Wenn Tierärzte pfuschen

    • (1) 16.01.18 - 13:27

      Hallo,
      es gab hier einen Beitrag v. 25.11.2015 "Gegen Tierarzt klagen - einer muss anfangen, damit sich was ändert.
      Da möchte ich mich anschließen, weil auch ich mit meiner Westiehündin bei meinen Tierärzten sehr negative Erfahrungen gemacht habe. Von falschen Diagnosen, übermässige Medikamente und letztendlich ist sie an einem falsch gedeuteten Herzgeräusch gestorben.
      Lesen könnt Ihr die Geschichte unter: www.wilma-gina.hunde-homepage.com oder einfach bei google eingeben: Westiemädchen Wilma
      Schade, dass es keine weiteren Beiträge v. 25.11.2015 gibt, ich hätte gerne gwußt was aus der Geschichte geworden ist.

      Gruß an Euch v. Wilma #hund

      • (2) 16.01.18 - 20:23

        Es tut mir sehr leid, dass du deine Hündin Wilma verloren hast. Als Hundehalterin verstehe ich deinen Schmerz mehr als gut. Wir haben unseren Rüden im Jahr Ende 2015 verloren, er starb allerdings nach einem schönen Hundeleben im Alter von fast 16Jahren. Umso schlimmer, dass du deine kleine Wilma unter so traurigen Umständen schon im Alter von neun Jahren verloren hast.

        Die Darstellung auf der von dir genannte Seite kann ich nicht beurteilen, ich bin medizinisch nicht vorgebildet und finde die Vorgehensweise auch schwierig, wenn man nur die Darstellung der einen Seite lesen kann.

        Aber wie auch immer: wenn du etwas bewegen möchtest und gegen die behandelnden Ärzte vorgehen möchtest, ist das Einholen einer zweiten Meinung immer empfehlenswert, die Behandlungsunterlagen hast du ja sicher bereits.

        Kommt es nicht zu einer Verständigung, könntest du im nächsten Schritt die zuständige Landestierärztekammer um Vermittlung bitten. Einige Kammern haben Schlichtungsstellen eingerichtet, eine sehr sinnvolle Einrichtung.

        Zuletzt bleibt noch der gerichtliche Weg, der für dich dann riskant ist, wenn du keine Rechtsschutzversicherung hast, da du sonst als Kläger nicht nur Gerichtskosten und Anwaltsgebühren vorstrecken, sondern in der Regel auch enorme Kosten für ein Sachverständigengutachten anfallen, auf denen du sitzen bleibst, wenn du den Prozess verlierst.

        Wenn du dir so sicher bist, wie es hier den Anschein macht, wird dich das nicht abhalten.

        Ansonsten empfehle ich dir für die Suche nach Erfahrungsberichten die großen Hundeforen wie z.B.dogforum.de, vor allem aber einen Beratungstermin bei einem Anwalt, der nicht gleich auflegt, wenn er hört, worum es geht. Es gibt einige auf Tierrecht spezialisierte Anwälte, Arzthaftungsrechtler kommen natürlich ebenso in Frage.

        In einem Familienforum Erfahrungsberichte zur Haftung von Tierärzten zu finden, wäre schon fast die Nadel im Heuhaufen. Den von dir erwähnten Fall hier aus dem Forum kenne ich nicht, kann dir aber aus Erfahrung sagen, dass in Foren immer gerne von Klagen gegen Gott und die Welt die Rede ist, praktisch dem aber oft nichts folgt. Jedenfalls liest man meist später auch auf Nachfrage nichts mehr davon.

        • (3) 17.01.18 - 08:03

          Hallo,

          ich habe einen Tatsachenbericht verfasst. Ich folge den Fakten.......Tierärzte zu verklagen ist immer noch ein schwieriges Unterfangen. Aber die Tierärztekammer bringt gar nichts. Was soll ich bitte bei einer Schlichtungsstelle?

          Ich bin immer wieder überrascht wie viel Unkenntnis in dieser Angelegenheit herrscht.
          Aber trotzdem danke für Deine Antwort.

          Liebe Grüße

          • (5) 17.01.18 - 08:26

            Wenn du sowieso alles besser weißt, wozu schreibst du dann ausgerechnet in einem Familienforum, in dem der Tierbereich wenig Raum einnimmt und du kaum auf Erfahrungsberichte hoffen kannst?

            Wenn du von der Faktenlage so überzeugt bist und offenbar ein Privatgutachten bereits vorliegt, muss dich außerdem nichts von einer Klage abhalten. Was heißt "schwieriges Unterfangen"? Klage und Privatgutachten einreichen, nach Klageerwiderung folgt in der Regel die Einholung eines gerichtlichen Sachverständigengutachtens.

            Dein unfreundlicher Beitrag ist zwar eine Antwort nicht mehr wert, aber vielleicht ist es für den ein oder anderen hier interessant, dass Tierärztekammern aufsichtliche Maßnahmen einleiten keinen, während die Schlichtungsstellen den Zweck haben, teure Rechtsstreite zu vermeiden. Wenn du allerdings nicht weißt, was du bei einer Schlichtungsstelle sollst, wirst du auch nicht wissen, was du bei Gericht willst.

      Dass der Verlust eines Hundes schrecklich ist, dürfte jedem klar sein, der Hunde liebt.

      Ich habe mir jedoch die Mühe genommen, deine Auflistung aller Tierarztbesuche kurz zu überfliegen.
      In meinem ganzen Leben zusammengezählt war ich noch nicht so häufig in einer Tierarztpraxis, obschon ich seit 30 Jahren Hunde habe, plus Katzen und überaus fürsorglich und verantwortungsbewusst veranlagt bin, sowie ebenfalls schon zweimal einen Hund mit Handycap hatte!
      Deine Wilma scheint leider prädestiniert gewesen zu sein für gesundheitliche Probleme, ob wegen Züchtungsfehlern, instabiler Gesundheit oder was auch immer. Insofern hattest du 9 Jahre mit deinem geliebten Hund, bei der Krankheitsanfälligkeit darf man da ruhig von geschenkten Jahren reden, unabhängig davon ob allenfalls Behandlungsfehler passiert sind oder nicht.

      (9) 17.01.18 - 11:38

      Hi,
      zunächst einmal tut es mir leid für deinen Hund, dass er so viel erleiden musste. Ob das jetzt dem Versagen der Tierärztin oder einer besonderen Anfälligkeit deiner Hündin zur Last gelegt werden kann, weiß ich nicht zu beurteilen.
      Ich kann mir auch vorstellen, dass es einen sehr wütend machen kann, wenn ein Ärztepfusch vorliegt und auch, dass man ein Tier sehr betrauern kann.
      Dennoch finde ich, dass sich deine Seite äußerst ungesund liest. Wäre ich in deinem näheren Umfeld, würde mich dein mehrfach geschriebenes "wir sehen uns bald wieder" sehr sorgen.
      Ich weiß nicht, ob du nicht auf den Weg bist, einen Kampf gegen Windmühlen zu kämpfen, der sich ja schlecht gewinnen lässt. Mag ein Weg des Trauerns sein, ich könnte mir vorstellen, dass das aber einen ungesund großen Raum im Leben einnehmen kann, der Kraft kostet, die man zur Trauerbewältigung braucht.

      vlg tina

      • (10) 17.01.18 - 12:12

        Sehr schön geschrieben, ich kann mich dem nur anschließen.!

        (11) 17.01.18 - 14:06

        Hallo,

        vielen Dank für Deine Worte. Meine Schuldgefühle lassen mich nicht los. Ich habe meinen Tierärzten vertraut und meine Wilma mußte darunter leiden. Wie soll ich mir das verzeihen??

        • (12) 17.01.18 - 19:26

          Hi,
          du hast als Laie das getan, was du für richtig hieltest und wenn man eure Liste der Tierarztbesuche so anschaut, hast du dich ja vorbildlich gekümmert.
          Mag sein, dass die TÄ geschlampt hat, weil sie grundsätzlich schlampt, es mag aber auch sein, dass sie schlicht und ergreifend einen Fehler gemacht hat, weil sie sich in diesem Fall geirrt hat. Auch wenn so etwas tragisch enden kann, sind Ärzte auch nur Menschen und somit nicht unfehlbar.
          Und du als Besitzerin auch. Du hast doch das Recht Fehlentscheidungen zu treffen, insbesondere dann, wenn du in einem Gebiet Laie bist.

          vlg tina

    Es tut mir sehr leid, dass ihr so viel zusammen durchmachen musstet und dass du deinen geliebten Hund gehen lassen musstest.
    Ich bin selbst Hundebesitzer und ich denke jeder, der schon mal Abschied von seiner Fellnase nehmen musste, kann den Schmerz nachempfinden.

    Ich habe mir eure Geschichte durchgelesen und bin nicht der Meinung, dass es einzig an „Tierärzte Pfusch“ lag.
    Du schreibst selbst, dass deine Hündin zu klein und schwach auf die Welt kam und extrem aufgepäppelt werden musste, damit sie den Start ins Leben überhaupt schafft. Das waren leider von Anfang an schlechte Voraussetzungen und dessen sollte man sich bewusst sein, wenn man so einen „Pflegefall“ aufnimmt.
    Des Weiteren sind Westies bekanntermaßen häufig mit allerlei dermatologischen Leiden gestraft, wozu auch Ohrenentzündungen, Juckreiz, Hautentzündungen, Analbeutelentzündungen usw gehören und bei denen sich eine antibiotische und/oder cortisonhaltige Behandlung nicht vermeiden lässt. Vielleicht hätte hier ein Fachtierarzt für Dermatologie dauerhaft Abhilfe oder wenigstens Erleichterung schaffen können.

    Natürlich kann es immer sinnvoll sein, sich eine zweite Meinung einzuholen.
    Jedoch ständig zwischen Tierärzten zu wechseln birgt das Risiko, dass irgendwann die Übersicht über die Krankengeschichte und den Krankheitsverlauf verloren geht.
    Hatten die Tierärzte jeweils immer Berichte über erfolgte Behandlungen und verabreichte Medikamente von den anderen Ärzten?

    Wurde denn (im Nachhinein) festgestellt, welche Art von Herzerkrankung vorlag?
    Eine Rassedisposition von Westies ist ja z.b. Auch die Pulmonalstenose. Häufig zeigen die Hunde zunächst keine Anzeichen dafür, oft sind betroffene Hunde aber schon im Welpenalter kleiner und nicht so lebhaft, wie die Wurfgeschwister.
    Das ist jetzt natürlich reine Spekulation.

    Ob gepfuscht wurde oder nicht, darüber möchte ich mir hier kein Urteil bilden.
    Ob dir eine Klage etwas bringt ist fraglich.
    Wahrscheinlich wird es bei der Anzahl der beteiligten Tierärzte ein sehr unübersichtliches Unterfangen festzustellen, wann wer was hätte anders machen müssen.

    Es wird dir deinen Hund zumindest nicht zurück bringen und vielleicht solltest du (zusätzlich) eher versuchen, den Verlust mit Hilfe von Gesprächstherapie oder ähnlichem aufzuarbeiten und zu verarbeiten.

    Alles Gute!

    (14) 19.01.18 - 10:39

    Wir haben schon immer Hunde verschiedener Rassen, Arbeitshunde und auch Haushunde. Bei dieser Krankheitsgeschichte und diesen Medikamentengaben und Tierarztwechseln wundert es mich nicht, dass der Hund letztendlich gestorben ist. Mein Mann ist selber Tierarzt und so einen Fall hatte er noch nie. Ist ja logisch, wenn man bei jedem Pieps zum Arzt rennt, dass dieser auch was macht, allein um den Besitzer zu beruhigen. Westies gehören aber leider auch zu einer Rasse, die dermaßen über die Jahre kaputt gezüchtet wurde, das die Ausgangbedingungen für ein langes Leben mehr schlecht als recht sind. Ich haben immer wieder Westies gesehen die nur wenige Jahre alt wurden. (Herzfehler, Wasser im Kopf, Tumor, Lunge, Magen und Darm) die Liste scheint endlos. Ich bezweifle das der Tierarzt schuld ist. Und Vertrauen in einen Arzt ersetzt noch lange keine zweite Meinung falls man unsicher ist.

    • (15) 19.01.18 - 19:47

      Hallo,

      wegen jedem "Pieps" bin ich nicht zum Tierarzt gegangen, davon schreibe ich auch nichts auf meiner HP. Sehverlust hat sie erlitten durch zu viel und hochdosierte Medikamente.
      "Morbus Addison war eine Fehldiagnose, was mir durch eine zweite Meinung von einer Tierärztin bestätigt wurde ( auch schriftlich). Der vereiterte Backenzahn hätte sofort gezogen werden müssen und nicht mit Unmengen von Antibiotika geheilt werden.
      Danach war die ALKP auf 7.103 angestiegen. Keine OP möglich wegen Risiko.
      Das Herzgeräusch wurde falsch eingeschätzt, das ist bewiesen. Ein giemendes Herzgeräusch ist niemals unter Grad I. einzuordnen.
      Ich habe ein Gutachten eingeholt was bestätigt, dass es insgesamt zu viel Antibiotika und Cortison gab. Wegen der falschen Diagnose "Morbus Addison" hat sie 2 Monate "Florinef" bekommen. Cortisol war auf 8,5 angestiegen.
      Wenn ein Tierarzt Medikamente injiziert und Behandlungen und Abgabe von Medikamenten vornimmt um den Hundebesitzer zu beruhigen, geht das wohl an der Sache vorbei. Ein verantwortungsvoller Tierarzt wird sich nicht dazu hinreißen lassen.
      Wurmkuren, Kombi-Impfstoffe, Antibiotika und Cortison haben Nebenwirkungen und diese Nebenwirkungen werden wieder Medikamenten bekämpft. Also ein Teufelskreis.
      Ich weiß was geschehen ist, leider war es so, dass ich meinen Tierärzten vertraut habe.
      Es gibt sicher sehr gute und kompetente Tierärzte, dass blieb meinem Westiemädchen und mir leider versagt.
      Und ich wiederhole, wenn ich keine zweite Meinung eingeholt hätte, wäre es bei der Diagnose "Morbus Addison" geblieben und unnötigen Mengen an "Florinef"=Fludrocortison und darunter hätte sich ein Cushing entwickelt, weil ein "Morbus Addison" nicht vorhanden war.

      Also wenn ich schon kritisiert werde, dann bitte adäquat und nicht mit "Halbwissen"

      • (16) 20.01.18 - 07:17

        Hund kommt zum Tierarzt weil er einmal erbrochen hat, was spritzt der Tierarzt ein Mittel gegen Übelkeit, wäre man zuhause geblieben, wäre das Erbrechen natürlich auch ohne Spritze weggegangen. Meine Meinung.

Hallo,

so sehr ich Dich auch verstehen kann, halte ich Deinen Umgang mit dem Thema für "nicht gesund".
Für mich liest es sich eher so, dass Du zwingend einen Schuldigen brauchst.
Wenn Du klagen möchtest such Dir einen Anwalt der auf Tiere spezialisiert ist.

LG

(18) 22.01.18 - 15:28

Hallo,
erst einmal tut mir der Verlust für dich sehr leid. Ich habe vor knapp vier Jahren meine Katze verloren, bei ihr wurde auch sehr wahrscheinlich ein Herzproblem nicht diagnostiziert. Fehler passieren allen Menschen, leider auch Tierärzten.
Ich habe mir deine Homepage angesehen, und die Verbindung zu deinem Hund liest sich mehr als Mutter- Kind- Beziehung statt Frauchen- Tier. Das meine ich absolut nicht abwertend oder so.
Ich befürchte nur, dass du dich da in etwas hinein steigerst in deiner Trauer und gegen ein Fass ohne Boden kämpfen willst. Es gibt nicht den oder die Schuldige oder den einen entscheidenden Fehler. Deine Hündin hatte ein tolles Leben bei dir, das ist alles was zählt! Sie war ja anscheinend sehr vorbelastet von Geburt an. Du warst mit ihr öfter beim Tierarzt als ich mit allen meinen Tieren zusammen (mehrere Katzen, Meerschweinchen, Hund, Hamster...)

(19) 25.01.18 - 23:15

Tut mir sehr leid, aber mit der Geschichte hast du keine Chance. Habe mir alles durchgelesen.
Ein Herzgeräuscht korreliert nicht zwingen mit dem Erkrankungsgrad. Herzkranke Tiete müssen kein HG haben. HG hohen Grades können auch noch nicht therapiewürdige Erkrankungen haben.
Ein Zahnwurzel Absess von P4 im Oberkiefer ist IMMER aufsteigend. Er heilt nicht aus ohne, dass der Zahn raus ist. Eitrige Zähne sind mit Abstand die häufigste Ursache für Herzerkrankungen. (du schreibst du wolltest keine OP). Die AP hat KEINEN Einfluss auf die Narkose Sicherheit. Die Ursache für die Erhöhung war ja durch dic Prednisolon Behandlung, nicht körperlich.
Analbeutel Abszesse sind pyogrnulomatös! Diesr Infektionen werden im Normalfall nicht abgeschwämmt.

Du zitierst Schrader... der Herr steht mit einem Bein im Gefängnis. Behandelt Tiere mit Chlorbleiche...!
Und Frau Zieler?!? Die Vieren und Bakterien leugnet?!?

Dein Verlust tut mir leid. Aber du musst einen anderen Weg finde ihn zu verarbeiten. Du machst dich so nur kaputt!

  • (20) 26.01.18 - 08:29

    Danke für Deinen Beitrag. Das HG habe ich gehört über das Stethoskop. Es war rauschend,
    wie bei einer Mitralklappeninsuffiziens. Sie hatte auch Leistungsschwäche, Zittern, schnaufen und schmatzen und hat nur noch erbrochen gelbe Flüssigkeit. Fest steht, nach Aussage eines anderen Tierarztes, sie hat zu viel Antibiotika bekommen. Und dann noch Finadyne RPS, das ist bei Herzerkrankungen kontraindiziert.
    Meine Tierärztin wollte dann die Zahn-OP nicht, weil der ALKP-Wert zu hoch war und das Risiko für eine OP zu groß.
    Die Analfistel hat die Tierärztin ausgedrückt, meine Wilma hat laut geschrien. Sie hat noch geblutet als wir die Praxis verlassen haben.
    Hammer-Medikamente wie Cobactan und Finadyne RPS war für Wilma zu viel.
    Vom 19.10.2017 - 07.11.2017 hat sich ihr Zustand so verschlechtert, dass Sie wegen schwerer Herzinsuffiziens und Lungenödem vom Tierarzt erlöst werden mußte.
    Sie wäre sonst grauenvoll erstickt...............

    • (21) 26.01.18 - 09:34

      Es tut mir echt leid, aber kein Tierarzt kam wissen, dass ein Hund erkrankt ist weil er zu viel Antibiotika in der Vergangenheit bekommen hat! Das ist erstens nicht unbedingt realistisch und zweitens nicht nachweisbar. Und es tut mir auch leid zu sagen, du hast selber geschrieben du hättest den Herzultraschall Termin abgesagt. Zu dem Zeitpunkt war das Herz Problem noch nicht dekompensiert. Da hätte man eventuell durchaus mit sofortiger korrekter Tablettengabe noch was machen können.
      Dass du das Geräusch selber gehört hast ändert leider auch nichts daran, dass die Geräusche nicht mit dem Krankheitsgrad korrelieren müssen.
      Gebe dir den Schmerz bei Gericht lieber nicht. Deine Chancen gehen gegen Null und sowas ist zermürbend...

      (22) 26.01.18 - 09:38

      "Aber das Risiko für eine OP. war mir zu hoch. Ich wollte unter diesen Umständen den Backenzahn nicht ziehen lassen. Die Stelle unter dem Auge behandelte ich weiter mit Manuka Lind-Salbe."

      • (23) 01.02.18 - 09:47

        Hallo,

        jeder behandelnde Tierarzt ist über die Vorgeschichte und Medikamente informiert.
        Nun stellt sich raus, dass mein Hundimädchen "Finadyne RPS" und "Cobactan 2,5%" bekommen hat. Diese Medikamente sind nicht für Hunde zugelassen...nur für Rinder, Pferde,Schweine.............
        Wenn ein Hundi einen Leberwert: ALKP 7.103 u/l hat, kann er nicht operiert werden.
        Jeder Hundebesitzer sollte sich immer informieren lassen vom Tierarzt welche Medikamente und in welcher Dosierung, eingesetzt werden.

        • (24) 03.02.18 - 00:01

          Es gibt viele gängige Medikament die nicht für Hunde zugelassen sind, die Hunde aber trotzdem tagtäglich bekommen. Das hat nichts mit der Verträglichkeit zu tun, sondern mit dem Zulassungsaufwand. Es gibt quasi keine Medikamente die für Zootiere zugelassen sind, trotzdem dürfen sie behandelt werden.
          Finadyne gibt es auch mit Hunde Zulassung. Wirkstoff ist der gleiche.
          Der Wirkstoff von Cobactan ist nicht mit Hunde Zulassung erhältlich. Somit ist es gängige Praxis und auch total legal Cobactan umzuwidmen. Es entsteht ein Therapienotstand dadurch, dass es kein Produkt für den Hund gibt, somit greift die umwidmungskaskade.

          • (25) 04.02.18 - 15:20

            Finadyne RPS und Cobactan 2,5% dürfen nur umgewidmet werden wenn es einen Therapienotstand gibt. Und den gibt es nicht, weil es genug andere Antibiotika und Antiphlogistikum gibt. Und auf die Indikation kommt es auch an. Wo hast du denn Deine Weisheiten her.......bist Du Tierarzt???? Ausserdem nicht ohne Antibiogramm und bakterieller Blutuntersuchung.....ich darf Dir unterstellen, dass du absolut keine Ahnung hast.............Finadyne gibt es keine Zulassung für Hunde....MSD hat Finadyne 16,60 erst angemeldet, ist noch gar nicht freigegeben. In welchem Land lebst Du eigentlich?????

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