Ständig Streit wegen Hund

    • (1) 22.02.17 - 15:10

      Hallo ihr lieben, ich würde gerne mal eure Meinung zu diesem Thema hören. Ich bin jetzt 2 Jahre mit meinem Freund zusammen. Im September 2015 schaffte er sich einen Hund an. Ich war darüber nicht so erfreut weil ich selbst einen Beagle und 4 Kinder habe aber da er seine eigene Wohnung hatte, konnte ich nicht viel sagen. Es war dann so, dass er eigentlich immer in meiner Wohnung war und der Hund meistens bei mir blieb wenn mein Freund unterwegs war. Meine Bitte ihn nach Hause zu bringen oder mitzunehmen ignorierte er meistens. Das ganze hat sich bis heute eher verschlimmert . Sein Hund geht ihm über alles. Während ich auf der Couch schlafe, liegt der Hund neben ihm und diese langen Hundehaare sind wirklich überall in der Wohnung verteilt und ich darf sie weg machen. Wenn wir einkaufen gehen, muss er immer nach Hundespielzeug schauen und vom letzten Geld werden Leckerbissen gekauft aber hauptsächlich für seinen Hund. Wenn ich sage, dass ich nicht auf den Hund aufpassen möchte sagt er, dass er sich eine Studentin sucht die es tut. Er hat mir auch schon klar gemacht, dass er sich immer für seinen Hund entscheiden würde. Er versteht nicht, dass ich mit der Situation total überfordert bin. Der Hund ist sehr aufgeweckt. Er rennt ständig durch meine Wohnung und darf in jedes Zimmer. Ich möchte nicht, dass er im Bett liegt oder sich in der Küche aufhält denn mein Hund darf das auch nicht. Wenn ich meinen Freund darauf anspreche, eskaliert es sofort. Ich soll einfach alles akzeptieren. Mittlerweile habe ich eine wahnsinnige Wut auf den Hund obwohl mein Freund an dieser Situation schuld ist. Der Hund springt sogar zwischen uns wenn wir uns küssen und selbst beim S.. Ist er schon dazwischen gesprungen. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Was würdet ihr an meiner Stelle machen?

      • Klartext mit ihm reden
        >>Sein Hund geht ihm über alles<<
        wieso stellt er ihn dann bei dir ab?
        Und vor allem, warum nimmst du den Hund?
        >>Wenn ich sage, dass ich nicht auf den Hund aufpassen möchte sagt er, dass er sich eine Studentin sucht die es tut.<<
        klingt doch gut! Soll er doch.

        ähm, was willst du, also so eigentlich? Dass er den Hund weg gibt?

        • Klar hab ich schon oft darüber nachgedacht wie es wäre wenn er ihn abgibt aber verlangen kann ich das nicht. Ich möchte, dass er meine Wünsche respektiert aber ich stoße auf taube Ohren oder muss mir dann anhören, dass er meine Kinder ja auch akzeptiert. Ich finde es ziemlich komisch, Kinder mit einem Hund zu vergleichen darüber hinaus sind meine Kinder nie in seiner Wohnung und hinterlassen Dreck. Er kann sich zurück ziehen wenn ihm alles zuviel wird aber ich muss ohne Gnade da durch. Er versteht nicht, dass er mit seinem Verhalten und seiner Ignoranz den Hund zum Hassobjekt macht. Das Tier kann eigentlich nichts dafür. Er nennt sich auch selbst sein" Papa". Ich denke das die gesunde Tierliebe ihre Grenzen lange erreicht hat.

      Du solltest eher auf deinen Freund wütend ein als auf den Hund. Und durchsetzen, dass in deinem Haus deine Regeln gelten und ihn die Studentin als Hundesitter nehmen lassen. Am besten soll sie auch den Mann mit übernehmen :-)

      Lass es nicht zu, dass deine Bedürfnisse so mit den Füssen getreten werden. Dein Freund erzieht seinen Hund, sorgt dafür, dass deine Wünsche beachtet werden bei dir zu Hause (bei ihm kann er den Hund machen lassen, was er will) und benutzt dich nicht als unfreiwillige Hundesitterin - sonst kann er gehen. Wenn du dich jetzt nicht durchsetzt, wirst du unglücklich, d.h. du bist es ja schon.

    • Mein Hund "geht mir auch über alles", aber das bedeutet, dass ich ihn nicht einfach irgendwo zwischenlagere, sondern mich um ihn kümmere, ihn möglichst immer bei mir haben möchte, das heisst auch, dass er erzogen ist, die Grenzen meiner Umwelt nicht permanent überschreitet, ich dafür sorge, dass er anderen Leuten nicht auf den Nerv geht.
      Im übrigen gebe ich nicht mein letztes Geld für unnützes Hundezeugs aus. Stünde ich jedoch vor der Entscheidung mir einen Luxusgegenstand zu kaufen oder Futter/Leckerli oder was auch immer für den Hund, dann hätte der Hund Vorrang vor meinen eigenen Gelüsten.

      Ein Partner der zu keinen Kompromissen bereit ist, der nicht mal den Versuch macht meine Ansichten zu verstehen oder meine Bedürfnisse und Grenzen zu respektieren könnte ich nicht haben.

      • Ihr habt vollkommen recht und nachdem er mir gerade gesagt hat , dass er zu keinem Kompromiss bereit ist und ich meine Einstellung gefälligst ändern soll , hab ich ihn kurzerhand vor die Tür gesetzt. Ich habe nie verlangt, dass er den Hund abgibt aber ich bin es leid unter dem Hund zu stehen. Seine Worte waren " bevor ich meinen Hund abgebe, gebe ich lieber dich ab".

    (7) 22.02.17 - 21:25

    Ich würde den selbstverliebten Herren ganz klar in seine Schranken weisen. Sein Hund, seine Verantwortung. Was überfordert dich denn da? Das du als Hundesitter ausgenutzt wirst? Er hat dir doch klar gemacht, wer ihm wichtiger ist....mehr gibt es nicht zu sagen. Also wünsch der Flachpfeife und seinem Hund noch ein schönes Leben und das war es.

    Eigentlich solltest Du mit einem Beagle doch Kummer gewöhnt sein^^

    Was hat er für einen Hund? Und kann es sein, dass er so kindisch ist, dass er einfach nur auch irgendeinen "Familienanhang" haben möchte, der irgendwie genauso schwer wiegt wie Deine fünf? So eine ganz verschrobene Art von Eifersucht?

    Ansonsten: Wenn er mit seinem Hund schlafen möchte und Du mit keinem Hund, steht es ihm ja frei beim Hund oder eben bei Dir zu schlafen. Wenn er einen Hundesitter anstellen und bezahlen möchte - umso besser.... ;)

    • Mein Beagle ist ein sehr gut erzogen er Hund. Klar hat er im Welpenalter viel Mist gemacht aber mittlerweile ist er 10 Jahre alt . Sein Hund ist ein Mischling aus allem. Ich denke Bordercollie-Beagle-Ridgeback. Kann sein , dass er es toll findet wenn mal keiner widerspricht so wie wir Menschen es eben tun wenn uns was nicht passt.

      Unser Beagle hat uns sogar im Welpenalter null Kummer bereitet!

Also ich hab ja auch nen Hund aber der Fiffi deines Freundes ist eher unerzogen wenn er alles darf. Wobei ich sagen muss das kann er ja gerne in seiner Wohnung machen, in DEINER Wohnung herrschen DEINE Regeln. Das würde ich ihm 1. klar machen und 2. sagen wenn ihm der Hund über alles geht, soll auch er sich drum kümmern!

Denn ganz ehrlich ich sehe bei diesem Verhalten langfristig Probleme für euch die fraglich sind ob sich lösen lassen.

ela

>> Er hat mir auch schon klar gemacht, dass er sich immer für seinen Hund entscheiden würde.<<

Nach dieser Aussage wäre für mich eigentlich alles klar ... der Hund ist nicht dein Problem, sondern der ignorante A****!

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