Wir möchten einen Hund- Wie macht ihr das?

    • (1) 25.05.17 - 08:43

      Hallo liebe Userinnen,

      Wir (2 Erwachsenen und 2 Kinder 7 u 4 Jahre alt) überlegen ob wir uns einen Hund zulegen. Ein Berner Sennen HUnd würde uns sehr gefallen.
      Nur meine Mann ist noch sehr zögerlich da er eine wenig Angst hat das wir damit sehr abhängig sind. Ich geb ihm recht. Wie macht ihr das wenn ihr mit der Familie was unternehmen wollt wo Hunde nicht dabei sein können? In den Urlaub können wir mit Hund ja schon wenn es zugelasssen ist. Oder mein Vater würde ihn nehmen.
      Aber die Tagesausflüge sind ein Problem.
      Ich arbeit dreimal die Woche a 6Std. Da wäre er fast alleine (Schwiegereltern wohnen im selben Haus).
      Kennt sich jemand mit der Rasse Berner Sennen aus?
      Über antworten würde ich mich sehr freuen.

      lg Oberst

      • Hallo,

        ein Hund ist was tolles und prima, dass ihr euch da vorher Gedanken macht!

        Von den Grundvoraussetzungen her klingt das ja mal nicht schlecht. Kann dein Vater oder deine Schwiegereltern den Hund evtl mal raus lassen, wenn ihr einen Tagesausflug macht?

        Berner Sennenhunde sind toll. ABER: zum einen muss man da sehr genau hinschauen (und am besten jemanden an der Hand haben, der sich mit der Rasse auskennt), die Rasse hat viel mit HD zu tun. Und dann - so ein Berner Sennenhund wiegt gut und gerne 40-45 kg wenn er ausgewachsen ist. Das wäre mir mit Kindern in den Alter eurer Kinder und als Hundeanfänger zu viel!

        Lg

        Hallo!

        Von einem Hund des Riesenrassen kann ich nur deutlich abraten. Die altern einfach im Zeitraffer und werden kaum 10 Jahre alt. Das ist einfach nicht schön. Weder für den Hund, noch für euch.

        Nebenbei ist eben die Handhabung schon ein Problem, wenn die Schwiegereltern im selben Haus wohnen: wer trägt den Welpen das erste halbe Jahr lang die Treppen rauf und runter? Du? Der "Welpe" wiegt da ggf. auch schon 25 Kilo und trotzdem sind seine Gelenke noch nicht stabil genug um selbst zu laufen. Und wie macht ihr das in 6 Jahren, wenn ein Hund dieser Größe schon ein gebrechlicher Hundeopa ist, aber schlappe 45 Kilo wiegt?

        Ja, für Tagesausflüge braucht man jemanden, der den Hund betreut. Vielleicht die Schwiegereltern?

        In jedem Fall: eine etwas "handlichere" Rasse macht das Leben wesentlich einfacher für euch. So einen Riesenhund kann man auch kaum in den Urlaub mitnehmen, weil der eben nicht im engen Hotelzimmer Platz findet und auch im Restaurant nicht unter den Tisch passt. So große Hunde sind allgemein nicht gerne gesehen, auch an Orten, wo ein 10-Kilo-Hund willkommen wäre. Einfach alleine wegen der Größe, der liegt eben auf der Restauranterrasse im Durchgang, weil er nicht unter den Tisch passt, das geht eben nicht.

        Mhh ok da hab ich mir keine Gedanken gemacht wenn er so viel wiegt wird es schwierig. In den Uralub wenn wir wollen würde ihn mein Vater nehmen das hat er schon gesagt. Für Tagesausflüge denke ich das die schwiegereltern auch schauen. Hättet ihr Idenn zwecks einem "handlicheren Hund". Auf keinen Fall möchten wir Terrier die kleffen angeblich zu viel.

        Habt ihr ideen?

        lg

        • Hallo,

          Wir haben einen gaaanz tollen lieben Gilden Retriever!

          Wenn wir einen Tagesausflug machen, dann bleibt er einfach zu Hause. Das ist kein Problem. Auch wenn wir arbeiten sind muss er mal bis zu 10h allein bleiben.

          Wir haben unseren Hund von Anfang an beigebracht auch mal alleine zu bleiben. Wenn er vorher ausgelastet ist, dann ist das auch kein Problem.

          Wenn wir doch mal länger weg sind, dann lässt mein Papa ihn kurz in Garten.

          Lg costa

          Es gibt einige hundert Hunderassen und natürlich diverse Mischlinge. Da sind die Möglichkeiten wirklich groß.

          Was sind denn eure Vorstellungen? Eher was langhaariges Wuscheliges? darf er reichlich haaren oder lieber was "Sofaschonendes"?

          Wolltet ihr Hundesport machen, Joggen, Radfahren oder lieber nur gemütliche Spaziergänge in normalen Ausmaßen von 2-3 Stunden am Tag?

          Habt ihr ein wenig Erfahrung mit Hunden und Hundeerziehung oder gar nichts?

          Einen Hund 10 Stunden alleine lassen halte ich für wenig artgerecht, schließlich ist ein Hund ein Rudeltier, das Familienanschluss haben soll. Nicht nur neben einem Schlafen. Außerdem sind bei 10 Stunden auch die zeiten fürs gassi gehen schon arg begrenzt. Es geht doch beim alleine bleiben nicht nur darum, dass einem der Hund nicht in die Bude pinkelt, sondern auch um die Bedürfnisse des Tieres.

        • Hallo!

          Wir haben eine französische Bulldogge.
          Ganz toller Hund, kinderlieb, nicht zu groß/zu schwer, nicht zuuuu sportlich, kann aber auch Gas geben. Perfekt für uns.
          ABER: wir haben arge gesundheitliche Probleme mit ihr, die uns gerade sehr viel Geld kosten, da sin den Griff zu bekommen.
          Deshalb würde ich inzwischen von dieser - leider gerade Moderasse - abraten!

          Schau doch mal im Internet bei Rasseprofilen, da steht schon viel dabei, was vielleicht zu euch passen könnte.

          Eines sollte aber klar sein: einschränken müsst ihr euch. Spontan geht dann oft nicht mehr.
          Aber wenn ihr mit den Schwiegereltern in einem Haus wohnt und sie einverstanden sind (auch sie sollten genau wissen, was da auf sie zukommt, sonst zeigen die euch nach einigen Monaten einen Vogel ;-)) ist das ein Glücksfall.

          LG
          sonntagskind

      Hallo,

      wir standen auch lange vor dieser Frage. Letztlich war es bei uns dann vor drei Jahren soweit. Da waren unsere Jungs 8 und 6 Jahre alt. Damit war für uns das Alter erreicht, um die beiden auch mal alleine daheim lassen zu können, wenn einer von uns mit dem Hund raus muss und der andere nicht da ist. Wir haben aber auch keine Eltern in direkter Nachbarschaft.

      Wir wollten keinen Miniatur-Hund (Chihuahua & Co.), aber auch keinen großen Hund (Schäferhund usw.). Auch einen Welpen haben wir uns nicht zugetraut, da wir Hundeanfänger waren, der Hund in absehbarer Zeit stundenweise alleine bleiben musste und ich Bammel vor all den Junghund-Flausen hatte...

      Letztlich haben wir uns bei e...-Kleinanzeigen in eine knapp kniehohe spanische Straßenmischung verliebt, die ein Tierschutzverein dort vorgestellt hatte. Keiner weiß, was genau in ihr steckt und wie alt sie wirklich ist. Bekannt ist nur, dass sie keine wirklich liebevolle Vergangenheit hatte, aus der sie Gott sei Dank in die richtige Hände abgehauen ist. Sie war hier in der Nähe schon auf Pflegestelle und es war Liebe auf den ersten Blick#verliebt
      Sie wiegt knapp 15 kg. Das ist Gold wert, wenn man sie doch mal hochheben muss. Aber auch von der logistischen Seite ist diese Größe ok. In den Kofferraum passt neben ihrer Box auch noch die ein oder andere Tasche.
      Da sie schon eine gewisse Zeit im Alltag der Pflegefamilie gelebt hatte, wussten wir, dass sie kein Kläffer ist, dass sie nicht mal eben Schränke annagt, dass sie stubenrein ist, dass sie ohne Probleme auch mal alleine bleibt und dass sie mit dem Alltag mit Kindern klar kommt.

      Falls Ihr Euch einen Tierschutzhund vorstellen könnt, ist jetzt die beste Jahreszeit, um fündig zu werden. Denn jetzt laufen die Transportflüge auf Hochtouren. Die ganzen Urlaubsflieger haben ständig Hunde aus Spanien, Griechenland etc. im Bauch.

      LG, #stern

      PS: Von Berner Sennen würde ich aus schmerzhafter Erfahrung von zwei bekannten Familien abraten. Insgesamt vier Hunde sind recht jung an Krebs erkrankt. Ihnen wurde gesagt, dass die Berner dafür sehr anfällig sind.

      Hallo,
      wir hatten 11,5 Jahre lang einen BernerSennen-Rüden. Tolle Hunde, sehr kinderlieb und umgänglich.

      Aber ich gebe zu bedenken:
      - ihr braucht schon Haus und Grundstück, eine Mietwohnung ist nichts für einen Bernie
      - das Endgewicht unseres Rüden lag bei 60 kg, im Notfall trägt man das Tier nicht mal eben
      - ihr braucht ein entsprechendes Auto
      - um einen Bernie mit in Urlaub zu nehmen, finde ich ihn persönlich schon etwas riesig...., ihr braucht reichlich Platz im Auto, auf die Rückbank zwischen den Kindern ist nicht und so riesige Hunde sind in Restaurants auch nicht unbedingt gern gesehen .....
      - heutzutage liegt die Alterserwartung nur noch bei ca. 6 Jahren
      - HD-Anfällig
      - Probleme mit den Gelenken im Wachstum

      - klärt vorher, wer das Tier im Urlaub/bei ganztägiger Abwesenheit betreuen kann (das betrifft aber auch alle anderen Rassen, wobei man sicherlich einen Rehpinscher leichter versorgt bekommt und mit einem Rehpinscher könnte auch theoretisch Euer jüngstes Kind alleine losgehen)

      Das Alleinsein kann man antrainieren. Das sollte kein Problem sein. Das hat unser Bernie ohne Probleme gemacht, vorher eine große Runde gehen und dann war er zufrieden. Das macht unser jetziger Hund allerdings auch problemlos.

      Überlegt Euch wirklich gut, ob ein Bernie zu Euch passt.

      LG
      Martina75

      • Ein Bernie wäre wohl doch eine Nummer zu groß für uns. Mit würde auch ein Aussie gefallen. Aber die wären zu anspruchsvoll. Ich nehme an wir werden beim Golden retriever landen. Das wäre ein toller Hund.

        Nein wir haben noch gar keine Erfahrung. Evtl einen Aus dem Tierheim?

        ich weiß nicht#zitter

        lg

        • Nichts gegen Tierheimhunde im Allgemeinen, aber oft kennt man die Vorgeschichte nicht und das wäre mir persönlich gerade mit Kindern zu riskant. Es sei denn, ihr nehmt einen Welpen aus dem Tierheim, das sollte funktionieren.

          Ansonsten sind Golden Retriever als auch Labradore gut familiengeeignet. Ich weiß jetzt nicht, wie es heute ist, aber vor ein paar Jahren waren Golden Retriever ziemlich überzüchtet. Da müsste man sich auch genau erkundigen, evtl. auch über den VDH.
          LG
          Martina75

Top Diskussionen anzeigen