Hund knurrt Kinder an

    • (1) 28.06.17 - 14:10

      Hallo ihr Lieben. Wir haben ein Problem. Vor 6 Wochen haben wir einen 3 jährigen Rüden bei uns aufgenommen aus einer Familie mit mehreren Kindern aufgrund einer Allergie der Tochter musste er abgegeben werden. Am Anfang war alles super er war zwar etwas zurückhaltend lebte sich aber schnell bei uns ein. Nun haben wir den Eindruck das er die Kinder als Konkurenz sieht. Anfangs hat er genurrt wenn die Kinder seinem Spielzeug zu nahe kamen, da haben wir dann mit ihm geschimpft und das Spielzeug weg gelegt später hat er es von den Kinder wieder bekommen. Jetzt ist es so weit das wenn die Kinder an ihm vorbei gehen fängt er an zu Knurren. Wir haben echt Angst um die Kinder wollen natürlich kein Risiko eingehen das sie irgendwann mal von ihm gebissen werden nur so wie sich das entwickelt hat wird es irgendwann so sein.... Wir versuchen ihn so viel wie möglich mit ins Familienleben einzubeziehen nur immer geht es halt nicht. Ich wäre für Tipps dankbar. Ganz liebe Grüße

      • Hi,

        holt einen Hundetrainer ins Haus, der zeigt, wie ihr mit dem Hund umgehen müsst!
        Der Hund braucht einen Rückzugsort, wo die Kids ihn komplett in Ruhe lassen.
        Uns wurde damals eine grosse Hundebox empfohlen, wo der Hihr nd such zurück ziehen konnt und die Kids einen Bogen machen.

        Hundespielzeug weg legen, sobald IHR (Du und dein Mann) zuende gespielt haben. Nicht einfach so liegen lassen, denn dann wird es uninteressant.

        Wie alt sind denn die Kinder? Können sie bei der Erziehung/Training mithelfen? Den Hund täglich füttern....

        lg
        lisa

        • Hatte überlegt ob Hundeschule hilfreich wäre. Die Kinder sind 7 Jahre und 15 Monate. Er hat sein Körbchen wo die Kids auch wissen das sie ihn in Ruhe zu lassen haben das klappt auch ganz gut. Der große spielt viel mit ihm das klappt auch super. Füttern das machen wir alle. Wer gerade die Hände frei hat gibt ihm was. Er bekommt häufig leckerlies von den Kids zu der Zeit ist auch alles super aber dann wenn er nicht die Aufmerksamkeit bekommt wie er es gerne möchte kommt die Eifersucht durch.

          • Holt euch den Trainer nach Hause, der schaut sich den Hund bei Euch an, sein Verhalten gegenüber den Kids und ob er ernst machen würde bzw.. wie ihr euch jetzt verhalten müsst!!!!!

            Das müsst ihr super dringend machen!

            lg
            lisa

          • Unbedingt einen Trainer ins Haus! Nicht nur Hundeschule. Erst Trainer ins Haus und dann auch unbedingt Hundeschule.

            Hallo!

            Es reicht gerade bei euch nicht, wenn der Hund auf dem Hundeplatz mit Leckerlietüte vor der Nase "Sitz" machen kann.

            Ihr braucht jemanden, der wirklich Ahnung von Hunden hat, und sich bei euch zu Hause die Situation anschaut. Ist das Körbchen an einer strategisch guten Stelle positioniert, wie gehen die Kinder im Alltag mit dem Hund um, wirkt der Hund eher unsicher-ängstlich oder wirklich aggressiv?

            Je nachdem sehen dann die Maßnahmen ganz anders aus. Ihr als Laien könnt das gar nicht erkennen, und es hilft nun mal wenig, wenn ein Hund auf dem Hundeplatz hört wie ein Profi, aber zu Hause gelten andere Regeln.

            • Habe mich um einen Bundestrainer gekümmert. In zwei Wochen kommt sie vorbei. Sein Körbchen steht im Wohnzimmer an einer Stelle wo er schon seine Ruhe hat aber trotzdem alles mitbekommt. Er ist an sich eine treue Seele. Lieb anhänglich aber ich denke auch das er viel durch gemacht hat. Da er uns auf Schritt und tritt folgt und ich habe gesehen das er eine große alte Narbe auf dem Rücken hat. Wer weiß was da passiert ist. Vielen Dank für eure Tipps. Ich hoffe die Trainerin kann uns helfen.

              • In zwei Wochen ? Ich würde da Druck machen. Ihr braucht SOFORT Hilfe... wenn der HUnd eins der Kinder gebissen hat ist dass Geschrei groß. Und in 2 weiteren Wochen kann man soviel falsch machen!

                • Habe versucht eher einen Termin zu bekommen aber nichts zu machen sie ist so ausgelastet. Da wir sehr ländlich wohnen ist die Auswahl auch nicht so groß.

                  • Auf gar keinen Fall würde ich die Kinder mit dem Hund alleine lassen.

                    Ich würde es so machen:

                    wenn er knurrt SOFORT einschreiten. Deutlich und konsequent. Den Hund wegschicken. Auf seinen Platz. Ihn ignorieren. Nach einiger Zeit rufst du ihn wieder und beobachtest seine Reaktion. Unserer kommt wenn er so gemaßregelt wurde total unterwürfig an und will uns mit lecken beschwichtigen. Das ist dann okay, er wird gestreichelt und man ist wieder "gut" mit dem Hund.

                    Wichtig ist in meinen Augen konsequent und hart eingreifen. Wenn er beißen sollte, was ich nicht hoffe, dann ein wichtiger Tipp: beißt er z.B. in den Arm, den Arm nicht rausziehen, sondern ihm ins Maul drücken. Wenn man zieht, dann beißt er nur noch fester zu., weil er festhalten will und die Zähne so stehen, dass man es eh nicht rausbekommt. Wenn man dagegen drückt, dann drückt man ihm quasi das Maul auf, das ist ungewohnt, kann den Hund verwirren. Und wenn er das Maul nicht aufmachen will, dann seitlich direkt ans Kiefergelenk greifen und ihm damit das Maul aufdrücken.

                    Wir haben für unseren kein Halsband, sondern ein Geschirr. Damit kann man ihn von hinten greifen und wegziehen, wenn er irgendwie "austickt". Viele Leute trauen sich nicht einen HUnd, der ausrastet am Halsband zu packen. MIt Geschirr ist das einfacher, schneller und sicherer.

                    Ich drücke euch die Daumen, dass ihr die 14 Tage gut übersteht. Und ihr diesen Tipp niemals anwenden müßt.

                    Hat sie euch am Telefon vielleicht auch schon Tipps gegeben?

                    • Viel wollte sie mir jetzt noch nicht sagen ohne selber die Situation miterlebt zu haben. Außer so wie du auch schon sagtest ihn auf seinen Platz schicken und dieses Verhalten auf keinen Fall tolerieren. Und die Kinder nie mit ihm alleine lassen, was wir sowieso nicht machen. Ich muss sagen zur Zeit läuft es erstaunlich gut. Die Kinder können an ihm vorbei gehen ohne das er knurrt. Vielen Dank für deine Tipps.

      Hallo!

      Bitte auf keinen Fall den Hund schimpfen, wenn er knurrt!

      Der Hund warnt ganz eindeutig die Kinder, wenn er sich bedrängt fühlt oder nicht will, dass sie an "seine" Sachen gehen. Das ist total ok. Wenn Du ihn deswegen schimpfst, dann beißt er nächstes mal eben ohne vorher zu knurren.

      Ein Hund kann einen erwachsenen Menschen von einem Kind unterscheiden. Er muss nicht hinnehmen, dass ein Kind an seine Sachen geht, er ist erwachsen, die Kinder nicht. Wenn Du solche Situationen vermeiden willst, dann räum das Hundespielzeug weg, wenn ihr nicht gerade mit dem Hund spielt.

      Wenn der Hund knurrt, wenn die Kinder vorbei gehen, dann halten sie nicht genug Abstand. So ein Mensch nahe an ihm dran ist ihm unangenehm. Richte also den Hundeplatz in einer ruhigeren Ecke ein, wo man nicht eng dran vorbei muss. Auf keinen Fall über den Hund drüber beugen oder ihn anfassen - warten, bis er von alleine kommt.

      Der Hund ist einfach unsicher und fühlt sich bedroht, das Knurren soll nur sagen, dass er nicht will, dass ihm was weggenommen wird oder jemand so eng und bedrohlich an ihm vorbei geht. Es ist aber gut, dass er warnt - andere Hunde würden sofort beißen, wenn sie sich bedroht fühlen.

      • Hallo, etwas hast du nicht bedacht...

        Der Hund ist neu in die Familie gekommen und legt grad seinen Rang fest.

        Absolut falsch ihn nicht zurecht zu weisen sobald er knurrt... Das ist ist sogar unbedingt notwendig, damit er weiß das er in der Rangfolge stets unter den Kindern steht.

        Das Hundespielzeug weg! Absolut richtg.

        Tut mir leid wirklich leid wenn ich deinen Betrag nicht für gut heißen kann, aber es ist absolut NICHT HINZUNEHMEN von einem Hund zu knurren und dafür Verständnis zu haben, weil es ja ein gutes Zeichen ist das er "warnt"!....

        Das ist absolut Falsch... Es ist die Vorstufe zum beißen und wird - so oft ignoriert, laut deinem Ratschlag - irgendwann denkt sich der Hund "Okay, dann kann ich auch beißen!"

        Du bist der Meinung das der Hund es nicht hinnehmen muss "zu dicht an ihm vorbei zu laufen oder über sich beugen zu lassen?

        Natürlich muss er das ab können... Es ist ein Hund und wenn ich jedesmal Schlängellauf durch die Wohnung mache muss um "dem Hund nicht zu nahe zu treten"... Also bitte... Was soll das denn?!???

        Ein Hund möchte in einer Hierarchie leben, nicht in einer Anarchie.
        Es gibt also keinen Grund dem Hund klar zu machen das er hier nichts zu meckern hat, sondern sich klar, in seiner unteren Position befindlich, einrichten darf!

        **kopfschüttel**

        An die TE:
        Bitte das knurren SOFORT unterbinden, strenges Kommando "Nein, o.ä." und Hund des Raumes verweisen.

        !!! Keine Diskussion - klare Anweisung!!!

        • Ein ERWACHSENER Hund soll sich in Deiner Denke eine Kleinstkind unterordnen? Du steckst da aber schon noch ein wenig in den Ratschlägen zur Hundeerziehung aus den 80er Jahren fest, oder?

          Das Leben mit Tieren ist vor allem ein Zusammenleben mit Lebewesen, die einen eigenen Kopf haben, eigene Instinkte und eigene Grenzen. Diese Grenzen kann man auch einfach achten. Ohne auf krampf einen Hund brechen zu müssen, nur damit er sich bedingungslos einem Kleinkind unterordnet.

          • 1.Erziehung ist kein Brechen des Hundes,

            2. Wie es in den 80'ern war kann ich dir leider nicht sagen, du musst es ja anscheinend wissen!

            3. Ein Hund der seine eigene Grenze hat, sich in der Familie zu behaupten, ist definitiv dazu bereit auch dafür zu sorgen seine Position zu halten /oder zu steigen.

            Wenn du meinst ihn dafür Achten zu müssen, dann bitte, aber behalte diesen wertvollen Ratschlag bitte für dich!

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