Streunender Kater. ...Bin am verzweifeln

    • (1) 05.04.18 - 22:17

      Hallo,
      Bei uns streunt seit einigen Monaten ein fremder Kater herum.
      Mittlerweile ist es sogar schon soweit, dass er unsere drei Katzen (2 Kater, 1 Katze) angreift und teilweise wirklich davon jagt. Die drei wollen mittlerweile schon gar nicht mehr recht raus.
      Was mich außerdem mittlerweile vollkommen wahnsinnig macht : er markiert überall und alles. Egal ob ich morgens zur Haustür oder hinten zur Terrasse rausgeh, es stinkt, teilweise spritzt er direkt an die Haustüre, die Hauswand, unsere Autos, Deko die draußen steht, wenn das GaragenTor auf ist , geht er auch da rein und markiert an sämtlichen Stellen. Unsere Katzen sind zwar alle kastriert, sterilisiert, aber auch sie "steigen" da mittlerweile mit ein.

      Hab nun versucht, ihn abzuhalten, indem ich rundherum Gewürznelken verstreut habe. ....hilft aber nur kurze Zeit.
      Hat mir jemand einen Rat.
      Lg

      • Vielleicht kannst du ihn einfangen und ihn über eine Tierschutzorganisarion oder selber kastrieren lassen
        Dann hört das revierverhalten oft auf. Sie werden ruhiger und die anderen Katzen akzeptieren ihn eher
        Katzen suchen sich ihre neue Besitzer oft aus. Vielleicht hast du jetzt eine Katze mehr 😉

        • Oder aus dem Tierheim einfach ne Lebendfalle besorgen und den Kater dann dort abgeben. Vielleicht wird er ja vermisst 😉. Ansonsten wird er eben vermittelt wenn sich niemand meldet. Und falls sich jemand meldet wird er wohl erklären müssen warum sein Kater unkastriert draussen unterwegs ist.

      (4) 06.04.18 - 07:07

      Mit dem Gartenschlauch auf die Lauer legen, Katzen hassen Wasser. Oder noch einen Hund zulegen :-).

      Das mit dem Einfangen und im Tierheim abgeben finde ich total fies, mein Kater hat damals auch kastriert alles markiert und die Damenwelt beglückt. Das passiert, wenn man zu spät kastriert (war aus dem Tierheim).

      Irgendeinem Kind gehört der Kater und dann ist er weg.

      • Hi du. Ich hab nen Kater der rechtzeitig kastriert wurde und trotzdem markiert wie ein Schw... teilweise.
        Das alleine mit dem Zu spät kommt also nicht hin.
        Ich hatte auch mal nen Streunerkater übernommen der zwischen 1 und 2 Jahre alt gewesen ist als er zu mir kam und unkastriert gewesen ist. Der hat noch einige Jahre in der Wohnung verbracht weil er NICHT raus wollte. Als er später raus kam fing er zwar an zu markieren aber recht wenig und selten.
        Also passt das nicht grundsätzlich mit der Aussage.
        Ich würde hier ehrlich gesagt auch mit Wasser sehr "rabiat" werden wenn man mir hier alles anspritzt was nicht niet- und nagelfest ist.

        Ela

        Danke dir.

    (7) 06.04.18 - 09:12

    Hm, vielleicht habe ich da einfach eine andere Einstellung zu, solange ein fremdes Tier nicht in mein Haus will rege ich mich da überhaupt nicht drüber auf. Wir leben hier auf dem Land, und ja viele Katzen teilen sich die Reviere auf....inkl. Kämpfe und Markierungen.

    Umgekehrt ist es doch genauso, meine Freigänger benehmen sich in anderen Gärten garantiert auch nicht wie die Engel. Ja, es kommt hier häufig zu Kämpfen, mit anschließenden Tierarztbesuchen. Aktuell zieht gerade eine Katze vpm nächsten Bauernhof ihren Nachwuchs in unserem Schuppen auf. Schuld ist mein Mann...er hatte die Tür aufgelassen, als er das nächste Mal drin war wurde er mächtig angefaucht#rofl.
    Aktuelles Ziel: alle einsammeln und ab zum Tierarzt....damit das endlich ein Ende hat. Diese arme Katze ist seit Jahren nur mit ihrem Nachwuchs beschäftigt. Vielleicht schaffen wir es, ein anderer Nachbar hat es auch schon versucht, leider nicht geschafft.

    Natürlich markieren auch kastrierte Tiere, auch sie haben schließlich ihre Reviere. Und der Gestank ist nach ein paar Tagen wieder weg....unsere Buchsbäume riechen von Natur aus auch nicht besser, deswegen dürfen sie trotzdem bleiben. Festgestellt habe ich, das wenn ich da nicht dran rumwische, dann sind die Zeiträume größer bis zur nächsten Markierung, eigentlich logisch.

    Tja und wenndie Katzen nicht mehr raus wollen,d ann bleiben sie halt drin, ist doch ihre Entscheidung ob sie rein ooder raus wollen. Taucht hier ein bestimmter Kandidat auf, dann werde auch ich ungemütlich. Ich brauche nur noch den Frenstergriff berühren sobald er an unserem grundstück auftaucht....weg ist er, für kurze Zeit. nein, ich habe ihn nie verletzt. Und ja, eine unserer Katzen bevorzugt es auch phasensweise nur mit Geleitshcutz das Haus zu verlassen.

    Wir leben einfach damit, genau wie unsere Nachbarn.

    • Ja, in gewissem Maße habe ich damit bisher auch immer gelebt und ein oder sogar zwei Augen zugedrückt.

      Doch bei diesem Kater - hab ich aktuell keinen Nerv mehr dazu.

      Egal, ob ich zur Haustüre raus oder zur Terrassentüre rausgeh - es ist morgens auf den Fußabstreifer gepinkelt. Das Auto, das nachts draußen steht, ist morgens an der Fahrertür markiert (nicht die Reifen - das wär uns egal) und man sitzt dann im Auto und riecht es...
      In der Garage sammle ich immer die leeren Getränkekästen und da ist mir mittlerweile passiert, daß ich mit denen dann im Getränkemarkt stand - der Kasten stinkt, die Hände stinken.... die Liste ließe sich fortsetzen.

      Wir wohnen hier fernab des Dorfes, d. h. unsere zwei nächsten Nachbarn sind etwa 300 mtr. und ca. 400 mtr. entfernt.
      Ich gebe auch zu, daß ich ein Stück weit selber schuld bin. Der Kater war den Winter über immer mal hier und hat sich immer vom Futter unserer Katzen stiebitzt. Da tat er mir i-wie noch leid, kalt und hungrig...!
      Allmählich werde ich mir was einfallen lassen. #aha#putz
      LG

      • Wende Dich an den Tierschutzverein, wegen einer Katzenfalle. Er muss gefangen, kastriert und geimpft werden, und wenn es machbar ist, dann kann man versuchen, ihn zu vermitteln - und sonst sieht es eher so aus, als ob er dann DEIN Streuner wäre. Er hat sich ja offenbar häuslich niedergelassen, du hast ihn gefüttert, der geht nicht mehr weg.

        (10) 09.04.18 - 07:43

        Ui, du hast den Geist also selber aus der Flasche gelassen? Strafe muß sein:-p.

        Tja, ich denke den wirst du nicht mehr los. Hat er denn eure Katzen da schon angegriffen oder kam das erst im Rahmen der "Eigentumsansprüche" durch?

Hallo,

wir wohnen hier sehr ländlich, wir haben das Problem wirklich jedes Jahr.
In unserer Straße hat jede Familie gefühlt 4 - 5 Katzen. Ich denke nicht, dass alle Kater kastriert sind.
Was sich hier nachts an Geräuschkulisse abspielt, lässt einem manchmal das Blut in den Adern gefrieren, Auch meine Katzendamen mussten schon heftig einstecken inkl. Tierarztbesuch.

Gegen das Markieren habe ich alle gängigen Hausmittel inkl. Kaffeesatz, Pfeffer, Essig, Verpiss-dich-Pflanzen, Wasserschlauch etc. ausprobiert. Wenn die Kater im Liebesrausch sind oder ihre Reviere abstecken wollen, hilft meiner Ansicht nach wirklich nichts.

Ich bin wirklich sehr tolerant was Katzen betrifft, aber als neulich mein nur kurz stehen gelassener Wäschekorb mit gerade abgenommener Wäsche markiert war, musste ich mich doch sehr zusammenreißen.
Da ich aber davon ausgehe, dass sich auch meine Katzendamen nicht immer bilderbuchmäßig verhalten, toleriert man die Katzen der Nachbarn hier bei uns, weil man ja selbst welche hat.

Die Markiererei ist definitiv eklig, es stinkt bestialisch, aber ich toleriere es, weil ich nicht verhindern kann, dass andere Kater mein Grundstück frequentieren. Genauso wie ich nicht verhindern kann, dass meine Katzendamen auf andere Grundstücke gehen.

LG

Nici

die eigenen im haus lassen, den kater einfangen und dem tierschutz zuführen.
ich würde ihn wohl im wald aussetzen, aber das darf man ja nicht schreiben..
unser tierschutz nimmt keine "wildfänge" also unbekannte herkunft und kein halsband.

von der anderen seite der autobahn aus dem wald sie die nervenden streuner aber nie zurückgekommen....

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