Spenden für Tiere

    • (1) 01.01.18 - 16:08

      Hallo,

      so, seit 20 Jahren dabei.. nun wirds beendet und ein neues Projekt beginnt.

      Ich möchte gerne für Tiere spenden. Leider gibt es auch da "schwarze Schafe", wo das Geld nicht da hin kommt, wo es hin soll.

      Ich hab schon mal gegoogelt, da gibts z.B. Vier Pfoten oder den Welttierschutz oder natürlich den Deutschen Tierschutzbund... noch andere?

      Wo spendet ihr? Oder was könnt ihr empfehlen bzw. oder auch nicht?

      Lg und ein schönes neues Jahr 2018!

      • Hallo!

        Am einfachsten wäre das Tierheim vor Ort. Und wenn Du ganz sicher gehen willst, dass es direkt bei den Tieren ankommt, dann in Form von einigen Sack Hundefutter. Wobei viele Tierheime wenig unnötige Kosten haben, so viel neben Tierarzt und dem absoluten Minimum an Personal und Gebäudeinstandhaltung wird da sowieso nicht gemacht.

        Tierheime vor Ort sind auch nicht immer DIE beste Anlaufstelle, manche haben da sehr gute Finanzierungsmodelle gefunden - wenn man zum Beispiel hohe Tarife mit den vertraglich gebundenen Städten vereinbart hat, dann lohnt es sich, erst gar keine Tiere zu vermitteln ... oder auch: wie nötig es ein Projekt/Tierheim hat, merkst Du immer daran, wenn Du Sachleistungen anbietest.

        Möchtest Du für Tiere allgemein spenden? Es gibt ganz viele Wildtierstationen, oftmals auch sehr klein, die freuen sich wahnsinnig über Futter, Boxen etc.pp.
        Auch für Hunde und Katzen gibt es wahnsinnig viele große und kleine Projekte im In- und Ausland.
        Vertrauensvoll Geld spenden kann man an die www.laborbeaglehilfe.de - dort werden Beagles, die aus Versuchslaboren kommen in ein neues Zuhause vermittelt, so dass sie nach ihrer Arbeit für die Menschen (bis heute MUSS jedes Medikament an Tieren getestet werden!) noch ein schönes Leben haben können. Das Geld wird verwendet um die Tiere von A nach B zu bringen und um kranke Tiere behandeln zu lassen oder alte Tiere in dauerhaften Pflegestellen zu belassen.

        Versandhändler wie Zooplus liefern ihr Futter auch ins europäische Ausland, auch so kann man zielgerichtet Sachspenden leisten.
        Mein ganz persönliches Lieblings-Auslandprojekt: http://www.refugio-de-mascotas.eu/ - die Seite ist grottig, aber das ist auch eher Nebensache. Ich habe dort in der Nähe gelebt und selbst mehr als ein Fundtier bei der lieben Kerstin abgegeben. Sie freut sich über alles: Futter, Decken, Körbe, Medikamente, Geld etc.pp.
        Sie lebt dort in einem kleinen Haus alleine und auf dem grossen Grundstück leben 20-40 erwachsene Hunde und im Haus leben manchmal bis zu 30 Welpen aus verschiedenen Würfen - die Gegend dort ist sehr ländlich und statt die Hunde zu kastrieren werden dann entweder trächtige Mütter oder ganze Würfe von viel zu jungen Hunden ausgesetzt... und sie ist immer da um die Hunde medizinisch zu versorgen und fit für ein neues Leben zu machen.

        Bitte - an dieser Stelle keine Diskussion über Auslandstierschutz! Kerstin nimmt nur Hunde die gut in Deutschland vermittelbar sind, entweder indem sie ihr von Menschen wie mir gebracht wurden/werden, indem sie ihr Tierarzt anruft, weil ihm Leute herrenlose Hunde bringen oder ganze Würfe bei ihm lassen oder indem sie in Tötungen fährt und dort auswählt, wer eine Chance auf ein neues Leben bekommt. Die Zustände vor Ort sind in etwa so, dass man im Umkreis von einer Fahrtstunde bestimmt Zugriff auf über 1000 Hunde hätte, die allesamt in Heimen sitzen. Viele der Hunde schaffen es aber erst gar nicht dorthin, weil sie in den Aufnahmestellen bereits als nicht vermittelbar gelten und dann direkt für die Tötung vorgemerkt werden. Gleichzeitig sind die Menschen dort massiv von der Wirtschaftskrise gebeutelt und suchen oftmals mit den Streunerhunden zusammen im Müll nach Essen - nicht schön.
        Die Hunde, die Kerstin vermittelt sind sozialverträgliche, aufgeschlossene Hunde, die in Deutschland gut klarkommen und allesamt familiengeeignet sind. Auf Grund der schlechten Situation vor Ort hat sie nunmal die freie Auswahl und kann so die "besten" nehmen. Sie wird dadurch die Situation vor Ort nicht ändern, korrekt - aber wenn sie nichts tun würde, würde sie das auch nicht. So aber bringt sie pro Jahr über 100 Hunde mit Familien zusammen - eine Zusammenführung von der fast alle profitieren - die Familien, die Hunde - nur die Welpenmafia nicht.

        Was mich in Deutschland bei den Katzen immer angesprochen hat sind die Strassentiger in Norddeutschland: https://www.strassentiger-nord.de/ - sie arbeiten für Streunerkatzen, kastrieren und versorgen sie und mit etwas Glück können sie sie sogar an Menschen vermitteln.

      • Ich kaufe beim normalen Einkauf immer ein wenig Hunde- und Katzenfutter und lege das in den Sammelkorb an den Kassen. Da weiß ich, dass es bei unserem örtlichen Tierheim ankommt.

        Wenn ich alte Handtücher, Decken oder Bettwäsche habe, bringe ich die auch direkt zum Tierheim. Das wird immer sehr gerne genommen, da die waschbaren Sachen immer zu wenig da sind.

        Jede größere Stadt hat eigentlich ein eigenes Tierheim, Da kannst Du nachfragen und Dich nach der Spendennummer erkundigen. Wenn das Geld ins Ausland gehen soll, kann ich Dir folgende Tierschutzorganisation empfehlen:

        http://www.legaproanimale.de/ihre_hilfe.htm

        Ich kenne die Organisatoren persönlich und weiß, dass das Geld dort definitiv ankommt. Es wird in erster Linie für Kastrationen eingesetzt.

        LG

        • Na bei den Sammelboxen sehe ich immer wieder lange Finger die sich an den gut zugänglichem Gratisfutter bedienen.
          Die Öffnungen sind ja so groß dass das Futter auch in großen Packeten rein passt und von aussen kann man sehen was drin ist.
          Da wäre ich also nicht so bereit was einzuwerfen. Hab da schon gut gekleidete Leute gesehen die sich ne Packung Katzenfutter oder Dosenfutter für Hunde rausgenommen haben.
          😈

          Dann lieber das Futter direkt zum Tierheim bringen.

          Mona

      (9) 02.01.18 - 11:48

      Die Tierheime brauchen viel Unterstützung. Mal alte warme Decken, immer Futter,....& Geld.

      Tierheim vor Ort.
      Da kommt das Geld direkt zu 100 % an.
      Viele haben auf ihrer Homepage auch eine Liste mit notwendigen Sachspenden, sind über Hilfe froh.

      Hallo,

      also erstmal vielen Dank für die ganzen Antworten....

      ...aber ich glaub, ich werd mich doch noch etwas belesen müssen... mir geht es auch um Massentierhaltung.... dort was zu tun, das zu unterbinden...Tiere da raus zu retten, diverse Projekte zu unterstützen.... wie diese Bärin, die jetzt nach jahrelanger Gefangenschaft endlich in Freiheit gerettet wurde..

      ... ich schau mal weiter, was sich so finden lässt...

      • Gegen Massentierhaltung und für Tiere in Gefangenschaft tust Du am besten was, wenn Du Dein Konsumverhalten anpasst - wenn keiner in enge Zoos oder in den Circus geht, dann reguliert sich automatisch das Verhalten der Anbieter.
        Selbiges bei Masttieren: Wenn Du Freilandeier und Freilandsuppenhühner kaufst, hilft das vermutlich mehr als eine Spende an peta, die einen Teil des Geldes verwalten und dann noch ein paar Plakate davon drucken lassen. Regional, fair und bewusst einkaufen und verzehren ist immer noch der beste Weg, um das System um sein Geld zu bringen.

        Aber: es gibt Gnadenhöfe für ehemalige Masttiere - die freuen sich auch immer über Spenden in Naturalien- oder finanzieller Form - da unterstützt du dann direkt die Kuh Frieda und das Schwein Fritz und sorgst dafür, dass diese beiden für den Zeitraum X genug zu essen und vielleicht ein neues Spielzeug oder einen neuen Weidezaun bekommen.

    Wir spenden regelmäßig an Tasso.

    Tierheime vor Ort bekommen von uns ab und zu mal Sachspenden. Wir gehen auch jedes Jahr um Tag der offenen Tür und da lassen wir dann auch Geld dort.
    In meine Hundehort sammeln wir alles was bei den Hunden zu Hause an Hundezubehör ausgemistet wird.egal ob Klamotten, Taschen, Kissen,Spielzeug,Leinen usw das meiste was nicht benötigt wird,wird dann im Tierheim verkauft.

    Der Tierschutzverein bekommt von uns auch eine jährliche Spende.

    Geholfen haben wir sehr oft erst mit den Kleintieren jetzt mit Hund 3 und 4 beide aus sehr schlechter Haltung, die anderen beiden sind aus dem Tierheim.

    Wir helfen auch indem wir kein Tier beim Züchter kaufen sondern die Tiere nehmen die keiner will.Unser Schäferhund war 9 Jahre alt und über das halbe Leben im Tierheim, unsere Bulldogge war Krank als wir Ihn geholt haben, und der Mops wurde misshandelt. Die beiden letzten hätten erstmal viel Geld gekostet ehe sie vermittelt hätten werden können.Für die Bulldogge haben wir einiges an Kosten beim Tierarzt gelassen aber er ist jetzt topfit und kerngesund und der Mops brauchte etwas viel Liebe und etwas Erziehung und ist nun auch ein Vorzeigemops :-D Und nur unser Pudel war das Tierheimmaskottchen und kam als Welpe dahin sollte auch nicht vermittelt werden aber sie hat uns Adoptiert und wollte unbedingt mit.;-)

    Hallo,

    Ich gebe was den regionalen Tierheim.
    Viele haben auch Amazon Wunschlisten!

    Ich persönlich würde niemals irgendwo Geld spenden, sondern immer Sachgüter....

    Lg

Top Diskussionen anzeigen