Hund - Allergien & Unverträglichkeiten machen das Leben schwer.

    • (1) 19.02.17 - 12:28

      Hallo liebe Tierfreunde!

      Wir haben uns im Mai '15 unseren Traum erfüllt und einen Bernhardiner bei uns aufgenommen. Vorab haben wir sämtliche Züchter kontaktiert und uns deren Hunde angesehen und haben dann entschieden . Wir wollten auf Nummer sicher gehen und kein Risiko eingehen. Also nur vom seriösen Züchter.

      Nun war Louie von Tag 1 bei uns sehr anfällig, er hatte ständig Durchfall und Erbrechen. Hat sich häufig gekratzt. Wir sind also alle paar Wochen zum Tierarzt.Mittlerweile haben wir den Hund schon viermal bezahlt. Nun ja, man will ja dass es dem Tier gut geht. Nun wissen wir seit ein paar Wochen dass er sämtliche Allergien und Unverträglichkeiten hat. Er darf kein Eiweiß, kein Getreide, er hat eine hochgradige Hausstaubmilbenallergie, Pollenallergie, Floallergie, ..nun muss er tgl Cortison nehmen, hat alle paar Wochen den Darm entzündet und die Lebensqualtität ist nicht wie sie sein sollte. Ich merke dass es Louie nicht gut geht und es bricht mir das Herz. Vielleicht wird es ja irgendwann besser und ist in dem Griff zu kriegen aber momentan bin ich einfach nur traurig und es tut mir so furchtbar weh meinen Louie so zu sehen.

      Gibt es hier vielleicht Erfahrungen? Was würdet ihr an meiner Stelle tun?'

      • Gleich so viele verschiedene Allergien? Ist der Befund bzw sind die Befunde gesichert oder handelt es sich um Vermutungen?

        Wurden Parasiten, die ähnliche Symptome hervorrufen können, ausgeschlossen?

        Wenn ja: wie sieht es aus mit einer Hyposensibilisierung?

        Ich würde mir rechtlichen Rat suchen wegen den Tierarztkosten. Der Züchter muss davon doch gewusst haben. Wie sieht es bei den Eltern bzw den Geschwistern aus?

        Hi Luc! Also unsere Hündin hat leider auch ne Allergie, aber zum Glück "nur" ne Futtermittelallergie die sich in ständigen Ohrentzündungen zeigte. Oder vielleicht wars auch nur eine die nie wegging. Nun wissen wirs und mit einem bestimmten Futter haben wirs zum Glück im Griff. Aber wenn ihr gegen alles mögliche allergisch seid, also euer Hund dann kann und soll mir keiner erzählen das hätte der Züchter nicht gewußt! Denn das Tier müsste ja gleich nach dem Abstillen wenn es schon selbstständig frisst reagiert haben! Und das hat der Züchter nicht gemerkt? Also hier würde ich den Tierarzt mal fragen!

        Ela

        (4) 20.02.17 - 08:36

        Uns geht es so ähnlich... meine Hündin ist auch vom Züchter - aber ich denke, damit hat es nur bedingt zu tun, denn sowohl die Elterntiere als auch die Geschwister sind gesund. Ihre Schwester stand selbst 6 Jahre in der Zucht und hat tollen, gesunden Nachwuchs hervor gebracht... meine hatte halt einfach Pech.
        Flohallergie, Futtermilbenallergie, Hausstauballergie, Lebensmittel- und Pollenallergien.... ich probier halt immer wieder neues Futter aus, aktuell habe ich ein gutes Trocken- aber leider kein gutes Nassfutter. Sobald es nur ein bisschen los geht, frisst sich meine Lütte die Pfoten blutig, in Stufe 2 ist es dann auch der Darm und die Augen sind quasi fast immer entzündet.

        Wenn es jetzt anfängt zu blühen, hoffen wir mit Ceterizin hin zu kommen (1 Tablette je 10kg Körpergewicht), haben aber auch schon mit Cortison gearbeitet.

        Die Augen werden regelmäßig getropft, die Pfoten bzw. der ganze Hund bei Bedarf mit extra Antijuck-Shampoo gebadet, für den Darm gibt es Joghurt (bitte laktosefrei).

        Wichtig: unsere Hunde leben im hier und jetzt, sie kennen es nicht anders als mit den Beschwerden und hinterfragen es nicht - wir können es ihnen nur erträglich machen :)

        Dir alles Gute!

      • (5) 20.02.17 - 11:28

        Das kenne ich nur zu gut von unserem Schäferhund. Auch vom ersten Tag an habe ich jahrelang rumgemacht und Ärzte besucht, Pfoten gebadet, riesen Tierarztrechnungen bezahlt usw.
        Bei unserem Hund hat eine Ernährungsumstellung geholfen. Er bekommt nur Pferdefleisch und die üblichen Zusätze die man beim barfen geben muss. Das ganze hat ca. 6 Wochen gedauert, bis sich Besserung zeigte, aber wir sind seid 4 Jahren allergiefrei und geben keine Medis mehr.
        Viel Glück!

        (6) 20.02.17 - 11:44

        Unser Hund hat "nur" eine Futtermittelallergie, allerdings haben wir das nicht ausführlich testen lassen, sondern durch Auslassdiäten ermittelt. Es ist auch keine Allergie in dem Sinne, dass eine winzige Menge ihn belastet (EIN Leckerchen vom Postboten z.B.), aber wenn ich Getreidehaltiges füttere oder etwas mit Huhn, Rind, Lamm etc. bekommt er Durchfall und /oder eine Magenschleimhaut oder Darmentzündung.
        Da ich kein Freund des Experimentierens mehr bin bekommt er Hypoallergenic Futter vom Tierarzt, als Leckerchen getrocknetes Straussenfleisch oder ein Spezial Leckerchen aus Kartoffel, Pferd und Ei. Und das wars. Zum Kauen hat er ein Stück Hirschgeweih und ganz selten einen rohen Rinderknochen von der Beinscheibe, da er den dann gut verträgt, allerdings ohne das Mark und auch nur mit ganz, ganz wenig Fleisch daran.
        Ich habe am Anfang auch alles Mögliche probiert, der eine sagte, nein Hypoallergen Futter dauerhaft ist nicht gesund, er muss mehr Fleisch haben, der andere meinte, möglichst alles roh (Thema Barfen)....und im Endeffekt hatten wir nur Probleme. Seitdem ich alles so lasse wie o.g. ist mit seinem Bauch alles ok.
        Vielleicht hilft euch das wenigstens mit seiner Magen/Darm Empfindlichkeit!
        LG

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