Vergiftung beim Hund, was nun?

    • (1) 07.11.17 - 23:25

      Hallo,

      wir haben einen Kleinspitzwelpen, 13 Wochen.
      Heute hat sie plötzlich im Garten erbrochen, das Erbrochene sah recht frisch aus, roch nicht schlecht, ich dachte vielleicht hat sie zu viel getobt.
      Im Wohnzimmer erbrach sie wieder, dann auf dem Weg zum Tierarzt im Auto (wir hatten heute ohnehin Termin zum Krallen schneiden, wollte ich mir mal zeigen lassen beim ersten Mal) erneut. Dann kam richtig viel Speichel, schleimig. Temperatur 37,9 Grad.

      Wir haben Sie beim Tierarzt gelassen, sie bekam eine Infusion. Bei den Blutwerten waren die Bauchspeicheldrüsenwerte nicht i.O.- Entzündungswerte. Also ist von einer Vergiftung auszugehen laut Arzt.

      Ich habe nur absolut keine Idee, was es gewesen sein könnte. In unseren Beeten war sie bisher nie, sie ist auch kaum alleine im Garten. Auch von den Pflanzen her haben wir nichts, was mir jetzt einfallen würde nach dem Googeln, was giftig ist. Vom Spazierengehen ist es mit Sicherheit nicht, da ist sie voll unter Kontrolle.
      Im Ebrochenen war außerdem absolut nichts zu sehen.
      Sie frißt ab und an Gras und schleppt mal kleine Blätter durch die Gegend. Leider haben wir immer wieder Katzenkot im Garten, welchen sie auch frißt.

      Im Haus haben wir nichts, womit sie sich hätte vergiften können. Da kommt sie nirgends ran.

      Futter bekommt sie happy dog Trockenfutter und Naßfutter von Rinti. Das bekam sie auch bei der Züchterin schon.

      Hat jemand einen Tip? Ich kann doch nicht nur noch mit Leine in den Garten und ihr das Gras auch noch verbieten?

      Ich hab jetzt jeden Tag Angst, dass sich das wiederholt und beim nächsten Mal nicht so gut ausgeht.

      Liebe Grüße
      Ks

      • Hallo!

        Ihre Temperatur ist also normal und sie hat nur ein paar mal erbrochen und war dann gleich beim Tierarzt, das sind beste Voraussetzungen, dass sie wieder fit wird.

        Habt ihr im Garten vielleicht den Rasen gedüngt, die Beete oder Schneckenkorn ausgebracht? Oder ist der Garten von der Straße her zugänglich? Sonst, beim normalen Spaziergang, kann man gar nicht unterscheiden, ob ein Hund nur schnüffelt oder dabei schnell was runterschluckt. Das geht so schnell, da ist Eingreifen praktisch unmöglich. Gerade jetzt mit dem Herbstlaub ist kaum zu sehen, was darunter am Boden liegt.

        Gras und Blätter sind ganz sicher nicht das Problem, das ist eher günstig für die Verdauung eines Hundes.

        • Hallo,
          vielen Dank für deine Antwort.

          Beim spazieren gehen schnüffelt sie noch nicht. Sie ist viel zu sehr damit beschäftigt, sich umzuschauen.

          Der Garten ist von der Straße aus zugänglich. Falls du meinst, da hat vielleicht jemand was rüber geworfen, das glaube ich (noch) nicht. Wüßte auch niemanden,

          Der Rasen wurde gedüngt, aber das ist jetzt schon lange her. War vielleicht im August. Ist seitdem ein paarmal gemäht worden. Jetzt, wo der Hund da ist, wird natürlich nichts mehr gedüngt.

          Habe vorhin im Garten geschaut. Kann auch nichts auffälliges sehen, dass sie an irgend einer Pflanze gewesen wäre oder so. Bin einfach ratlos.

          Liebe Grüße
          Ks

          • Ein paar Orte weiter trieb letztes Jahr jemand sein Unwesen und warf vergiftetes Fleisch in die Gärten (Rattengift).
            Kannst Du das Erbrochene noch einsammeln und untersuchen lassen? Vielleicht sagen die Blutuntersuchungen noch Genaueres?

      Hunde erbrechen oft. Dein Spitzlein hat kein Fieber, Du hast es zum Arzt gebracht - also würde ich mir keine Sorgen machen.

      Meine Kleine hat sich früher sehr häufig erbrochen, irgendwann hat sich das gegeben. Nach dem Autofahren ist ihr schlecht geworden, wenn sie zu schnell oder zu viel gefuttert hatte, wenn sie einen Knochen bekommen hatte oder anderes Kauzeug - einfach ständig. Durchfall hat sie auch oft, meine Zweithündin hingegen überhaupt nicht. Einige Hunde sind einfach empfindlich. Frag doch mal die Züchterin ob es bei auch schon so war. Es gibt übrigens auch von Rinti Futter für empfindliche Mägen.

    Hallo, in dem Alter hatte unserer auch dauernd sowas. Das muss gar nichts bedeuten und kann sich auch wieder geben. Bei uns war es dann eine Hühnereiweißallergie. Gute Besserung!

    Unserer hatte das mal nachdem er sich eine tote Maus auf dem Hof gegönnt hatte.
    Die war schneller unten als ich was sagen konnte. Ich dachte unsere Katzen hätten die da liegen lassen. Aber da es ihm danach so schlecht ging hat die Tierärztin vermutet das die Maus sich vergiftet hatte und der Hund sich über die Maus. Es war nicht bedrohlich für ihn von der Dosis her, hat aber für einige male Erbrechen und fiese Bauchschmerzen gereicht.
    Wir wohnen am Feld, es gibt Viehwiesen und Offenställe, ein Fluss in der Nähe.......hier gibt es leider viele Ratten und so auch Leute die Gift auslegen. Das packen sie zwar in solche Köderdosen damit Hunde und Katzen da nicht dran kommen, aber immer wieder eben liegen Mäuse oder Ratten dann tot irgendwo weil es ja dauert bis diese Gifte wirken. Die Katzen gehen an diese toten Nager nicht ran, an die Ratten ging unser Hund auch nicht, aber ihm die Mäuse ab zu gewöhnen war ein hartes Stück Arbeit.
    Und unser vorheriger Kater hatte mal eine Vergiftung wo später raus kam das der Nachbar einen Busch gegen Ungeziefer gespritzt hatte. Er ist wahrscheinlich nur dran vorbei gelaufen als das noch recht frisch war aber hat sich eben danach geputzt und das was am Fell klebte aufgeleckt.
    Also Tiere können sich auch vergiften ohne das du es verhindern kannst. Das muss nichts von eurem Grundstück gewesen sein. Vielleicht seit ihr irgendwo lang gegangen wo jemand gegen Unkraut gespritzt hat und sie hat danach ihre Pfoten geleckt oder wie bei unserem Hund sekundär vergiftet weil jemand was gegen die Mäuse im Garten hat, die Maus aber bis in deinen Garten gelaufen ist bevor sie starb. Ich hatte mir damals da auch keine Gedanken drum gemacht, außer "Bäh, wer weiß wie lange die schon da lag" da wir den Tag über nicht zu Hause waren

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