Nun doch: Blasenkarzinom :-(

    • (1) 07.03.17 - 08:18

      Aktueller Stand nach Ergebnis Laboruntersuchung nach OP:

      Leider ist das "Gebilde" in der Blase unsere Katze doch bösartig :-( - laut Laborbefund ein "sehr bösartiger, urothelialer Tumor (sogenanntes Transitionalzellkarzinom)". Das kann metastasieren und auch rezidivieren. #zitter (walnussgroß war das #schock)

      Das Ergebnis erhielten wir gestern, da wurden die Fäden gezogen. Die Narbe sieht sehr gut aus, ihr geht es auch prima.

      Natürlich war auch die Rede von Chemotherapie usw. - aber das hatten wir schon von vornherein ausgeschlossen, falls dieser Fall eintreten sollte............... Das mit der Chemo kommt von der Tierklinik, unsere "Haus"-Tierärztin dagegen hat gesagt, sie würde das auch nicht machen. Erfahrungswerte belegen, das manche Katzen nach einer Chemo trotzdem nach 6 Monaten sterben, andere bekommen nur weiter Schmerzmittel und leben damit noch ein paar Jahre. Der operierende Arzt der Tierklinik meinte auch, man solle nach 3 Monaten mal einen Ultraschall machen, zur Kontrolle. Auch das werden wir uns überlegen. Wieder Stress für das Tier, und wenn man das macht und man sieht wieder was, dann ist man wieder in der Zwickmühle - OP oder nicht. Von den Kosten mal ganz abgesehen......................... Rund 2.000,- € waren das jetzt schon............#gruebel

      Wir möchten unserer Maus ein schmerzfreies und vor allem stressfreies Restleben ermöglichen. Und das tun wir jetzt, egal wie lange es noch dauern mag. Wir beobachten sie genau, und wenn es Anzeichen gibt, dass es ihr schlechter geht, dann werden wir handeln, wie auch immer.

      Momentan jedenfalls ist sie das blühende Leben. :-) #katze

      Traurige Grüße
      Merline

      • Tut mir echt Leid.

        Ich kann aber sagen dass ich einen Hund kenne der ne Chemo hinter sich hat. Knochenkrebs, ein Bein musste entfernt werden.

        Dem Tier geht es heute sehr gut.

        Bei meiner Katze muss ich echt sagen wüsste ich nicht was ich machen würde.

        Ich mag die so sehr, wenn es die Hoffnung gäbe dass alles gut wird und sie noch viele Jahre leben kann würde ich vielleicht den Weg mit ihr gehen.

        Deiner mietze alles Gute

        Mona

        (3) 15.03.17 - 10:45

        hallo Merline,

        das tut mir sehr leid aber leider habe ich das schon bei deinem vorherigen Post kommen sehen.
        Chemos haben bei Blasen Karzinomen eine eher dürftige Prognose. Für mich steht das in keiner Relation zu dem Stress den die Katzen bei den einzelnen Sitzungen haben. ( ja ich habe da persönlich Erfahrung. Gibt natürlich auch Katzen, die das total entspannt hinnehmen, ist aber eher die Ausnahme).
        Cox 2 hemmer haben sich aber als sehr ergiebig bei dieser Art von Karzinomen (Metacam oder ein Generikum) gezeigt. Wenn man Glück hat kann man damit noch einer gute Zeit ohne Rezidiven erreichen. Vielleicht habt ihr ja auch Glück undces wurde wirklich alles rausgenommen.
        Eure Haustierärztin hat das aber ganz schön verbockt! Die Zeitspanne von Anfang Dezember ist für eine Katze mit Blut im Urin zu lange. Deutlichere Merkmale kann es nicht geben für solch einen Befund bei der Katze. Wenn man weiß, dass ein so schnell wachsender aggressiver Tumor eine Rolle spielen (was bei blutigem Urin nun mal der Fall ist), dann muss man als Tierärztin viel früher weitere Untersuchungen machen.

        Alles Gute für eure Katze

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