Erfahrung mit diabetischer Katze ?

    • (1) 08.09.17 - 08:59

      Guten morgen,

      seit gestern wissen wir das unsere Katze Minnie (13 J.) an Diabetes erkrankt ist.
      Ihr extremes Trink- und Fressverhalten war der Grund für uns zum Tierarzt zu gehen, zum Glück ist es wohl noch in der Anfangsphase. Sie ist grundsätzlich noch sehr fit für ihr Alter, sie ist allerdings auch eine reine Hauskatze.

      Nun kann ich heute zum Doc und mir die Unterweisung für das Spritzen und das Spezialfutter abholen. Habe inzwischen etwas gegoogelt und gesehen das es unterschiedliche Insuline gibt. Welches Futter er mir bestellt hat, habe ich auch nicht gefragt, aber das wird eh spannend bei unserer Madame.

      Welches Insulin bekommen eure Katzen und wie vertragen sie es ? Und welches Futter gebt ihr, muss ja eine Alternative haben, sollte sie das vom Doc ablehnen.

      Vielen Dank fürs Lesen.

      LG
      Tanja

      • Hallo!

        Tut mir leid für die unschöne Diagnose!
        Wir haben gute Erfahrungen mit dem Insulin proZinc gemacht. Futter von royal canin diabetic, hills w/d oder vet concept low carb.
        Außerdem ist es gut, ab und zu zuhause ein Tagesprofil vom Blutzuckerspiegel zu machen. Gibt solche kleinen Geräte, da reicht ein Tröpfchen Blut (kann man am Ohr nehmen).

        Alles Gute für euren Stubentiger!
        Lg

        • Danke für deine Antwort.
          Ich habe das Hills Futter M/D als Trocken und Nassfutter bekommen, da sie diese Kombi bisher auch gefressen hat.
          Sie hat heute Abend gut gefressen und auch die Spritze hat super funktioniert. Allerdings muss ich erst nächste Woche mit ihr zur Kontrolle. Sollte ich mir jetzt gleich schon ein Testgerät besorgen ? Finde es seltsam einfach so zu spritzen, ohne einen Wert zu wissen. Hab ich natürlich auch nicht nachgefragt welchen Wert sie hatte, ich Trottel. Werde ich Montag nachholen.

          • Ja genau, m/d ist auch für Diabetiker 👍
            Welches Insulin habt ihr denn?
            Ich würde erstmal so weiter machen, wie es mit dem TA besprochen wurde. Dauert ein paar Tage, bis sich das ein bisschen einpendelt.
            Frag doch dort mal, ob sie dir zeigen können, wie das Blut nehmen am Ohr geht. Oft haben die Praxen so ein kleines Gerät in der Praxis. Manchmal auch zum Verkauf. Ansonsten gibt es die auch in der Apotheke.

      (6) 08.09.17 - 23:42

      Ich hatte mal einen Kater mit Diabetes. Das ist aber schon lange her...

      Ich habe nicht nur gespritzt, sondern auch selbst gemessen. Bedeutet 3 - 5mal am Tag einen Cut ins Ohr, quetschen bis man einen guten Tropfen hat, messen und protokollieren. Das ist anfangs ziemlich furchtbar (für Tier und Mensch), hat aber den Vorteil, das man Futter und Insulingabe passgenau geben kann. Und es ermöglicht einem - insbesondere beim Futter - interessante Einblicke. Das teure Tierarztfutter hat bei meinem Kater z.B. den Zuckerspiegel hochgetrieben, das Aldi-Futter weniger (wie geschrieben, lange her, die Futterzusammensetzung wird sich mittlerweile geändert haben).

      So hatte ich nach 2 / 3 Monaten 'raus, was Katerchens Zuckerspiegel gut tut UND ihm
      schmeckt. Sehr geholfen haben mir Katzendiabetes-Foren im Internet, google einfach mal.

      Als die Zuckerkurve vorhersehbar wurde, habe ich die Messerei auch auf 2mal täglich (vor der Insulingabe) reduziert - obwohl Katerchen die Pieckserei da schon mit Fassung trug.

      Das ich trotzdem weiter gemessen habe, hat ihm wohl auch das Leben gerettet. Nach 18 Monaten war sein Zuckerspiegel nämlich auch ohne Insulin wieder im Normalbereich. Hätte ich weitergespritzt, wäre er ins Koma gefallen.

      Grüsse
      BiDi

      • (7) 09.09.17 - 14:33

        Danke, auch dir.

        Das mit dem Messen habe ich in einem Forum gelesen und werde es beim TA nochmal ansprechen. Dann wissen wir auch ob sie das neue Futter überhaupt an nimmt oder ob wir andere Sorten testen müssen.

    (8) 09.09.17 - 22:24

    Hallo,

    Mit diabetisfutrer kenne ich mich nicht aus. An eurer Stelle würde ich schauen ob ihr ggg mit barf eine Alternative zu den teuren fütter ist. Unsere Mietz hat ein nierenproblem und da wir den Hund barfen bekommt die Mietz auch was jedoch in einer anderen Zusammenstellung.

    Viele Grüße geli

Top Diskussionen anzeigen