Nächste Woche zieht unser Welpe ein - hab noch ein paar Fragen

    • (1) 27.07.17 - 08:58

      Guten Morgen alle zusammen,

      nächste Woche zieht unser Retrievermischling bei uns ein. Er ist dann 10 Wochen und wir sind seit seinem 21. Lebenstag jede Woche bei ihm #verliebt.

      Mein Mann und ich haben unseren Urlaub aufgeschoben und sind erstmal 4 Wochen für ihn da. Anschließend gehe ich vier Tage für je 4 Stunden arbeiten. Meine Schwiegermama wohnt aber gegenüber und es ist mit ihr abgesprochen, dass sie dann mit ihm raus geht.

      Nun soll er nächste Woche ja erstmal bei uns ankommen und sich ein paar Tage eingewöhnen. Trotzdem würde ich ihm gerne recht zügig das Auto fahren beibringen und auch nach und nach und sehr vorsichtig das Alleine sein in seiner Box.

      Wie habt Ihr das gemacht? Meine Freundin hat ihren Welpen immer gleich im Auto mitgenommen aber ich habe Angst, ob das noch zu viel ist. Nach wieviel Tagen sollte ich damit anfangen? Er kennt es bisher noch gar nicht. Aber die Besitzerin der Mutter will dies jetzt noch zweimal mit Welpen und Mama ausprobieren.

      Eine andere Frage ist das intensive Thema "Futter". Puhhh was hab ich schon alles gelesen. Das erschlägt uns total. Die jetzige Besitzerin füttert Pedigree Trocken- und Nassfutter. Mir wurde aber das Futter von Josera empfohlen - gerade für größere Hunde. Und die meisten Hundefreunde bei uns füttern nur Trockenfutter. Sollen wir das langsam umstellen? Habt Ihr Ideen und Tips.

      Vielen Dank für Eure Hilfe.
      LG Sandra

      • Hallo!

        Naja, Autofahren tut er ja schon, wenn ihr in abholt. Ich würde ihn da beobachten. Und daheim immer mal ins Auto setzen, Klappe/Türen zu und nichts weiter. Dann auch mal den Motor laufen lassen, aber nicht losfahren. So haben wir das gemacht.

        Wir haben ihr erst mal 2 Tage für´s Ankommen Zeit gelassen, sind dann aber - trotz Urlaub natürlich - recht schnell in unserem Alltag angekommen, damit sie gleich merkt, dass der Urlaubszustand nicht der Normalzustand ist. D.H. Müll rausbringen (ohne Hund), Hausarbeit, usw.

        Das Alleinlassen haben wir durch Müll rausbringen, zum Briefkasten gehen, usw. minutenweise von Anfang an geübt. Es war quasi von Anfang an normal, dass sie uns nicht immer gesehen hat.
        Also immer raus, Tür zu, wieder rein und das am besten so oft wie möglich am Tag von Anfang an.

        Wir hatten Glück, unsere Hündin war extrem pflegeleicht mit allem.

        Was das Futter angeht, scheiden sich die Geister, das muss jeder selbst wissen.
        Ich habe immer drauf geachtet, dass der Fleischanteil hoch und kein Getreide enthalten ist.

        Ich finde da Platinum oder Wolfsblut am besten. Josera soll aber auch ok sein. Pedigree geht gar nicht.
        Auch was das Umstellen angeht, sagt jeder was anderes, aber bei einem Welpen würde ich es dennoch langsam umstellen, so dass nach 7 - 10 Tagen das alte Futter nicht mehr dabei ist.

        Viel Spaß mit ihm #winke

        sonntagskind

      Hallo,

      Autofahren würde ich auf jeden Fall in den Alltag integrieren. Es wird für ihn einfach dazugehören, wenn es von Anfang an nach der Eingewöhnung geübt wird, natürlich keine langen Strecken, anfangen würde ich mit kürzeren.

      Dass immer jemand da ist, der nach ihm schaut wenn ihr nicht da seid, ist sehr gut. Alleinbleiben würde ich ebenfalls zuerst mit kurzen Abwesenheiten aufbauen. Wir hatten in meiner Kindheit allerdings zwei Welpen, bei denen man nichts aufbauen musste, die sind ohne Probleme allein geblieben.

      Die Futterumstellung würde ich auf keinen Fall Knall auf Fall machen. Das bringt das Verdauungssystem des kleinen Hundes durcheinander und heftiger Durchfall kann die Folge sein. Am besten du schleichst das alte Futter nach und nach aus. Und auf keinen Fall Trocken- und Nassfutter zusammen füttern.
      Pedigree geht gar nicht, weder nass noch trocken, das ist der größte Schro...
      Bitte füttere ein Futter mit hohem Fleischanteil und ohne Getreide.

      Alles Gute und viel Freude mit eurem neuen Familienmitglied

      Nici

    Wir haben unsere Welpen einfach direkt mit ins Auto genommen, mach da kein Theater draus, denn DAS macht den Hund dann nervös. Nicht beschwichtigen oder beruhigen, einfach machen, er muss die Selbstverständlichkeit spüren.

    Beim Futter kann man nichts falsch machen, sofern er gesund ist. Wir haben einfach schon immer und bei allen Hunden Trockenfutter gefüttert. Bei meinem verstorbenen das von Aldi, meine jetztige Malamute Hündin bekommt Chappi Geflügel.

Hallo,

Wir sind bereits auf dem Heimweg 150km gefahren. Es ging nur verträgt unsere hündin bis heute das Auto fahren nicht.
Wir haben nach dem Einzug auf josera futter umgestellt - Getreidefrei. Kleiner Tip füttere nicht zu lange das juniorfutter sondern stelle eher auf das Adult futter um. Gerade große Rassen neigen unnötig schnell in die Höhe zu schießen und können gelenksproblene bekommen. Ich schreibe da aus Erfahrung. Inzwischen barfen wir und sollte ich doch mal vergessen was aus der tiefkühltruhe zu nehmen ist das josera noch da.

Beim nächsten Hund werden wir von Anfang an die Kombination Trockenfutter und barf machen und eher umstellen.

Unsere hündin hat ihre Box immer als rückzugsort gesehen und hat recht schnell die Zeit wo wir nicht da waren darin verschlafen.

Viele Grüße geli

(10) 10.08.17 - 14:34

Hi,

Zum im Auto fahren.
Wenn es mit der Mutter zusammen geübt wird, ist es meistens danach unproblematisch. Die Mutter gibt die nötige Sicherheit.
Ihr werdet sie ja wahrscheinlich auch mit dem Auto abholen, wenn der Züchter nicht gerade vor Ort ist. Da sollte der Welpe eigentlich auch schon im Kofferraum mitfahren in einer passenden Box.

Zum Alleine sein: 4 Wochen sind super, aber auch danach sind 4 Stunden alleine zu lange, auch wenn deine Mutter zwischendurch mit ihr rausgeht. Besser wäre es, wenn deine Mutter permanent da wäre.

Zum Futter:
Erst Mal das vom Züchter weiterfüttern. Trennung von der Mutter und Futterumstellung sind zu viel auf ein Mal.

Josera ist ein gutes Futter, hatten wir auch. Platinum ist auch sehr gut, da könnt ihr dann auch erst testen und falls sie es nicht mag oder verträgt, bekommt ihr euer Geld komplett zurück, egal wie viel schon weg ist. Hat bei uns ohne Probleme und einwandfrei geklappt und noch dazu ein sehr netter Kundenservice.

Bei der Futterumstellung dann langsam vorgehen, immer nur einen kleinen Teil des alten Futters durchs neue Ersetzen und dann steigern.
Ich persönlich finde Trockenfutter einfacher und geruchsneutraler. Am Anfang sollte man das Welpenfutter aber mit etwas Wasser einweichen.
Pedigree würde ich aber definitiv nicht weiter füttern :)

Viel Spaß mit eurem Familienzuwachs.

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