Hund knurrt Kinder an

    • (1) 28.06.17 - 14:10

      Hallo ihr Lieben. Wir haben ein Problem. Vor 6 Wochen haben wir einen 3 jährigen Rüden bei uns aufgenommen aus einer Familie mit mehreren Kindern aufgrund einer Allergie der Tochter musste er abgegeben werden. Am Anfang war alles super er war zwar etwas zurückhaltend lebte sich aber schnell bei uns ein. Nun haben wir den Eindruck das er die Kinder als Konkurenz sieht. Anfangs hat er genurrt wenn die Kinder seinem Spielzeug zu nahe kamen, da haben wir dann mit ihm geschimpft und das Spielzeug weg gelegt später hat er es von den Kinder wieder bekommen. Jetzt ist es so weit das wenn die Kinder an ihm vorbei gehen fängt er an zu Knurren. Wir haben echt Angst um die Kinder wollen natürlich kein Risiko eingehen das sie irgendwann mal von ihm gebissen werden nur so wie sich das entwickelt hat wird es irgendwann so sein.... Wir versuchen ihn so viel wie möglich mit ins Familienleben einzubeziehen nur immer geht es halt nicht. Ich wäre für Tipps dankbar. Ganz liebe Grüße

      • (2) 28.06.17 - 17:49

        Hi,

        holt einen Hundetrainer ins Haus, der zeigt, wie ihr mit dem Hund umgehen müsst!
        Der Hund braucht einen Rückzugsort, wo die Kids ihn komplett in Ruhe lassen.
        Uns wurde damals eine grosse Hundebox empfohlen, wo der Hihr nd such zurück ziehen konnt und die Kids einen Bogen machen.

        Hundespielzeug weg legen, sobald IHR (Du und dein Mann) zuende gespielt haben. Nicht einfach so liegen lassen, denn dann wird es uninteressant.

        Wie alt sind denn die Kinder? Können sie bei der Erziehung/Training mithelfen? Den Hund täglich füttern....

        lg
        lisa

        • (3) 28.06.17 - 18:38

          Hatte überlegt ob Hundeschule hilfreich wäre. Die Kinder sind 7 Jahre und 15 Monate. Er hat sein Körbchen wo die Kids auch wissen das sie ihn in Ruhe zu lassen haben das klappt auch ganz gut. Der große spielt viel mit ihm das klappt auch super. Füttern das machen wir alle. Wer gerade die Hände frei hat gibt ihm was. Er bekommt häufig leckerlies von den Kids zu der Zeit ist auch alles super aber dann wenn er nicht die Aufmerksamkeit bekommt wie er es gerne möchte kommt die Eifersucht durch.

          • (4) 28.06.17 - 20:40

            Holt euch den Trainer nach Hause, der schaut sich den Hund bei Euch an, sein Verhalten gegenüber den Kids und ob er ernst machen würde bzw.. wie ihr euch jetzt verhalten müsst!!!!!

            Das müsst ihr super dringend machen!

            lg
            lisa

          • (5) 29.06.17 - 19:10

            Unbedingt einen Trainer ins Haus! Nicht nur Hundeschule. Erst Trainer ins Haus und dann auch unbedingt Hundeschule.

            Hallo!

            Es reicht gerade bei euch nicht, wenn der Hund auf dem Hundeplatz mit Leckerlietüte vor der Nase "Sitz" machen kann.

            Ihr braucht jemanden, der wirklich Ahnung von Hunden hat, und sich bei euch zu Hause die Situation anschaut. Ist das Körbchen an einer strategisch guten Stelle positioniert, wie gehen die Kinder im Alltag mit dem Hund um, wirkt der Hund eher unsicher-ängstlich oder wirklich aggressiv?

            Je nachdem sehen dann die Maßnahmen ganz anders aus. Ihr als Laien könnt das gar nicht erkennen, und es hilft nun mal wenig, wenn ein Hund auf dem Hundeplatz hört wie ein Profi, aber zu Hause gelten andere Regeln.

            • Habe mich um einen Bundestrainer gekümmert. In zwei Wochen kommt sie vorbei. Sein Körbchen steht im Wohnzimmer an einer Stelle wo er schon seine Ruhe hat aber trotzdem alles mitbekommt. Er ist an sich eine treue Seele. Lieb anhänglich aber ich denke auch das er viel durch gemacht hat. Da er uns auf Schritt und tritt folgt und ich habe gesehen das er eine große alte Narbe auf dem Rücken hat. Wer weiß was da passiert ist. Vielen Dank für eure Tipps. Ich hoffe die Trainerin kann uns helfen.

              • (8) 04.07.17 - 10:46

                In zwei Wochen ? Ich würde da Druck machen. Ihr braucht SOFORT Hilfe... wenn der HUnd eins der Kinder gebissen hat ist dass Geschrei groß. Und in 2 weiteren Wochen kann man soviel falsch machen!

                • (9) 04.07.17 - 10:56

                  Habe versucht eher einen Termin zu bekommen aber nichts zu machen sie ist so ausgelastet. Da wir sehr ländlich wohnen ist die Auswahl auch nicht so groß.

                  • (10) 04.07.17 - 11:10

                    Auf gar keinen Fall würde ich die Kinder mit dem Hund alleine lassen.

                    Ich würde es so machen:

                    wenn er knurrt SOFORT einschreiten. Deutlich und konsequent. Den Hund wegschicken. Auf seinen Platz. Ihn ignorieren. Nach einiger Zeit rufst du ihn wieder und beobachtest seine Reaktion. Unserer kommt wenn er so gemaßregelt wurde total unterwürfig an und will uns mit lecken beschwichtigen. Das ist dann okay, er wird gestreichelt und man ist wieder "gut" mit dem Hund.

                    Wichtig ist in meinen Augen konsequent und hart eingreifen. Wenn er beißen sollte, was ich nicht hoffe, dann ein wichtiger Tipp: beißt er z.B. in den Arm, den Arm nicht rausziehen, sondern ihm ins Maul drücken. Wenn man zieht, dann beißt er nur noch fester zu., weil er festhalten will und die Zähne so stehen, dass man es eh nicht rausbekommt. Wenn man dagegen drückt, dann drückt man ihm quasi das Maul auf, das ist ungewohnt, kann den Hund verwirren. Und wenn er das Maul nicht aufmachen will, dann seitlich direkt ans Kiefergelenk greifen und ihm damit das Maul aufdrücken.

                    Wir haben für unseren kein Halsband, sondern ein Geschirr. Damit kann man ihn von hinten greifen und wegziehen, wenn er irgendwie "austickt". Viele Leute trauen sich nicht einen HUnd, der ausrastet am Halsband zu packen. MIt Geschirr ist das einfacher, schneller und sicherer.

                    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr die 14 Tage gut übersteht. Und ihr diesen Tipp niemals anwenden müßt.

                    Hat sie euch am Telefon vielleicht auch schon Tipps gegeben?

                    • (11) 04.07.17 - 12:31

                      Viel wollte sie mir jetzt noch nicht sagen ohne selber die Situation miterlebt zu haben. Außer so wie du auch schon sagtest ihn auf seinen Platz schicken und dieses Verhalten auf keinen Fall tolerieren. Und die Kinder nie mit ihm alleine lassen, was wir sowieso nicht machen. Ich muss sagen zur Zeit läuft es erstaunlich gut. Die Kinder können an ihm vorbei gehen ohne das er knurrt. Vielen Dank für deine Tipps.

      (12) 28.06.17 - 18:50

      Hallo!

      Bitte auf keinen Fall den Hund schimpfen, wenn er knurrt!

      Der Hund warnt ganz eindeutig die Kinder, wenn er sich bedrängt fühlt oder nicht will, dass sie an "seine" Sachen gehen. Das ist total ok. Wenn Du ihn deswegen schimpfst, dann beißt er nächstes mal eben ohne vorher zu knurren.

      Ein Hund kann einen erwachsenen Menschen von einem Kind unterscheiden. Er muss nicht hinnehmen, dass ein Kind an seine Sachen geht, er ist erwachsen, die Kinder nicht. Wenn Du solche Situationen vermeiden willst, dann räum das Hundespielzeug weg, wenn ihr nicht gerade mit dem Hund spielt.

      Wenn der Hund knurrt, wenn die Kinder vorbei gehen, dann halten sie nicht genug Abstand. So ein Mensch nahe an ihm dran ist ihm unangenehm. Richte also den Hundeplatz in einer ruhigeren Ecke ein, wo man nicht eng dran vorbei muss. Auf keinen Fall über den Hund drüber beugen oder ihn anfassen - warten, bis er von alleine kommt.

      Der Hund ist einfach unsicher und fühlt sich bedroht, das Knurren soll nur sagen, dass er nicht will, dass ihm was weggenommen wird oder jemand so eng und bedrohlich an ihm vorbei geht. Es ist aber gut, dass er warnt - andere Hunde würden sofort beißen, wenn sie sich bedroht fühlen.

      • Hallo, etwas hast du nicht bedacht...

        Der Hund ist neu in die Familie gekommen und legt grad seinen Rang fest.

        Absolut falsch ihn nicht zurecht zu weisen sobald er knurrt... Das ist ist sogar unbedingt notwendig, damit er weiß das er in der Rangfolge stets unter den Kindern steht.

        Das Hundespielzeug weg! Absolut richtg.

        Tut mir leid wirklich leid wenn ich deinen Betrag nicht für gut heißen kann, aber es ist absolut NICHT HINZUNEHMEN von einem Hund zu knurren und dafür Verständnis zu haben, weil es ja ein gutes Zeichen ist das er "warnt"!....

        Das ist absolut Falsch... Es ist die Vorstufe zum beißen und wird - so oft ignoriert, laut deinem Ratschlag - irgendwann denkt sich der Hund "Okay, dann kann ich auch beißen!"

        Du bist der Meinung das der Hund es nicht hinnehmen muss "zu dicht an ihm vorbei zu laufen oder über sich beugen zu lassen?

        Natürlich muss er das ab können... Es ist ein Hund und wenn ich jedesmal Schlängellauf durch die Wohnung mache muss um "dem Hund nicht zu nahe zu treten"... Also bitte... Was soll das denn?!???

        Ein Hund möchte in einer Hierarchie leben, nicht in einer Anarchie.
        Es gibt also keinen Grund dem Hund klar zu machen das er hier nichts zu meckern hat, sondern sich klar, in seiner unteren Position befindlich, einrichten darf!

        **kopfschüttel**

        An die TE:
        Bitte das knurren SOFORT unterbinden, strenges Kommando "Nein, o.ä." und Hund des Raumes verweisen.

        !!! Keine Diskussion - klare Anweisung!!!

        • Ein ERWACHSENER Hund soll sich in Deiner Denke eine Kleinstkind unterordnen? Du steckst da aber schon noch ein wenig in den Ratschlägen zur Hundeerziehung aus den 80er Jahren fest, oder?

          Das Leben mit Tieren ist vor allem ein Zusammenleben mit Lebewesen, die einen eigenen Kopf haben, eigene Instinkte und eigene Grenzen. Diese Grenzen kann man auch einfach achten. Ohne auf krampf einen Hund brechen zu müssen, nur damit er sich bedingungslos einem Kleinkind unterordnet.

          • 1.Erziehung ist kein Brechen des Hundes,

            2. Wie es in den 80'ern war kann ich dir leider nicht sagen, du musst es ja anscheinend wissen!

            3. Ein Hund der seine eigene Grenze hat, sich in der Familie zu behaupten, ist definitiv dazu bereit auch dafür zu sorgen seine Position zu halten /oder zu steigen.

            Wenn du meinst ihn dafür Achten zu müssen, dann bitte, aber behalte diesen wertvollen Ratschlag bitte für dich!

        Hallo!

        Ich finde es spannend, dass Du auf Rang und Rangordnung achtest! Aber dazu hätte ich noch einige Fragen:

        1. Eine Rangordnung besteht ja innerhalb eines Rudels. Ein Rudel besteht aus Individuen der gleichen Art. Wie hast Du es angestellt, daß Dein Hund denkt, Du und Deine Familie seien auch Hunde? Denn bei mir hat das nie geklappt, denn meine Hunde haben schon von Welpenbeinen an gewußt, daß sie 'irgendwie anders' sind, als ich. Habe ich jetzt extrem kluge Hunde, denen ich nichts vormachen konnte, oder habe ich mich einfach nur zu dumm angestellt?

        2. Da Du als Rudelmitglied fungierst, wie bekommst Du die non-verbale Kommunikation hin? Ich bin einfach nicht so schnell wir meine Hunde, weil Menschen dbzgl. physische Grenzen gesetzt sind. Dies scheinst Du aber überwunden zu haben, nur wie?

        3. Als ranghöchstes Rudelmitglied mußt Du ja jederzeit damit rechnen, daß Dein Rang in Frage gestellt wird. Wie löst Du das Problem, wenn ein Hund seine Kraft, Schnelligkeit und die 42 scharfen Zähne einsetzt, um Deinen Rang zu übernehmen, denn als Oberster mußt Du Dich ja auch diesem physischem Kampf stellen. Ich gebe zu, daß ich mich scheue von meinem Hund dbzgl. herausgefordert zu werden.

        4. In einem Rudelverband ist es normal, sich am Hintern zu beschnüffeln und abzuschlecken. Auch hier gebe ich zu, daß ich einen gewissen Ekel davor habe. Wie hast Du den überwunden?

        5. Wie bekommst Du das Ohren aufstellen, mit der Rute wedeln, Nackenhaare usw. hin? Hierbei habe ich ebenfalls Schwierigkeiten.

        6. In einem Rudel werden rangniedrigere Tiere von den Ranghöheren auch mal zurechtgewiesen. Wenn Du Deine Kinder zurechtweist, wirfst Du sie dann auf den Rücken, knurrst Du sie an, oder ähnliches? Gut, Deine Antwort kommt für mich vielleicht etwas spät, weil meine Kinder schon erwachsen sind, aber ich lerne ja gerne dazu.

        Wie schon oben geschrieben, die finde die Rangordnung und Rudelverhalten Mensch - Hund sehr spannend und ich bin wirklich daran interessiert, wie Du die die physischen/psychischen Grenzen des Menschen überwunden hast.

        Viele Grüße
        Trollmama

        • Wenn es ernst zu nehmende Fragen wären, die keinen Ironischen Hintergrund haben, dann können wir uns wirklich gerne angeregt über das Thema unterhalten.

          Da mir deine Fragen allerdings sehr suspekt vorkommen, und ich sie nicht ernsthaft verstehe, ist es mir nicht möglich darauf zu antworten.

          Schade, dass keine ernsthaften Fragen gestellt wurden, darüber hinaus kann man sich auch unterhalten.

          Alles weitere überlasse ich gerne deiner Fantasie, und wenn ich dir dadurch den Tag etwas versüßen kann.... BITTE, GERNE!

          LG

(18) 01.07.17 - 14:22

Welche Rasse ist der Hund ?

  • (19) 02.07.17 - 14:39

    Habe mich jetzt einfach mal aus eurer Diskusion raus gehalten.... Er ist ein Mischling wohl zwischen Labrador und Dackel. Ich hoffe das um die Trainerin weiter helfen kann. Habe ehrlich gesagt Angst um die Kinder. So an sich ist es eine liebe Seele. Lässt sich oftmals auch viel gefallen wenn der kleine mal etwas grobmotorischer ist. Wedelt er noch mit dem schwanz und freut sich. Dann gibt es wieder andere Tage wo er die Kinder ständig anknurrt sobald sie nur in seine Nähe kommen. Vielen Dank für eure Tipps

    • (20) 02.07.17 - 15:02

      Ja und die Angst um deine Kinder kann ich ganz nachvollziehen, die Situation ist auch nicht ohne, wenn der Hund dieses Verhalten zeigt ("... Knurrt sobald die Kinder in der Nähe sind")

      Es gibt Grenzen die ein Hund nicht überschreiten darf, ungeachtet seiner momentanen Bedürfnisse, denn es geht um ein Leben mit dem Hund... Um nichts anders. Klappt dieses Zusammenleben nicht, oder wird gefährlich für ein Familienmitglied, ist es vorbei - unzwar mit Sicherheit für den Hund.

      Das ich diese Verhaltensweisen auf KEINEN Fall dulden WÜRDE, oder ignorieren, habe ich bereits erwähnt und ich kann es dir auch nochmals raten dies auch zu tun.

      Liebe Grüße und Alles Gute!

      (21) 04.07.17 - 10:58

      Mein Hund hat weder mich, noch meinen Mann, noch unsere ( noch nicht vorhandenen) Kinder anzuknurren. Bei Fremden Menschen würde ich das nur in einer Notsituation tolerieren, also wenn ich oder der Hund tätlich angegriffen werden.

      Unser Hund hat einen sehr starken Beutetrieb (Jagdhund) und vorallem, wenn er sich etwas erobert hat, dachte er anfangs (bereits als Welpe!) , dass wäre nun sein Eigentum und er könnte uns anknurren, wenn wir ihm z.B. das Sofakissen wegnehmen, was er sich geklaut hatte. Oder den Stock, den er aus dem Wald mitgenommen hatte, nicht mehr abgeben wollte. Damals war er 1,5 etwa. Also auch mitten im Hormonwechsel. Da mußten wir leider hart durchgreifen, damit er das versteht, dass ihm GAR NIX gehört. Und er z.B. auch sein Futter nicht gegen uns verteidigen darf. Wie gesagt.... wenn der Hund knurrt, dann maßregelt er die Kinder und das darf er nicht. Das ist nicht seine Aufgabe und das muß er verstehen.

      Wir hatten vorher auch sein Spielzeug in der ganzen Wohnung rumliegen. Das kam weg. Es gibt gar kein Spielzeug mehr zu seiner freien Verfügung. Alles womit wir spielen bekommt er von uns und das kommtnach dem spielen wieder weg.

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