Hilfe bei Problem mit Nachbarhund

    • (1) 04.03.18 - 11:06

      Hallo, unsere Nachbarn haben seit ca einem Jahr einen Hund der als Welpe zu ihnen gekommen ist.

      Der Hund nutzt jede Chance um abzuhauen und streift dann durch die Gärten der Nachbarn. Leider hört er weder auf Herrchen noch auf Frauchen was lusiges Fangenspielen mit Hund zur Folge hat. Da wir eh ein Tor anschaffen wollen ist das Problem irgenwann gelöst.

      Allerdings, und das stört mich sehr, kommt der Hund immer angestürmt wenn er einen sieht uns springt mehrmals an einem hoch. Da ich oft mein Krabbelkind auf dem Arm habe möchte ich das nicht.

      Gibt es irgendetwas das ich tun kann um dem Hund zu vermitteln/beizubringen dass er das bei mir zu lassen hat? Die NEIN der Besitzer gehen dem Hund gepflegt am Po vorbei.

      Ratlose Grüße

      • Hallo, entweder weg drehen oder das Knie heben und laut Nein rufen. Man könnte auch ne spritz Pistole nehmen oder eine Kette die man auf den Boden vor die Pfoten schmeißt aber das hat man ja nun auch nicht immer dabei.

        (3) 04.03.18 - 13:21

        Hallo,

        dieser Hund ist schlicht und ergreifend nicht erzogen.
        Dafür sind die Besitzer zuständig. Bei denen würde ich mich beschweren.
        Wenn die das alleine nicht auf die Reihe kriegen, sollen sie mit dem Hund gefälligst in eine Hundeschule gehen.
        Und nein, ein Leckerchen, wenn der Hund ausnahmsweise mal geruht, zu hören, ist keine Erziehung...

        Außerdem haben die Besitzer dafür zu sorgen, dass der Hund nicht abhaut. Es ist nicht Aufgabe der Nachbarn, ihre Grundstücke hundesicher zu machen. Abgesehen davon, dass es nervt, landet der Hund so wahrscheinlich früher oder später unter einem Auto.
        Das ist nämlich dem Hund meiner Schwiegereltern passiert, der auch kein Stück gehört hat, weil er antiautoritär mit Leckerchen "erzogen" wurde und lustig weiter gerannt ist, als Herrchen gerufen hat, weil der das Auto gesehen hatte...

        Ihr könnt außerdem froh sein, dass dieser Hund freundlich veranlagt ist, und lediglich nicht hört, wenn er gerufen wird. #schwitz
        Hier im Dorf gibt es diverse verhätschelte Tölen, die jeden ankläffen und vermutlich ins Bein beißen würden, wenn sie nicht an der Leine wären, wo die Besitzer auch nur milde lächeln oder den Hund mal mit einem leisen "Nein, Schnuckelchen." besäuseln. #aerger

        LG

        Heike

        Wenn ich nicht möchte dass mich ein Hund anspringt dann mache ich so eine Art stop Zeichen Richtung Hund und sage laut und bestimmend nein. Ansonsten ist das Knie entgegenstrecken oder wegdrehen sehr hilfreich.

        Funktioniert das nicht, würde ich tatsächlich einen Schlüsselbund direkt neben den Hund auf dem Boden werfen und zwar so dass er am besten nicht merkt dass es von dir kommt und sich so richtig erschreckt. Das kannst du vielleicht sogar als Falle machen, also gezielt und vorbereitet abwarten dass er kommt. Danach macht er das nie wieder...!

        Nur bitte aufpassen dass der Hund nicht verletzt wird. ;-)

        K

      • Es gibt leider Hunde, die nicht mal ein hingeschmissener Schlüsselbund stört. Ich würde den Besitzern unmissverständlich sagen, dass sie nicht nur mit Reinigungsrechnungen rechnen müssen, sondern mit einer Meldung beim Ordnungsamt! Bei uns ist es so, dass ein Hund um die Häuser nur frei laufen darf, wenn er abrufbar ist, sonst ist er strikt anzuleinen. Wenn die Besitzer zu dämlich sind, ihn zu erziehen, müssen sie ihn wohl einsperren. Übrigens ist hochspringen keine Freude sondern unerwünschtes Dominanzverhalten, wie Du in jeder Hundesendung sehen kannst. Lass den mal älter und noch rotziger werden. Ich habe in den Nachbarhäusern etliche Hunde, da darf keiner frei laufen, weil es einfach auch zuviele Kinder gibt. LG Moni

          • Was meinst Du? Kinder einsperren? ;-) Die Kinder haben durchweg keine Angst vor Hunden - und genau das ist bei zwei Hunden das dicke Problem bzw......das Problem hängt am oberen Ende der Leine. Man kann den Satz "der tut nix, der will nur spielen" nicht mehr hören. Oder den Satz "hach ist er nicht heute wieder lebhaft?" Ich mag Hunde wirklich, aber nicht, wenn er dreckig und kläffend an mir hochspringt und null reagiert. Einer davon riß im Oktober eine schwangere Frau um, die Taschen in den Händen hatte und sich nicht richtig wehren konnte - nicht lustig!
            LG

      Ich habe neulich einen Erziehungstipp gegen das Anspringen gesehen, den ich total genial fand, weil der sicher schneller zieht als sich nur wegzudrehen oder das Knie zu heben: Die Vorderpfoten so lange festhalten, bis der Hund anfängt sich zu winden, weil es ihm unangenehm ist. Nach 3x hat der Hund in dem Beitrag es nicht mehr gemacht.

      Hätte ich das mal bei meinem 1. Hund gewusst - da half kein Knie gegen einen Schäferhund #rofl

      Kannst du den Nachbarn ja mal erzählen ;-)

      • Das mit den Pfoten klingt ja interessant, wegdrehen und nein jucken das Tier nicht. Und mit dem Knie hoch hab ich etwas bedenken denn ich bin nicht grade ein Gleichgewichtsmeister :-D

        Die Nachbarn haben selber 2 kleine Kita-Kinder...

        Mir persönlich wäre es ja zu peinlich meinen Hund regelmäßig aus Fremden Gärten zu pflücken, und ich hätte auch gar keine Lust auf Fang mich doch Spiele...

        Danke für eure Tipps bisher :-)

        • Diese Spielchen hatten wir bei unserem damaligen Hund auch. Leider. Aber nicht, weil es uns egal war, sondern weil unsere Hündin mit Links über den Zaun sprang (haben ihn dann erhöht) oder sie sich an der Haustür an uns vorbei gequetscht hat.
          Wir haben das aber alles mit Training in den Griff bekommen. Sie war ein Hund aus dem Tierheim (nie erzogen), da hat das alles etwas länger gedauert.

          Ich würde die Nachbarn wirklich jedes Mal darauf hinweisen, irgendwann ist es ihnen vielleicht selbst zu blöd (oder peinlich). Aber schlimm eigentlich, dass es erst dazu kommen muss...

    Oh ich fühl mich hier gleich angesprochen.
    Wir haben auch so ein von der Sorte. Ich habe mich immer mit der Erziehung beschäftigt und unser Zweithund ist super gelehrig aber der andere macht was er will sobald man ihm den Rücken zu dreht. Eben ein Rüde. Er macht sich immer neue Löcher durch die er abhauen kann und rennt durchs ganze Dorf und besucht wirklich jeden. Wir haben viel versucht. Aber bei uns im Dorf ist er beliebt und alle begrüßen ihn und er hängt bei jedem mal rum. Das geht schon sieben Jahre so. Wir haben aufgegeben. Anfangs sind wir auch immer los und haben gesucht. Nun wissen wir das er unterwegs ist und eh glei wieder da steht. Wenn wir zum dorffest sind kommt er vorbei. Wenn wir Fahrrad Fahren kommt er uns entgegen. Ist eben so einer. Der andere ist gar nicht so.

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