Gastroskopie beim Hund

    • (1) 31.01.18 - 20:57

      Hallo :-)

      Vielleicht weiß von euch jemand einen Rat. Mein Hund, Labrador, 4 Jahre erbricht sich seit einem halben Jahr immer mal wieder. Zum Teil sehr heftig über einen ganzen Tag. Der Gang zum Tierarzt ist schon Routine geworden. Durchfall hat sie keinen und ansonsten ist sie relativ fit. Sie zeigt aber im Alltag doch immer mal wieder Veränderungen die auf Bauchweh hindeuten. Der TA hat schon mit Kontrastmittel geröntgt und hat seiner Meinung nach einen Fremdkörper im Magen gesehen. Die Tierklinik verneint dies und sagt es könnte eine Magenschleimhautenzündung sein, auf die sie auch behandelt wurde. Leider ohne großen Erfolg. Das Erbrechen hat nachgelassen, das Bauchweh nicht. Die Tierklinik empfiehlt eine Gastroskopie um sicher zu gehen. Nun meine Frage. Hat jemand von euch bei seinem Hund sowas machen lassen? Wenn ja, wo ward ihr und wo liegt der preisliche Rahmen bei soetwas? Die in der Tierklinik konnten mir nichts nennen. Ich werde das auf jeden Fall machen lassen um alles weitere auszuschließen. Könnte ja auch ein Tumor oder ähnliches sein. Meine Hündin ist keine Allesfresserin was für einen Labrador eigentlich typisch wäre. Sie hat schon immer Reste in ihrer Schüssel gelassen. Deshalb schließe ich einen Fremdköprer im Sinne von einem Tuch oder ähnlichem aus. Aber man weiß ja nie....#gruebel

      • Hallo!
        Wurde die Bauchspeicheldrüse überprüft bzw generell Blutwerte bestimmt? Kotprobe untersucht (auch wenn der Kot in Ordnung ist)? Ansonsten würde mir noch Helicobacter einfallen. Um das auszuschließen muss eine Probe des Erbrochenen im Labor untersucht werden (hatte da extra bei Laboklin nachgeforscht). Unsere Hündin hat auch immer mal wieder mit Erbrechen und Bauchschmerzen zu kämpfen.

        Wegen den Kosten kann ich dir leider nichts sagen. Kommt auf die Art der Narkose und den Aufwand der Gastroskopie an. Und natürlich darauf, was dabei raus kommt. Ggf werden Proben entnommen und ins Labor geschickt, ein Fremdkörper entfernt oder was anderes. Das kostet natürlich dann mehr, als wenn „nur“ geschaut, aber vielleicht nichts auffälliges gefunden wird.
        Aber wenigstens grob sollte die Klinik da schon eine Hausnummer nennen können.
        Ich würde so zwischen 300-1000€ rechnen. Aber wie gesagt, das ist echt schwierig abzuschätzen und kommt auch auf die Klinik an. Vielleicht einfach nochmal nachfragen.

        Alles Gute!

        • Vielen Dank für deine Antwort :-)

          Blutwerte sind o.b.B.. Wir waren inzwischen bei einer weiteren Tierärztin die mal in einer Klinik gearbeitet hat. Sie sagte laut dem Röntgenbild wäre ein Fremdkörper nicht auszuschließen allerdings wären ihre Symptome anders. Das Erbrechen wäre häufiger mit Blut etc. Das hat sie ja zum Glück alles nicht. Also wurde sie nun mit Pantoprazol, Entero Gast und letzen Endes noch mit Omep behandelt auf Bauchspeicheldrüsenentzündung und es geht ihr seit drei Wochen gut. Sie hatte keine Übelkeit mehr. Wir haben in zwei Wochen die Nachkontrolle und sollen falls nochmal was ist Kot zum einschicken mitbringen. Die OP hab ich erstmal hinten angestellt. Also drücken wir weiterhin die Daumen und hoffen unserem Mädchen geht es nun dauerhaft wieder besser :-)

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