Der richtige Hasenstall - benötige Tipps

    • (1) 20.02.17 - 09:51

      Hallo Zusammen,

      da unsere Kinder dieses Jahr ihre heißbeliebten Häschen #verliebt;-) bekommen, benötige ich bzgl. Hasenstallsuche eure Hilfe.

      Ich suche einen Hasenstall/Außenstall, wo es Mardern etc unmöglich ist einzudringen.
      Oder ist es ratsam irgendwas unter den Stall (unter die Wiese) zu machen? Auch zwecks buddeln?

      Vielen Dank im Voraus #winke

      • Erstmal hebst deinen Rasen aus, legst am besten Armierungsgitter hinein. Dann baust du aus Zaunfeldern (Stabmatte, niedrig) den Stall in entsprechender Größe, unserer war 2x2m. Hinein kommt ein handelüblicher Holzstall, den du auf Kanthölzer stellst (also nicht das Untergestell mitverwendest.). Du kannst dir dann für oben eine Abdeckung bauen, unsere war zweigeteilt: die hintere bestand aus Wellplastik auf abgeschrägten Kanthölzern und davor war wieder Stabmatte zum Hochklappen. Nicht so eine kleine Klappe, sondern zum Reinklettern, denn saubermachen musst du ja trotzdem. Ist nicht ganz billig, aber definitiv artgerecht. Im Winter können die Hoppler auch draußen bleiben, wichtig ist nur, dass sie sich bewegen und miteinander kuscheln können.

        (3) 20.02.17 - 10:10

        Das mit dem Gitter unter dem Auslauf ist schon mal ganz wichtig. Wieviel Kaninchen werdet ihr nehmen? Zwei? Der Auslauf sollte dann schon 6-8 qm haben und ja ein Gitter drunter zu verlegen ist wichtig. Meiner Ansicht nach, macht es leider wenig Sinn zu versuchen darauf wieder Wiese anzupflanzen - wir haben das mehrfach versucht direkt, das zuvor ausgestochene Gras wieder auszuegen, aber da ist einfach der Buddeldrang zu groß, da wächst nie was. wie haben nund ein sehr grobes Holzstreu (eglt. für Apapgeien und Terrarien). Natürlich ist unbedingt auch ein Absicherung nach oben wichtig. Hier sollte die Höhe so sein, dass man gut saubermachen kann... Wenn die Kinder wirklich viel reingehen und ihr die Möglichkeite habt, ist es natürlich ideal, wenn man darin sogar stehen kann... Unsere Kinder beklagen sich mittlerweile oft, dass man das nciht kann... Dann brauchen die Tier natürlich auch ein wetterfestes "Nachthaus" - wir sperren unsere da immer ein, weil einfach bei uns die Marder- und Fuchsdichte sehr hoch ist... Der Auslauf sollte zwar im Idealfall diesen Feinden auch stand halten, aber ich finde das sicherer... Bei dem "Haus" ist natürlich dann auch auf gute Isolierung zu achten. Baut ihr ganz selbst? Wenn nicht lohnt es sich meiner Meinung nach das Geld für ein schon isoliertes Haus auszugeben, denn so unaufwendig ist das sonst nicht. Es reicht ja nicht Styropor ranzuklatschen, sondern es muss auch wieder "Knabbersicher" mit Holz umschalt werden...
        LG Julk

        • (4) 20.02.17 - 13:30

          Kaninchen sind dammerungs und nachtaktiv. Die nachts in einen Stall zu sperren ist also nicht so toll. Eher bisl Energie in ein mardersicheres Gehege stecken.

          Unsere Kaninchen sitzen nachts total gern draußen und sind in Aktion. (ich seh den Stall vom Schlafzimmer aus)
          Kaninchen sollten dauerhaft Platz haben und nicht drauf warten müssen bis wir Menschen sie aus dem Stall lassen.

      Wir haben ein Holzhaus als Stall. Angrenzend das freigehege dass sie durch ein Rohr erreichen. Das Haus ist isoliert. Der Boden mit Kellerdämmplatten, darauf eine Plexiglasscheibe damit man gut saubermachen kann. Man könnte also auch mal durchwischen wenn die Streu weg ist.

      Dadurch dass der Stall größer ist als diese üblichen Ställe die man wie hier vorgeschlagen in ein Gehege stellt, haben meine Tiere zu jeder Jahreszeit Platz im trockenen und können sich alle im Haus Langstrecken..

      Unser Gehege wird noch erweitert jetzt.

      Mona

      • Da sieht man mal ein bisl vom Gehege und Stall. Aber wie gesagt, ich finde selbst das noch zu klein und baue bald an. Die Erweiterung bekommt dann allerdings kein Dach, nur Gitter. Ich habe beobachtet dass meine Kaninchen irgendwie auch mal gern unter "freiem" Himmel sitzen. So haben sie dann die Auswahl zwischen Haus, Gehege mit Dach und Gehege ohne Dach.

    Wir hatten unsere Zwerg-Kaninchen jahrelang im Sommer im Garten in so einem ähnlichen Auslauf: http://www.tier-inserate.ch/Kleintiermarkt/Kaninchen-Gehege-177967.aspx

    Großer Vorteil ist, dass man den Auslauf jeden Tag verschieben konnte und die Kaninchen so immer frisches Gras hatten (und dem Rasen gemäht haben :-D ) .
    Unsere Zwerg-Kaninchen haben nie gebuddelt und in den Auslauf ist auch nie ein Marder, Fuchs etc. eingedrungen, obwohl wir sehr ländlich wohnen (bei den freilaufenden Hühnern gibt es recht viele Wildschäden...). Zum Verstecken hatten sie immer ein großes Hüttchen mit kleinem Eingang (da bestand aber eigentlich nie ein Bedürfnis dafür).

    • Ich finde es bei diesen Ausläufen immer sehr schade, dass die so niedrig sind.
      Wenn ich bedenke, wie meine im Garten gerannt und sogar sehr hoch gesprungen sind ... immer lieber selbst was bauen!

Hallo!

Wir hatten ein Carport als Gehege umfunktioniert, so hatten wir beim Misten auch ein Dach über dem Kopf. Das Gehege hatte 12 qm, war komplett gepflastert und zum Buddeln hatten sie eine Buddelkiste. Zusätzlich hatten sie (unter Aufsicht) dann den restlichen (gesicherten) Garten, den sie zum Rennen und Springen (die springen sehr hoch!) ausgiebig genutzt haben.

So ein Gehege ist nicht billig, ich hoffe aber, ihr zieht das in Erwägung, denn es gibt nichts schöneres, als den Kaninchen beim Hakenschlagen zuzusehen und das geht in handelsüblichen Ausläufen nicht, ein Kaninchengehege kann nicht groß genug sein.

Gehe mal auf kaninchenfoum.de oder schau bei Google-Bilder unter "Kaninchengehege", da bekommt man tolle Tipps und Ideen.

LG
sonntagskind

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