Meint Ihr das wäre okay.

    • (1) 16.03.18 - 11:37

      Hallo Ihr Lieben,

      Ich habe mal eine Frage. Wir sind eine Familie mit einer fünfjährigen Labradorhündin. Meistens nehmen wir sie mit in den Urlaub und wenn es mal nicht geht, nehmen unsere Nachbarn sie zu sich. Nun haben wir seit einiger Zeit einen Urlaub mit Flug gebucht und unsere Hündin sollte wieder zu den Nachbarn. Nun ist es aber so, dass dort jemand schwer erkrankt ist und ins Krankenhaus muss. Wir haben nun die Möglichkeit die Hündin für unseren Urlaub (7Tage) zu meiner Mutter zu bringen. Die beiden lieben sich, das Problem ist nur, dass meine Mutter nicht mit ihr Gassi gehen kann . Sie ist mit ihren 75 Jahren nicht mehr standfest genug wenn unsere Süße mal plötzlich Gas gibt.

      Es ist also so, dass sie jederzeit in den Garten kann wenn sie möchte, sie erledigt da auch ohne Probleme Ihr Geschäft und meine Mutter würde auch Bälle werfen, Leckerlis verstecken usw. Meint ihr, dass eine Woche kein Gassigehen ok ist? Oder geht das gar nicht? Normalerweise gehen wir dreimal am Tag mit ihr. Es ist bis jetzt höchstens mal einen Tag vorgekommen dass sie wegen Krankheit oder Handwerker im Haus mal nur in den Garten konnte.

      Danke schonmal für Eure Meinung!

      • Hallo!

        Ich würde vielleicht versuchen, noch jemanden für Gassi gehen zu finden - Jugendliche aus der Nachbarschaft, die sich ein paar Euro verdienen wollen zum Beispiel. Das sollte eigentlich besser machbar sein, als jemanden zu suchen, der den Hund in seiner Wohnung aufnimmt. ggf. über eine Anzeige oder Zettel im Supermarkt.

        • Das ist im Prinzip eine gute Idee. Allerdings ist unser Hund leider eher vorsichtig und ängstlich. Ich glaube sie würde nicht mit Fremden einfach so mitgehen. Zumindest nicht gern und sehr zögerlich. Damit tut man ihr wahrscheinlich keinen Gefallen.

          • Das kann man ja im Vorfeld 2-3 Mal "üben". Mit dem angedachten Gassigänger erst mal gemeinsam Gassi gehen, dann mal auf einer Bank sitzen bleiben, während der Gassigänger alleine außer Sichtweite geht mit dem Hund und dann zurück kommt. Das muss ja nicht von 0 auf 100 sein.

            Und bitte nimm Dir keine anderen Länder als Vorbild. Das ist für die US-Amerikanischen Hunde alles andere als Artgerecht, dass die locker 12 Stunden alleine im Backyard eingesperrt sind, und froh sein dürfen, wenn ihre Halter sie dann am Laufband festbinden, damit das den Hund bewegt. Soziale Begegnungen, Schnüffeln oder Abwechslung? Fehlanzeige. Wer keinen Backyard hat sperrt den Hund übrigens auch mal eben den ganzen Tag in einen Käfig. Der oft kleiner ist als das, was ich als Hamsterkäfig verwende.

            Ich würde auch keine Bauernhofhunde als Vergleich heranziehen, die immer nur auf dem Hof bleiben und den nur selten verlassen. Du hast da doch einen anderen Ansatz.

            • Sowas ist natürlich ganz furchtbar. Ich finde das auch nicht artgerecht, die Frage ist nur wie schlimm eben 7 Tage in Haus und Garten wären. Stimmt das mit dem Gassigehen könnten wir üben.

              • Wenn Du Dir mal den Fuß verstauchst, würde es auch mal einige Tage mit weniger Gassi gehen klappen müssen - aber ich würde eben wenigstens versuchen, ob es mit einem Gassigeher klappen würde. wenn du beim testen merkst, dass es nicht gut funktioniert, dann eben nicht.

      Ehrlich gesagt fände ich persönlich das überhaupt nicht OK. Klar deine Mutter kümmert sich gut um den Hund, aber der Hund braucht Bewegung. Ich denke wenns 1 bis 2 Tage wären, OK könnte man drüber hinweg sehen im Notfall. ABer für ne ganze Woche fände ich das absolut nicht gut für das Tier.
      Ich finde aber die Idee jemanden zum Gassi gehen zu suchen super. Probiert es doch mal so.

      Ela

      • Danke für deine Antwort. Ich bin mir auch absolut unsicher. Allerdings geht es glaube ich in erster Linie gar nicht so sehr um die Bewegung. Galoppieren kann sie auch im Garten und soweit ist meine Mutter auch fit, kann Bälle werfen und sie jagen. Es ist eher die Abwechslung die fehlt, das Schnuppern und die Hundebegegnungen. Andererseits habe ich gelesen, dass es in anderen Ländern zb in den USA gar nicht so üblich ist täglich mit dem Hund zu gehen. Das scheint sehr typisch deutsch zu sein.

        Natürlich ist das in der Zeit dann doof für den Hund. Aber für uns Menschen ist ja auch nicht jeden Tag Ponyhof, oder?

        • Na ja was die in den USA machen von wegen das ist nicht üblich und so darauf geb ich ehrlich gesagt nichts. Denn dort hat gefühlt die Hälfe einen Hund und ist nie daheim. Sonst kämen Hundesitter gar nicht so groß ins Rennen. Klar kann man das mal machen aber dauerhaft wäre das nicht meins. Was soll ich mir einen Hund anschaffen wenn ich den ganzen Tag nicht da bin. Das mag in den USA üblich sein ich finde es daneben. Und klar über ne gewisse Zeit mag das mit deiner Mutter passen wenns unvermeidbar ist, aber ich denke trotzdem das ein Hund nicht nur in den Garten sollte. Ich sehs bei meiner Tante. Vor ca. 9 Jahren oder so brachte ich ihre Stieftochter aus Spanien einen Fundwelpen an. Gut OK. Tantchen wollte an sich nicht und war auch nicht beweglich genug für einen Hund. Aber sie nahm ihn. Ergebnis war ( ist jetzt aber nicht auf euch bezogen, da läuft es ja anders) das er an sich nur im Vorgarten war und fast nie Gassi ging. Der Hund hat wenig Sozialverhalten, kläfft ständig wie ein Doofer draußen rum, macht seine Häufchen fast nur in den Vorgarten ( wo auch sonst), und als mal jemand mit ihm mittellang um den Block ging war der Hund nachher fertig und Tantchen sauer weil der arme Hund so fertig gemacht worden ist. Na ja da schüttel ich auch den Kopf. Von anderen Dingen ganz zu schweigen.
          Typisch Deutsch finde ich das nicht das man täglich Gassi geht, das braucht ein Hund! Der muss raus, sich bewegen und auch gefordert werden. Oder willst du dein Leben nur im Haus verbringen? Das hat was mit Tier- und Artgerecht zu tun nicht mit Typtisch Deutsch. Ist aber nicht böse gemeint.

          Liebe Grüße Ela

    (10) 16.03.18 - 22:04

    Mein Segen habt ihr ;-)))

    Klar ist es suboptimal, aber dem Hund wird nix passieren wenn er eine Woche lang keine Spaziergänge macht.

    Es gibt Hunde die ausschließlich im Garten gehalten werden (sehe den Beitrag unter deinen).

    Dennoch würde ich mich nach einem gassi geher umschauen-nicht wegen dem Hund sondern wegen deiner Mutter. Ein unausgelasteter Hund kann einem auf den Keks gehen oder blodsinn machen-nicht dass es deine Mutter überfordert ;-)

    K

    • (11) 17.03.18 - 09:37

      Danke für deine Antwort. Das stimmt ein unausgelasteter Hund kann nerven. Aber ich glaube meine Mutter hat starke Nerven 😜. Mit Fremden geht unser Hund leider eher nicht mit, das wäre zumindest für sie nichts Schönes, leider. Im Prinzip ist ein Labrador ja sehr angepasst und nicht so extrem bewegungsfreudig im Vergleich zu anderen Rassen. Ich denke sie wird es schon schaffen. Für uns Menschen ist ja auch nicht immer alles gut und spaßig. Sie wird gut versorgt und ist in einer vertrauten Umgebung.

      • Ein Labrador ist nicht bewegungsfreudig???
        Ja, das sind dann wahrscheinlich diese furchtbar übergewichtigen Exemplare.

        Normalerweise benötigt ein Labrador viel Bewegung und auch geistige Beschäftigung.

        Sorry, aber das musste mal raus.
        Ansonsten wünsche ich euch, wenn es soweit ist einen schönen Urlaub.


        Viele Grüße,
        Purzel mit Labrador

        • Warum unterstellst du mir so etwas? Gerade schlechte Laune? Unsere Hündin ist sehr schlank, gehört zur Jagdlinie der Labradore. Sie wog beim letzten Tierarztbesuch 25 kg, läuft gern am Rad und geht mit mir joggen. Ich schrieb, dass ein Labrador genügsamer ist in Bezug auf Bewegung als andere Rassen, damit meine ich zb Huskies, windhundartige Rassen, etc. ein Labrador der nicht beruflich zur Jagd genutzt wird, ist ein Familienhund. Er kann sich sehr gut an äußere Gegebenheiten anpassen ohne sofort aus der Fassung zu geraten und die Nerven zu verlieren, wenn zb mal ein Spaziergang kürzer ausfällt.

          Dir noch einen schönen Tag. Beim nächsten Mal frag doch einfach vorher, ob wir einen fetten, trägen Hund haben, ok?

Für 7 Tage wird es schon mal gehen, zumal deine Mutter sie geistig auslasten und Bälle werfen will. Dann bekommt sie ja schon etwas Bewegung.

Ich würde ein paar schöne Wurfgegenstände einpacken, nicht nur Bälle, damit der Spielreiz möglichst hoch ist. Und auch Gegenstände für eine geistige Beschäftigung, z.B.: Leckerlis in Socken tun; da sind sie ganz schön beschäftigt, um die wieder raus zu bekommen. Auch könnte deine Mutter neue Kommandos einüben oder schon bekannte Kommandos, wie etwa "Fuss" oder die Ablage festigen.

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