Staffordshire terrier welpe

    • (1) 24.03.17 - 19:22

      Ich habe eine Frage an staffordshire terrier Experten oder Halter.

      Mein Cousin hat einen Hund und der hatte einen Wurf. Nun steht er da und sucht teuer Hände für die welpen.

      Wir sind eine 4 Köpfige Familie. Die grosse wird 6 in 6 Tagen und die kleine ist 10 monate alt.

      Wir haben uns überlegt so einen Hund von meinem Cousin zu holen. Er kennt sich mit Hunden super aus und ich hatte bzw bin auch mit Hunden zb Labrador oder chiuaua aufgewachsen.

      Ich habe viel über die Rasse gelesen und so ein Hund würde uns sehr gefallen. Wir sind ständig draußen und beschäftigen uns viel zusammen. Wir wohnen auf dem Land und haben Haus mit Garten

      Wir bieten eine gute Grundvoraussetzung.

      Erfahrung, Haus, zeit... etc.

      Aber ist der Hund wirklich was füe Familien mit kleinen Kindern?

      Ich bin lieb aber trotzdem konsequent zu meinen Kindern. Reicht das auch für sie Rasse?

      Was habt ihr für Erfahrungen und Empfehlungen.

      Ja, wir hätten die Erlaubnis den Hund zu halten. Informationen darüber hatten wir schon.

      Gruss und danke:-)

      • (2) 25.03.17 - 09:48

        Hi,

        eine Freundin von mir hat einen Staff und hatte davor auch schon einige Mixe dieser Rasse. Zumindest ihre Hunde waren und sind absolut gutmütige und liebe Tiere, leben bei ihr mir Kindern, Katzen und Pferden zusammen. Ich kann also über diese Rasse erstmal nix Negatives sagen.

        Aber natürlich sind es in vielen Bundesländern Listenhunde mit entsprechenden Auflagen, weißt du ja bestimmt.

        Vielleicht meldet sich ja noch jemand der Erfahrungen aus erster Hand mit der Rasse hat.

        LG juju

        (3) 25.03.17 - 20:26

        Hallo!

        Ein Welpe für eine Familie mit Krabbelkind ist schon sehr ambitioniert. Der ist ja anfangs nicht mal stubenrein, und Du hast ein Kleinkind. Noch dazu alle 2 Stunden das Kind im Eiltempo anziehen, damit ihr mit dem Hund raus könnt, das ist schon eher unangenehm.

        Die Große hat derweil sicher öfter Freunde zu Besuch, das mit einem Hund ausgerechnet dieser Rasse kann schon Probleme geben, eben vor allem mit den anderen Eltern.

        Wenn Dein Cousin nicht gerade welpen haben würde - hättet ihr euch dann auch ausgerechnet JETZT einen Welpen geholt? Oder wollt ihr eigentlich nur dem Cousin helfen und die sind so süß?

        Eigentlich sollte schon erst der Wunsch nach einem Hund da sein.

        Diese Rasse ist dominant, hat ein hohes Durchsetzungsvermögen und eine große körperliche Stärke. Er bewacht sein Rudel argwöhnisch, was zur Folge hat, dass er manchmal eingreift, wenn andere da sind - was negative Folgen haben kann. Auch könnte er sich anderen Hunden gegenüber aggressiv zeigen, weil er so dominant ist. Wie wollte ihr ihn dann an der Leine halten, wenn er mit seinen rund 20 kg zerrt? Wie wollt ihr seinem hohen Bewegungsdrang entsprechen mit Kleinkindern? Denk daran, dass ein unterforderter Hund verhaltensauffällig werden kann. Könnt ihr einen 1,60 m hohen Zaun um euer Grundstück bauen? Diese Hunde springen nämlich sehr hoch.

        Ich würde sagen, es ist kein Hund, den man sich ohne Hundeerfahrung zulegen sollte, einfach nur so, weil der Cousin zufällig Welpen hat und man so günstig an einen teure Hund kommen kann. Und ich meine mit Hundeerfahrung nicht, dass man mit Hunden aufgewachsen ist, sondern, dass man selber schon die Verantwortung hatte für einen und ihn erzogen hat. Das ist nämlich etwas anderes.

        Damit alles gut geht, müsstet ihr sehr konsequent sein in der Erziehung, was bedeutet, dass viel Zeit aufzuwenden ist für eine Hundeschule mit Welpenspielgruppe und anschließender Gruppe, in der der Hund den Grundgehorsam lernt. Bei einem Hund dieser Rasse, der nicht gefährlich sein muss, es aber werde kann, würde ich sogar sagen, dass er perfekt erzogen sein muss; ich würde empfehlen, mit ihm die Begleithund-Prüfung auch noch abzulegen wenn er alt genug ist. Und er sollte gefordert werden, nicht nur körperlich, sondern auch geistig - am besten in einem Hundesport. Natürlich sollte man täglich lange Strecken mit ihm joggen oder Fahrrad fahren. Normale Spaziergänge werden nicht reichen.

        Es ist also ein Hund, der viel Zeit und viel Geld fordern wird. Könnt ihr das alles leisten - mit Kleinkindern? Schwer vorzustellen. Ich halte es für besser, eine andere Rasse zu nehmen, die mit dem, was ihr zu bieten habt, glücklich ist. Die weniger Auslauf und eine weniger intensive Erziehung braucht. Viele Staffords landen in den Tierheimen, weil ihre Besitzer überfordert sind mit ihnen.

        Hier Infos zu der Rasse: http://www.hunde-fan.de/hunderassen/american-staffordshire-terrier/

        In deinem Post ist soviel Klischee #gaehn

        Das was du schreibst könnte auch zu meinem Chihuahua passen , sie schafft vll keine 1,60 m hohen Zäune aber bei allem anderen hält sie locker mit #rofl

        Ich frage mich wo du dein wissen her nimmst #zitter

        Wusstest du das Staffs auch "Nanny Hunde" genannt werden #aha bestimmt weil sie so "Gefährlich" & " Dominant" sind #cool

        Zur TE

        Wann ist schon die richtige Zeit für .... ? Hund? Kind? Reise? Umzug ?

        Sprecht euch ab, informiert euch , etwas hals über kopf zu entscheiden bringt keinem was, schon gar nicht der Fellnase #hund

        Habt ihr eine Hundeschule in der nähe ? Schaut da doch mal vorbei ;-) und sollte es so sein das ihr euch eine Fellnase holt, könnt ihr zusammen als Familie (+1 kind ;-) ) dort am unterricht teilnehmen , zusammen lernen , das gibt allen Sicherheit auch für eurer Kind #liebdrueck

        Ganz liebe Grüße Joli #blume

        • Du weisst aber schon, dass nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern die Amstaffs als gefährlich gelten? Beispielsweise in Frankreich sind sowohl die Einfuhr als auch der Transit von Amstaffs verboten. Du kannst nicht leugnen, dass unter gewissen Voraussetzungen diese Hunde andere gefährden können.

          Auch wenn man durch die richtige Erziehung und Haltung einen sog. Kampfhund zu einem liebenswerten und zuverlässigem Familienhund machen kann, denn natürlich ist es nicht von Geburt an "böse", hat er gezüchtete und naturgegebene Anlagen, die in ihm stecken und die ihn potentiell sehr gefährlich machen können. Nicht müssen, aber können.

          • Ja ich kenne mich sehr wohl damit aus . Darum ging es mir auch nicht , ob der Hund da Gesetzlich leben darf oder nicht ;-) Zumal ich sagen muss das ich in Deutschland lebe und kein wissen über Frankreich besitze ;-)

            In den falschen Händen kann jedes Tier "scharf" gemacht werden .

    (10) 26.03.17 - 12:04

    Kennt ihr die Regeln eures Bundeslandes für die Haltung eines solchen Hundes?
    Wisst ihr, wie sehr ihr gemobbt werden könnt, von Menschen die nur den bösen Kampfhund sehen?

    Seid ihr euch über die erhöhten Kosten im Klaren?

    (11) 26.03.17 - 17:54

    Hallo!

    Als mein Bruder mir mitteilte dass er sich Staffordshire Terrier kauft war ich nicht begeistert. Seine Kinder sind 5 und 7 Jahre. Der Hund ist mittlerweile 1 Jahr alt. Gerade gestern habe ich ihn wieder gesehen. Er gefällt mir optisch sehr gut und er ist sehr gut erzogen. Mein Bruder geht in die Hundeschule. Sie haben ein Haus mit hohem Zaun wo der Hund sich frei bewegen kann. Wie gesagt ich selber würde mir nie so einen Hund holen aber ich hatte auch Vorurteile gegenüber dem Hund und kann nur sagen dass er total toll ist.

    Da ihr aber noch ein Baby zuhause habt stell ich mir das Ganze nicht so einfach vor. Gerade am Anfang wo der Hund viel raus muss, etc.

    Gabi

    (12) 26.03.17 - 22:09

    Hallo,

    Bei uns wäre das ein listenhund und würde 550€ Hundesteuer im Jahr kosten. Unsere Tierärztin hatte mal einen und hat ihn dann weggeben in einen Haushalt ohne Kids.

    Ich weiß nicht ob ich bei eurer Familienkonstellation so eine nicht ganz einfache hunderrasse nehmen würde. Ihr habt ein Baby und bald noch ein Schulkind- ich weiß was es heißt einen jungen hund und Kinder zu haben. Die Kinder waren der Grund warum der Hund erst im letzten Jahr eingezog. Sie sind jetzt in einem Alter wo das gesagte zumindest verstanden wird und meist auch umgesetzt es sei denn die pubertierenden und das fast Schulkind haben ihre Ohren mal wieder im schlafmodus.

    Ich denke eure Erfahrungen reichen nicht aus, aber das ist meine persönliche Einstellung. Mein Mann wollte auch erst eine Rasse haben die nicht ganz unanspruchslos ist und heute sind wir über unseren Mix ganz froh.

    Vg geli

    (13) 27.03.17 - 13:58

    Puh... Ich seh die Schwierigkeiten mit dem Einzug eines neuen Familienmitgliedes auch eher kritisch. Das will wohl überlegt sein, grad mit Kleinkind und evtl einem Partner der erst spät von der Arbeit kommt. Aber das müsst ihr euch selbst gut überlegen, wie die Konstellation der Aufgabenverteilung in der Familie zu bewältigen ist.

    In kaum einer Familie ist alles perfekt auf den Hund abgestimmt und manchmal kommt die Belastung an sich auch mehr von der "Mehrarbeit" im Haushalt. (überall Hundehaare, zerstören der Einrichtung grad im Welpenalter, Pippiunfälle am Anfang, jaulen in der Nacht am Anfang,etc) das solltet ihr euch gut überlegen!
    Es kann ja so sein... Muss natürlich nicht, aber gehen wir mal vom schlimmsten aus.

    Mit der Rasse an sich hätte ich keine Probleme, ich mag die Staffs sehr... Machen auch nicht mehr oder weniger Arbeit als ein Jack Russell Terrier, und sind auch nicht gefährlicher als ein Deutscher Schäferhund.... Ist meine Meinung!

    Was ich allerdings sagen muss ist, dass das drum herum um diese sogenannten Listenhunde wirklich nicht zu unterschätzen ist.

    Ich sag nur Vorurteile Vorurteile Vorurteile.... Ob bei der Suche nach einem Urlaubsplatz mit Hund oder einer einfachen Hundehaftpflichtversicherung... Alles gestaltet sich doch schwieriger als bei "NICHT Listenhunden".
    Von der Hundesteuer mal abgesehen, diese ist ja auch nicht zu unterschätzen und unverschämt hoch, weil die Haltung dieser Rassen halt nicht erwünscht ist.

    Ich könnte noch ein paar Knackpunkte aufführen, aber ich denke das reicht und du verstehst was ich damit sagen will.

    Dein Chousin als Verantwortungsvoller Züchter sollte dahingehend auch ehrlich seine Welpenkäufer beraten... Lieber einmal mehr überlegen am Anfang, als hinter bereuen, denn diese Art Hunde haben es im Tierheim auch nicht so leicht wieder vermittelt werden zu können.

    *VG*

    • (14) 27.03.17 - 21:27

      Schließe mich hier absolut an!
      Beste Argumentation !

      Ich sehe auch die Haupt Problematik nicht in dem Wesen des Hundes sondern aus den schon hier genannten Gründen...

      Schade das diese Rasse aufgrund von dummen Menschen so in Verruf geraten ist!

      • (15) 28.03.17 - 03:12

        Absolut!

        Das sind tolle Hunde, aber das "Halterklische" stimmt manchmal doch und dadurch ist es leider so, wie es ist.

        Menschen ohne Hundeerfahrung haben Angst, aufgrund der medialen Präsentation der Rasse und so kommt eins zum anderen... Leider.

        In unverantwortungsvollen Händen mutiert jeder Schäferhund, oder von mir aus auch Deutsch Drahthaar zur "Bestie", das hat mit den Staffs oder Bullterrierern garnichts zu tun. Nur verkauft sich auch jedes "Wurschtblatt" besser, wenn auf der Titelseite der blutrünstige Pitbull (bei dem es sich eigentlich oft um einen Bullterrier handelt) viel besser.... Wenn dort nur steht "der Husky XY hat das Kind der Familie XY gebissen", das interressiert doch keinen groß.

        Aufgrund der Fragestellung der TE kann ich schon erahnen, dass nicht soooo viel Hundeerfahrung vorhanden ist... Was ich jetzt aber absolut NICHT vorwurfsvoll meine. Bitte nicht falsch verstehen!

        Aber dann kann ich auch nicht besten Gewissens meinen Segen für das Projekt "Wir wollen uns einen Hund anschaffen geben"!... Und nochmals... Ungeachtet der Rasse.

        Ich könnte noch viel mehr davon erzählen, aber es würde den Rahmen sprengen und deshalb lass ich es vorerst...hat ja auch mit dem Eigentlichen Thema nichts mehr zu tun... Vielleicht sprechen wir uns ja in einem extra Threat wieder...

        Gute Nacht!

        • Von Vorurteilen keine Spur, es gibt genug Gründe gegen diese Hunde.

          Vorgestern wurde der Hund einer Freundin von einem Kampfhund totgebissen, einfach so. Ihre Tochter ging mit dem Hund Gassi.

          Er wird nicht einmal eingeschläfert.

          Nie im Leben würde ich mir so etwas kaufen und jeden Mischling werde ich in Zukunft anzeigen. Es gibt hier genug angebliche Labradormischlinge, die verdächtig nach Staff aussehen

          • Ja das kann passieren, und es ist wirklich sehr traurig, auch für die Tochter, die das ganze miterleben musste... Aber meinst du nicht, dass auch ein Boxer, Labrador, Schäferhund oder Jagdhund andere Hunde töten kann... Und dies auch zu hauf in Deutschland passiert, grad weil es unverantwortliche Hundehalter gibt die ihren sozial unverträglichen Hund nicht an der Leine führen.... Oder das Hoftor beim einfahren des Autos nicht schließen.... Oder ähnliches!?

            Ich frage dich ganz ehrlich.... Hat die Tragik der Geschichte wirklich was damit zu tun das es "so eine Art Hund gewesen ist"????

            Denkst du der Hund wäre bei einem Zusammentreffen mit einem" Nichtlistenhund" glimpflich davon gekommen?

            Jeder große Hund einer JEDEN Rasse kann gefährlich sein und schließlich einen anderen Hund töten.... Das hat doch nichts mit der Rasse zu tun!

            Und ja... Es ist richtig, dass wenn ich mir einen Listenhund halten möchte, mich der Verantwortung und den Auflagen zu stellen und nicht den typischen "Boxer-Labrador-Mix" draus zu machen.... Da bin ich ganz deiner Meinung... Aber ich frag mal anders rum.... Wer will denn beweisen das es "kein Boxer-Labrador-Mix ist"?

            Denkst du das Ordnungsamt stellt Geld für die DNA Herkunftsuntersuchung frei!?

            Deinen Gram über das Geschehene kann ich zu 100%verstehen, aber bitte richte deinen Frust an die richtige Stelle.

            Und noch was.... Um uns einen Einblick zu verschaffen wäre es sinnvoll die Geschichte komplett zu erzählen, damit wir uns auch ein Urteil erlauben können!

            ... Es gibt nämlich in der Kynologie viele Arten von Aggression bei Hunden... Revier, Beute, etc.

            Und zum Schluss noch ein Wort zu deinen Vorurteilen... Ja... Du hast Vorurteile und diese basieren aber auch auf den einseitigen Blickwinkel..... "NUR DIESE RASSE IST SCHULD!!!!"..... Aha, kann ich da nur sagen!

            • Es gibt keine Geschichte dazu. Der Mastiff hat sich vom Gassigeher losgerissen und hat sich den 4 kg schweren Havaneser geschnappt und Ende.

              Es war aber kein Schäferhund oder anderes, es war ein Kampfhund.

              Keine Ahnung, wie unsere Stadt das dann macht bei einer Anzeige, die Tierheime sind zumindest voll von Listenhunden Kategorie 2.

              Die 1er werden wohl gleich eingeschläfert, wenn sie auffällig wurden. Hoffe ich zumindest. Wir leben in der Stadt und nicht auf einer einsamen Farm in Texas.

              • Ungleicher Kampf für den Havanneser, das tut mir leid für ihn.

                Wenn es dem Hundebesitzer nicht möglich war den Hund zu halten, dann ist das eben Anzeigefähig. In manchen Gemeinden gibt es eine Gesetzestext, der besagten, dass der Hundeführer körperlich in der Lage sein muss den Hund zu beherrschen... So ähnlich ist das formuliert.

                Das heißt auch, dass ein kleines Kind nicht mit einer Dt. Dogge spazieren gehen darf (z.B.)..... ABER

                Was ist wenn ich meinen Hund im Griff habe, und aber die Leine reißt, oder das Halsband... Kann passieren....Bei diesem Szenario ist eine Anzeige weniger sinnvoll und wird euch nicht weiter helfen.... Materialschwäche kann man nicht anzeigen.

                Du glaubst übrigens, dass ein Hund eingeschläfert wird wenn er einen anderen Hund totbeißt.... Das glaub ich nicht.... Das ist laut Gesetz nämlich nur Sachbeschädigung und kein Mord.... Und natürlich ist zwischen "der Hund ist Verhaltensauffällig" und Aggressivität noch ein himmelweiter Unterschied.

                Davon mal abgesehen kann man das mit dem Tietschutzgesetz garnicht rechtfertigen... Evtl gibt es Ausnahmen wenn ein Hund Aggression gegenüber Menschen zeigt... Das muss hart geandet werden, aber der Tochter deiner Freundin ist ja zum Glück nichts passiert und damit richtet sich die Aggression an Artgenossen, nicht gegen Menschen.

                Ich vermute das nur mal... Aber ich will den Vorfall auch nicht herunterspielen... Es ist traurig... Aber so etwas passiert leider.

                Ich möchte dir nur damit sagen, so einfach wie du das denkst ist es nicht.

                Hatte der Halter eine Haftpflichtversicherung für den Mastiff?

                Vielleicht könnt ihr ja Schadensersatz fordern... Das bringt euch den Hund nicht zurück, aber dem Hundehalter werden ein paar Umstände gemacht und er lässt es das nächste Mal nicht mehr so weit kommen!

                Du bist in deinem Denken sehr schwarz /weiss... Ich denke du hast keinen Hund, bzw wenig Erfahrung, he!?

                • Ich habe glücklicherweise einen unverletzten und gesunden Hund, es war der Hund einer Freundin. Natürlich habe ich Erfahrung mit Hunden, ich habe einen Welpen aufgezogen und in der Nachbarschaft hat fast jeder einen.

                  Ich weiß nicht, was mit Listenhunden Kategorie 1 bei uns passiert, das stimmt. Man darf sie hier gar nicht halten, auch keine Mischlinge. Und München ist wirklich eine hundefreundliche Stadt, Hunde unter 50 cm muss man nirgendwo an die Leine nehmen und größere nur innerhalb vom Altstadtring (einfach zu viel los).

                  Normalerweise gehen Kampfhunde nicht gegen Menschen, sie töten andere Hunde. Weil es halt immer heißt, wie tolle und liebe Familienhunde Staffs und Pits wären. Das kann schon sein, aber das reicht eben nicht.

                  Gassigehen mit Kindern und einem Kampfhund ist bestimmt purer Stress. Bei mir wechseln die panischen Kleinkindmütter ja schon die Straßenseite, wenn ich mit meinem Havaneser an der Leine komme. Der hat wirklich winzige Zähne und ist, wenn nicht jemand ungefragt das Grundstück betritt, absolut lieb zu allen.

                  • Es liegt eben in der Verantwortung des Menschen, wie er seinen Hund hält, spazieren führt, sozialisiert und erzieht... Daran kann auch kein Gesetz was ändern.

                    Es darf einfach in der Öffentlichkeit keine Gefahr von dieser "Symbiose" ausgehen, das sind wir uns einig!
                    Trotzdem hat es nichts mit der Rasse zu tun... Das erklärte ich bereits... Auch wenn es im Falle deiner Freundin so war... Was ich daran auch total schade finde ist, dass wieder einmal mehr die Listenhunde in Verruf geraten sind, nur weil ein bescheuerter Halter nicht in der Lage ist verantwortlich für seinen Hund zu sorgen /ihn so zu halten das sich niemand ängstigen muss....
                    Wenn du auch einen kleinen Hund hast dann kann ich mir absolut vorstellen wie nervenaufreibend so ein Zusammentreffen beim Spaziergang jedes Mal ist... Aber ich kenne auch viele kleine Hunde die sich kläffend und absolut daneben benehmend auf offener Straße zeigen, was ich auch als Provokation bezeichnen würde.... Aber das wird auch oft abgetan vom Halter... Das ist ja auch nicht das Thema.

                    SOETWAS darf nicht passieren, da sind wir einer Meinung!

                    Und was als Strafe jetzt auf den Hundehalter zukommt (sollte es fahrlässig gewesen sein) ist nur gerecht!

                    VG

                    • Nein, da liegst du völlig falsch, es gibt bei uns keine Listenhunde und deshalb sind für mich Spaziergänge nicht nervenaufreibend.

                      Kleine Hund kläffen übrigens große Hunde erst an, wenn sie einmal von einem gebissen wurden. Ich kenne da viele Beispiele.

                      Bei schwarzen Labradoren ist meiner nicht zu halten. Ist mir bisher nicht gelungen zu ändern.

                      Ich frage mich halt, wann die TE einen Staff erziehen will und mit welcher Hand (manchmal braucht man auch beide) sie ihn halten will.

                      • Wenn es bei dir keine Listenhunde gibt, welche willst du dann anzeigen sobald sie dir über den Weg laufen....????

                        Das hast du doch in einem vorherigen Beitrag geschrieben!

                        Und das kleine Hunde erst bellen sobald sie mal gebissen wurden.... Also bitte... Das meinst du doch nicht ernst!!!!

                        *****Es gibt hier genug angebliche Labradormischlinge, die verdächtig nach Staff aussehen****

                        Nochmal zur Info!

          ... Und du musst dir in deinem Leben SOETWAS nicht kaufen... Deswegen wirst du die Rasse trotzdem nicht ausrotten!!!

          VG

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