2 Katzen & Hund??

    • (1) 03.02.18 - 18:17

      Hi!
      Wir haben zwei brave Hauskatzen 7 Jahre alt die ab und zu in den Garten gehen.
      Wir haben uns aber schon immer einen Hund gewünscht.
      Wir leben in einem 125qm Haus mit eingezäuntem Garten 300qm.
      Nun stellen wir uns -da wir Platz und Zeit haben- die Frage ob wir uns nun einen zulegen. Wir wissen nur nicht wie das mit den Katzen funktioniert.. wir haben Angst, dass der Hund unsere Katzen jagen könnte und wir total traurig wären wenn ihn holen und dann wieder abgeben müssten. 🙁
      Wir hätten gerne einen Husky oder Labrador am besten noch als Welpen.

      Habt Ihr Erfahrung damit? Oder geht das gar nicht gut?

      Ps ich hatte vor der Katze bereits einen Labrador bis ich 18 war und auch (vor den Katzen) nochmal einen Podengo.
      Aber eben beide Hunde ohne Katze.
      Eine der beiden Mizies hab ich aus einer früheren Beziehung da der Ex sich nicht um die gekümmert hat zu mir genommen, mein Partner hat seine Katze auch mit in die Beziehung gebracht und beide vertragen sich.

      • Hallo,

        Wir haben die Konstellation 1 Katze und 2 Hunde. Bei uns klappt es sehr gut. Die Katze haben wir aus dem Tierheim. Wir vermuten, dass sie Hunde vorher schon kannte, denn sie rennt nicht weg, wenn ein Hund auf sie zuläuft. Die beiden Hunde sind jeweils in einem Alter von 10 Wochen bei uns eingezogen. Der erste Hund ist ein Mix aus Jack Russel und Bolonka, der zweite ein weißer Schäferhund. Mit dem Kleinen hat sich die Katze sogar gelegentlich ins Körbchen gelegt. Damit die Hunde die Katze nicht jagen, musste man von Anfang an einwirken und es unterbinden. Unsere 2 haben das schnell akzeptiert. Aber wie gesagt, die Katze zeigte von Anfang an ne gewisse Coolness Hunden gegenüber.
        Aber einen Husky würde ich nicht empfehlen... Die sind für Schlittenrennen gemacht und fühlen sich mir Artgenossen am wohlsten. Euer Grundstück ist recht klein für solch einen Hund. Habt ihr soviel Zeit um diesem Bewegungsdrang eines Huskys gerecht zu werden? Auch der Labrador als Jagdhund verlangt gewisse Erfahrung. Unser Trainer vom Hundesportverein sagt immer: es gibt Hunde und es gibt den Labrador. Der scheint, je nach Linie, auch nicht ohne zu sein. Warum stehen diese beiden Rassen auf deiner Wunschliste? Was wollt ihr machen? Das wären fast noch wichtigere Überlegungen als die, ob es mit den Katzen funktionieren könnte. Sind die Bedürfnisse des Hundes gedeckt, gibt es auch eher weniger Probleme mit potentiellen Jagdobjekten, was Katzen ja unter Umständen sein könnten.

        Wir hatten schon immer Katzen und Hunde.
        Zur Zeit 2 Hunde und 2 Katzen.
        Meine Eltern haben einen Jagdhund und Katzen. Der akzeptiert die eigenen Katzen. Fremde überhaupt nicht.
        Die Katzen sind der Boss.

        Einen Husky würde ich auch nicht empfehlen.
        Kenne ein paar Fälle wo die Hubdenicht ausgelastet sind/waren und sie haben die Katzen gejagt und einer hat eine sogar getötet. Und das obwohl sie von klein auf in der Familie waren.
        Ein Labrador ist auch ein Jagdhund. Der wenn man ihn auch nicht in die Richtige Richtung führt einen Jagdtrieb auf die eigenen Katzen entwickeln kann. Ist aber eher nicht so wahrscheinlich

        Wir haben zwei Katzen und einen Hund.
        Die ältere Katze hat schon ohne Probleme mit dem Vorgänger Hund gelebt. Sie ist aber auch echt tiefenentspannt.
        Nachdem unser erster Hund gestorben ist, kam ein paar Monate später ein Kater dazu (damals 3 Jahre alt, kein Freigang, sehr stressanfällig). Weitere 3 Monate später zog der Welpe ein. Der Hund kannte Katzen schon. Trotzdem musste klar gestellt werden, dass die Katzen nicht gejagt werden.
        Mittlerweile kein Problem mehr. Die Katzen sind Chefs.
        Fremde Katzen würden gejagt werden, wenn sie wegrennen. Wenn sie stehen bleiben und keine Angst haben interessiert es unseren Hund nicht. Auch wenn wir bei jemandem zu Besuch sind, der Katzen hat, ist das kein Thema,
        Unser Hund jagt dafür draußen alles was keucht und fleucht (Kaninchen, Katzen, Vögel,....) bzw. würde sie das tun, wenn sie dürfte.

      Hallo!

      Ich hatte 10 Jahre lang Hund und Katzen - der Hund war sogar schon erwachsen, als er zu uns kam. Er hat schnell kapiert, dass er ein wenig Abstand zu den Katzen halten musste, außerdem haben wir einige Zimmer mit Gittertüren geschützt - die Katzen kamen bequem drunter durch, der Golden Retriever aber nicht. Sonst hätte er immer in Sekunden das Katzenfutter und alle "Würstchen" aus dem Katzenklo vernichtet und dann Durchfall bekommen.

      Damit hatten die Katzen dann auch genug Freiraum ohne Hund, nur umgekehrt mussten wir die Katzen weg holen, solange der Hund gefressen hat, der fand es nämlich nicht so nett, wenn die sein Futter wollten. Auch Kauzeug haben wir entsprechend nur bei geschlossener Zimmertür gegeben.

      Von einem Husky würde ich aber eher abraten, die haben durch ihr extrem dichtes Fell einfach eine andere Wohlfühltemperatur als Katzen. Als Mensch kann man ja dicke Klamotten anziehen und sich dann bei 18 Grad in der Wohnung mit Husky wohlfühlen, aber mit Katzen geht das nicht. Also wäre es dem Hund dann im Haus immer extrem zu warm. Außerdem erfordert ein Husky schon extrem viel Bewegung, 30km am Fahrrad rennen sollte da schon drin sein - jeden Tag.

      Die Auswahl Husky oder Labrador klingt ein wenig nach optischen Gesichtspunkten, wenig danach, was ihr mit dem Hund machen wollt. Der Labbi ist mit Spazierengehen, mit Artgenossen toben und ein wenig apportieren halt total happy, aber ein Husky ist da wirklich ein ganz anderes Kaliber.

    • Wir hatten auch zwei ältere Katzen und haben uns einen Hund angeschafft.
      Einen Terrier Welpen aus einer Jäger Linie :) (nach 8 Stunden Gassi ohne Aktion war die gerade Mal warm gelaufen, ich weiß also was ein anstrengender Hund ist)

      Sie kamen alle sehr gut miteinander zurecht und lagen auch schonmal als großer Fellhaufen im Körbchen.

      Der Hund hätte sie nie gejagt.

      Unser Terrier ist leider unerwartet verstorben und ihm folgte ein erwachsener Border Collie aus dem Tierheim. Der Hund kannte Katzen schon es gab also wieder keine Probleme.

      Die Rassewahl solltet ihr gut überlegen ein Husky erfordert sehr viel Arbeit und läuft nicht nebenbei.
      Es sind ohne Frage großartige Hunde, aber sie wollen körperlich gefordert werden.

      Auch bei den Labradoren gibt es eine Arbeitslinie die sehr sportlich ist und ausgelastet werden. Achtet in jedem Fall gut auf den Züchter.

      Was erwartet ihr vom Hund. Zwischen Husky und Labrador liegen Welten :)
      Was wollt ihr mit dem Hund machen?
      Ganz lieber Gruß

      Hallo,

      Wir haben unseren Hund auch als Welpen bekommen und er durfte immer mal den Kater unter uns beschnuppern....

      Auch die Schwiegereltern haben Hund und Kater. Da gibt’s auch keine Probleme. Der Kater ist etwas frech, damit kann mein Hund umgehen.... und unser Hund leckt den Kater am liebsten ab.... wenn er geheim wird, geht er ihm erstmal aus dem Weg ;)

      Also alles kein Problem, wenn Sie so aufwachsen.

      Lg

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