Babykatzen aufgenommen - ein großer Fehler?

    • (1) 14.11.17 - 18:32
      Inaktiv

      Hallo,
      wir haben vor 2,5 Wochen zwei Babykatzen bei uns in der Famile aufgenommen und seitdem ist so viel Schlimmes passiert, weswegen ich mich austauschen muss..

      Also zur Geschichte:
      Ich bin Mitte Zwanzig und habe eine Schwester die 13 wird (hat eine geistige Behinderung). Seit einigen Monaten wurde sie ganz traurig da sie ein Haustier haben wollte. Ich habe mich viel mit meinen Eltern unterhalten und wir haben überlegt was am besten wäre und ob es eine gute Idee wäre, da im Endeffekt die hauptsächliche Arbeit bei meiner Mama hängen bleibt (ich bin ausgezogen und studiere, komme aber meine Eltern öfter an Wochenenden besuchen..meine Mama hat eine schlimme Krankheitsgeschichte und sie ist auch körperlich und seelisch nicht mehr so fit). Naja lange Rede kurzer Sinn - wir haben uns für Katzen entschieden da wir damals, als ich ein Kind war, einen Kater hatten und er uns sehr viel Freude bereitet hat. Wir haben viel recherchiert, wo wir Katzen holen können und haben von einem Tierheim einen Kontakt zu einer Art "Tierauffangstation" - also eine Frau die Katzen aufnimmt und dann weiter vermittelt, erhalten. Ende Oktober hatten wir einen Termin. Sie hat uns in ihren Keller geführt, in einem Zimmer waren einige Babykatzen mit ihrer Mama, ca. 12 Wochen alt und in einem anderen Zimmer waren auch Katzen aus einem Wurf (waren vorher auf einem Bauernhof und haben keine Mama mehr, man weiß nicht genau wie alt sie waren aber man hat sie zwischen 8-10 Wochen geschätzt. Wir haben uns direkt in die zwei verliebt aber hatten Bedenken da sie noch so jung waren und man Katzen ja erst ab 12 Wochen mitnehmen sollte. Die Frau hat aber gemeint das sei kein Problem, sie hätte ja auch kaum Zeit um nach denen zu schauen und sie hatte auch ein großes Katzenklo für alle und eben Nass- sowie Trockenfutter für die. Sie haben auf einem relativ kleinen Raum zusammen gelebt, schienen topfit und wir haben uns gedacht - ja also bei uns wird es denen definitiv besser gehen, da wir ein großes Haus haben und ihnen alles bieten können und vor allem auch viel Liebe schenken können. Naja wir haben dann zwei mitgenommen. Aber schnell hat sich herausgestellt dass es ihnen nicht gut geht - bereits 3 Tage später mussten wir zum Tierarzt da beide brechen mussten und Durchfall hatten. Wir haben uns große Sorgen gemacht und die beiden rund um die Uhr beobachtet..der TA hat ihnen was verabreicht und danach ging es ihnen auch schon besser. Wir haben viel recherchiert welches Katzenfutter von den Inhaltsstoffen geprüft und unser bestes gegeben, ihnen das beste zu geben. Naja die darauffolgenden Tage war es ein auf und ab, also es ging ihnen besser, dann hatten sie wieder ein wenig Durchfall usw. Wir sind innerhalb von 2 Wochen 3x zum TA gegangen, da wir uns große Sorgen gemacht haben. Dann schien es ihnen wieder besser zu gehen und wir haben auch immer alles sauber geputzt und geschaut dass du wenig keime wie möglich auf dem Boden ist...dann vor wenigen Tagen der Schock: einer der beiden Kater ist beim laufen nur noch getaumelt und konnte sich nicht mehr halten, ich habe ihn direkt zu mir genommen und wir haben ihm mit einer Sprite Wasser in den mund gegeben und sind so schnell es ging zum TA. Dort hat er so gelitten, sich versteift und war einfach schwach. Seine Körpertemperatur wurde am Gerät nicht mehr angezeigt und er war sehr blass...der TA hat gesagt dass wir ihn einschläfern lassen sollen, da er so gelitten hat...Sie hat erklärt dass es nicht unsere Schuld sei und sie bereits bevor wir sie geholt haben Viren mit sich geschleppt haben mussten... Aber die Immunabwehr war zu schwach... Wir haben uns solche Vorwürfe gemacht, wir konnten gar nicht glauben was da gerade passiert ist... Seit wir beide geholt haben, bestand unser Lebensmittelpunkt aus ihnen... kein Tag verging ohne Sorge. Wir haben es so bereut dass wir beide so jung mitgenommen haben, da es einfach die falsche Entscheidung war und wenn sie ja eine Mama gehabt hätten, hätten wir ja gewartet... Wir haben nur gedacht dass wir ihnen ein besseres Zuhause bieten können....1tag nachdem wir die Katzen geholt hatten, ist meine Oma verstorben und meiner Mama ging/geht es noch schlechter....sie hat (Wie oben gesagt) eine schlimme Krankheitsgeschichte hinter sich und die zusätzliche Belastung durch die Katzen hat es nicht besser gemacht, da sie sich den ganzen Tag sorgen gemacht hat...dem anderen Kater ging es sehr gut, er war sehr fit aber heute musste er Erbrechen und wollte nicht viel essen... Wir wissen nicht weiter und meine Mama hat mir unter Tränen mitgeteilt dass sie das nicht mehr schafft und die Katze wieder zur Frau zurück geben wird.. für mich ist eine halbe Welt zusammen gebrochen, da ich ihn so sehr behalten möchte... Aber dies ist die einzige Möglichkeit... bei mir aufnehmen kann ich ihn nicht, da mein Freund eine schlimme Allergie hat... Ich kann aber auch meine Mama verstehen, da ich Angst habe dass sie einfach durch die ganze Belastung kaputt geht und ich könnte es mir nie verzeihen,wenn ihr was passieren würde. Es ist einfach ein Dilemma und ich bin am Boden zerstört. Wir hatten bei unserer Katze damals nie Probleme und der war damals 12 Wochen alt als wir ihn bekommen haben...
      Als wir beide geholt hatten waren beide lait Aussage der Frau entwurmt und Westen geimpft...

      • Hallo!

        Es tut mir sehr leid.

        Manchmal nimmt man Katzenbabys auf, und in der Pflegestelle wirken sie gesund und man ist sicher, dass alles ok ist - und dann werden sie trotzdem schwer krank, man konnte es vorher nur noch nicht wissen.

        Es war einfach die falsche Entscheidung, die beiden zu nehmen, bei den Babys die bei ihrer Mama waren, wäre es wohl anders gelaufen. Sie hatten lange genug Muttermilch und damit auch Abwehrstoffe aufgenommen.

        Du kannst im Moment nichts machen. Du kannst keine Katzen halten, Deine Mutter hat im Moment keine Kraft für ein womöglich schwerkrankes Kitten, und selbst wenn es durchkommt, würde es nicht einfach - ein einzelnes Tier ohne Geschwisterchen, aber ggf. einer ansteckenden Krankheit, da kann man ja nicht einfach ein anderes Kitten dazu setzen. Das wäre also auch wieder nicht die ideale Lösung.

        ich würde raten die Pflegestelle anzurufen und zu sagen was war, damit die entscheiden kann, ob sie den kleinen in Quarantäne nehmen kann um keine anderen Katzen anzustecken oder ihn besser ans Tierheim weiter gibt. Es könnte eben wirklich ansteckend sein. Und einige Monate keine Katzen mehr in die Wohnung holen, Viren können haltbar sein.

        • (3) 15.11.17 - 10:58

          Ja, also wir sind immer noch geschockt und sehr traurig über das was passiert ist..der absolute Supergau...damals als ich ein Kind war, haben wir einen Babykater (12 Wochen und hatte eine Mutter) von einem Züchter geholt und ich kann mich nicht daran erinnern dass wir so ein Drama hatten.. :-(
          Wir haben am selben Tag, wo der arme Kerl eingeschläfert wurde die Frau angerufen...am Telefon hatte sie eine Art "Abwehrhaltung" zumindest kam es mir so rüber weil sie dann auch immer betont hat dass es den Kätzchen bei ihr gut gingen und bei ihr noch kein Kätzchen gestorben sei usw. Ja gut ich meine wir müssen ihr in gewisser Weise glauben, ob sie die Wahrheit sagt ist die andere Frage...aber bringt uns nun eben auch nichts.
          Ich fahre morgen heim um nach dem anderen kleinen Kater zu schauen...ansonsten müssen wir direkt zum TA, falls er Auffälligkeiten zeigt...ich kann meine Gefühle gar nicht beschreiben. Wie gesagt, für mich ist eine Welt zusammengebrochen und ich würde auch alles tun, um ihn zu behalten aber ich kann das meiner Mama nicht antun, falls ihre Entscheidung immer noch steht, ihn zurück zu geben..denn wenn ihr nachher was passieren würde und sie zusammenbrechen würde (und das nur weil ich quasi egoistisch gehandelt habe), könnte ich mir das nie verzeihen :-(

      Ohje da habt ihr einiges mitgemacht.

      Die Kitten waren noch sehr jung. Bei elternlosen Fundtieren zählt die 12 Wochen Regel nicht. Von daher war es die richtige Entscheidung.

      Es ist gut möglich dass die beiden schon vorher die Krankheit in sich trugen. Die Veränderung, Ortswechsel, neue Menschen, neues Futter, sind groß und stressen die Kleinen. Es kommt oft vor dass dadurch das Imunsystem schlapp macht.

      Der Kleine kann es schaffen. Braucht allerdings viel Zuwendung und einen Tierarzt.
      Die Entscheidung kann niemand deiner Mutter abnehmen.
      Wie reagiert deine Schwester?

      • (5) 15.11.17 - 11:01

        "Es ist gut möglich dass die beiden schon vorher die Krankheit in sich trugen. Die Veränderung, Ortswechsel, neue Menschen, neues Futter, sind groß und stressen die Kleinen. Es kommt oft vor dass dadurch das Imunsystem schlapp macht."

        -> JA, das habe ich im Nachhinein auch überlegt :-( wir haben ihnen dann sogar ihr altes Futter gegeben und immer alles frisch usw...aber offensichtlich war es zu viel :-( Keine Ahnung, wir haben versucht, dass sie sich bei uns wohlfühlen..haben viele Rückzugsmöglichkeiten aufgebaut :-(
        Meine Schwester versteht die ganze Situation nicht richtig und ist gefasst..liegt aber auch an ihrer geistigen Behinderung..

        • Der Kater ist doch aus dem Tierschutz?

          Was hat der Tierarzt für eine Diagnose gestellt?
          Wurde der Kot untersucht?
          Wie geht es dem Kater?

          Den Kater am Besten jeden Tag wiegen zur gleichen Zeit. Wird das nicht mehr stimmt was nicht. Je nach Zustand wiege ich bis zur 16 Woche.

          Kranke Kitten kosten Zeit, Nerven und Geld.

          Habe seit 5 Jahren zwei Kater hier. Der eine hat die ersten 20 Wochen sehr gekämpft. Er hat es geschafft und ist ein gesunder, großer, anhänglicher Kater geworden.

    Hallo!

    Sehr schlimm das zu lesen, aber habt ihr eigentlich schon nach dem 1. Mal Probleme bzw. Einschläferung des 1. Katers die Pflegestelle informiert?
    Wenn eure Kater eine Krankheit haben, sollte sie das wissen, damit sie rechtzeitig was unternehmen kann, denn alle ihre Katze sind sonst evtl. auch gefährdet.

    Ob es nun viel gebracht hätte, wenn ihr die Kater noch einige Wochen dort gelassen hättet, wage ich zu bezweifeln, deshalb würde ich mir da keine Vorwürfe machen. Es gab ja keine Mutter mehr.
    Ich denke, sie trugen es schon in sich, da hättet ihr so oder so nichts machen können.

    Ich hoffe, ihr findet eine Lösung für den armen kleinen Kerl, aber ich kann gut verstehen, dass deine Mutter so denkt.

    Alles Gute!

    sonntagskind

    • (8) 15.11.17 - 11:05

      Ja, also wir haben direkt die Frau, von der wir die Katzen geholt haben angerufen (habe ich auch unter dem ersten Kommentar erläutert...)..die Frau war auch geschockt aber hatte meiner Meinung nach eine Art Abwehrhaltung, also dass es den Katzen bei ihr immer gut gehen würden und alle topfit seien und das jetzt ungewöhnlich sei...bei ihr sei noch keine Katze umgekommen...keine Ahnung was davon wahr ist und was nicht..verstehe sie auch dass sie ihren Ruf schützen möchte...aber naja darüber ewig zu grübeln bringt mir leider nichts :-(
      Ich fahre morgen nach Hause und sollte es ihm nicht gut gehen, werden wir direkt zum TA gehen...und wenn die Entscheidung meiner Mama steht, ihn wieder zur Frau zurück zu geben dann..ja...:-( Ich würde ihn niemals weggeben wollen aber ich kann das von meiner Mama nicht verlangen :-( Sie ist nervlich am Ende und dann ist vor 3 Wochen noch ihre Mutter verstorben..es ist ihr gerade alles zu viel, sie ist quasi ein nervliches Wrack...

      • Ah ok, hab ich dann wohl überlesen.

        Würde die Dame den Kater denn zurück nehmen? Wäre ja die Frage, was das Katerchen hat, sonst steckt er ihre Katzen vielleicht an ...

        Schade dass du ihn nicht nehmen kannst, bis er wieder gesund ist. Alles ist momentan besser, als da wo er gerade ist (weil sich keiner richtig kümmern kann).

        • (10) 15.11.17 - 11:23

          Ja also sofern er wieder gesund ist, würde sie ihn nehmen. Das würden wir mit dem TA klären, also falls er krank wäre würden wir natürlich alles tun das er wieder fit wird..ich weiß auch nicht ob er vielleicht trauert? Können Katzen das? Ich frag mich, ob er sich fragt wo sein Bruder ist :-(
          Vielleicht reagieren wir gerade auch über und ihm geht es gut? Keine Ahnung, das sehe ich ja morgen..
          Ja, ich würde ihn so gerne nehmen, das kann ich gar nicht beschreiben :-( aber da mein Freund eine Allergie hat und ich eine 1 Zimmer Wohnung habe ist das schwierig :-( außerdem würde ich ihn nicht alleine halten wollen...er spielt so gerne und hat es verdient einen Spielkameraden zu haben :-(

Er kann sich schon bei seiner Mama mit Viren angesteckt haben die dann eben durch Stress ausbrechen und die Katze krank machen.
Als ich das letzte mal beim Tierarzt war musste die Ärztin auch so ein kleines Kätzchen einschläfern, es hatte FiV oder FiP. Sie war die einzige aus dem Wurf die krank war, allerdings waren die anderen auch positiv und das Virus kann irgendwann ausbrechen.
Wenn die beiden keine Muttermilch bekommen haben kann ihr Immunsystem nicht richtig ausbilden, die Darmflora entwickelt sich nicht richtig usw.
Da hätte es bestimmt auch keinen Unterschied gemacht wenn ihr die beiden erst in 3 Wochen geholt hättet.

Wenn es deine Mutter so sehr belastetet dann gebt die Katze wieder zurück. Klar, wenn man A sagt muss man auch B sagen......aber wenn bei euch zu Hause alles zusammen bricht nutzt euch das doch auch nichts.
Und wenn es dann doch ein Haustier sein soll, in eurem Fall doch lieber ein Kätzchen vom Züchter. Einfach weil es gesünder aufgewachsen ist als ein Bauernhoftier ohne Mama.

(12) 16.11.17 - 20:13

Es hört sich an, als ob du dir Vorwürfe machst. Das darfst du nicht! Es war die richtige Entscheidung - es hätte auch anders laufen können.

Bei Kitten ohne Mutter ist das mit den 12 Wochen aufgehoben, es gilt nicht. Da ist ja keine Katzenmama die sozialisiert.
Wir haben unsere zwei auch aus dem Tierschutz, sie wurden frisch mit Nabelschnur in einer Mülltüte in einer Tonne gefunden und aufgepäppelt.
Ein guter Tierschutz hat einen eigenen Tierarzt, der ein Tier regelmäßig durchcheckt. Man bekommt also ein gesundes Tier mit Impfpass. Ist das Tier krank und möchte es dennoch übernimmt der Verein die zukünftigen Folgekosten.
Bei unserem Kater stand eine schwere Nierenkrankheit im Raum. Das hätten die ein Leben lang bezahlt. Er ist glücklicherweise topfit, ebenso seine Schwester.

Ich finde die Entscheidung, so schwer sie euch auch fällt, richtig. Falls das Kitten nicht gesund ist es wieder zurück zu geben. Ihr habt euer bestes gegeben! Und die Gesundheit deiner Mutter ist enorm wichtig!
Ich drücke euch die Daumen, das alles gut ausgeht.

(13) 16.11.17 - 20:35

Du hast ja schon einige gute Antworten bekommen, aber ich möchte dir trotzdem auch noch schreiben. Manchmal kann man etwas Bestätigung für sein Handeln gut gebrauchen...

Ihr habt alles richtig gemacht! Wir hatten auch ein Geschwisterpaar aufgenommen, im Alter von 8 Wochen. Die Mutter musste notoperiert werden, es gab eine Art Kaiserschnitt und sie nahm die beiden Jungen nicht an und sie wurden von Hand mit der Pipette aufgezogen. Sie wurden auch isoliert in einem Zimmer gehalten, da die Mutter aggressiv gegenüber den beiden war und sie möglicherweise sogar getötet hätte. Hier gilt diese 12-Wochen-Regel eben nicht, da die Jungtiere ja bereits von der Mutter getrennt sind.
Unsere wurden also auch nie gesäugt, und wie schon erwähnt, ist halt auch bei Katzen die Muttermilch wichtig für das Immunsystem. Es ist auch sonst für Jungtiere nicht einfach, und wenn sie sich irgendwie einen Erreger eingefangen haben, dann geht das leider nicht immer gut aus. Unsere waren zum Glück gesund, aber gerade Futtertechnisch gingen wir seeeehr vorsichtig an die Sache ran. Wir behielten eine Marke für mehrere Wochen bei, damit sie sich daran gewöhnen konnten. Zusätzlich spezielles Milchpulver, das wir 2x täglich frisch angerührt haben. Normales Futter enthält für Jungtiere oft eher zu wenig Energie, die Milch liefert da noch was zusätzlich. Wir haben auch Trockenfutter mit Milch zu einer Art Brei angemischt, das haben eigentlich immer gefressen, dann sind wir langsam zu normalen Futter gewechselt.

Macht euch bloss keine Vorwürfe, dass ihr es hättet besser machen können. Ich lese deutlich heraus, wie du leidest. Aber ich versteh auch deine Mama, dass das alles sie mitnimmt und sie so nicht weitermachen will. Ich würde sagen, schlussendlich wirst du ihren Wunsch akzeptieren müssen, wenn sie den Kater lieber wieder zurückgeben will. Sie hat das Tierchen jeden Tag um sich und wenn sie ständig Angst haben muss, dass er wieder krank wird oder es immer schlimmer wird, tut ihr das sicher nicht gut.
Dass er erbrochen hat, kann unter Umständen aber auch ganz harmlos sein, vielleicht hat er sich bloss überfressen (schaffen meine auch heute noch regelmässig). Wäre es vielleicht eine Option, noch ein paar Tage abzuwarten, zu beobachten, und eben z.B. solches Milchpulver zu organisieren? Das würde dem Kleinen sicher gut tun, gerade wenn ihr Angst habt, dass er zu wenig isst oder trinkt. Die Milch war bei uns auch immer beliebter als Wasser, da würde sich auch das Risiko der Dehydrierung vermindern.

ich möchte nur darauf aufmerksam machen, dass das mit der entwurmung und der impfung wohl kaum stimmen wird. Außer sie hat euch impfpässe, die von einem tierarzt unterschrieben wurden, mitgegeben.

mit 8 wochen können die kätzchen zwar geimpft sein, aber dann müssen sie 4 wochen später auch noch mal geimpft werden. nicht selten tragen herrenlose kätzchen katzenschnupfenviren oder katzenseucheviren in sich. eine kürzlich stattgefundene impfung kann diese viren wecken.

ich denke, die gute Frau hat einfach mist gebaut. Es ist absolut nicht selten, dass herrenlose kätzchen plötzlich schwer krank werden. darauf muss man die neuen besitzer hinweisen.

wir haben uns vor 4 jahren einen kleinen kater, der mit 8 wochen herrenlos gefunden wurde, aus dem tierheim geholt und hier wurden wir lang und breit über die risiken aufgeklärt.
unser kater hatte eine katzenschnupfeninfektion. er hat dadurch eine missbildung am unterkiefer und wir mussten ihm alle zähne rausoperieren.
da kannst du dich fast drauf verlassen, dass sowas bei verwahrlosten fundtieren passiert.

deswegen würde ich im tierheim bescheid sagen, die euch die gute frau empfohlen haben. Das problem ist nicht, dass die katzen krank waren, das problem ist, dass sie so tut, als sei das erlebte mit den beiden katerchen was außergewöhnliches! Wenn man ein tier in fremde Hände gibt, dann klärt man das gegenüber über dessen besonderheiten auf!

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