Hund hat Knoten :-(

    • (1) 12.08.17 - 00:31

      Hallo ihr Lieben,

      ich hab Abgst um meinen lieben Hund. Er ist ein Retriever und 7 Jahre alt. Nachdem ich den ersten Knoten unter der Haut entdeckt habe,war ich beim TA. Dieser meinte, es fühle sich nicht so gut an. Wenig differenziert,nicht abhebbar,nicht greifbar und so tief, dass eine Biopsie nicht möglich ist. Man solle beobachten,ob es wächst. Gut. Ich hab beim Warten mit der Angst auf Krebs kein gutes Gefühl. Hab meinen Hund dann nochmal im Kleinsten abgetastet und weitere 4 Knoten gefunden:-(. Und ich habe das Gefühl,dass sie wachsen. Nun bin ich nochmal zum TA gefahren und habe gesagt,dass ich möchte,dass die Knoten rausgeschnitten und untersucht werden. (Muss ja nicht darauf warten,bis es im schlimmsten Fall streut). Op Termin ist nun angesetzt.

      Ich hab Angst. Ein Lipom ist aufgrund der "Struktur" wohl ausgeschlossen. Habt ihr auch Erfahrungen mit Knoten gemacht? Mir ist klar,dass keiner meinen Hund ne Diagnose geben kann,aber über einen Austausch würde ich mich sehr freuen. Ich wüsste gar nicht was ich machen soll , wenn sich meine Befürchtungen bewahrheiten. :-( Er gehört zu mir.... ich lebe ein Leben mit ihm. Für mich ist dieses Tier näher als die meisten Menschen.

      Wie geht ihr mit sowas um?

      Liebe Grüße

      • Hallo!

        Das ist echt eine blöde Situation, auch diese Ungewissheit...

        Mit Sicherheit ist es die richtige Entscheidung gewesen, die Dinger gleich rausschneiden zu lassen! Hätte ich genau so gemacht!

        Ich würde sie dann auch auf jeden Fall zum Pathologen schicken lassen. Die können dann sagen um was es sich handelt, ob alles komplett entfernt wurde und wie die Prognose ist.
        Ich drück die Daumen, dass die Knoten gutartig sind!
        Falls nicht gibt es ja immernoch gabz verschiedene Arten von bösartig und auch verschiedene Stadien. Je nach dem könnt ihr auch durchaus noch ein paar schöne Jahre haben!

        Falls du einen guten Naturheilpraktiker kennst und das was für dich ist, stell den Hund doch auch dort mal vor. Unterstützend kann man da bestimmt auch was machen.

        Alles Gute und ich würde mich über eine Rückmeldung freuen!

        • Danke für deine liebe Nachricht. :-)

          Ja,wir wollen es auf jeden Fall untersuchen lassen. Ich hoffe auch sehr, dass es sich als harmlos heraus stellt. Leider hab ich ein ganz anderes Gefühl. Weiß auch nicht warum. Wohl wegen der Reaktion der Tierärztin. Ich werde auf jeden Fall berichten. Diese Woche ist es ja schon soweit. Habe das Gefühl die Knoten wachsen täglich:-( Mh..... mit Naturheilpraxis kenne ich mich gar nicht aus. Bin dem aber nicht abgeneigt, da sie ja eher ne Ursachenbekämpfung machen, statt Symptombekämpfumg. Werde mich dann auf jeden Fall mal umhören, je nachdem was dabei raus kommt. Liebe Grüße und danke für deine Anteilnahme:-)

          hast Du auch einen Hund?

          LG

          • Ja ich habe selbst eine Mischlingshündin. Sie ist 5 Jahre alt und hat die letzten Tage mal wieder ein bisschen Probleme mit dem Magen. Das hat sie leider öfter, aber ansonsten ist sie zum Glück fit.

            Davor hatten wir einen tollen Border Collie Mischling. Leider ging es ihm mit 10 Jahren plötzlich binnen Stunden sehr sehr schlecht. Habe ihn sofort in die Tierarztpraxis gebracht, in der ich zu der Zeit gearbeitet habe. Leider konnten wir ihn nur noch erlösen. Er hatte Krebs an Leber und Milz.
            Es war ein großer Schock, es ging so schnell und wir konnten uns nicht darauf vorbereiten oder richtig verabschieden. Es war wirklich schlimm, aber das ist es wohl immer :-(

            Man darf von pflanzlichen und homöopathischen Mitteln natürlich keine Wunder erwarten, aber unterstützend würde ich es auf jeden Fall versuchen. Je nachdem wie der Befund ist.

            Wann ist die OP denn?

            • Das tut mir leid mit deinem Hund:-( Schrecklich. Hat man deinem Hund denn vorher nix angemerkt? Und gute Besserung für deine jetzige Maus:-)
              Hab gerade festgestellt, dass meiner auf dem Sofa seine vollen Analdrüse entleert hat. Das hat er auch erst seid kurzem. Er wirkt immer wie ein junger Hund. Aber er wird halt doch älter. Die OP ist am Mittwoch.
              Und nein,ich würde auch keine Wunder erwarten. Mein Hund wird besser ernährt,als ich mich selbst ernähre. Aber man steckt halt nicht drin. Wenn es auch nur eine Unterstützung wäre, ist das doch schon schön. :-)

              LG

              • Er hatte schon 1-2 Jahre zuvor erhöhte Leberwerte, hat auch entsprechendes Spezialfutter bekommen und Vitamin B Injektionen. Auf dem Ultraschall war aber soweit alles unauffällig.
                Man hat ihm absolut nichts angemerkt, er war gut drauf und hat gefressen. Morgens ist er noch übers Feld gerannt und ein paar Stunden später war er tot. Wenigstens müsste er nicht lange leiden.... der einzige Trost.

                Das Alter kommt so schleichend und irgendwann fällt einem dann auf, dass aus dem jungen Energiebündel doch allmählich eine Oma oder ein Opa wird. Meine Hündin ist mit ihren 5 Jahren schon ganz grau um die Schnauze.
                Das erinnert mich an einen schönen Text. Ich muss immer ein bisschen weinen, wenn ich es lese....

                http://www.hunde-poesie.de/trauriges/3-bedeutende-tage.html

                • Hallo,

                  deine Geschichte ist wirklich traurig. :-( Mich würde es aber auch gut tun zu wissen, dass das Tier nicht lange gelitten hat. Von jetzt auf gleich ist ein Schock. Aber für das Tier ist es ja doch besser.

                  Heute war die OP meines Hundes. Er hat alles gut überstanden. Die Knubbel sind auf den ersten Blick wohl doch harmlose Lipome :-p Erst hieß es ja, die seinen ausgeschlossen aufgerund das sich schlecht differenzierbar sind usw. Zu alles Sicherheit lassen wir sie aber einschicken und untersuchen. Sicher ist sicher. Aber ich bin jetzt schon sehr beruhigt und guter Dinge. :-)

                  Danke nochmals für dein offenes Ohr. Liebe Grüße

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