Mein Hund hat scheinbar Epilepsie

    • (1) 15.05.17 - 12:57

      Hallo liebe Community ! :-(

      Mein überalles geliebter fast 9 jähriger Schäferhund hatte gestern Abend das erste mal so einen Anfall. Hatten dann in der Tierklinik angerufen und die ganze Sache geschildert von dem großen Speichelauswurf, Zucken und Verkrampfen sowie der starre Blick etc. Sollten uns dann ursprünglich heute Nachmittag dort vorstellen.. Die Nacht war ruhig und ihm ging es "gut". Heute morgen innerhalb von 12 Stunden kam dann plötzlich der nächste Anfall, diesmal stärker. Sind dann direkt mit ihm in die Klinik gefahren und uns wurde die Krankheit bestätigt. Er bekam jetzt Notfallzäpfchen etc. Nur bricht es bei ihm wohl aus wenn er zur Ruhe kommt. Was kann ich denn noch machen wenn mein Mäuschen wieder den Anfall hat? Es ist für mich auch in dem Moment wahnsinnig schwer ruhig zu bleiben, weil ich selber auch Panik bekomme.

      Liebe Grüße !

      • Hallo,

        Wie wurde den die Diagnose Epilepsie gestellt? Eigentlich ist es nur eine Anschlussdiagnostik, also wenn alles anders ausgeschlossen werden konnte. Glaube kaum, das sorgfältig untersucht wurde ... Es könnten ja auch Schlaganfälle gewesen sein, da so plötzlich. Vergiftungen können auch Ursache sein. Es gibt ziemlich viel Erkrankungen, die Krämpfe nach sich ziehen. Ich hatte mal einen Schäferhund, der krampfte ganz schlimm, wenn er weiblichen Duft roch. Bei ihm war sein Hormobspiegel das Problem und ne Kastration brachte Abhilfe. Ich würde an deiner Stelle auf Ursachensucge gehen.

        • Hallo,

          Die Diagnose wurde durch die Symptome abgefertigt. Natürlich hat die Tierärztin auf meinen Wunsch einen großen Bluttest veranlasst, da es ja auch Tumore etc sein können, die diese Anfälle auslöst. Allerdings erfahre ich die Ergebnisse leider erst morgen. Ihr kommt es aber auch schon komisch vor, dass er die Anfälle erst im Alter entwickelt hat innerhalb von 2 Tagen (gestern Abend und heute) sonst sollte es eigentlich im alter von 1 -6 jahren "normal" sein.

      Erstmal muss die Ursache befunden werden. Bei meinem Kater damals waren das einige Untersuchungen. Blutabnahme, Röntgenbilder, Hirnwasser etc.

      Du musst aufpassen das er sich nicht verletzt. Mehr kannst du während eines Anfalls nicht machen. Nicht Anfassen. Danach beruhigen mit ihm sprechen, bis er sich wieder orientiert.
      Biete ihm Futter und Wasser an. Die Krämpfe sind anstrengend. kommen sie in kurzen Abständen zum Tierarzt fahren oder Notfall Tabletten geben.

      Du wirst Medikamente bekommen für deinen Hund. Ist er eingestellt sind die Anfälle weg, jedoch nicht die Ursache. Suche dir eine Tierklinik die Erfahrungen mit Epilepsie haben.

      Die Anfälle sind schlimm für uns Dosenöffner, vor allem weil man nicht machen kann.

      Gute Besserung

      • Guten Morgen,

        Mit der Hirnwasser untersuchen wurde gar nichts gesagt, alles andere wurde gestern Untersucht. Die Blutwerte erfahren wir heute Vormittag. Ohje, ich bin ganz schön nervös... Der arme Prinz hatte gestern Abend wieder einen ******** Krampfanfall, der es ganz schön in sich hatte. Danach hatten wir das große Kuscheln und einschlafen auf dem Sofa. Das bricht einen richtig das Herz, weil man nur zusehen kann und großartig nichts machen kann...

        • Es ist furchtbar hilflos zuzuschauen. Du kannst nur da sein.
          Ich meinte die Hirnwasseruntersuchung wurde veranlasst weil auf dem MRT Schatten zu erkennen waren. Ist schon 7 Jahre her.

          Es wird besser, sobald dein Hund Medikamente bekommt und eingestellt wird.

    Hallo,
    unser erster Hund hatte Epilepsie. Am Anfang war das furchtbar, die Anfälle kamen und man wusste erst nicht was los war geschweige denn, was man machen sollte.

    Unser Hund war damals gut 3 Jahre alt und hat dann sämtliche Diagnostik über sich ergehen lassen. Da es allerdings ca. 15 Jahre her ist, kann ich Dir nicht mehr alles so genau sagen. Ich weiß auf jeden Fall noch, dass u.a. Blut untersucht wurde und auch Hirnwasser gezogen wurde.

    Naja, letztendlich stand dann die Diagnose Epilepsie fest und unser Hund bekam Medikamente (2 mal am Tag 1 Tablette, kommt da sicher auf Größe und Gewicht an). Mit dieser Medikation hat er noch fast 8,5 Jahre gelebt.

    Ich muss aber auch dabei sagen, dass unser Hund nie so kurz aufeinander folgende Anfälle hatte.

    LG
    Martina75

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