Mastzellentumor Hund

    • (1) 26.08.17 - 21:58

      Hallo ihr Lieben,

      bei unserem neunjährigen Labrador wurden vor ein paar Wochen Mastzellentumore entdeckt. Er wurde relativ zeitnah operiert. Nach kurzer Zeit, etwa zwei Wochen später, entdeckten wir weitere Tumore. Auch im Brustbereich. Schnell stellte sich die Frage, ob wir die Tumore übersehen hatten, oder ob sie in so kurzer Zeit neu gewachsen sind. Wieder wurde unser Hund operiert. Zwischen den Op's lagen gerade mal fünf Wochen. Und das auch nur, weil wir den Hund erst nach unserem Urlaub operieren ließen. Vorgestern war die Op. Ihm wurde an acht Stellen etwas rausoperiert. Zum Teil waren es nur Lipome, aber leider waren auch einige bösartige Tumore dabei.

      Nun frage ich mich, wie es weiter gehen wird. Die Diagnose lässt ja leider nicht ganz so viel Spielraum zur Hoffnung. Was machen wir, wenn in einigen Wochen erneut Tumore entstehen?? Lässt man den Hund dann alle paar Wochen operieren!? Ist das zumutbar? Unser Hund hat noch so viel Lebensqualität. Ich habe hier keinen sterbenskranken Hund zu Hause. Genau das macht es vielleicht auch so schwer.

      Gibt es jemand der Erfahrungen auf diesem Gebiet hat?!

      Entscheidet man sich irgendwann dann einfach gegen eine Op!? Und macht dem Hund sein restliches Leben so erträglich wie möglich?? Wie gesagt, ihm geht es zumindest zur Zeit (Gott sei Dank!!) , überhaupt nicht schlecht. Ich frage mich nur, wie es weiter gehen soll.

      Wenn man an einem Punkt an kommt, an dem man sich gegen eine Op entscheidet, geht es dem Hund dann wohl relativ schnell, ganz schlecht!? Weil sich der Krebs ausbreitet?? Ich weiß überhaupt nicht, was richtig ist. Deswegen möchte ich mich, sofern das möglich ist, im Vorfeld schon damit auseinander setzen.

      Ich freue mich über Rückmeldungen.

      LG, Annika

      • Hallo, bei unserem Goldi wurde im Alter von 4 jahren der erste Bösartige Tumor an einer Tzitze festgestellt, anschliesend haben der Ta beim Inpfen und ich zwischendurch immer die Säugeleiste kontrolliert.
        Irgendwann kam eine bräunliche Flüssigkeit, um nichts zu riskieren wurde ein Teil der Gesäugeleiste entfernt. Mitlerweile war sie 9 jahre.

        Weiterhin kontrollierte ich regelmäßig die Gesäugeleiste!

        Vor einem Jahr ging es ihr plötzlich erst etwas schlapp, dann innerhalb von wenigen Stunden sehr schlecht. In der Tierklinik konnte man sie zwar wieder stabilisieren, stellte aber dann fest das Leber und Nierenwerte katastrophal waren und bei einem Röntgenbild stellt sich dann raus das der gesammte Bauchraum voller Krebstumore war. Sie konnte nur noch erlöst werden!

        Wir waren zu dem Zeitpunkt im Urlaub wo wir 1,5 wochen zuvor einen zwar mitlerweile 10jährigen aber ansonsten Augenscheinlich gesunden Hund zurückgelassen hatten....

        Von den ersten Symptomen bis zu ihrem Tod waren keine 20stunden!

        Ihr müsst euch im klaren darüber werden wie weit ihr gehen wollt!

        Für mich war immer klar das meine Tiere nicht verrecken sondern rechtzeitig erlöst werden!

        • Hallo, vielen Dank für deine Rückmeldung. Ich bin da ganz deiner Meinung, bevor ein Tier leiden muss und es keine Chance auf Heilung gibt, sollte man es erlösen.

          Im Moment geht es unserem Hund aber noch gut. Er nimmt hier noch aktiv am Leben teil und tobt über die Felder. Ich frage mich nur, wie lange das noch so geht. Aber wahrscheinlich kann mir das keiner sagen.

          Ich hoffe einfach, dass wir nach der jetzigen Op erst mal Ruhe haben. Aber ich befürchte fast, dem wird nicht so sein.
          LG

      Hallo Annika, ich kann verstehen das man da hin und hergerissen ist aber man sollte sich mehrere Faktoren vor Augen halten.

      - Jede OP birgt Risiken, je angeschlagene der Hund ist desto höher die Risiken.

      - Jede OP stresst den Hund. Will man seinem Hund alle paar Wochen oder Monate diesem Stress aussetzen?

      - Hohe Kosten, irgendwann ist auch der letzte ersparte Cent aufgebraucht.

      Es gibt mit Sicherheit noch mehr Dinge die einem da einfallen könnten. Man muss auch bedenken das einige Hunde sich auch einfach nicht anmerken lassen das es Ihnen nicht gut geht. Nur weil der Hund einen fitten Eindruck macht heißt es nicht das es auch so ist.

    • Hallo,
      meine Hündin hatte das auch, mit 9 Jahren entdeckte ich den ersten Knubbel. Habe sie aber nicht operieren lassen, weil ein Bekannter mir sagte, dass wenn das nicht anständig gemacht wird, oder man den Tumor versehentlich anschneidet ganz schnell streuen kann. Wie in deinem Fall. Meine Hündin wurde trotzdem 15 Jahre alt und sie starb letztenendes nicht an ihrem Tumor sondern an Altersschwäche. Ich würde beobachten und den Hund nicht alle paar Wochen operieren lassen. da eine OP das Immunsystem weiter schwächt. Vielleicht kannst du ja mal einen Tierhomöopath kontaktieren, damit kann man sehr viel verbessern ...
      ich wünsche dir viel Kraft für die bevorstehende Zeit.
      LG

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