Wie Hund und Katze 🙈😬

    • (1) 12.09.17 - 22:02

      Hallo

      Ich habe einen Hund - Cockerdame und nen Kater , die verstehen sich super .
      Hab jetzt noch eine schäderhündin adoptiert , hat ihr Zuhause verloren, toller Hund ... Aber sie und die Katze - keine Chance . Dem Kater passt das alles nicht ... Der Hund rennt wie angestochen hinter dem Kater her , was diesen wiederum wild werden lässt. Nähert der Hund sich allerdings langsam , lässt sich Kater beschnüffeln ... Aber meistens haben wir eben das getrenne. Ich dachte nach 3 Wochen müsste sich das jetzt mal langsam einpendeln und jeder kapiert wer hier ins Haus gehört ...
      Ich weiß gar nicht wie ich die 2 zumindest auf die Ebene bringe dass sie sich zumindest akzeptieren ...

      • (2) 13.09.17 - 04:47

        Den Hund erziehen, sonst wird das wahrscheinlich nie was. Er hat die Katze nicht zu jagen. Auch nicht im Spiel oder aus Spaß. Er hat sich wenn er was von der Katze will nur langsam zu nähern. Außer natürlich sie hat angefangen.
        Und das "musst" du ihm beibringen. Zumindest wenn du Ruhe möchtest. ;-)

        Wie sieht es den mit Abbruchsignalen (Nein, aus, Pfui) aus? Kann er da schon was? Falls ja setze es jedesmal bevor er los rennt. Beobachte ihn einfach etwas, damit du erkennen kannst bevor es los geht.
        Wenn er sich wie gewünscht verhält (langsames nähern), dass Verhalten verstärken, zb. durch Lob.

        • (3) 13.09.17 - 06:46

          Kommandos kann sie eigentlich alle, hört auch - nur nicht wenn der Kater ins Spiel kommt , da ist sie blind und taub...
          Und das kenn ich von meiner cockerhündin halt gar nicht - die kann ich jederzeit abrufen, wenn mal was ist

          • (4) 13.09.17 - 18:44

            Das klingt mir sehr nach ernst gemeinten Jagdinstinkt. Gerade das blind und Taub werden ist ganz typisch.
            Und das ist leider nicht sicher ob ihr das hinbekommt. Und es kann leider auch schnell kippen und ernst werden.

            Das schwierige ist auch das es länger dauern kann, als es dem Kater gut tut.
            Eigentlich ist es jetzt schon fast unzumutbarer Stress für ihn. Er wird in seinem eigenen Heim gejagt und gehetzt.
            Und wenn er Freigänger ist kann es sein das er sich einen neuen Platz sucht.

            Ich würde die beiden auch wenn es klappt nicht alleine lassen. Also getrennte Räume. Der Jagdinstinkt kann umgelenkt werden. Sie kann lernen das der Kater Tabu ist. Aber er kann trotzdem irgendwann durchbrechen und das wäre blöd wenn die beiden dann alleine sind.

            Ãœberlege es dir was du euch dreien (und eben besonders deiner Katze) zumuten kannst und willst.

            Falls du es probieren willst, am besten eine doppelte Strategie fahren. Nur eins von beiden dürfte nicht viel helfen.

            Zum einen auf die "Ersatzjagd" (Dummy, Futterbeutel, Reizangel, etc. ) gehen. Damit sie ihren Instinkt kontrolliert und mit dir zusammen ausleben kann.
            und immer schön auslasten, damit sie keine Langeweile bekommt, oder sich selbst eine Beschäftigung suchen muss.

            Und zum anderen die Erfahrung machen lassen, dass jedesmal wenn sie den Kater Jagd es unangenehm für sie wird.

            Du schriebst weiter unten das sie sehr intelligent ist. Das ist hier Fluch und Segen zugleich. Sie wird zwar schnell heraus haben das der Kater in Ruhe zu lassen ist. Zumindest wenn sie ihren Instinkt auch kontrollieren kann. Das geht nicht bei jedem Hund. Und kommt auch auf die vorherigen Erfahrungen an.

            Aber eben auch dass das nur gilt solange du das siehst. Also aufpassen dass das unangenehme mit dem Kater verknüpft wird und nicht mit dir. Und dem ganzen eben nicht vertrauen egal wie gut sie ihn lässt. Und egal wir lange das schon gut ging.

      Hallo!


      Klingt für mich fast schon nach Jagdverhalten, wenn sie gar nicht abrufbar ist, wenn sie den Kater hetzt. Auch wenn sie ihm bisher nichts getan hat - es ist schon grenzwertig. Und natürlich großer Stress für den Kater, Spaß macht es ihm auch keinen, wenn er auf dem eigenen Grundstück, im eigenen Haus gejagt wird.

      Wenn Du das nicht mit Erziehung in den Griff bekommst, dann musst Du den Hund abgeben, Jagdverhalten ist nur ganz schwer zu kontrollieren weil da erst der Instinkt aktiv wird und das Denken erst viel später einsetzt.

      • Hallo
        Vielen Dank , ich wollte ihr halt gern ein definitives Zuhause geben, das hat sie eigentlich verdient, wurde so oft hin und her geschoben.
        Evtl ist es sinnvoll ein paar Stunden mit einem hundetrainer zu probieren ?

        • Es ist auf jeden Fall eine gute Idee, einen Profi vor Ort die Situation anschauen zu lassen, wirklich unter Originalbedingungen, der kann die Körpersprache des Hundes besser beurteilen, ob es ein Jagdverhalten ist oder nur unhöfliches "Drauf-zu-Stürmen". Auf einem Hundeplatz kann man allerdings nichts erreichen, der Trainer muss schon zu Dir nach hause kommen - und natürlich nur, solange der Kater nicht in Gefahr ist. Also Gittertüren, die der Hund nicht überwinden kann, aber der Kater, ganz viele erhöhte Catwalks und Laufstrecken, damit er möglichst wenig auf dem Boden laufen muss, sondern auch in 2 Metern Höhe von Raum zu Raum kommt, wo ihn keine Gittertür schützt, etc.

    Ist es hetzen oder nur hinterher schnüffeln?
    Ist sie dabei agressiv oder nur neugierig?
    Nimm den Hund auch im Haus an die Leine. Immer wenn der Kater vorbei geht und sie hinterher will Ruf sie. Wenn sie beim ersten mal rufen nicht kommt nimm die Leine und geh mit ihr ohne was zu sagen in einem anderen Raum. Wenn sie sich dort beruhigt hat gib ihr ein Leckerli oder Streichel Einheiten.
    Wenn sie beim ersten mal rufen kommt. Gleich loben.
    Falls sie keinen Futterneid hat kann man sie neben den Kater Platz schicken den Kater füttern und wenn der Kater fertig ist seinen napf weg geben und sie aus ihrem napf füttern. Wichtig darf nicht der gleiche sein
    Normalerweise lernen Schäferhunde sehr schnell. Nach einer Woche üben hat sich das sicher eingependelt
    Lg

Was ich vergessen habe. Am besten du machst diese Übungen am Anfang nach einem langen Spaziergang. Wenn sie ein wenig müde ist und sie eigentlich schlafen will.

Hallo,
Bei uns war der Fall zwar etwas anders, vielleicht hilft es Dir ja trotzdem.
Unsere Katzen sind jetzt zwölf Jahre. Und unser Kater wäre soooo gerne ein Einzeltier.
Nur hat er Pech gehabt und muß sich mit seiner Schwester und einem Hund arrangieren. Er neigt dazu, bei schlechter Laune, Hund und Katze mal rund zu machen.
Dieses Frühjahr haben wir uns wieder einen Welpen geholt. Auch Schäferhund. Katers Taktik ist normalerweise erst mal eine druf. Jetzt wollte ich ihn mit der Blumenspritze daran hindern, da ist der Hund genauso erschrocken wie die Katze.
War so zwar nicht gewollt, aber wenn unser jünger Hüpfer Mal wieder über die Stränge schlägt reicht der Griff zur Flasche aus, um sie genügend zu bremsen.
Hört sich zwar blöd an, aber in unserem Fall will der Hund wirklich nur spielen.#schein

Hallo,

Ich kann dein problem gut verstehen. Meine Hündin hatte (mittlerweile 16 daher kaum mehr der rede wert) irren jagdtrieb. Sie ist ein bordercollie und wegen vieler Probleme auch im tierheim gelandet.
Ich hatte damals ratten, meine kara “zum fressen gerne“ hatte. Sie hat den käfig zu keiner sekunde aus den Augen gelassen und ist bei jeder Bewegung dagegen gesprungen, hat gequietscht, gejault und gebellt.
Es hat laaaange gedauert, ich hab ihr einen maulkorb angezogen und die ratten laufen lassen. Ich hab geschimpft, gelobt und bin verzweifelt. Aber es hatte sich gelohnt, sie hat sich so in den griff bekommen, dass ich alle unbeaufsichtigt zusammen laufen lassen konnte. Wenn die ratten zb auf die couch gesprungen sind “musste“ sie schnappen...der instikt war da, aber sie hat in die luft geschnappt...immer!
Ich wusste immer wo die ratten sind. Wenn der hund vor dem schrank lag, wusste ich da drunter sind sie.
Hatte aber null Einfluss auf ihren jagdtrieb draussen.

Hunde-selbst, wenn es bei deiner auch jagdtrieb sein sollte- können sehr wohl “rudel, oder nicht“ unterscheiden und das auch lernen.

Klar, eine katze, die “die gefahr“ anders wahrnimmt als eine ratte ist eine herausforderung.

Eine freundin von mir hatte die bereiche durch ein kindergitter getrennt, so dass die gewöhnung nach und nach erfolgte und die katze entscheiden konnte, wie schnell es gehen soll und eine rückzugsmöglichkeit hatte.
Es hat bestimmt 5-6 monate gedauert und sie war kurz davor den hund zurück zu geben und dann klappte es.
Ganz plötzlich!
Gib dem ganzen einfach etwas Zeit, das wird schon!

Lg
Sonja

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