Futterverteidigung :(

    • (1) 19.03.18 - 20:52

      Ich kann meinen Hund die Zähne begutachten, kann ihm beim Spaziergang aus dem Mund Dinge holen - ohne Probleme. Doch mein 1jöhriger hund testet mich ganz schön beim fressen von den Mahlzeiten. Ich bin ne so eine die sagt:" mein Hund muss mir die schaLe geben,wenn er frisst, sprich ich nehme sie weg" wenn ich für meinen Hund Futter zubereite wartet er schon u schaut zu... Danach geht er zur futterstelle u sitz von sich aus- I stelle die schale ab u kann sagen wann ich will"guten appitit/ und los" dann frisst er.. Soweit so gut! Doch man darf ne am Napf vorbei/ihn anfassen.. dann habe ich wieder recheriert das wir Menschen dem Futter eine zu hohe Bedeutung geben, wir bestimmen/ wir ja auch ab Signal Beschützer des Futters sind.. deswegen probierte ich es so aus- kleine futterMenge in den napf- zu einen gerufen- mein Partner machte Futter in den napf - ständige futterwiederholung, bis bedarf gedeckt wurde (400g).. Er kam zu meiner Hand roch als hätte ich vllt noch was in meiner hand- nichts passierte:hund zog die Lippen hoch,ich sagte nein! Er zog die Lippen hoch das man die Zähne sah u knurrte....
      Was kann ich noch machen???

      • <<<Er zog die Lippen hoch das man die Zähne sah u knurrte.... <<<<

        Wie hast du dann darauf reagiert?

        Hallo!

        Dein Hund macht also alles mit, nur die EINZIGE absolut überlebensnotwendige Ressource verteidigt er. Ehrlich gesagt halte ich es für völligen Quark, dem Hund sein Futter streitig zu machen, nur um krampfhaft "Dominanz" zu demonstrieren. Das glaubt der dir eh nicht.

        Entweder, Du hast das Zeug zum Rudelführer, er vertraut Dir und findet deine Entscheidungen richtig und verlässlich - dann brauchst Du darum aber auch nicht ständig Theater machen, da ist es egal, wer zuerst durch die Tür geht, und warum sollte ein ranghohes Rudelmitglied ein rangniederes dauernd beim fressen stören?
        Oder der Hund beobachtet Dich und merkt eben, dass du inkonsequent und unsicher bist - damit wirst du aber auch nicht zum Rudelführer, wenn Du dauernd austestest, wann er zubeißt. Da kannst Du ihn noch so oft auf den Rücken drehen, das ist ja keine freiwillige Unterwerfung, sondern ein vermenschlichter Witz.

        Lass ihn in Ruhe fressen. Wenn er draußen was findet, dann gibt er es ja ab, wenn Du wirklich ernst klingst, und das reicht auch. Du musst nicht dauernd so ein Theater um "Dominanz" machen, damit zeigst Du ihm nur, wie schwach und unsicher du bist.

        Ehrlich gesagt habe ich noch nie verstanden, warum man seinem Hund das Futter wegnehmen können muss und ich praktiziere das bei meiner Hündin nicht (auch nicht bei der davor).
        Der Hund frisst und man lässt ihn dabei in Ruhe. Fertig.

      • Guten Morgen

        Ich verstehe es zwar nicht wieso dies funktionieren muss, bei unserer Hündin ist dies jedoch kein Problem.

        Ich kann Ihr alles wieder wegnehmen sei es im Mund oder der Fressnapf. Mir war dies einfach wichtig da wir oft Besuch von Kids haben und ich nicht möchte, dass der Hund darauf reagiert, wenn Ihm die Kinder mal aus versehen beim Futtern nerven.

        Mit dem Futternapf haben wir es einfach gehalten. Immer bevor ich Ihn hinstelle gibt es ein Sitz und auf das Kommando Nimms wird gefressen.

        Wie klappt es dann mit dem Abrufen wärend dem Essen? Ansonsten mal so beginnen, wärend dem Fresssen abrufen, wieder sitz machen lassen, Fressnapf kurz anheben wieder abstellen und danach wieder das Komando für das Fressen geben. So kann er zusehen, dass mit dem Fressen ncihts passiert und er gewöhnt sich vlt. drann?

        Liebe GRüsse

        • >> Wie klappt es dann mit dem Abrufen wärend dem Essen? Ansonsten mal so beginnen, wärend dem Fresssen abrufen, wieder sitz machen lassen, Fressnapf kurz anheben wieder abstellen und danach wieder das Komando für das Fressen geben. So kann er zusehen, dass mit dem Fressen ncihts passiert und er gewöhnt sich vlt. drann?<<

          Warum sollte er das können? Dieser Punkt der "Erziehung" erschließt sich mir einfach nicht ... warum kann man einen Hund nicht die 2 Minuten einfach in Ruhe fressen lassen? Was passiert denn sonst?

          • Ich weiss nicht ob du Kids zu Hause hast, aber da kann mal Besuch da sein von anderen Kids und du kannst die Augen nicht immer nur bei dem Hund haben, daher ist es für mich wichtig zu wissen, dass Sie ihr Futter nicht verteidigt.

            Ich kenne genügend Geschichten von Kinder die gebissen wurden, weil Sie den Hund beim fressen nur angefasst haben. So ein Verhalten kann ich von meinem Hund nicht akzeptieren. Daher haben wir dies für trainiert und Sie weiss nun auch wenn Sie frisst und jemand kommt oder Sie anfasst das dabei nichts passieren kann.

            • (8) 20.03.18 - 11:59

              Besucherkinder oder Kinder aus der Verwandtschaft bei uns kennen entweder einen korrekten Umgang mit Hunden oder sie sind nicht allein mit den Hunden. 100 %ige Sicherheit gibt es bei Lebewesen eben nie, auch wenn ich für meine beiden gutmütigen Hunde (fast) die Hand ins Feuer legen würde. Aber eben nur fast. Die Kinder müssen ja nicht ausgerechnet beim Füttern dabei sein.

              Als Kinder hatten wir keinen Familienhund, aber bei uns hat die Großmutter schon die wesentlichen Grundzüge für uns Kinder im Umgang mit Hunden vermittelt (nicht zu fremden Hunden hingehen, nicht auf den Kopf patschen, nicht umarmen und eben: nicht ans Futter gehen).

              • Ich habe hier gerade das Gefühl mich für meinen Umgang mit meinem Hund rechtfertigen zu müssen?!

                Wenn Sie meinen Ausgangstext gelesen haben wissen Sie, dass ich klar geschrieben habe, dass ich nicht verstehe wieso die Besitzerin dies machen möchte.

                Ich habe lediglich einen Tipp gegeben wie man dies trainieren kann. In dem der Hund lernt zuzusehen, dass Frauchen den Napf anfasst evtl. noch n Keks rein legt und er dann weiter fressen kann. Also das warten/den Unterbruch mit einer Belohnung im Notfall zu Bestärken.

                Wir haben einen Hund bei dem dies gar nie ein Thema war, da Sie überhaupt kein Problem damit hat, wenn man sich beim fressen Ihr nähert oder Sie anfasst oder sonst etwas.

                Dazu habe ich lediglich gesagt wieso ich dies gut finde, dass unser Hund dies so toleriert.
                Klar wissen alle Kinder die bei uns sind wie man mit einem Hund umgehen muss, aber es sind Kinder und es kann immer mal etwas passiere, auch wenn dies bei Ihnen wohl nicht der Fall sein wird. Da darf man doch wohl noch schreiben, dass man es gut findet das der eigene Hund dies nicht macht ohne Verurteilt zu werden.

                Echt schade das hier immer alle alles besser wissen wollen..#kratz

                • (10) 20.03.18 - 14:17

                  Gleich vorab: ich bleibe bei den üblichen Gepflogenheiten in Foren und damit beim Duzen.

                  Deine unfreundliche Reaktion ist mir unbegreiflich. Ich habe schlicht eine andere Meinung als du, das hat mit einer Verurteilung oder gar Besserwisserei rein gar nichts zu tun. Mit anderen Meinungen wirst du sicher leben können. Aber ich sehe gerade, dass du bambuswald gegenüber noch unfreundlicher warst. Soweit zum Thema verurteilen.

                  • Das mag vlt. daran liegen, dass ich hier lediglich eine gut gemeinten Tipp geben wollte, wie man es trainieren kann.

                    Von allen Seiten aber etwas kommt von Macht und Dominanz und das gut erzogene Kinder so etwas wissen ect.

                    Ich versteh nicht wieso ich hier von allen Seiten angemacht werde das sei eine komische Erziehung ect. wenn ich dies selber nicht praktiziere und lediglich sage wieso es mir wichtig ist das mein Hund sein Fressen nicht so verteidigt.

                    Aber ich habe es verstanden alle Kinder hier sind super erzogen, wenn ein Kind mit dem Hund allein im Raum ist habe ich meinen Haushalt falsch geplant und Tipps sind hier nicht erwünscht, sondern wie urteilen lieber darüber wieso man etwas so erziehen will.

                    Wünsche einen schönen Tag und werde mich mit Tipps in Zukunft zurückhalte.
                    #winke

            Je weniger der Hund um sein Futter fürchten muss, desto geringer das Risiko, dass er meint dieses verteidigen zu müssen.

            Kinder, egal ob eigene oder fremde, haben NICHTS am Futternapf des Hundes verloren.
            Deshalb investiere ich lieber etwas mehr Energie in die Kindererziehung und in mein Haushaltmanagment als in kuriose Machtspielchen mit einem Hund.
            Mir reicht es, jederzeit dem Hund in den Mund fassen zu können und bei Bedarf etwas aus seinen Fängen zu nehmen, das dort nicht hingehört (zb. Essensabfälle oder Schlimmeres beim Spaziergang)

            • Die Texte nicht richtig lesen aber sein Urteil bilden...

              Als hätte dies etwas mit Macht zu tun aber Macht und Dominanz sind die Lieblings Wörter der "Hunde-Profis"....

              • Oh je, wo habe ich ein Urteil gebildet? Ich habe MEINE Ansicht geäussert und geschildert wie ICH es handhabe.

                Das mit dem fehlenden Textverständnis gebe ich deshalb zurück.
                Wobei ich mir die Anmerkung nicht verkneifen kann, dass deine Texte anstrengend zu lesen/interpretieren sind.

          Warum sollten Besucherkinder in der Küche sein, wenn der Hund gerade gefüttert wird? Die wenigsten Hunde lassen Futter lange stehen - wenn es nicht gleich gefressen wird, würde ich es sowieso eher ganz weg stellen, statt das Hundefutter stundenlang herumstehen zu lassen. Wenn der Hund dann später Hunger hat, stellt man es ihm eben wieder ein paar Minuten hin, und zwar dann, wenn KEIN Kind in der Nähe ist.

          Ich habe sogar Kauknochen etc. immer weg geräumt, wenn der Hund kein Interesse mehr hatte. Muss einfach nicht sein, dass sowas immer verfügbar ist, wenn genau das zu aggressivem Verhalten führen kann.

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