Hund ja oder nein?

    • (1) 03.09.17 - 22:03

      Hallo
      Wir sind eine Familie mit 3 Kindern, 4,6,und 6 und ich wünsche mir einen Hund. Mein Mann auch, die Kinder sowieso. Meine Mutter ist absolut dagegen. Meine Schwiegermutter auch. Unsere Jungs kommen jetzt bald in die Schule. In den Herbstferien fliegen wir noch mal weg. Für das kommenden Jahr ist keine Fernreise geplant und auf längere Zeit auch nimmer angedacht. Geplant ist aber u-a- nächsten Herbst wanderurlaub von Hütte zu Hütte geplant.
      Donnerstags ist meine Mutter die Person, die die Kinder vom kiga abholt bzw dann bald auf die 2 großen daheim eben wartet und die kleine abholt und bei uns im Haus alle 3 betreut bis wir von der Arbeit heimkommen. Sie will keinesfalls allein mit einem Hund im Haus sein.
      Mein Mann kann den Hund an diesem Tag nicht mit ins Büro nehmen, da er bei seinen Eltern angestellt ist und seine Mutter eben dagegen ist.
      als Lösung sehe ich eine Hunde Kita für einen Tag die Woche - kostete etc 25 Euro den Tag.
      Bin total hin und hergerissen, Kopf sagt eindeutig nein. Zumal Welpe im Haus nicht lustig sein würde. Aber wann immer ich nen Hund seh werd ich sehnsüchtig ...
      Freue mich auf eure Meinungen

      • Hallo!

        Doofe Frage, aber wie viel Zeit habt ihr für einen Hund? Und wann?

        Wenn Deine Mutter die Kinder aus der Kita holt, dann arbeitest Du ja relativ lange, dein Mann sicher auch. Wie würdet ihr es dann schaffen, JEDEN TAG 3 Stunden Zeit für den Hund zu haben? Spazieren gehen, auch mit Freilauf, andere Hunde treffen, Erziehung, Fellpflege... da sind 3 Stunden schon niedrig angesetzt. Deine Mutter wird ja sicher nicht Gassi gehen wollen. Und das nicht nur jetzt, sondern die nächsten 15 Jahre, auch wenn die Kinder dann schon aus dem Haus sind. Willst Du dann irgendwann wieder Vollzeit arbeiten oder nur wegen dem Hund Teilzeit?

        Bei einer Hundekita muss man erst mal einen Platz finden, und dann muss der eigene Hund mit den anderen Hunden, die da sind, auch gut zurecht kommen. Und das ist auch kein Ersatz für die eigene Familie.

        Wie sieht es aus mit den Kindern? Bringen die oft Freunde mit? Können da auch alle mit Tieren gut umgehen?

        Vor allem wenn Deine Mutter alleine ist mit Kindern und Hund, das muss ja klappen. Kinder können oft Hunde nicht gut einschätzen und machen entsprechend oft Fehler, wegen denen ein Hund auch zubeißen kann.

        Ein Wanderurlaub mit Hund wird auch schwierig, gerade wenn es ein junger Hund sein soll, halten seine Gelenke so schnell noch keine weiten Strecken durch. Und auch die Übernachtung in einer Hütte geht nicht immer mit Hund.

        Habt ihr jemanden, der den Hund mal einen Tag betreuen würde wenn die ganze Familie ins Schwimmbad will? Die Eltern fallen da ja schon mal aus.

        • Hallo
          Vielen Dank für Deine Gedanken.
          Wann wir Zeit haben? Jetzt zum Beispiel- Kind statt Internet.
          Wir arbeiten beide Teilzeit und das wird vermutlich ewig so bleiben. Immer ist einer daheim - außer eben Donnerstag und da müsste der Hund eben 9h woanders hin. Meine Mutter ist nicht gegen Hund prinzipiell, die weigert sich aber allein mit Hund zu sein. Sie hat auch betont niemals Meerschweinchen etc. Im Urlaub zu nehmen. Da ist eben ihre Grenze.
          Hundebetreuungsmöglichkeiten gibt es hier(Großstadt) offenbar mehrere in kurzer Fahrzeit. Aber der Fakt macht Stress.
          Und das mit dem Wandern auch. Hattenals Wunschtraum viel Zeit in der Natur mit Kindern und Hund.
          Aber der Kopf sagt leider eben doch nein ...

          • Dann nehmt doch lieber einen erwachsenen Hund, dessen Gelenke schon einiges aushalten, und zwar einen, der so klein ist, dass ihr ihn notfalls ein Stück weit tragen könnt. Etwa bei einer schwankenden Hängebrücke wird kaum ein Hund freiwillig drüber laufen.

            Welpen versaut man sonst höchstpersönlich selber und kann dann eben keinem die Schuld geben. Bedenke, ihr habt null Erfahrung mit Hunden, da ist es kein Wunder, wenn die Erziehung nicht von Anfang an perfekt läuft.

      (6) 04.09.17 - 06:07

      Was für einen Hund wünscht du dir denn und wieso? Wie stellst du dir Alltag und Auslastung vor?

      2 Dinge müssen bei euch meiner Meinung nach sicher geklärt sein vorher kommt kein Hund in Frage.
      1. Die Betreuung am Donnerstag. Informier doch vorab richtig intensiv welche Möglichkeiten es gibt.
      2. Ein zuverlässiger Hundesitter. Mit Kinder finde ich ein muss. Freizeitpark Besuch, Spassbad, Hochzeiten, Übernachtungsbesuch, .... Und die unschönen Dinge wie Krankheit, Krankenhaus, Bänderriss. In 15 Jahre passiert so viel und viel verändert sich.

      Deine Kinder haben ja schon ein gewisses Alter. Ich würde vielleicht noch so lang warten dass sie auch alleine bleiben können wenn du Gassi oder in die Hundeschule gehst. Trotz der anfänglichen Euphorie werden die bald keinen Bock mehr haben jeden Tag die gleiche Strecke zu laufen. Und Welpen Erziehung mit nölenden Kindern ist kein Spass.

      Ansonsten klar, Hunde sind toll, aufwachsen mit Hunden ist toll. Aber es ist ein neues Baby das einzieht. Und noch dazu eins das viele auch nicht mögen und für das viele kein Verständnis haben. Wenn die Einstellung eurer Omas bleibt mach dich auf ein paar Diskussionen gefasst.

      LG Farina mit Kids und Rudel

      • (7) 04.09.17 - 08:07

        Hallo
        Danke für Deine Gedanken.
        Wenn wir wirklich einen Hund haben wollen würden wäre es wohl ein mittelgroßer mit viel Bewegungsdrang. Zum Beispiel Labrador oder englisch Pointer.
        Warum? Weil ich einfach das Gefühl habe, dass ein Hund in unsere Familie uns allen gut tun würde. Das Leben interessanter machen könnte. Sinnhafter.
        Genau, wir spielen gerade alle Szenarien durch, darum auch diese Anfrage hier.

        Diskussion wird es keine geben. Wenn klar ist, wo der Hund gegebenenfalls donnerstags ist ist das Thema für alle durch.

        Vielen Dank.

    (8) 04.09.17 - 06:16

    Ich würde die Mutter und die schwiegermutter NICHT entscheiden lassen!

    Bei uns gibt es immer wieder anzeigen von jungen Leuten die gerne hundepflege übernehmen wollen, schau bei eBay, Facebook anzeigen oder sowas rein. Ich habe ein Hundes Mädchen das 10-15 Euro am Tag nimmt, eine Studentin die mit Hunden aufgewachsen ist.

    Ansonsten muss es gut überlegt sein, ich hoffe aber es ist wie mit Kindern: man wächst rein ;-)

    K

    • (9) 04.09.17 - 08:09

      Oma und Großmutter sind eben die beiden Personen, die es für uns mit den Donnerstag schwierig machen. Oma bei uns zu Hause verbietet Hund dort, Großmutter im Büro meines Mannes verbietet Hund dort… An meinem Arbeitsplatz sind Hunde prinzipiell verboten.
      Vielen Dank für deine Gedanken.

(10) 04.09.17 - 06:39

Die Frage, ob ihr genug Zeit für einen Hund hättet, könnt ihr euch nur selbst beantworten. Ich/ wir haben nur ein Kind, und der Hund war lange vorher da und ist erwachsen und erzogen. Trotzdem kommt sie an manchen Tagen doch zu kurz, so sehr wir uns auch bemühen.

Aber zum Thema Mutter und Schwiegermutter - deren Meinung würde ich nicht als Kriterium nehmen. Zum einen gibt es andere Möglichkeiten der Betreuung. Zum anderen (ich spreche aus Erfahrung) ändert sich diese Meinung auch mal schnell wenn der Hund dann da ist. Meine Mama war der grösste Fan meiner Hündin, und begeistert wenn sie sie mal hüten durfte. Hat genau 2 Wochen gedauert nach dem Einzug der Hundes.

Und - muss es denn ein Welpe sein? Wäre vielleicht auch eine Überlegung wert.

  • (11) 04.09.17 - 08:11

    Vielen Dank für deine Gedanken Absatz über alle lese ich, wie wichtig es ist die Prägephase des Hundes auszunutzen und wie schwierig ältere Hunde zu integrieren sind. Eigentlich sage mir alle Menschen mit Hund in der Umgebung, dass der Hund keinesfalls älter als zehn Wochen sein darf. Eine Familie hat ihren Hund mit zwölf Wochen vom Züchter geholt mit der Idee, dass er dann stubenrein ist und es damit mit den drei Kindern etwas einfacher werden würde… dieser Hund ist absolut schwer erziehbar. So kommen wir auf Welpe.

    Grüße

    • (12) 04.09.17 - 09:09

      Ich habe sehr gute Erfahrungen mit erwachsenen Hunden aus dem Tierschutz gemacht. Meine beiden Damen waren bereits stubenrein, konnten allein bleiben und allerlei andere praktische Dinge.

      Natürlich muss es passen. Aber ihr könntet den Hund ja vorher kennen lernen und schauen.

      Einen Welpen aus einem Wurf auszuwählen der vom Charakter passt und den dann so zu erziehen das er keine "Macken" hat ist auch nicht trivial. Ich hätte es mir nicht zugetraut, zumindest nicht als Ersthund.

      Und Kinder- Freunde von uns haben kürzlich einen jungen Strassenhund aus Griechenland adoptiert. Die Kinder sind 6, 4 und neugeboren. Es passt.

      • (13) 04.09.17 - 14:00

        Auswählen aus einem Wurf ist relativ- man bewirbt sich ja eher und hofft ausgewählt zu werden ...

        • (14) 04.09.17 - 18:01

          Es gab mal eine Folge vom Hundeprofi Martin Rütter auf Vox, der aus einem Wurf einen Hund für seine Kundin auswählen sollte. Der hat die Welpen zB auf den Rücken gedreht, und verschiedene andere Tests gemacht- aha, der hier ist eher ängstlich, der dominant usw

          Vielleicht findet sich die Sendung noch im Netz irgendwo. Auf jeden Fall sehenswert bevor man einen Welpen ins Haus holt der vielleicht gar nicht zur Familie passt. Obwohl ein guter Züchter das auch können sollte.

    Hallo Martha,
    Ich finde ihr solltet es machen! Die Bedingungen sind gut!
    Wie meine Vorrednerin sagte können sich diesbezüglich Menschen sehr schnell ändern. In unserer damaligen Mietwohnung waren Hunde verboten (familiäres Verhältnis) wir haben dann Überredungskünste ausgekramt und die wurden best buddies (extra mettwürstchen wurden immer gekauft, bis ichs verboten habe ;)) genauso als ich damals Ratten hatte. Hat meine omas geekelt und wer hat nachher kekse verteilt und sich köstlich amüsiert?
    Klar, solltest du erstmal ohne planen, aber es sollte kein Ausschlusskriterium sein.
    Überdenkt aber auch ob es ein Welpe sein muss und unbedingt vom Züchter.
    Es gibt tollste dankbare Tiere im Tierschutz (auch Welpen zur Not)
    Ich verstehe zwar die Gedanken dahinter (Züchter: junger Hund, man weiß-vermeintlich-was man bekommt, man bekommt ein-vermeintlich-ungeformtes Tier).
    Im meinem Umfeld gibt es solche und solche. Allerdings sind darunter 3, die aus besagten Gründen Hunde vom Züchter hatten, die mittlerweile eingeschläfert wurden, weil sie unkalkulierbar aggressiv waren. Dann ebenso viele, die Wahnsinns TA Kosten haben/hatten, weil überzüchtet und ständig irgendwelche Baustellen.
    Gut, ich kenne auch Hunde, die krank vermittelt wurden (bis jetzt nur aus dem süden und von dubiosen Tierschutzorganisationen). Alle anderen Hunde aus dem TA sind toll. Tierheime beraten welcher Hund passt und den Charakter kennt man auch.
    Ob die Erziehungsschwierigkeiten bei deinen Bekannten tatsächlich am Hund und dessen Alter lagen wage ich zu bezweifeln...das ist natürlich leicht gesagt.

    Und ein Wandertrip ist doch super für einen Hund (natürlich wird das mit einem Welpen nix) und die Hütten muss man sich dementsprechend aussuchen...es geht immer irgendwie, wenn man will.

    Ich wünsche euch alles Gute!
    Lg Sonja

Ihr seid Anfänger. Das heißt, bei einem Welpen in der Prägephase verbockt ihr zumindest höchstpersönlich und selber alles, ebenso wie eure Freunde mit dem 12 Wochen Welpen. Das kommt davon, wenn man keine Ahnung hat, keine klare Linie von Anfang an fahren kann, weil man noch gar nicht weiß, wo die Reise hingehen soll, jeder ein bisschen am Hund rumerzieht, aber keiner wirklich konsequent ist.

Auch ein erwachsener Hund kann noch sehr viel Lernen. Ja, es kann sein, dass der nie auf einem schwankenden Boot oder einer Hängebrücke in den Alpen war, und da dann Probleme auftauchen, aber mal realistisch: schafft man das selbst alles in der Prägephase?

Und muss alles sein? Welpen die durchs große Gewühl Samstag nachmittag in der Fußgängerzone gezerrrt werden, damit sie sich an Menschenmassen gewöhnen? Kann man den Hund nicht einfach zu Hause lassen, wenn man sowas machen will? Das ist für einen Hund immer enormer Stress. Egal ob er es "gewohnt" ist oder nicht.

  • (18) 04.09.17 - 18:05

    #pro

    Mich gruselt es jedes Mal wenn ich auf dem pickpacke vollen Weihnachtsmarkt Leute mit welpen oder auch erwachsenen Hunden sehe. Schwanz zwischen den Beinen, panischer Blick und nur dabei den Knien der Passanten auszuweichen. Mein Hund fände das doof. Und das darf sie auch, das ist nämlich doof! Sie bleibt daheim, der Nährwert für sie und uns wäre genau Null.

    Das nur so am Rande.

    • (19) 04.09.17 - 19:40

      Ganz schlimm ist hier eine Messe mit Hautierhalle, wo sogar aktiv aufgefordert wird, den eigenen Hund mitzubringen. Nachdem man ja die anderen Hallen auch anschauen will und man oft 4-6 Stunden auf der Messe verbringt, ist das einfach nur eine Qual für die Hunde, gerade so extrem lange Zeit. Das ist ja schon für Zweibeiner stressig genug, aber ein Hund, der im dichten Gedränge auch leicht übersehen und entsprechend getreten wird? Eigentlich will man sich die Halter schnappen und sie schütteln. Sehen die denn nicht, dass ihr Tier leidet?

Hallo,

"wie schwierig ältere Hunde zu integrieren sind". Diese Aussage stimmt so pauschal nicht.
Ich arbeite ehrenamtlich in einem Tierheim und habe selbst mittlerweile den 3. erwachsenen Hund aus dem Tierschutz. Ich kenne auch viele Familien, die einen erwachsenen Hund aufgenommen haben und es sehr gut geklappt hat.
Man muss natürlich mit jedem Tier etwas Geduld haben (sind ja keine Maschinen), ich empfehle, den Hund ausgiebig kennenzulernen, bevor man ihn nach Hause holt gerade wenn Kinder im Haushalt leben.

Bedenke aber, unabhängig von euren geplanten Urlauben, dass ganztägige Unternehmungen mit der Familie ohne Hundebetreuung nicht möglich sind. Und du kannst den Hund z. b. in Freibäder, Funparks etc. nicht mitnehmen. Du wirst also jemanden brauchen, der zumindest Gassi geht, wenn ihr aus diesen Gründen einmal nicht da seid.
Eure Voraussetzungen (beide Teilzeit) finde ich sehr gut. Allerdings würde ich mich bei der Hundebetreuung und den Gassigängen dann doch nicht auf die Kinder verlassen. Letztendlich wird die Hauptarbeit auf euch Eltern "lasten".
Mein Mann und ich haben zwei Hunde und keine Kinder, letztendlich dreht sich der Tagesablauf doch sehr um die Hunde. Z. B. sind drei große Gassirunden täglich Pflicht, ansonsten wird sich mit beiden ausgiebig auf unserem Grundstück beschäftigt. Wenn ihr einen lauffreudigen Hund haben möchtet, wird der sich z. B. nicht mit kurzen 10-Minuten-Gassigängen vor die Tür zufriedengeben. Müsst ihr wissen, ob ihr die Auslastung des Hundes gut in euren Tag integrieren könnt und weder Kinder noch Hund zu kurz kommen.

LG

Nici

(22) 04.09.17 - 18:28

Was möchtest du dem kleinen Hund genau "prägen"?

Ich habe das Gefühl, dass ist eher eine Erfindung von Züchtern die die kleinen loswerden wollen mit der Ausrede der prägephase. Ich glaube fest dass die Hunde Babies mit 8 Wochen noch ganz fest die Mama brauchen, ein guter Züchter wird es berücksichtigen.

K

Ps. Von mir ein ganz klares JA für den Hund ;-)

  • (23) 04.09.17 - 19:42

    Ja, das trifft es, eher eine Erfindung der Züchter. Der Hund wird auch mit Übung im Welpenalter sich auf dem Weihnachtsmarkt niemals wohlfühlen, schwankende Ruderboote nicht toll finden, und Aufzug fahren eher stressig finden. Erst recht, wenn diese "Prägung" mit fremden Menschen passiert, zu denen er noch keine echte Bindung aufbauen konnte, und das ohne den Schutz von Mama und Geschwistern.

(24) 06.09.17 - 14:03

Dass der Hund Probleme macht muss aber nicht am Alter liegen. Meine beiden ersten Hunde kamen je mit 8 Wochen zu uns. Die letzten beiden mit 12 Wochen. Die beiden sind bei weitem besser erzogen und leichtführiger. Das liegt aber wohl weniger am Alter indem wir sie geholt haben. Ich denke es liegt daran dass ich durch mehr Erfahrung den Züchter besser gewählt habe und sie besser erzogen habe.
Ich habe übrigens je gut ein Jahr gebraucht um einen Züchter zu finden der mir passt und der auch den passenden Hund für mich hat. Aber es hat sich gelohnt. Wobei ich zwar schon Pedigrees gewälzt habe aber auch viel nach meinem Bauch ging.
Alles Gute!

(25) 04.09.17 - 08:49

Guten Morgen :) deine Kinder sind etwa im Alter von meinen. (4 und7) Mir geht's wie dir, Sehnsucht nach einem Hund wird immer größer, zu mal meine Hündin nun 5 Jahre tot ist. Aber rein der Vernunft wegen warte ich noch mindestens 4 Jahre. Ich denke das solltest du auch tun. Warte so lange bis deine Kinder wie schon erwähnt mal locker eine Stunde allein bleiben können und ihr auf die Großeltern nicht mehr ganz angewiesen seid. Sieh es mal so, momentan hat man wirklich für eine Welpenerziehung keine Zeit. Ich weiß wie anstrengend meine Hündin damals war. Sie wurde auch nicht gleich sauber. Das kostet Nerven. Wenn dann noch ein 4 Jähriges Kind dazwischen rum springt macht es das nicht leichter. Ich möchte Zeit und Ruhe haben für einen Hund, seine Auslastung und die Hundeschule. Und das obwohl ich ihn sogar mit auf Arbeit nehmen könnte, da ich ihn speziell für die Arbeit mit Demenzkranken einbinden möchte. Mein Arbeitgeber weiß über das Vorhaben bescheid, findet es super, aber versteht ebenso das es noch warten muss. Manchmal leihe ich mir die Colli Hündin meiner Freundin aus und gehe da eine Runde spazieren oder spiele mit ihr. Das hilft gegen die Sehnsucht und die Kinder freut es wenn sie ein bisschen da ist. Und meine Freundin freut sich wenn den Hund jemand nimmt, wenn sie ausgehen will oder weg fährt. Habt ihr niemanden den ihr vielleicht anbieten könnt aufzupassen wenn die im Urlaub sind oder mal spazieren zu gehen? Vielleicht findet sich da eine Möglichkeit. Wie gesagt meine Meinung ist, wartet noch, es wird euch später denke besser gehen mit der Entscheidung. Wenn man so viele Zweifel hat und Probleme sieht sollte es noch verschoben werden. LG Ella

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