Einschläfern ja oder nein ? Ich kann nicht mehr

    • (1) 20.06.17 - 01:00

      Hallo Ihr Liebe,

      Ich habe eine 9 1/2 jährige Rottweiler Dame namens Donna!

      Donna humpelt seit letzten Donnerstag und es wurde von Tag zu Tag schlimmer , so schlimm das sie manchmal die Treppen zum Gassi gehen schwer runter kam !

      Nun waren wir natürlich beim Tierarzt , Diagnose Tumor am Ellenbogen!
      Meine Welt ist in dem Moment zusammengebrochen und es wurde schon von Erlösung gesprochen!

      Nun weis ich nicht was ich machen soll Donna frisst, trinkt wenn sie Hunde sieht spielt sie , das Fell glänzt und sie nimmt noch völlig am Leben Teil bis auf eben das humpeln !

      Ich bin kein Freund von das Tier quälen wegen meiner Verlustangst nur habe ich Angst Donna einzuschläfern obwohl sie noch gar nicht soweit ist !

      Wiederum will ich nicht das sie aufhört zu fressen und zu trinken denn dann geht es ihr ja richtig schlecht und sie soll nicht leiden !

      Oh Hilfe ich weis mir selbst nicht mehr zu helfen ich habe so Angst!!

      • Hallo

        Das ist eine ganz schwierige Situation.

        Hast Du mit dem Tierarzt über Schmerzmittel gesprochen, damit es Donna erst mal besser geht? Hast Du die Möglichkeit, sie die Treppen runter zu tragen? Oder ist sie dafür viel zu schwer?

        Es wird halt mit der Zeit nicht besser, und mal eben in eine Erdgeschoßwohnung ziehen wird ja auch nicht gehen, oder? Als wir mit 12jährigem Hund umziehen mussten haben wir gleich eine Erdgeschoßwohnung gesucht, eben für den Hund, aber das hat sich halt einfach so ergeben, dass wir sowieso umziehen mussten.

        Wenn Donna gar nicht mehr Treppen steigen kann und damit auch nicht mehr raus kann, hat sie auch keine Lebensqiaöität mehr, das ist halt das Problem. Und wenn sie nach jeder Treppe lange humpelt sind die Schmerzen schon groß.

        • Danke du sprichst mir aus der Seele und ich denke es ist an der Zeit <3

          • Bitte lass euch ein wenig Zeit.

            Erst mal schauen, wie es nach einigen Tagen mit Schmerzmitteln geht, eine Tragehilfe besorgen und schauen, wie es damit klappt.

            Du musst Donna ja nicht ganz tragen, aber wenn Du ihr mit einer Tragehilfe 20 Kilo von ihrem Gewicht "abnehmen" kannst, dann kommt sie auch schon viel besser mit den Treppen zurecht.

            Guck mal:

            http://hundewagen.net/tragehilfe-fuer-hunde/

            Wenn Du da am Griff mit anpackst kannst Du ohne große Anstrengung helfen, ohne gleich den ganzen Hund zu heben.

            Ich würde es schade finden, es gleich aufzugeben, ohne es zu versuchen.

      Hallo,

      ist der Tumor bösartig? Ist er inoperabel?

      Tumore kann man operativ entfernen.

      Ich kenne aus unserem Tierschutzverein mehrere Hunde, auch ältere Tiere, die erfolgreich operiert wurden und hinterher gut weitergelebt haben.

      Komisch, dass dein Tierärzt gleich von Erlösung spricht. Meiner hätte mir erst einmal Therapiemöglichkeiten vorgeschlagen.

      LG

      Nici

      Es klingt so abgedroschen, aber es stimmt: Du merkst es, wenn der Hund nicht mehr will. Lass Dir ruhig hochdosierte Schmerzmedis geben und geniesst die Zeit, die ihr noch habt - wenn eure Hündin nicht mehr will, wirst Du es merken.

      Euch alles Gute!

    Wenn Du dich entschließt noch ein bisschen zu warten: es gibt Tragehilfen, auch für große Hunde. Damit kannst Du ihr die Treppe leichter machen.

    Zum operieren: ich hatte Mal ein Pferd mit Tumor am Knochen. Dem habe ich mit der OP keinen Gefallen getan...

    puh, das ist die Zeit, vor dem es jedem Hundebesitzer graußt. Was tun, wie entscheiden.

    Du hast schon Antworten erhalten und ja, du wirst es merken, wenn deine Hündin nicht mehr will und bis zu diesem Zeitpunkt sollte man, m. M. n. auch warten und einen Hund nicht vorher "vorsorglich" ein schläfern. Wenn ein Hund nichts mehr frißt od. trinkt, bedeutet es nicht, dass er leidet (ist wie beim Menschen auch) sondern, dass er sich "runter fährt".
    In einer anderen Antwort wurden Tragehilfen an gesprochen. Damit kannst du deinem Hund beim Treppe runter- und rauf gehen helfen.

    http://www.hundeversand.de/Hunde-Gehhilfe-Hilfsgeschirre-Tragegurt-fuer-alte-kranke-Hunde

    alles Gute euch

    • Oh vielen Dank das gucke ich mir gleich mal an !

      Ja es ist schwierig und das lässt mich verzweifeln weil ich einfach nicht klar denken kann ob es nun wirklich schon so weit ist ! Schmerzmittel haben wir gestern bekommen sie jault beim hinlegen aber dennoch und das ist jedes Mal ein Stich in mein herz ich kann sie so nicht sehen!

      • nun, auch Schmerzmittel werden nicht alle Schmerzen kpl. weg nehmen können. Aber immer hin soweit ab mildern, dass es aus zu halten ist. Stell dir vor, wie es sich bei dir an fühlen könnte, es tut weh, aber es ist aus zu halten und trotz dem jammert man mal, weil es etwas ist, was vorher halt nicht so war.

        • Richtig und ich will sie nicht mit Schmerzmitteln am Leben halten das ist kein Leben :(

          • mit Schmerzmitteln wird niemand am Leben gehalten, Schmerzmittel unter drücken lediglich Schmerzen.
            Wenn der Körper an sich "noch" funktioniert, wieso soll dann das Leben nicht mehr lebens wert sein?
            Gäbe es keine Schmerzmittel, ok, aber nur, weil der Hund nicht mehr so ist, wie er mal war, sofort und auf der Stelle ein schläfern?
            Ok, viele verpassen den Zeitpunkt und lassen ihr Tier, aus der Angst heraus, weil sie das Tier nicht los lassen können, eigentlich wirklich leiden.

            Bei dir empfinde ich es fast so, als ob du dir den Anblick und die Pflege eines nun alt gewordenen Hundes....... ersparen möchtest.
            Das sind nur meine Gedanken grad, das, was ich aus deinen Posts größten teils heraus gelesen hab.

            Es ist deine Entscheidung, das Wohl und Wehe deines Hundes liegt im wahrsten Sinne des Wortes in deinen Händen.
            Alles Gute

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