"Alleine bleiben" üben - wann und wie?

    • (1) 28.04.17 - 14:52

      Hallo,

      ich würde mich sehr über ein paar Ratschläge in Sachen Training von euch freuen??.

      Seit 3 Wochen lebt nun unsre kleine, jetzt 14 Wochen alte, Chihuahua-Hündin Emmi bei uns.

      Soweit klappt alles prima bisher und wir dachten, dass es langsam Zeit wird, auch das "Alleine bleiben" mit ihr zu trainieren, ODER?
      Das oder schreibe ich so, da ich jetzt schon mehrfach gelesen habe, dass sie noch zu klein wäre und man am besten erst mit 6 Monaten anfängt, sie allein zu lassen...

      Zur Zeit ist es noch so, dass ich ihre Haupt-Bezugsperson bin und sie mir wirklich auf Schritt und Tritt überall hin folgt.
      Auch wenn sie schläft, bekommt sie es sofort mit und schwupps ist sie wieder mein Schatten..
      Wenn ich sie mal für 2 Sekunden im Wohnzimmer lasse und die Tür hinter mir zu mache, weint sie direkt los.

      Ich mache es jetzt seit bestimmt schon gut einer Woche so, dass ich ständig die Räume wechsle und auch immer wieder kurz die Tür hinter mir zu mache und auch direkt wieder auf.
      Aber es wird ihr, entgegen vieler Meinungen in Hunderatgebern ect., einfach nicht zu "doof" mich zu verfolgen....
      So, wie ich es immer lese, ist das aber wohl grundlegend, damit wir drauf aufbauen können...

      Wie ihr wahrscheinlich rauslest, bin ich mittlerweile echt schon etwas ratlos...

      Was meint ihr dazu?

      Liebe Grüße und danke

      poca

      • Du machst es eigentlich richtig, wenn du dami anfängst, die Zimmer zu wechseln.

        Hast du schon einmal probiert, sie mit einem leckeren Kauartikel abzulenken, damit sie dir nicht hinterher läuft?

        Benutzt du einen Kennel? Da könntest du sie einsperren, wenn du mal kurz das Zimmer wechselst. Allerdings musst du sie natürlich erst daran gewöhnen, damit sie sich wohl fühlt darin. Meine Kleine, heute 1 Jahr alt, schläft sogar immer noch im Kennel, weil sie ihn so mag. Ihr Bettchen ist da drin. Versuche es doch mal so.

        • Huhu,

          ja, ich gebe ihr dann immer ihre heiß geliebte Straußen-Sehnen-Knochen, die liebt sie.
          Aber auch die halten sie nicht davon ab, mir hinterher zu flitzen...

          Wegen dem Kennel hab ich auch schon überlegt. Aber zum Einen mag mein Mann sowas überhaupt nicht und zum Anderen hätten wir halt nicht wirklich (schon gar nicht im Wohnzimmer oder Flur) Platz dafür :(....

          Liebe Grüße

      Hallo Poca,

      wir haben einen 16-wöchigen Welpen. Es ist unser zweiter Hund. Ich habe mir 4 Wochen für die Eingewöhnung genommen. Ich habe aber von Anfsng an darauf geachtet, dass wir es nach und nach steigern. Erste Woche eine Stunde usw. Wir sind bereits bei mehreren Stunden und dies ohne jegliche Peobleme. Daher kann ich dies mit 6 Monaten nicht nachvollziehen. Auch bei unserem erstem Hund war es so.

      Seit einer Woche schläft sich unser Hund alleine unten. Auch da haben wir am Anfang mit viel Klrperkontakt angefangen. Schlafen im Bett, dann schlafen neben dem Bett, dann anwesend sei beim Einschlafen bis alleine unten.

      Ich lese im Forum an sich sehr gerne, manche Forderungen finde ich absolut übertrieben.

      Unser Hund (und wir) hat eine sehr enge Bindung. Ich traue dem Hind aber auch zu es alleine zu schaffen#winke

      #winke

    Wenn die "einzige Beschäftigung" die ist dir ständig zu folgen,was ja eigentlich nichts Falsches erstmal ist, dann kann sie das allein bleiben ja nicht lernen. Es gibt so nen Lochball,den sie/man rumschubsen kann und den man mit Leckerlis füllt.....damit kann man einen Hund schon mal beschäftigen UND er verbindet damit etwas positves,auch DAS ist wichtig. Vom Rudel "verlassen zu werden" ist immer "ganz schlimm" ,deshalb heult sie auch rum.*zwinker*...überhaupt: was übst du sonst mit ihr,hat sie einen Platz den du ihr anweist? wo sie auch mal liegen bleiben muss? #hund

    • Hallo,

      wir haben einen Kong und auch so eine "Rolle", aus der dann dementsprechend die Leckerlies rausfallen.
      Leider interessiert sie sich für beides kein bisschen :(.
      Ich hab natürlich ihre absoluten Lieblings-Leckerlies reingemacht, für die sie sonst (sogar draußen!) alles stehen und liegen lässt, aber nichts. Sie schnüffelt dran, leckt 2 Sekunden und geht.....

      An anderen "Kommandos" kann sie bisher "Sitz", "Platz" und "Komm" (auch draußen).
      "Bleib" und "ins Körbchen schicken" trainieren wir zur Zeit fleißig, ist aber eher schwieriger ;)....

      Ich habe ja bisher schon wirklich viel ausprobiert wie ihr seht, aber das Allein bleiben macht ihr echte Schwierigkeiten.

      Ich habe auch das Gefühl, je mehr wir das üben, umso "anhänglicher" wird sie wieder.
      Nach 2 Tagen des ständigen Raumwechseln meinerseits ist sie immerhin im Wohnzimmer liegengeblieben. Seit ich es dann mal versucht habe, die Türen hinter mir zu schließen (aber direkt nach 5 Sekunden wieder rein bin), bleibt sie wieder so gut wie gar nicht mehr liegen...
      Auch wenn ich kurz in den Keller gehe (Wäsche mache) steht sie sofort oben an der Treppe und fängt direkt an zu jammern....

      Bin echt traurig, dass sich das sooo schwierig gestaltet :(....

      Lg poca

      • Naja, du hast sie erst 3 Wo.....manches braucht eben seine Zeit.Allerdings pass auf,dass du ihr nicht versehentlich beibringst,dass sie nur losjammern muss und schwups bekommt sie was sie will.

Ich habe bei all unseren Hunde die radikal Methode gewählt. Sofort allein lassen und das gleich 1-2 Stunden am Stück. Viele werden mich dafür verurteilen, aber ich hatte bis jetzt noch nie einen Problemhund, der nicht allein bleiben wollte. Das Problem ist vom Menschen selbst verursacht, das Tier muss sich uns anpassen und ich habe nie einen Gedanken daran verschwendet, dass es nicht klappen würde oder der Hund darunter leidet.

Ich will doch nur wegen eines Hundes wegen nicht den ganzen Tag zuhause hocken oder das Tier mitschleppen.

Die Radikalmethode funktioniert wunderbar^!

LG Ginibambini mit littellady inside 26+1

  • >>das Tier muss sich uns anpassen und ich habe nie einen Gedanken daran verschwendet, dass es nicht klappen würde oder der Hund darunter leidet.<<

    Im Grunde hast du recht,allerdings berücksichtigst du da nicht die Rasse und hast mit deinen Hunden einfach bloß Glück gehabt.
    Es ist wie mit Kindern: man muss schauen welche Methode erfolgreich sein könnte.Ohne das nötige Fingerspitzengefühl wird's nicht funktionieren.

Gaaaanz wichtig, Türe erst wieder aufmachen wenn sie nicht mehr heult! Sonst lernt sie dass sie nur jammern muss und schon ist Frauchen wieder da.
Den Moment anpassen wenn sie kurz ruhig ist, Türe auf und nicht besonders loben.
Es muss für sie einfach normal werden dass du verschwindest und wieder kommst.
Wenn sie es verstanden hat klappt die Steigerung recht schnell da Hunde kein richtiges Zeitgefühl haben. Du musst nur gucken bei einem Welpen wie lange er überhaupt schon einhalten kann. Also gleich mehrere Stunden wird nicht klappen

Hallo!

Wir haben sofort damit angefangen, da war unsere Hündin 9 Wochen. Es sollte von Anfang an "normal" für sie sein, dass wir kurz weg sind und so war es letztendlich auch.
Sie war aber generell sehr anpassungsfähig und pflegeleicht, hat nie was kaputt gemacht, gebellt oder geweint als sie zu uns kam.

Chihuahuas sagt man ja nach, dass sie "Schatten" sind, ich denke daher, dass sie einfach etwas länger braucht - und ihr eben auch ;-)

Viel Erfolg weiterhin!

LG
sonntagskind

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