Mobs mag Frauchen nicht, was tun?

    • (1) 30.12.17 - 23:46

      Hallo,

      ich bin neue hier und wende mich gleich mit einem Problem an euch. Ich habe einen drei Jahre alten Mops - names Ben. Wir sind ein richtig gutes Team. Nun bin ich mit meiner Freundin seit gut 1,5 Jahren liiert. Zusammen leben wir seit vier Monaten. Und seither zeigt Ben ihr nur allzu deutlich, dass sie unerwünscht ist. Er wendet sich ihr nie zu, knabbert an ihren Schuhen, knurrt sie an. Alle Versuche dieses zu ändern sind bislang gescheitert. Es liegt mit Sicherheit nicht an ihrem Unwillen. Sie bemüht sich sehr.

      Habt ihr Tipps für mich?

      Grüße
      Bernd

      • (2) 31.12.17 - 04:22

        Und was habt ihr bisher versucht?

        • Hallo,
          die Frage könnte lauten, was habt ihr noch nicht versucht?

          Alles, was uns so eingefallen ist. Angefangen bei füttern lassen, Gassigänge, Leckerli, extra Kuscheleinheiten etc.

          Komischerweise ist diese Abneigung erst nach ihrem Einzug deutlich geworden. Wahrscheinlich ist es eine Form von Eifersucht. Wir waren vorher eben ein Zweierteam und ich gebe zu, dass ich meinen Hund ziemlich verwöhnt habe. Ist eben mein Buddy ;-).

          Vielleicht müssen wir einfach etwas mehr Geduld haben.

          Grüße
          Bernd

          • (4) 02.01.18 - 07:27

            Ich würde mal behaupten das Vieh muß "entmachtet" werden, Grenzen setzen ist da wohl bei euch das Motto.
            Deine Freundin muß sich doch nun wirklich nicht dem Hund anbiedern, damit dieser sie dort akzeptiert. Wo kommen wir denn da hin, wenn der Hund die Erlaubnis um Aufnahme in das Rudel erteilt....egal wie verwöhnt das Tier ist.
            Nehmt euch dazu einen Profi zur Seite, ich denke du musst noch eine Menge über Hunde lernen. Hunde sind nun mal keine Menschen, sie ticken anders. Also hör auf menschliche Maßstäbe anzusetzen.
            Ich habe da echt Kopfkino, der Hund spielt den Diktator und wird dafür noch mit Kuscheln belohnt#zitter. Und ihr steht da und sagt zu ihm: "Ach nun hab sie doch endlich lieb".

          • wieviel Wochen/Monate habt ihr es denn konsequent probiert?
            Hast Du Dich komplett vom hund fern gehalten, nicht gefüttert, nicht gestreichelt, komplett missachtet?

            Naja, ich kann mir schon vorstellen, das es nicht lange ging und von Deiner Seite nicht konsequent verfolg worden ist, denn das ist schon verdammt schwer.

            Der hund ist nicht der Chef sondern IHR!

            lg
            lisa

      Hast du denn den Mops gefragt, ob er mit deiner Freundin zusammen wohnen möchte?

Hallo!

Es geht weniger darum, ob sie sich bemüht, sondern ob sie authentisch dabei ist. Mag sie den Hund wirklich oder versucht sie nur, ihn zu mögen?

Geht sie mit ihm Gassi, füttert sie ihn?

Ich würde das Füttern komplett ihr überlassen. Am besten nur aus der Hand. Er begreift es dann wahrscheinlich irgendwann. Viel Erfolg!

(14) 03.01.18 - 16:20

Hi,
liebe geht durch den Magen.

Sie soll den Hund selber füttern, am Besten im Spiel, beim Abortieren, etc.
Ebenso sollte sie alleine Gassi gehen und evtl. auch auch zur Hundeschule, damit die beiden sich besser verstehen.
Wenn sie vorher noch nie einen Hund hatte, macht sie vielleicht Dinge, die der Hund anders interpretiert, obwohl sie es gut meint?

Und das ganze über Wochen!!!! Du solltest dich komplett vom Hund fern halten, nicht streicheln, etc.

Ansonsten...Martin Rüttet einladen #rofl

lg
lisa

(15) 04.01.18 - 07:52

Unsere Hündin hat uns als Paar kennen gelernt und bevorzugt mich oft. Ist eben ein Frauenhund. :-) Ich glaube, Zuneigung kann man nicht erzwingen.

Ihr könnt es versuchen, indem ihr konsequent nur deine Freundin aus der Hand füttern lasst und vielleicht gewisse tolle Sachen (spielt Ben gern?) in erster Linie deine Freundin anbietet. Neues Spielzeug, über das sie verfügt etwa.

Allerdings kann es sein das ihr damit maximal “Neutralität”erreicht und keine wirkliche Zuneigung. Das ist zwar schade, aber ich finde auch ein Hund hat das Recht sich seine Herzmenschen auszusuchen.

Ich würde ihm an deiner Stelle auch nicht komplett die kalte Schulter zeigen sondern mich einfach normal weiter verhalten. Du bist doch weiterhin sein Herrchen!

Unsere Maus muss uns seit 14 Monaten mit einem “Welpen” teilen, unserem Sohn. Es hat fast 8 Monate gedauert bis die Maus ihren gewohnten Platz in meinem Bett wieder nachgefragt hat (was mich sehr freut!). Davor ging sie vorsichtig und höflich auf Abstand. Von Anfanb an behandelt sie den Kleinen sehr behutsam und beschützt ihn auch. Aber Liebe sieht anders aus.......Eifersucht allerdings auch. Sie ist ihm gegenüber neutral und das darf sie auch.

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