wenige Jahre später legte er sich dann einen Dalmatiner - wieder aus einer Rassezucht - zu, der eben auch dekorativ das Haus schmücken sollte. Auch dieser Hund hielt sich nur kurze Zeit und musste dann wieder weg, weil er nicht funktionierte wie gewünscht.

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