Schlechtwetterbeschäftigung für den Hund

    • (1) 05.01.18 - 15:55
      Inaktiv

      Huhu,

      das Wetter ist echt ätzend. Bei uns regnet es gefühlt seit Wochen und keiner geht mehr gerne raus. Zusätzlich sind die Kinder ständig krank. Mir langts!

      Unsere Hündin kommt zwar immer raus, aber richtig Lust hat sie auch nicht.

      Was treibt ihr denn mit euern Hunden an so Tagen? Wir befüllen schon mal den Kong oder das Schiebespielzeug, zuddeln oder verstecken Leckerli. Damit ist mein Ideenreichtum aber auch schon am Ende.

      Gruss

      Ornella

      • (2) 05.01.18 - 23:46

        Für mich würde das schlechte Wetter keine Rolle spielen, aber unsere Hunde zeigen uns leider die Mittelkralle, wenn es von oben nass wird,

        Der Rüde bleibt dann auf dem Treppenabsatz stehen und ist enttäuscht, wenn es an der Seite des Hauses ebenso nass ist wie auf der Terrassenseite.

        Bei uns ist es tatsächlich so, dass wir die von oben trockenen Zeitfenster auswählen, um draußen in Wald und Flur unterwegs zu sein. Wir gehen trotzdem raus mit Spiel und Spaß, aber eben zeitlich kürzer, wenn ich sehe, dass die Hunde lieber wieder rein wollen. Unsere Hündin ist allerdings auch schon 14 Jahre alt und der Rüde ist dann mit kürzeren Spaziergängen zufrieden. Beide sind im Haus ruhige Kandidaten, die nicht den Eindruck machen, als würde an den fauleren Tagen etwas fehlen.

        Im Haus kann man aber auch viel unternehmen. Z.B. kleine Leckerchen in Zeitungspapier einwicklen und die Hunde dann suchen lassen, in welchen Wickeln die Leckerchen sind und auspacken lassen. Oder diese Schnüffelteppiche, die wurden bei uns auch gerne angenommen. Bei den jüngeren Hunden haben wir dann auch Geschicklichkeitsübungen gemacht, das war auch immer lustig. Aber wie gesagt: allgemein waren die nicht wetterfesten Hunde zufrieden, erstens nicht lange rauszumüssen und zweitens im Haus überall dabei zu sein.

        • (3) 06.01.18 - 22:25

          Huhu,

          unsere "Mittelmeerdiva" verweigert genauso wie euer Rüde die Regenspaziergänge. Sie bleibt ebenfalls stehen und wartet ab ob sie wirklich muss.

          Wenn wir dann aber los sind, dann ist es ok. Dafür macht sie einen riesen Terz wenn wir wieder kommen. Erst rubbel ich sie ab. Danach rollt und rubbelt sie sich durchs ganze Haus (wenn ich sie lasse) und fiepst dabei.

          An für sich ist sie auch zufrieden und faul. Aber die letzten Wochen hatte ich arg oft keine Zeit für sie und bin nur kurz (das sind bei uns trotzdem mindestens 20 Minuten) durch den Wald gerannt. Morgens und abends ist dann zum Glück mein Mann da.

          Aber normalerweise spiele ich viel mit ihr und bin lange im Stall. Da hat sie dann stundenlang Rudelleben und viel Auslauf am Pferd.

          Gruss

          ornella

      Moin!
      Wir hatten hier in Norddeutschland seit Juni nicht mehr als drei trockene Tage am Stück, dazu diverse Stürme, Hagel, Gewitter... in den letzten Wochen.
      Seit Oktober haben wir einen Zweithund (Welpe), mit dem sich unser Rüde (knapp 2 Jahre alt) im Garten austobt.
      Wenn nicht grade wirklich gefährliches Unwetter herrscht, gehe ich täglich 1 1/2 bis 2 Stunden mit dem Großen spazieren, mein Mann läuft mit dem Kleinen kürzere Runden.

      Zur Beschäftigung drinnen mache ich mit dem Großen diverse Übungen, die auch bei gutem Wetter zu unserem Alltag gehören, nur häufiger/ausfühlicher:
      -Futter im Schnüffelteppich suchen (macht der Kleine auch schon)
      -Snackball (macht der Kleine auch gerne)
      -Dummitraining (sowohl mit Werfen des Futterdummies zur Übung der Impulskontrolle, als auch Dummisuche)
      -Tricks üben: Pfötchengeben, High-Five, mit der Pfote über die Schnauze streichen, Gegenstände umrunden... (keine "akrobatischen" Tricks wie Rolle, Sprünge oder Männchen, da er sehr groß ist und ich an unserer Einrichtung hänge;) )
      -"Hütchenspiel" mit Leckerli unter Plastikbechern
      -aktuell bereiten wir "aufräumen" vor, also bestimmte Gegenstände (Spielzeuge) an einen bestimmten Ort (Karton, Korb...) legen
      -"Sitz" und "Platz" akkurat (also grade) ausführen
      -grade angefangen haben wir Anfang der Woche damit, ihn zu bestimmten Personen (unsere Töchter) zu schicken, also "Such Anna", aber da sind wir noch ganz am Anfang.

      Was ich auch noch üben möchte ist: Rückwärtsrichten, tot stellen, verbeugen und Schubladen öffnen und schließen.
      Im letzten Winter haben wir die Schnuddelwetterzeit genutzt um ihn an den Maulkorb zu gewöhnen und ihm beizubringen auf Kommando Laut zu geben.

      Auf Youtube gibt es haufenweise Videos mit Anleitungen um Hunden diverse Tricks beizubringen. Dogdancing ist z.B. eine Schöne Beschäftigung mit kleineren Hunden ( um das mit meinem 73cm Löwen zu üben ist das Wohnzimmer zu klein)

      Ich hoffe du findest etwas, das euch beiden Spaß macht!
      LG nobyna

      • (5) 06.01.18 - 22:33

        Hi,

        wenn ich deine Tips so lese, dann wird mir klar wieviel wir doch machen. Wahrscheinlich mache ich mir da wieder viel zu viel Gedanken.

        Sie geht trotz Magen-Darm und Wetter 4 mal am Tag raus. Das sind insgesamt ca. 1,5-2 Stunden. Wir sind halt nur nicht den ganzen Morgen im Stall. Ausserdem kann sie immer in den Garten wenn sie will.

        In deinen Tips ist so einiges was wir ausprobieren. Vieles kann sie aber auch. Vor allem meine Tochter übt mit ihr "coole Tricks". High Five, totstellen, Decke überziehen, verstecken und Leckerli bewachen. Die zwei können sich damit stundenlang beschäftigen.

        Ihre Lieblingsaufgabe ist es, mir verlorene Socken (wenn ich den Wäschekorb runtertrage) hinterherzuschleppen. Am besten ist es wenn ich mehrere Socken in verschiedenen Etagen verliere. Da schielt sie vor Freude.

        Mein Mann würde mir wieder eine Predigt halten was ich für ein Theater um den Hund mache. Er brummt immer, man solle meinen ich hätte mich drei Kindern genug zu tun.

        Aber vielen Dank für die vielen Tips. Das Suchspiel "KIndersuchen" werden wir mal wieder in Angriff nehmen. Das hat nämlich garnicht funktioniert. Neue Challenge gefunden. `;)

        Gruss

        Ornella

        • Die Aufforderung: Such.....ist immer cool.....und ich lasse unseren Sohn auch gern suchen.....das entwickelt sich dann so, dass beide beschäftigt sind. Kind versteckt sich auch gerne beim Spaziergang hinter Bäumen, Büschen und Gräben....wir sehen nie sehr sauber aus nach so einem Spaziergang und manchmal finde ich die Blicke von Spaziergängern recht amüsant

    Nun, wir haben einen Hovawart......Gebrauchshund......der liebt jedes Wetter. Hauptsache man ist dabei. Ich bin wirklich wetterfest aber manchmal kotzt mich dieses Wetter schon an. Nur Pfützen....nasse Klamotten - die eigentlich wetterfest sein sollen aber dann, wenn unser Hund über die Wiesen sprintet und ich Übungen mit ihm mache und schon nass bin, dann fange ich an, wieder gute Laune zu bekommen. Ich habe immer einen Ball dabei. Unser Hund sprintet durch gegrätschte Beine, springt und Fährte ist auch sein Ding. Aber natürlich mag ich es viel lieber, wenn das Wetter trocken ist und ich auch hinterher nicht unseren blonden Schönling sauber machen muss.....Langhaar.....und er liebt Gülle....

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