Hund und Baby?

    • (1) 01.05.17 - 11:53

      Hallo zusammen,

      wir haben uns dazu entschieden, dass wir uns einen Hund anschaffen möchten. Nur der Zeitpunkt ist noch nicht ganz geklärt ;)

      Kurz mal zu unserer Situation:
      Ich bin aktuell im 6. Monat schwanger (ET ist der 25. August). Ab 12. Juni bin ich zuhause, da beginnt mein Resturlaub.

      Jetzt ist die große Frage: Hund jetzt, damit man ihm möglichst noch vor dem Kind das grundlegende beibringe kann oder erst nächstes Frühjahr/Sommer?
      Auch das Alter des Hundes haben wir noch nicht zu 100% entschieden. Muss also nicht zwingend ein Welpe sein. Mir persönlich wäre es sogar lieber, wenn das Tier bereits stubenrein wäre. All zu alt darf er allerdings auch nicht sein, da ich ihn, falls es möglich ist, gerne als Reitbegleithund ausbilden möchte. Und ich denke, ein alter Hund lernt schwerer als ein Junger ;)

      Ich werde zwei Jahre Elternzeit haben, der Kindsvater 2 Monate. Wann denkt ihr, wäre es besser sich den Hund zu holen?

      Ich bin mir zwar sicher, dass es verdammt anstrengend sein wird, gerade in den ersten Monaten Kind und Hund gerecht zu werden, allerdings ist es vermutlich für das Baby sicher, wenn es im Stubenwagen außerhalb der Reichweite des Hundes ist. Außerdem liegt gerade anfangs nicht extrem viel Spielzeug rum, das der Hund zerbeißen könnte.

      Was sind eure Erfahrungen? Hattet ihr eine ähnliche Situation?

      • (2) 01.05.17 - 13:06

        Außenstehende können da eher nichts dazu sagen wann,wo,wie und was für EUCH da richtig ist. Aber ich kann dir sagen wie WIR das gehalten haben....
        Mein Sohn ist mit 2 Katzen von Baby an aufgewachsen,zeitweise hatten wir auch noch Vögel dazu..Nach 5 J. kam ein Rottweilerwelpe dazu und intensive Erziehungsarbeit,die solltest du auf keinen Fall unterschätzen einschl. Erziehung durch deinen Mann/Familie usw. des Hundes.Ihr müsst da an einem Strang ziehen und euch um Sachkunde bemühen bevor es womöglich Probleme gibt. Als mein Sohn 12 oder 13 war und Katzen und Rotti verstorben aber mein Sohn noch vieles bez. Hund und Katze nicht ganz fertiggelernt hatte entschlossen wir uns wieder zur Konstellation Katze zuerst dann Hund dazu,zuletzt 2 Collie-Rüden und ne Kartäuser-Mietze. Wieder sich viel Arbeit gemacht und es hat sich wirklich gelohnt,für ALLE. Die Katze war dann 2014 die Letzte die "ging".....
        Ich finde es wichtig ,dass Kinder mit Tieren aufwachsen,aber ich wünschte Eltern wären mit ihrem Erziehungsauftrag diesbezüglich sachkundiger und verantwortungsbewußter. Oft läuft es leider mehr als..........

        Hallo!

        Wie wäre es mit "in 5 Jahren"?

        Vor der Geburt auf gar keinen Fall. Ein Hund, der anfangs noch an der Leine zieht und dann gleich so bald eine massive Umstellung erfährt, ohne bereits eine gefestigte Bindung zu euch zu haben, unerfahrene Halter, die ihn gleich vernachlässigen müssen - das geht nicht.

        Es klappt nicht mit Neugeborenem ohne den Hund zu vernachlässigen weil Du eben nach einer Geburt einige Wochen lang nicht voll einsatzfähig bist. Und Dein Partner muss arbeiten und damit etliche Stunden außer Haus. Das kann man mal machen, wenn der Hund perfekt eingewöhnt ist, aber nicht mit einem fremden Hund.

        Mit Krabbelkind und Hund geht auch nicht gut, insbesondere einem noch nicht gut eingewöhntem Hund. Einfach zu gefährlich. Also mindestens abwarten, bis das Kind nicht mehr krabbelt und auch nicht mehr ganz so grobmotorisch ist - Kleinkinder grapschen halt in Fell und Ohren und zerren dran. Das erfordert schon viel Geduld und Bindung, damit der Hund nicht zubeißt, Welpenschutz gibt es keinen für DEINE Kinder.

        Mit einem Kleinkind, das nicht mehr so grob ist, wäre ein Hund möglich, aber anstrengend. Jedes mal wenn der Hund raus will Kind mit anziehen und mitnehmen, auch unter Gebrüll. Am Spielplatz müsst ihr natürlich vorbei gehen, Hunde sind da ja nicht erlaubt. Und Spaziergänge finden eben Kleinkinder oft nicht besonders toll. Auch mit älteren Kindern hört man oft schon nach 500 Metern, ihnen würden die Füße weh tun. Am Ende hast Du also ein maulendes Kind im Buggy, und den Hund an der Leine, weil mit Buggy kann man nur Wege benutzen, an denen man den Hund nicht ableinen kann. Auch doof. Und dann bringst du den Hund heim und gehst mit Kind auf den Spielplatz.

        Dann kommt auch schon bald das Ende Deiner Elternzeit - wie lange wolltest Du Teilzeit arbeiten? Selbst wenn die Kita längere BEtreuung anbietet, der Hund bleibt nur 6 Stunden am Tag alleine, und das ist schon so ziemlich das Limit. Und da ist die Zeit mit Kind am Spielplatz schon eingerechnet.

        Bedenke auch, wer sich um den Hund kümmert, wenn ihr einen Tag im Schwimmbad verbringen wollt, im Zoo oder im Freizeitpark. Entweder sind keine Hunde erlaubt, oder der mit dem Hund muss immer daneben stehen während die anderen Spaß haben. Ist auch doof.

        Ich kann gut verstehen, dass Du gerne einen Hund hättest, aber die Einschränkungen sind groß, und der Hund lebt ja einige Jahre. Gerade mit Kindern und Arbeit ist das nicht immer einfach.

        Hmh, ein bisschen würde ich schon warten. Am besten bis Du Deinen Alltag mit Kind gut meistern kannst. Nicht jedes Kind ist gleich und auch nicht jeder Hund.
        Eine meiner Freundinnen hat sich im achten Monat einen Welpen zugelegt. Gebirgsschweißhund. Und dann ohne Garten. Schwanger ging es noch, aber das erste Jahr war da schon schwer.
        Es gibt Hunde die weniger Aufmerksamkeit erfordern und ein Garten ist unglaublich hilfreich. Unser Hund war zum Zeitpunkt des Familienzuwachses vier Jahre alt. Jule war sicher kein geeigneter Hund für Krabbelkinder aber mit klaren Regeln und Grenzen, sowohl für den Hund als auch für das Kind, gut zu meistern.
        Wenn Jule auf ihrer Decke war, gefressen hat oder in ihrer Box war war sie für meine Tochter Tabu. Und merke: lasse Hund und Kind nicht alleine. Dann klappt das auch.
        Spazieren gehen macht man auch mit Kind. Und den Vater gibt es auch immer noch. Und wenn es Mal eilt, weil der Hund Durchfall hat gibt es im Notfall auch noch den Garten.
        Spielplatz ist erst in geraumer Zeit ein Problempunkt. Genug Zeit um den Hund auf ein bis zwei Stunden alleine bleiben vorzubereiten.
        Arbeit ist es, ja. Aber es ist zu schaffen und vor allem eine Bereicherung für Dich und das Kind.
        Ein Hund der schon Stubenrein ist ist sicher eine große Erleichterung. Bis zu unserem jetzigen Welpen hätte ich gesagt kein großer Unterschied, aber bei unserer neuen Maus habe ich meine große Lernaufgabe bekommen. Wie gesagt, jeder Hund ist anders.
        Viel Spaß
        Ponyhof mit Elli an der Hand und Arabella an der Leine

      • Hallo!

        Ich wollte im letzten halben Jahr meiner Elternzeit auch einen Hund anschaffen, leider kam es dann doch nicht dazu (da wäre meine Tochter 2,5 Jahre alt gewesen).

        Wir wollten vor unserem Welpen eigentlich einen Hund aus dem Tierheim, aber es waren so viele dabei, die nicht zu kleinen Kindern sollten und/oder nicht allein blieben. Oder sie waren zu groß, zu klein, oder schon sehr alt (das wollten wir wg. unserer Tochter auch nicht).
        Es war so lange Zeit einfach nichts passendes für uns zu finden, obwohl es so viele arme Tierheimhunde gibt, aber was soll man machen, wenn WIR nicht zu ihm passen?!

        Letztendlich haben wir einen Welpen angeschafft, da war unsere Tochter 7. Im Nachhinein für uns die beste Zeit dafür.
        Was man mit einem Welpen in der ersten Zeit mitmacht, ist kein Zuckerschlecken und unsere Hündin war schon viel pflegeleichter als andere (was ich von anderen in der Welpenstunde so gehört habe #zitter). Aber wollt ihr ja auch evtl. nicht ;-)
        Mit einem Baby hätten wir das nicht machen wollen/können.

        Erkundigt euch also ausgiebig, damit alles für euch passt.
        Ein Kind und Hund ist immer schön!

        LG
        sonntagskind

        Ich würde den Hund keinesfalls vor der Geburt des Babys anschaffen. Wenn das Baby euer erstes ist, wisst ihr noch gar nicht, was auf euch zukommt. Da du den Hund als Reitbegleithund ausbilden möchtest, gehe ich davon aus, dass du dich auch noch um ein oder mehrere Pferd/e kümmerst.

        Ich gebe dir ein Beispiel. Wir hatten zur Geburt unserer Tochter Kaninchen und Rennmäuse sowie ein Aquarium. Unsere Tochter wurde geboren, zwei Wochen nach der Geburt fing sie an zu schreien. Sie war das klassische Schreikind. Ich hatte nicht einmal genügend Zeit um in Ruhe zu essen oder Hausarbeiten. Hätte ich mich um einen Hund kümmern müssen, ich hätte ihn an jemand anderen abgegeben.

        Insofern würde ich immer zuerst schauen, wie euer Alltag mit Kind aussieht, bevor ihr euch für einen Hund entscheidet.

      • (7) 02.05.17 - 10:31

        Über eine Neuanschaffung eines Hundes würde ich nicht eine Sekunde nachdenken, wenn ein Baby unterwegs ist. Egal ob Welpe oder ausgewachsen. Ist ist schon heftig genug mit einem vorhandenen Hund.
        Jetzt ist meine Tochter 4, ja jetzt wäre der Zeitpunkt, wo man (theoretisch) über die Anschaffung eines Hundes nachdenken könnte. Elterzeit ist um, man weiß was sich beruflich geändert hat. Das Kind ist aus dem Gröbsten raus.

        Als die Kleine kam hatten wir eine pflegeleichte, anspruchslose 12 jährige Hundedame, ich glaube sie war echt froh wenn sie hier dann mal alleine war und ihre Ruhe hatte. Aber selbst ihr bin ich in der ersten Zeit kaum gerecht geworden. Ohne Garten undenkbar. Und später hatten wir ein anderes Problem, sie war einfach zu alt für schöne Ausflüge, teilweise saß sie in der Karre und nicht das Kind.

        Einen vorhandenen Hund durch die große Umstellung zu führen ist schon eine ziemliche Aufgabe. Einen fremden (jungen) Hund kennenzulernen, auszubilden, ihn geistig und körperlich auszulasten mit einem Baby, das ist schon eine Hausnummer.

        Nein, niemals würde ich das wollen....weder für Hund, für uns, noch für das Baby.

        (8) 02.05.17 - 12:39

        Ich bin da ganz bei den anderen... erster Hund und erstes Kind zusammen ist vermutlich auch nur ein Synonym für "lebensmüde". Wenn der Hund muss, dann muss er - grade als junger Hund. Und dann will er bitte gelobt werden - ganz egal was grade das Baby so alles will und braucht. Je nach Hunderasse muss er auch erst Ruhe lernen im Haus, ansonsten macht er mit dem Säugling zusammen Party.

        Der Hund ist völlig gestresst vom lautstarken Geheule des Babies und als das endlich einschläft, gibt es ein komisches Geräusch, der gestresste Hunde schlägt lautstark an und dann übernimmt das Baby nahtlos... mit Sicherheit nur eine von vielen vorstellbaren Alltagssituationen.

        Solltest Du zufällig DEN top-erzogenen, Kinder gewöhnten und liebenden Hund im Alter von 2-5 Jahren finden, der nur wegen Scheidung abzugeben ist, aber alleine bleiben kann (Kinderarzttermine, PeKip etc.pp.), gerne Auto fährt, der leinenführig ist, gesund ist... dann wäre es ein kalkulierbares Risiko - aber selbst dann erst, wenn das Kind einigermassen angekommen ist bei euch - denn was ist, wenn du die letzte Zeit vor der Entbindung liegen musst - oder danach? Wer kümmert sich dann um Pfiffi?

        Hallo,

        ich würde vor der Geburt dringend davon abraten einen neuen , wenn auch älteren Hund zu holen.

        Meine Hündin starb damals kurz vor meiner ersten Schwangerschaft ich habe lang darunter gelitten keinen Hund mehr zu haben, dann kam mein erstes Kind und das 2 Kind 20 Monaten danach.

        Meine jetzige Hündin habe ich geholt da war der kleine 2,5 und selbst das war eigentlich noch zu früh. Sie musste zurück stecken , sehr oft sogar, aber ich hatte den Vorteil sie mit in die Arbeit nehmen zu können+ Riesen Garten. Das hat es dann etwas entzerrt.

        Wie gesagt für einen Hund mit Baby würde ich mich nie entscheiden. Der Stress ist enorm hoch für alle. Das beste Alter für Hund mit Kind finde ich wenn die Kinder so 4 Jahre alt sind. Sie sind verständiger und auch selbständiger. Sie können mit Fahrrad/ Laufrad mitkommen beim gassi gehen.

        Ein Beispiel noch: eine Freundin von mir hat vor nicht all zu langer Zeit ihren Hund abgegeben. Der Hund kam 4 Monate vor der Geburt zu ihr und sie hat einfach keine Zeit für ihn gehabt. Er war ein herzensguter Kerl aber völlig unerzogen. Somit war es ein Teufelskreis. Sie ist einfach niemanden gerecht geworden.

        Heute sind meine Söhne in der Pubertät und sie kümmern sich an den Tagen wo ich arbeiten bin um den Hund.

        Sie ist ein wertvolles und geliebtes Familienmitglied.

        Aber wie ich schon sagte nochmal würde ich keinen Hund holen wenn ich kleine Kinder hätte.

        Lg

        Cosma

        (10) 02.05.17 - 16:06

        Bei der Beschreibung eurer Situation fehlt irgendwie eure Vorerfahrung mit Hunden sowie eure Leidensfähigkeit ;-) Nein, mit letzterem meine ich eher, wie ihr euch das Zusammenleben mit Hund vorstellt, wie sehr möchtet ihr euer Leben hundefreundlich gestalten und wie sehr erwartet ihr, dass der Hund zurücksteckt? Und ganz ehrlich: Dieses Verhältnis kann man gar nicht so recht beurteilen, bevor man ein Kind hat. Mir war vorher auch nicht klar, wie wichtig mir plötzliche manche kindbezogenen Dinge sein würden und dass dann natürlich der Hund mal zurückstecken muss.

        Darf ich mal doof fragen, warum ihr euch ausgerechnet jetzt einen Hund anschaffen wollt? Ich kenne 2, nein 3 typische Anschaffungsgründe bzw Anschaffungssituationen für einen Hund.

        1) als Singel oder junges Paar, das erste 'Projekt' im Erwachsenenleben. Hier kann ich mal schauen, wie ich mich so im Zusammenleben mit einem anderen Lebewesen mache und habe immer einen treuen Begleiter zu diversen Unternehmungen.
        2) Als Familie, damit die Kinder mit einem Hund aufwachsen können und Verantwortung lernen
        3) als Ehepaar oder Geschiedene 'in den besten Jahren'. Die Kinder sind aus dem Haus und irgendwie könnte diese Leere durch etwas wuscheliges gefüllt werden.

        So. Nun ihr. Nummer 1 habt ihr knapp verpasst. Da habe ich mir meinen Hund angeschafft und ich muss sagen: Diese 5 ersten Jahre, die ich Zeit hatte, um diesen Hund zu dem zu machen was sie heute ist, bevor bei uns alles in Richtung Haus und Familie ging, die waren echt wertvoll. Ich arbeite mit Hunden und ich habe mir schon eingestanden: so unproblematisch wie mein erster Hund wird der nächste wohl nicht werden, wenn seine Erziehung irgendwo zwischen den ganzen Familienthemen noch erledigt werden muss. Es ist schon praktisch, wenn man das Kind an der einen, irgendwelche wichtigen Dinge in der anderen Hand haben kann und der Hund läuft dir völlig unauffällig hinterher und du kannst ihm blind vertrauen.

        Ihr wollt wahrscheinlich Nummer 2 für euch. Aber neben den bereits von den anderen angesprochenen Schwierigkeiten im Zeitmanagement: Wenn euer Hund anfängt, alt und tüddelig zu werden, so mit 8 sag ich jetzt mal, dann kommt euer (ältestes) Kind gerade in das Alter, wo es mit dem Hund etwas anfangen könnte. So mit 8 bis 12 könnte das Kind Spaß haben an Hundetraining haben, vielleicht sogar Mitglied auf einem Hundeplatz zu werden. Da ist der Hund dann gerade in dem Alter, wo man ihn aus dem typischen Hundesport wieder in Rente schicken würde.

        Meine Hündin ist jetzt 11, meine Tochter 2. Ich bin froh, dass sie noch lebt und dass wir uns trotz zwischenzeitlichem Liebäugeln gegen einen Zweithund entschieden haben. Jetzt kommt erstmal das zweite Kind und wenn meine Tochter so 4-5 ist, wäre ein guter Zeitpunkt für den Hund, der sie durch ihre Kindheit begleiten soll, unabhängig davon ob unsere alte Hündin dann noch dabei ist. Da kann meine Tochter bei der Grundausbildung schon helfen, wenn der Hund 1-2 Jahre später alt genug für Agility ist, kann sie da mal mit Mama gemeinsam reinschnuppern und wenn sie mit 8-10 Lust auf Turniere haben sollte ist der Hund noch nicht zu alt. Falls sich Mama und die beiden Kinder dann streiten sollten, wer mit dem Hund auf Turniere darf, dann wäre da nochmal ein guter Zeitpunkt, über einen Zweithund nachzudenken.

        #ole

        Achso, wie wäre es mit zwei Katzen? #pro

        • (11) 02.05.17 - 16:29

          Es gibt noch einen 4. Grund warum sich Leute einen Hund anschaffen: wenn Nachbarn Hunde haben. Haben wir hier erleben müssen und leider ging es nur darum AUCH einen Hund zu BESITZEN,leider aber sind die zu faul und zu doof für eine ordentliche Haltung. Gassi gehen die mit dem gar nicht,nur anfangs mal und MIT Kollisionskurs mit anderen Hunden,denn Erziehung findet bis heute auch gar nicht statt. Und so sieht das dann auch aus WAS die Kinder gelernt haben.....schlimm, aber man hat keine Handhabe gegen die.Das TH bzw. Tierschutz tut nichts.

      Weder vor der Geburt noch kurz danach.

      Lieber so in 4 - 5 Jahren. Frühstens.

      LG

      (13) 03.05.17 - 06:20

      Hallo,

      Vorab zur Information- die Entscheidung wann das Tier einzieht trefft ihr.

      Ich schreibe dir mal meine Erfahrungen mit inzwischen drei Kids, drei katzen und einem Hund.

      Als unser erstes Kind kam hatten mein Mann und ich bis auf einen zwerghasen nichts weiter. Unser erstes Kind kam als Frühgeburt in der 32 ssw. Über Jahre hat er bedingt durch die künstliche Ernährung bei jedem falschen Geruch oder Krümel im Hals erbrochen. Zudem litt er unter einem reizdarmsyndrom. Kurz nach der Geburt kauften wir ein Haus und im Kaufpreis war eine Mietz enthalten. Diese katze war und bleibt die Katze die uns allen am nächsten stand. Dieses Fellknäuel war einfach nur dankbar über ein warmes Plätzchen und recht schnell war sie der imaginäre Schatten unseres großen Kindes. Am Anfang lag sie unten im Kinderwagen, am fussende des Bettes, brachte Kind in den Kindergarten und später lief sie mit ihm in die Grundschule. Bei den Hausaufgaben lag sie auf seinem Schreibtisch und wenn Kumpels kamen war sie die jenige die den Trubel auf zimmerlautstärke begrenzte. Vor 3,5jahren musste sie schlagartig eingeschläfert werden.
      Mit dem zweiten Kind kam auch eine zweite katze. Unsere Kids haben einen geringen Altersunterschied und wir hatten die Hoffnung zum zweiten Kind eine Katze zu finden die ähnlich ist vom Wesen wie die erste Mietz. Es blieb nur eine Hoffnung denn unsere inzwischen dienstälteste Mietz ist die beste Mäuse und vogelfängerin, jedoch mag sie keine Kids und beobachtet alles aus sicherer Entfernung. Unser zweites Kind war als Baby das kind wo wir die meisten grauen Haare bekamen da er ein schreikind war und das über Jahre hinweg. Zudem entwickelte er bereits im säuglingsalter ein Asthma bronchale. Inzwischen hat sich alles verwachsen und abgesehen von den Pubertären Anwandlungen sind die Kids relativ entspannt.
      Als die jungs kurz vor der Einschulung waren überlegten wir zum ersten Mal mit einem Hund und verschoben das Thema.

      Im Laufe der Zeit kam zu den zwei großen Kids (12&10) kam noch ein Nachzüglerin die jetzt in die Schule kommt. Das Thema hund wurde aktuell als unsere Tochter gut im Kindergarten gelandet war, die zwei großen in der entspannten grundschulzeit waren. Unsere hundebaby ist jetzt knapp 1,5jahre alt. Die Kids sind jetzt im idealen alter. Der beste Kumpel von unserer hundedame ist unser zweiter Sohn der nicht viel mit Katzen anfangen kann.

      So eine Mietz wie wir schon mal hatten suchen wir vergebens. Ihr erster Nachfolger wurde kurz nach dem Einzug Opfer der Straße, ihr zweiter ist der perfekte Kater für unsere Tochter und die dritte Mietz die eigentlich für das große Kind gedacht war legt ihm brav als Zeichen der liebe Vögel, Mäuse, Frösche, spinnen und anderes getier vor die Zimmertür. Der imaginäre Schatten ist sie leider nicht. Hat die Genehmigung dass falls er jemals nochmals so eine Mietz findet wie wir sie schon mal hatten er sie mitbringen darf- auch im Hinblick auf das Alter unserer inzwischen dienstältesten katze.

      Alles gute geli

      (14) 03.05.17 - 09:55

      Hi!

      Ich erzähl mal von uns:

      Den ersten Hund hat mein Mann mitgebracht. Als meine Tochter zur Welt kam, war er bereits 8 und es hat alles gut geklappt. Ich hab mich um Haushalt, Tochter, Hund gekümmert und bin auch noch als meine Tochter 6 Monate alt war wieder stundenweise arbeiten gegangen (da waren Tochter und Hund dann bei meinen Eltern).

      Inzwischen ist unser Hund von damals schon verstorben und nach ein paar Jahren ohne Hund hab ich mir dann als meine Tochter 8 war wieder einen Hund geholt (wobei ich lange überlegt habe, ob ich mir wieder einen Hund nehme, da meine Tochter eigentlich Angst vor Hunden hatte, sie außerdem noch Autistin ist und das Leben mit ihr daher nicht immer einfach ist).

      Heute sieht es so aus, dass meine Tochter 11 Jahre alt ist, wir eben 2014 einen 6 Monate alten Rüden zu uns geholt haben, einige Monate später einen fast gleich alten 2. Hund und seit letztem Jahr Juni sind es 3 Hunde.

      Ich kümmere mich morgen sowohl um die Familie (Frühstück, alles für Arbeit und Schule vorbereiten), gehe dann mit den Hunden raus und bin dann arbeiten. Mittags geht meine Tochter mit den Hunden raus, und Nachmittags und Abends kümmere ich mich wieder um alles.

      Meine Tochter hat inzwischen die Angst vor Hunden verloren, geht sogar schon zu fremden Hunden, hat nur vor großen noch Respekt und ist da vorsichtig, was ich aber gut finde.

      Stress hatte ich nie mit den Hunden, liegt bei mir aber auch daran, dass sie meine Leidenschaft sind. Viele verstehen es natürlich absolut nicht, wie ich alles schaffe, für mich sind meine Hunde aber Ausgleich.

      Ich kenne aber auch genug Menschen die nicht mal mit einem Hund zurecht kommen. Mir muss schon klar sein, dass ich bei jedem Wetter mit einem Hund raus gehen sollte. Leider gibt es bei uns sehr viele, die kleine Hunde haben (ich hab auch Chihuahuas) die meinen bei Regen, Kälte oder Schnee können die Hunde nicht raus gehen, was aber absolut nicht stimmt. Wir besser ich bin bei jedem Wetter draußen, je nachdem halt dann mal länger oder kürzer, aber mind. 4x am Tag, und abends immer lange. Wenn ich also schon ohne Hund keine Lust dazu habe im Winter bei Schnee und Wind nach draußen zu gehen, sollte man es sich dann doch überlegen, ob man einen Hund haben möchte. Das ist gar nicht böse gemeint, aber ich kenne einfach zu viele, die dann mit den Hund nicht rausgehen möchten, oder wo der Hund dann als lästig empfunden wird, weil man sich der Aufgabe nicht bewusst war.

      Ich habe mich bewusst für meine Hunde entschieden, würde keinen wieder hergeben und komme gut zurecht.

      Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich mir auf keinen Fall einen Welpen mit einem Baby geholt hätte, wenn dann einen Junghund, aber das habt ihr sowieso in Erwägung gezogen.

      Aber wenn der Wunsch nach einem Hund da ist, und man sich der Aufgabe auch bewusst ist, denke ich klappt das auch mit einem Baby.

      LG

      (15) 26.05.17 - 21:15

      Hallo
      Wir habens gemacht. Als ich schwanger war zog im Juli unser Welpe bei uns ein, im Januar darauf wurde unser Sohn geboren. Bis dahin war unser Welpe schon gut erzogen. Natürlich wars nicht immer nur Sonnenschein und manchmal sehr stressig aber in allem gut zu meistern und eine große Bereicherung. Kommt natürlich auf Hund und Kind an aber bei uns gab es keine großen Probleme. Dabei war unser Sohn nicht gerade ein Anfängerbaby und sehr fordernd. Aber gerade mit Baby fand ich die Spaziergänge usw gut zu meistern, da ist es heute manchmal schwieriger wenn Kind keine rechte Lust hat. Man sollte halt wissen worauf man sich einlässt und zu 100% dahinter stehen. Wir wollten eben von ganzem Herzen auch einen Hund. Heute sind die zwei 5 und 4,5 Jahre und ich würde es immer wieder so machen. LG

Top Diskussionen anzeigen