2. Katze

    • (1) 11.11.17 - 15:31

      Hallo,

      wir haben im Juli 2017 als absolute Katzenanfänger eine Katze aus dem Tierheim geholt.

      Sie war ein Fundtier. Sie ist 3-5 Jahre alt und sieht auf dem einen Auge nur noch wenig, da sie eine Verletzung hatte. Sie ist kastriert, gechipt.

      Uns wurde gesagt sie sei nicht verträglich mit anderen Katzen und sollte alleine leben.Uns wurde zu Freigang für sie geraten.

      Wir haben ihr eine chipgesteuerte Katzenklappe installiert und sie nach 8 Wochen rausgelassen. Dort hatte sie jetzt 2. Mal ein großes Gefaucht mit einer anderen Katze und sie traut sich fast gar nicht mehr raus. Nur in Begleitung und immer nur kurz und angespannt.

      An 2 Tagen ist sie von 8 Uhr bis 15 Uhr alleine und natürlich unternehmen wir auch am Wochenende mal einen Tanztagesausflug. Geplant war ja dass sie auch rausgeht. Der Plan geht aber nicht auf.

      Ich habe das Gefühl sie langweilt sich. Sie stellt zwar nix an. Zerrt nur mal eine Socke durch die Gegend oder zerfetzt Papier. Aber auch wenn ich oder jemand anderes aus der Familie da ist läuft sie immer nach und man hat schon ein ganz schlechtes Gewissen.

      Wie gesagt, ich bin Katzenneuling und einfach sehr unsicher, ob sie sich überhaupt mit einer 2. Katze vertragen würde. Ich habe Angst aufgrund der Erfahrung draußen, dass es viel Stress für sie bedeuten würde.

      Vom Wesen her ist sie noch etwas scheu, bei uns sehr verschmust und ich schätze sie als ängstlich, unterwürfig ein. Wenn ja, welches Tier würde ich da am besten dazu nehmen?

      Liebe Grüße
      Spatz

      • Spontan würde ich zu einem Kitten raten, das funktioniert meist sehr gut. Und auch in Tierheimen gibt es ja oft ganz junge Katzen. Wäre sie jetzt älter würde ich das nicht tun, aber so alt ist sie ja noch nicht.
        Eine ältere, womöglich sehr dominante Katze wäre für ein halbblindes, ängstliches Tier vermutlich ungünstig. Ein Kitten wird von ihr lernen und sie wird es nicht als Bedrohung empfinden.

        Wende Dich mit dieser Frage doch mal an ein Katzenforum, ich möchte hier keine Werbung machen, kann Dir aber ein sehr gutes per PN empfehlen.

        Ich finde es übrigens sehr gut, dass Du sie nicht allein lassen willst!

        LG, katzz

        Hallo!

        Ich finde, es ist einen Versuch wert. Es ist eine Sache, wenn ein frisch gefundenes Tier, das noch halb traumatisiert ist, im Tierheim auf wenig Platz mit Artgenossen auskommen soll, oder wenn es Zeit hatte, in einem neuen Zuhause richtig anzukommen und dann auf reichlich Platz und mehreren Zimmern einen freundlichen Artgenossen kennenlernen kann, ohne gleich bedrängt zu werden.

        Ideal wäre wirklich ein Kitten, eher weiblich und zurückhaltend, da braucht sie weniger Angst haben. Einfach Zeit geben und machen lassen - selbst wenn sie die ersten 8 Wochen Angst hat, könnte sie danach noch etliche Jahre harmonisch zusammenleben mit Artgenossin.

        Hallo,

        bei Katzen selbes Geschlecht,selbes Alter! Es kann mit jüngeren/ älteren gutgehen, ist aber selten. Ein Kitten auf keinen Fall. Die brauchen ein weiteres Kitten zum spielen und toben. Deine wäre schnell genervt. Auch vom Charakter sollten die ähnlich sein.

        Vergesellschaftung erstmal mit Gittertür z.b. Fliegengitter. Das kann Wochen dauern, also Geduld.

        Entgegen dem allgemeinen Glauben sind Katzen keine Einzelgänger. Meist werden sie sozial unverträglich weil sie es nicht anders kennen als alleine zu sein.

        Lg Franzi

      • Ich denke auch eine 2. Katze ist die beste Wahl. Alles andere qält das Tier auf Dauer nur. Katzen brauchen ihre Artgenossen und das sie sich an EUch so hängt zeigt ja nur mehr, dass sie soziale Kontakte braucht.

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