Hündin frisst nicht mehr richtig, weit ich von meiner Schwangerschaft weiß... Hilfe! 🤰🏻🐶

    • (1) 19.01.18 - 14:27

      Hallo, liebe Urbianer!

      Ich habe ein Problem mit meiner fast 3 Jahre alten Bulldoggenhündin. Ich weiß seit dem 12.01., dass ich schwanger bin. Schon Tage davor hat Sie nicht mehr anständig gefressen. Ich weiß, dass Tiere darauf reagieren und mehr merken, als manche Leute glauben, aber ich muss eine Lösung finden.
      Heute morgen hat sie Schaum und Schleim erbrochen, vor lauter Leere im Magen. Sie ist sonst fit und gesund, waren erst im Dezember beim TA.


      Die üblichen Tricks (Napf auf den Herd stellen, so tun, als ob man Gewürze draufstreut und rühren, Napf in den Ofen stellen, Honig draufmachen, körnigen Frischkäse draufgeben, usw.) helfen nicht mehr...das war sonst Trick 17 bei bei Ihr. 😐
      Das Futter ist leider das einzige, das sie verträgt, Rohfutter geht leider gar nicht mehr ... das endet in Bauchschmerzen und wochenlangem Durchfall.

      Was kann ich tun? Muss ich zum Tierarzt?
      Hört das wieder auf?
      Ich versuche ihr hin und wieder ein paar Stücke vom Futter als Leckerlie zu geben, sie bekommt Ochsenziemer... das geht alles, weil sie die Sachen bei uns im Wohnzimmer kauen darf. Vielleicht hat sie Angst, etwas zu verpassen, weil ihr Napf in der Küche steht?

      Das einzig gute: sie trinkt ausreichend Wasser.

      Ich will nicht, dass sie leidet... sie ist so ein Schatz.. Folgt mir auf Schritt und Tritt, ist wachsamer als sonst, sucht Nähe.

      Ich hoffe, ich finde hier jemanden, der vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht oder eine gute Idee hat. ☺️💕

      Hallo!

      War Deine Hündin vielleicht vor 2-10 Wochen läufig? Nicht dass da eine Gebärmutterentzündung am Werk ist, die sind oft sehr schwierig zu erkennen. Lieber einmal zu oft zum Tierarzt als einmal zu selten!

      • Huhu,
        Danke für deine Nachricht.

        Nein, die Läufigkeit war im November, in wenigen Wochen wird sie aber kastriert, da sie (nur) während dieser Zeit zunehmend ein schlechteres Verhalten zeigt und gesteigerte Aggressivität anderen Hunden gegenüber an den Tag legt. Sie selbst schien bei den letzten beiden Läufigkeiten unter Dauerstrom zu stehen, deshalb wird es das beste sein. Ausfluss hat sie keinen, wirkt aber wie gesagt auch fit wie ein Turnschuh, spielt, sie trinkt ausreichend, aber nicht zu viel.

        Ich schaue mir das nochmal an, werde aber sonst wirklich mal beim TA vorbeischauen. Danke dir!

    Wieso bist du dir so sicher, dass es mit deiner Schwangerschaft zusammenhängt?
    Könnte natürlich sein. Manche Hunde sind ja ja wirklich sehr feinfühlig. Darauf würde ich mich aber nicht verlassen, sondern mit ihr zum Tierarzt gehen. Das kann so viele andere Ursachen haben, nicht dass ihr da doch was überseht.

    • Hey, danke auch für deine Nachricht!

      Zu 1000% würde ich es nicht behaupten, aber ich kann es mir sehr gut vorstellen, da sie sehr sehr feinfühlig ist.

      Sie reagiert unterschiedlich stark auf verschiedene Veränderungen. Im letzten Jahr würde ich ambulant gynäkologisch operiert, den Rest der Narkose habe ich zuhause ausschlafen dürfen.
      Als ich zur Haustür rein bin, war sie schon etwas zurückhaltender, hat mich nicht so stürmisch begrüßt, wie sonst.
      Sie folgte mir direkt ins Schlafzimmer und legte sich neben das Bett, wobei sie sonst ausnahmslos im Körbchen liegen will.
      Später auf dem Sofa lag sie mit ihrem Kopf auf meinen Beinen und war kaum von mir wegzukriegen.
      Mein Mann hatte große Mühe, sie überhaupt zum Aufstehen zu bekommen, damit sie ihr Geschäft verrichten kann. Ihren Napf hat sie auch damals links liegen lassen. Daher kam meine Vermutung.

      Ich mache morgen früh einen Termin aus, unsere TA bietet auch am Samstag eine Sprechstunde für Notfälle oder Berufstätige an.

      LG

Ich würde sie zum Tierarzt bringen. Selbst wenn sie im Dezember noch gesund war, heisst es nicht, dass sie das im Januar immer noch sein muss.

Das Erbrechen in Verbindung mit Futterverweigerung ist schon einen Tierarzt-Besuch wert, meinst du nicht?

So, guten Morgen!

Komme eben von der Samstagssprechstunde. Die TÄ hat sie von oben bis unten durchgecheckt und die Gebärmutter geschallt. Alles ohne Befund.
Sie sagte auch, dass sie wahrscheinlich mehr mitbekommt und fühlt, als man glaubt... ich soll das noch ein wenig beobachten.

Solange sie trinkt und fit ist, ist alles okay, soll versuchen, ihr ein paar mal am Tag Kleinigkeiten anzubieten. So bekommt sie ihr Futter auf kleine Mahlzeiten verteilt. Die TÄ sagte auch, dass ich das mit dem Reis und dem gekochten Hühnchen probieren kann. Reis kocht jedenfalls schon. 😉 das mag sie zumindest ganz gerne, wenn ihr schlecht ist.

Danke euch allen!

  • Schön, dass du dich nochmal gemeldet hast!
    Dann ist sie ja wirklich eine ganz sensible Maus.
    Alles Gute für euch und eine schöne Kugelzeit! 🍀😊

    • Hey! ☺️

      Ja, ich hatte noch einmal darüber nachgedacht: es ist einfach eine völlig neue Situation für mich. Ich kenne und liebe Hunde seit meiner Geburt, bin mit ihnen aufgewachsen und meine Hunde waren immer meine besten Freunde. Sie ist jetzt mein erster eigener Hund. Zudem war ich noch nie schwanger.

      Sonst bin ich ganz souverän, was das angeht und weiß mir zu helfen. Aber momentan ist alles auf den Kopf gestellt. 🤣

      Dankeschön! Dir auch alles liebe ☺️

Sehr schön, danke für die Rückmeldung. Manche Hunde reagieren hat auf die Veränderung. Meine Hündin damals ist mir auch auf Schritt und Tritt hinterher gelaufen und musste alles anknüpfen bzw war wesentlich aufmerksamer und wachsamer. Musste ihr erst klar machen das ich das nicht will. Unser Rüde macht jetzt gar keine Anstalten. Da merkt man überhaupt keine Veränderung.

  • Guten Morgen,

    das klappt bei uns ganz gut, sie sucht Nähe und folgt mir auf Schritt und Tritt, aber versucht nicht, mich einzugrenzen. Wenn es mir zu viel wird, dann nimmt sie das auch hin...
    Ist es mit Fortschreiten deiner Schwangerschaft mehr geworden, dass deine Hündin noch wachsamer war oder ein seltsames Verhalten an den Tag gelegt hat?

    • Nein es ist nicht schlimmer geworden. Ich hab ihr aber auch zuverstehen gegeben das ich ganz gut auf mich selber aufpassen kann und das ich Ihre Hilfe nicht brauche. Heißt, kein hinterherlaufen mehr da hab ich sie sofort auf Ihren Platz geschickt und knurren geht auch gar nicht. Das einzige was ich nicht einschränken konnte war das sie draussen beim laufen ohne Leine auch wirklich mal loslassen konnte. Da war sie immer direkt in der Nähe wo sie sonst auch mal 20m vor lief und hier und da mal schnüffelte

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