Hunde haben meinen Kater getötet

    • (1) 08.06.17 - 23:16
      Inaktiv

      Oh man, ich bin wirklich gerade etwas von der Rolle und irgendwie weiß ich gerade nicht wohin mit meiner Wut. Vielleicht hilft ja das aufschreiben.

      Letzte Woche kam unser Kater nicht wie gewohnt nach Hause, ungewöhnlich war es schon. Allerdings war auch schönes Wetter und auch die anderen waren auf größeren Touren. Nun ja, wir haben es registriert und den Tag normal verbracht. Als er am nächsten Morgen immer noch nicht da war, war klar das wirklich etwas nicht stimmt. Also den üblichen Ablauf gestartet und die Nachbarschaft abgeklappert. Nichts.

      Zwei Tage später treffe ich eine Nachbarin, sie fragt ob er wieder aufgetaucht ist. Darauf kam von ihr: "Oh, dann war das wohl doch eurer." und weiter "Naja, da waren zwei Hunde die eine Katze gehetzt haben, hinten bei den Weiden. Die Katze hat sich im Stacheldraht verfangen und die Hunde haben sie zerfetzt. Die Besitzer waren weiter entfernt und haben immer gerufen und gepfiffen. An der Straße stand auch ein Auto, das waren bestimmt welche von denen die immer her kommen." (Wir leben auf dem Land, am Wochenende kommen massig Hundebesitzer aus der nächsten Stadt und spielen wilde Sau im Naturschutzgebiet....ja, es ist einfach so.) Sie wollte mir nicht gleich was sagen, weil sie sich nicht sicher war, ob es unser Kater war.
      Ich musste noch bis abends warten, bis ich suchen gehen konnte. Und ich bin fündig geworden...ich habe unseren Kater völlig zerlegt dort vorgefunden, erkannt habe ich ihn an den Fellresten. Der Gestank war unerträglich, Maden, Fliegen. Ich habe ihn dort gelassen. Dafür habe ich jetzt Bilder im Kopf, die ich garantiert nicht so schnell vergessen kann. Ob das jetzt nur das Werk der Hund ewar oder eventuell noch andere Tiere danach da dran waren, das weiß ich nicht. Ich kann auch nicht verstehen, warum er nicht auf die Bäume in der Nähe geflüchtet ist.

      Unsere Nachbarin hat sich nur das Auto gemerkt, sie weiß aber nicht ob es auch zu den Hundebsitzern gehört. Die Hunde hat sie mir beschrieben, sie sind ihr kurz vorher quasi ins Fahrrad gerannt. Tja, damit wird wohl die Polizei nicht viel anfangen können....und wenn schon, es hätte ja eh keine Konsequenzen.
      Man, er fehlt hier einfach. Er fehlt seinen Kumpels (er war der ruhige Pol der Truppe), er fehlt unserer Tochter und er fehlt uns. Er war irgendwie immer da, mittendrin statt nur dabei. Ein total ausgeglichener Kerl. Klar kann Freigängern immer etwas passieren, aber so? Nur wegen Vollhonks die ihre Hunde nicht im Griff haben?

      • Es tut mir sehr sehr leid was mit Deiner Katze passiert ist. Ich kann Deinen Zorn, Deine Wut aber auch Deine Trauer verstehen.

        Nicht die Hunde sind schuld, sondern die Besitzer - was Dir jetzt aber nicht weiterhilft! Ich würde mir einen "Tierführerschein" wünschen, damit sich nicht jeder Vollhonk ein Tier anschaffen darf!

        Anzeige würde ich trotzdem erstatten. Evtl. Passiert es wieder?

        Dich drücke ich ganz lieb!

        Dein Katerchen ist nun über die Regenbogenbrücke gegangen, und dort geht es ihm jetzt wieder gut. Er hatte bei Euch sicherlich ein wunderschönes Leben, ist jetzt im Regenbogenland und denkt mit Liebe an Euch zurück!

        Es tut mir sehr leid.

        Doch, ich würde Anzeige erstatten. Ihr habt die Autonummer, Beschreibungen, vielleicht Vermutungen hinsichtlich der Rasse. Die Rasse wird bei der Anmeldung zur Hundesteuer angegeben, das ist für die Polizei leicht zu machen.

        Wenn die Nachbarin bereit ist, auszusagen, dann kann das durchaus zu einer Strafe führen, und vor allem Leinenzwang für die Hunde.

        Oh mein Gott wie schrecklich, mir kommen gerade echt die Tränen, hab schlimmer Bilder vor Augen - armes Katerchen #kerze

        Wünsche euch dennoch alles GUte und dass ihr die "Täter" irgendwie zur Rechenschaft ziehen könnt!

      • ich schließe mich hasipferdi an. Du schreibst, es ist ein Naturschutzgebiet und gerade jetzt in der Setz- und Brutzeit dürfen Hunde nicht frei rum laufen

        Es tut mir schrecklich leid für dich und deinen Kater.

        Wie schon geschrieben, anzeigen. Und es gibt Leinenzwang in Naturschutzgebieten.

        Und auch wenn viele sagen es war nur eine Katze,
        wende dich an die Presse. Die Hunde waren nicht an der Leine und ihre Besitzer haben sie nicht unter Kontrolle. Morgen sind es evlt. Kinder die angegriffen werden.

        Meinen Nachbarn wurde der Hund angeschossen, juckte niemanden, bis in der Zeitung stand, dass in einem Bereich in dem Kinder spielen einfach geschossen wird. Diesmal war es ein Hund und morgen ein Kind? Das hat gewirkt.

      • (7) 09.06.17 - 15:53

        Eine meiner Katzen wurde vor zwei Jahren von unserem Nachbarshund getötet. Sie ging dort ein und aus, er hat sie akzeptiert. Und von jetzt auf gleich hat er sie dann gepackt. Ich hab alles mit ansehen müssen,...& die Nachbarin bekam ihren Hund nicht weg. Es war eine Golden Retriever, ohne Zähne (steinalt). Zu Tode geschüttelt, laut Klinik ein SchädelHirnTrauma. Seitdem rastet der Hund bei jeder Katze aus, selbst bei denen die in unserem Garten schlafen.

        Ich kann daher sehr gut nachvollziehen wie es dir geht. Und es tut mir sehr leid!

        ja das ist schrecklich, solche Hunde, bzw Menschen dürfen keine Tiere halten...es ist sehr schlimm das es euren Kater getroffen hat, aber die Vorstellung dass es auch kleines Kind hätte sein können welches die Hunde jagen ist fürchterlich... ich hoffe ihr findet diese Leute und hoffe auch das sie die Hunde abgeben müssen, finde auch dass man gewisse Tiere nur mit einem Führerschein tl. halten dürfte.

        Liebe knöterich, es tut mir sehr leid um Deinen Kater und ja auch ich würde Anzeige erstatten. Dennoch möchte ich hier mit einem Vorurteil aufräumen: der Jagdinstinkt des Hundes ist überhaupt nicht vom Tier auf den Menschen übertragbar - dass ein Hund heute eine Katze und morgen ein Kind jagt ist so gut wie ausgeschlossen als Kausalkette. Eine gut jagende Katze ist auch völlig unabhängig davon entweder ein Menschenfreund oder -feind. Für einige Hunde gehört das jagen einfach zum genetischen Repertoire, so wie bei Katzen auch. Als verantwortungsbewusster Halter muss ich da entweder erziehen, umlenken und abbrechen oder eben sichern.

        Hallo.

        Ich schreibe dir als Hunde und katzenbesitzerin. Unsere Katzen sind freigänger und wir haben einen Kater bereits durch die Straßenkrankheit verloren. Ich bin da sehr eigen da wir in einer ländlichen verkehrsberuhigten Zone wohnen. Das Ordnungsamt bekommt in regelmäßigen Abständen einen anruf von mir und ist über die Einnahmen nicht undankbar.

        Unser Hund ist auch ein mobiles Wesen und da ich weiß dass sie das ist lassen wir sie nur im Grundstück ohne Leine laufen. Meiner Meinung nach gibt es auch keinen Hund der keinen jagdtrieb hat.es gibt Rassen bei denen ist er mehr und einige bei.denen ist er weniger ausgeprägt, aber wenn der richtige Moment kommt dann jagt jeder Hund es sei denn er ist krank und kann nicht mehr laufen.
        Ob eine Anzeige was bringt weiß ich nicht.unserer Tierärztin haben sie zum zweiten mal den Hund überfahren und trotz Anzeige ist nicht viel passiert. An deiner stelle würde ich aber den weiter oben genannten Hinweis mit der Presse in Erwägung ziehen. Ich würde mir jedoch die Zeitung auswählen die am Wochenende umsonst mit der Werbung im Briefkasten landet und somit mehr Leser erreicht.

        Das andere ist - Euer Kater wurde gejagt und kam zu Tode. Er lag dann dort und wenn in der nähe ein Wald ist haben die Tiere die dort leben ihren Teil für den unschönen Anblick beigetragen.

        Viele grüße geli

        (11) 11.06.17 - 11:40

        Oh wie furchtbar! Ich würde auch Anzeige erstatten, sowas geht gar nicht! Und das sage ich als Hundebesitzerin mit einer ebenfalls sehr "katzenliebenden" Hündin. Wenn ich meinen Hund nicht 100% im Griff hab muss ich anleinen, zumal im Naturschutzgebiet. Und sollte mein Hund eine Katze am Wickel haben würde ich nicht in der Entfernung rufen und pfeifen- sondern einen Sprint hinlegen wie Usain Bolt. Hund da weg, Katze zum Tierarzt! Leute gibts, echt. Und da wundert man sich warum es solche Hundehasser gibt die Giftköder auslegen. Auch nicht okay, aber manchmal nachvollziehbar.

        Mal eine Gegenfrage: Hattest du denn deine Katze im Griff, die offensichtlich alleine und unbeaufsichtigt durch die Gegend lief? Woher willst du wissen, dass die Katze nicht gerade selber dabei war ein anderes Tier zu zerfetzen?

        • >>Woher willst du wissen, dass die Katze nicht gerade selber dabei war ein anderes Tier zu zerfetzen? <<

          du meinst also, die Hunde haben evtl. "Retter" für ein anderes Tier gespielt?
          ach geh

          • "du meinst also, die Hunde haben evtl. "Retter" für ein anderes Tier gespielt?"

            Sicher nicht, aber ich frage mich was das soll, dass Katzenhalter immer auf die bösen Hundehalter schimpfen, aber selber sammeln sie weder den Katzenkot ein, noch interessiert es sie ob die Katze irgendwo wildert oder Blumenbeete ramponiert.

            • weißt du, es gibt ja tatsächlich "böse" Hundehalter, na ja, nennen wir sie lieber bescheuert denn böse.
              So sehe ich das jeden falls als eben falls Hundehalter.

              Und wie sich da einige Hundehalter benehmen, da reg ich mich mehr drüber auf, als über Katzenhalter

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