Hund aus dem Tierheim

    • (1) 09.06.17 - 13:47

      Hallo,

      ich hatte ja schon mal einen Thread eröffent zwecks Hundeanschaffung.

      Hat sich jemand seinen Hund schon mal aus dem Tierheim geholt? Die brauchen ja auch ein Zu hause#schmoll

      Was ist da zu beachten? Wir brauchen einen Hund der Kinder gewöhnt ist und nicht schnell aggresiv wird. Das ist das a u o!!!!!

      Wer kennt sich aus?

      lg

      • Hallo!

        Geh vor allem OHNE Kinder und mit einer neutralen Person mit viel Hundeerfahrung, etwa einem Hundetrainer, ins Tierheim. Du brauchst jemanden mit kühlem Kopf, der Dich auf den Boden der Tatsachen holt, wenn du Dich Hals über Kopf verlieben willst. Nimm Dir Zeit, rede mit den Pflegern, geh erst mal Gassi.

        Einfacher wäre ein Hund von einer Pflegestelle, weil das Tierheim an sich eben schon Stress pur ist und die Hunde sich da nicht "normal" verhalten. Je ähnlicher die Pflegestelle euren Verhältnissen ist, also etwa wenn es da auch Kinder gibt, desto geringer ist die Umstellung. Viele Hunde aus "geregelten" Verhältnissen kommen eher zu einer Pflegestelle, nur die Extremfälle ins Tierheim.

        Hi also wir hatten bereits 4 Hunde aus dem Tierheim du kannst ruhig alleine mit deinem Partner ins Tierheim in der Umgebung fahren (ohne Hundetrainer ).

        Dort sind Mitarbeiter die wissen was sie tun .Sprich den zuständigen für Hunde an ( nimm Zeit mit manchmal muss man warten) und erkläre wie euer Leben ist und das ihr Kinder habt sie werden dir erklären ob und welcher Hund in Frage kommt .

        Wenn was passendes da ist geht eine Runde und wenn das Gefühl stimmt kommt ihr nochmal mit den Kindern ich würde das mehrmals wiederholen. LG Joanna

        Hallo!

        Macht nicht den Fehler, allein dort schauen zu gehen, sondern geht erst ins Büro und teilt den Mitarbeitern mit, was ihr sucht. Die wissen dann, welche Hunde sie euch zeigen.

        In unserem Fall hatten wir uns erst in einen Hund verliebt und sind gleich mit ihm Gassi gegangen. Die Mitarbeiterin wollte in der Zeit nach den Unterlagen schauen, sie kannte den Hund nicht gut.
        Er war so brav und lieb, aber in den Unterlagen stand, er wurde abgegeben, weil er gebissen hat. Das wollten meine Eltern dann natürlich nicht.

        Heute bereue ich es, denn natürlich sagt man sowas, wenn man seinen Hund loswerden will ... Naja, es führte uns ja dann zu unserer Hündin ;-)
        Aber ich denke heute noch an ihn zurück.

        Ihr werdet schon den passenden Hund finden, aber dafür müsst ihr vielleicht viele Tierheim abklappern.
        Bei uns hat es sich damals absolut gelohnt!

        Alles Gute!

        sonntagskind

      • (5) 12.06.17 - 08:28

        Es gibt keine gängige Richtlinie für Tierheime - manche wissen sehr gut über die Hunde Bescheid, andere gar nicht. Manche haben wirklich nur grosse Problemfälle einsitzen, andere auch nette Anfängerhunde die einfach nur Pech hatten... manche Tierheime geben sich viel Mühe bei der Vermittlung, andere überhaupt nicht - da wird dann nur an arbeitslose Millionäre mit parkähnlichem Garten und einwandfreier Schufa vermittelt - Tierheime schliessen Verträge mit Kommunen und bekommen dann Geld je Tier, dass sie betreuen - je nachdem wie gut der Nachschub ist, würden die pleite gehen, wenn sie alle vorhandenen Tiere vermitteln.

        Generell: googelt die Tierheime eurer Umgebung ein wenig, ein schlechter Ruf spricht sich rum. Versucht die Verträge einzusehen, wenn nicht online dann fragt im ersten Gespräch danach. Ich habe da schon die wirklich perversesten Formulierungen gelesen, die den Übernehmer (also euch) massiv beeinträchtigen und benachteiligen. Sucht dann das Gespräch, beschreibt, was ihr sucht. Was ihr unbedingt braucht, was nett wäre - am besten ihr macht euch vorher Notizen. Wenn euch das Tierheim danach sagt, dass quasi alle Hunde euren Kriterien entsprechen rennt schreiend weg, so sieht keine seriöse Vermittlung aus. Mit etwas Glück passen 2-5 Hunde zu euren Kriterien und die könnt ihr dann kennenlernen - je nach Tierheim in einem Aufenthaltsraum, in einem extra grossen Zwinger oder draussen an der Leine. In den normalen Zwingern ist ein kennenlernen denkbar ungünstig, die Hunde befinden sich da im ständigen Konkurrenzkampf um die wenigen Ressourcen: Aufmerksamkeit, Liebe, Futter, Beschäftigung, dazu ist der Stresslevel extrem hoch - das ist keine schöne und vor allem keine alltägliche Situation.

        Dann geht ihr ein paar Mal mit dem Hund Gassi oder er verbringt mal ein paar Stunden bei euch zuhause, wenn ihr euch alle damit wohlfühlt zahlt ihr eine Schutzgebühr (geht von 150-450€) und der Hund darf zu euch nach Hause kommen.

        Ich kann auch nur empfehlen einen Hund aus dem Tierschutz aufzunehmen. Oft sind neben den wirklich schwierigen und schwer vermittelbaren Fällen auch für Anfänger geeignete Hunde in den Tierheimen.

        Die Anfangsphase mit so einem Hund ist natürlich oft erstmal schwierig- nicht alle Hunde sind einfach nur "dankbar", dass sie ein neues zu Hause haben. Sie müssen sich erstmal eingewöhnen und an die neue Umgebung und neuen Regeln gewöhnen. Aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sich absolut lohnt, da etwas Zeit und Nerven zu investieren- früher oder später hat man dann einen Freund fürs Leben. Und einen Welpen zu erziehen ist auch nicht wirklich einfacher.

        Im Zweifelsfall lieber ein paar Mal mehr mit dem potentiellen neuen Hund im Tierheim Gassi gehen und schonmal nach einem guten Hundetrainer umhören, der euch bei Bedarf unterstützen kann :)

      • Hallo,

        wir haben mittlerweile unseren 3. Hund aus dem Tierschutz.

        Ich möchte mich den Tipps der anderen anschließen. Ganz wichtig ist, sich ausreichend Zeit zu nehmen, um den Hund kennenzulernen. Lasst euch zuerst von den Pflegern des Tierheimes über in Frage kommende Hunde informieren. Wobei ich die Erfahrung gemacht habe, des diese natürlich auch nicht alles wissen (können).
        Gerade, wenn ihr Kinder habt, wäre es ratsam, gemeinsam mit den Kindern und dem Hund vorab Zeit zu verbringen, um zu schauen, ob die Chemie stimmt.
        Ich persönlich habe die Hunde nach einer längeren Kennenlernphase gezielt Situationen ausgesetzt, um ihr Verhalten beurteilen zu können. Wir z. B. haben selbst Katzen, ein absoluter Katzenhasser wäre für uns nicht in Frage gekommen.

        Wobei die Vergesellschaftung eines Hundes, der Katzen überhaupt nicht mag, in vielen Fällen gelingt, man muss nur Zeit und Geduld aufbringen.

        Gerade vor 9 Wochen haben wir unseren derzeitig 2. Hund aufgenommen. Er stammt ursprünglich aus Rumänien. Teilweise ist es so, das Alter, Herkunft und Vorerfahrungen der Hunde unbekannt sind, wobei das Alter vom Tierarzt geschätzt wird.
        Wie hier schon geschrieben wurde, verhalten sich die Hunde im neuen Zuhause noch einmal etwas anders, wenn sie angekommen und "aufgetaut" sind. Im Tierheim stehen viele Tiere unter permanentem Stress, gerade alte und kranke Hunde betrifft das oft in besonderem Maße.

        Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Suche und viel Freude am Hund

        LG

        Nici

        (8) 15.06.17 - 08:11

        Wir haben 4 Hunde aus dem Tierheim.Plane nichts es läuft alles anders wie geplant.

        Wichtig wäre ein Allergietest vor dem Hundekauf .Nicht das dann ein Kind oder Erwachsener Allergisch auf Hundehaare reagiert, und der Hund wieder weg muss.

        Wir waren uns einig es muss ein Familienhund her.Der Hund soll im Haus leben mittelhoch sein. Mein Mann wollte eine Bulldogge(hatte er als Kind schon) Die Kinder wollten einen kleinen süßen niedlichen.Mein Schwiegervater wollte eine Dogge oder halbes Pferd also groß.
        Ich wollte weder einen großen Hund noch eine Fusshupe , auch keine Bulldogge,mir schwebte so ein weißer Malteser vor.
        Das waren unsere Wünsche den Rest der Familie war es egal.
        Geeinigt haben wir uns dann das wir nach einen Hund in Kniehöhe also bis 50 cm hoch und kurzhaar schauen. Wichtig war wir wollten keinen "Kläffer" wegen der Nachbarn.

        Wir sind die Tierheim gefahren und haben unsere"Bestellung" abgeben.Ja da sind 4 die in Frage kommen da. Es wurden uns am PC Bilder gezeigt und wir sollten erstmal schauen ob das das richtige wäre,oder wir uns doch etwas anderes vorstellen.Da das Tierheim eine Internetseite hat mit Fotos und Beschreibung von den Tieren kannten wir diese 4 Hunde ja schon vom sehen und wir wollten sie kennen lernen.

        Auf dem Weg zu den Hunden sind wir an fast allen Hunden vorbei. Im Heim waren wir :Mein Mann, 2 Töchter,Schwiegereltern und ich.Bei den vorher ausgesuchten Hunden kam nur Schwiegermutter, eine Tochter und ich an, der Rest hing an anderen Zwingern mit Hunden fest.;-)
        Wir haben uns die Hunde angeschaut und da merkt man auf den ersten Blick ob es passt oder nicht. Der eine Hund schaute uns gar nicht an. der andere kam ran und lies sich streicheln,aber der Funke sprang auf beiden Seiten nicht über, der dritte bellte wie verrückt , der vierte war gut, kam ran lies sich streicheln machte sich sehr beliebt so das wir ihn zum Spazieren mitnahmen. Kaum war die Mittarbeiterin vom Tierheim außer Sicht drehte er durch , er hüpfte an der Leine rum, wollte sich nicht führen lassen,lies sich nicht ablenken oder beruhigen.Wir später rauskam war er schon oft vermittelt und kam immer wieder.Das alles wäre für uns kein Problem, diesen kann man erziehen.Aber wir haben vorher gesagt wenn eine Hund dann müssen alle 100% dafür sein. Schwiegermutter und Tochter wollten ihn dann nicht.

        Nach 4 Stunden Tierheim.6 Besuchen mit langen Spaziergängen, spielen und Zusammenführungen sind wir mit 9 jährigen Schäferhund (den wollte meine Schwiegervater)einen Mops (mein Mann war Blitzverliebt und einen Zwergpudel(das war das Tierheimmaskotchen sehr scheu aber bei mir wie eine Klette.Sie hat sich uns rausgesucht) nach Hause.
        Nach einem knappen Jahr kam ein Anruf aus dem Tierheim, im Tierschutz ist ganz frisch eine zweijährige franz. Bulldogge gekommen diese hatte schon 3 Besitzer, Null Erziehung,etwas ungepflegt,ob wir diesen haben wollen. Und dieser ist nun auch noch bei uns eingezogen.

        Wenn man jetzt überlegt was wir wollten und was wir haben#rofl#rofl#rofl

        Schau bevor ihr au die Suche geht mal ob das Tierheim im Internet ist,Vielleicht sind da die Hunde beschrieben. aber aufpassen. Tiere werden oft schön geredet. Sehr Wachhaft heißt das er sehr oft und lange bellt.Besitzergreifend kann auch heißen das er alles verteidigt was ihm gehört.Eigenwillig heißt er hört null und macht was er will.

        In einem Tierheim das wir mal besucht hatten wurden gerade die schlecht vermittelbaren Hunde schön geredet.
        Ein Tip erstmal den Hund durch den Zwingen anschauen der erste Blick sagt sehr viel aus.Hunde sind Clever die setzen einen süßen Hundeblick auf, schmeicheln dir und kaum sind sie draußen zeigen sie den wahren Charakter #rofl

        Den Hund nicht sofort mitnehmen öfters Besuchen gehen und richtig kennen lernen ist sehr wichtig und dann wenn es auch nach 2 oder 3 Besuchen nicht mehr klappt nicht aus Mitleid mitnehmen, dann lieber einen anderen Hund raussuchen. Das klingt jetzt hart aber dem Hund soll es ja bei euch gutgehen und nicht aus irgendeinen Grund wieder abgegeben werden.
        Bei uns war es ach so das ein Tierheimmitarbeiter vor Abgebe der Hunde bei uns auf Besuch war und sich alles angeschaut hat.Auch als die Hunde eingezogen sind kamen sie noch 2 mal schauen ob alles klappt.

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