Hund eifersüchtig auf Baby?

    • (1) 29.04.18 - 11:46

      #winke

      Hallo ihr lieben,

      wir haben einen 10 Jahre alten Labrador und nun ein 9 Monate altes Baby.
      Ich habe merke schon länger, dass sich unser Hund verändert hat, seit das Baby da ist.
      Wir bemühen uns, ihm auch Aufmerksamkeit zu geben, aber natürlich hat sich viel verändert und der kleine braucht die meiste Aufmerksamkeit, so dass der Hund natürlich irgendwie zu kurz kommt.

      Der Hund geht ganz ok mit dem Kleinen um, nur wenn der Kleine versucht, auf ihn zu klettern oder auf ihn fällt, dann knurrt er. Meistens geht er ihm eher aus dem Weg.
      So gut es geht versuche ich, die beiden eher voneinander fern zu halten.
      Seitdem der Kleine krabbelt wird das natürlich immer schwieriger.

      Mein eigentliches Problem ist aber dieses: Der Hund erbricht regelmäßig morgens, draussen frisst er erstmal eine riesen Ladung Gras, die dann noch unterwegs oder zuhause erbrochen wird. Manchmal bricht er auch vor dem Spaziergang.
      Wir waren beim Tierarzt, dort wurde Blutbild gemacht und Ultraschall und es ist soweit alles ok. Wir haben auch begonnen, ihm mehrmals am Tag Futter zu geben, weil manchmal Hunde ja erbrechen, wenn der Magen leer ist. Daran kann es also auch nicht liegen.
      Wir hatten auch eine Hundtrainerin da, allerdings hat sich unser Hund da vorbildlich verhalten und sie meinte, es sei doch alles super.

      Trotzdem habe ich das Gefühl, irgendetwas stimmt nicht.
      Vielleicht ist es psychosomatisch?
      Kennt das jemand oder hat noch Ideen, was wir machen können?

      LG
      Deleyla

      Trotzdem überlege ich, ob dieses

      • Kann schon sein das der bricht weil ihm das alles zu viel wird. Vielleicht knurrt er weil er Bauchweh hat oder er knurrt da es ein normales Verhalten eines Hundes ist der z.b. seine Jungen korrigiert
        Ich würde fals noch nicht gemacht ein Bauchultraschal machen und ihm in der Wohnung einen Platz machen wo das Baby nicht hin kann. Z.b. Absperrung durch ein Babygitter. Das Baby muss lernen das es nicht auf den Hund krabbeln darf.
        Wichtig den Hund aber nicht wegsperren

        Hi du!

        Ich glaube gerne das alles nicht einfach ist für euch. Aber für den Hund sicherlich auch nicht.
        Das der Kleine mal auf den Hund fallen kann schließe ich grundsätzlich übrigens nicht aus, aber das ein Kind auf einen Hund versucht zu klettern davon halte ich gar nichts! Sorry aber ich hab schon von Kinder gehört die auf Hunden fast geritten sind und ehrlich da stellen sich mir die Haare. Egal ob der Hund hier nichts machen würde, aber das geht gar nicht. Euer Kind ist natürlich noch zu klein um dies zu verstehen. Doch ich denke der Hund zeigt möglicherweise einfach das er sowas nicht mag. Schon von daher würde ich dem Kind immer mehr beibringen das man das nicht macht. Und dem Hund, wie jemand schon vorschlug. einen Platz zuweisen wo er sich zurückziehen kann und eben auch mal seine Ruhe hat.

        Liebe Grüße Ela

        • Als unsere Tochter zur Welt kam hatten wir eine etwas ängstliche Hündin. Um beide zu schützen hatte der Hund einen sicheren Platz. Meine Tochter hatte das strikte Verbot zu ihr zu gehen (oder krabbeln) wenn die Hündin auf diesem Platz war.
          Anfangs habe ich das Ganze beobachtet und jedesmal wenn ich merkte daß es dem Hund unangenehm würde ihn auf den Platz geschickt. Funktionierte ruckzuck.
          Da ist es am sinnvollsten vor allem dem Kind Rücksicht beizubringen. Hilft auch für später.

          • Danke für deine Antwort. Ich denke auch Kinder können und müssen es lernen das ein Tier nicht immer überfallen werden kann. Eben weil es seine Bedürfnisse ebenfalls hat. Natürlich muss man dran bleiben und es geht nicht von Heute auf Morgen. Unser Sohn hat es auch lernen müssen. Wobei er damals mehr die Katzen interessant fand als unseren damaligen Hund! Die Hündin hat ihn wenig gejuckt muss ich sagen.
            Unsere neue Hündin ( nun auch schon fast 3 Jahre alt) da musste ich wirklich hinterher sein weil die meinte er immer wieder ( da war sie noch Welpe) überfordern zu müssen und sie wenig in Ruhe zu lassen. Hier war ich aber auch sehr scharf und deutlich. Wobei er damals schon 10 war. ER aber ist Autist und ADHSler und daher nicht gerade mit Feingefühl und Verständnis gesegnet. Ich weiß also was es heißt hier klare Grenzen zu setzen.
            Und wie du treffend schreibst, es hilft für später.

            Ela

      (6) 30.04.18 - 13:04

      Dein Hund kann tatsächlich etwas mit dem Magen haben, das nicht unbedingt im Blut nachweisbar ist. Versuche ihm abends noch mal eine Kleinigkeit zu geben und direkt nach dem Aufstehen füttern, somit ist der Magen erstmal voll. Wir hatten auch einmal eine Hündin die genau solche Symptome zeigte und einfach morgens schnell was essen musste. (kam übrigens auch erst mit dem Alter, weil der Magen und die Klappe der Speiseröhre ausleiert.)

      Du bist in der Pflicht dein Kind vom Hund fernzuhalten. Kein Kind hat auf einem Hund herumzuturnen. Ein Hund hat einen kinderfreien Platz verdient. Ein Platz wo das Kind nie und zu keiner Zeit hin darf!!! Nie!!! Damit der Hund lernt, hier bin ich sicher, hier stört mich niemand. Auch nicht du als Erwachsener - dieser Platz gehört nur dem Hund und hier ist er sicher. Man sollte sich, wenn man sich mit dem Kind beschäftigt auch gleichzeitig mit dem Hund beschäftigen, damit dieser keine Eifersucht entwickelt. Es gibt auch für ältere Hund tolle Clickerspiele, die kannst du nebenbei machen, auch wenn du dein Kind bespaßt.

    • (7) 03.05.18 - 07:00

      Bei unserer Hündin war es ähnlich.

      Sie hat den Kontakt mit dem Baby vermieden. Hat in den ersten Monaten auch nicht mehr bei uns im Schlafzimmer geschlafen sondern lieber unten im Wohnzimmer. Als unser Sohn krabbeln konnte, mit 6 Monaten, hat sie sofort das Weite gesucht wenn er kam. Oder leise „gebrummt“ wenn er zu ihr kam. Er war aber auch rabiat, obwohl wir nie erlaubt haben das er sie irgendwie belästigt oder ihr weh tut.

      Ich glaube, es war ihr zu laut und zu unruhig mit ihm. Dabei hat sie ihn vom ersten Tag an beschützt. Nur wollte eben nichts mit ihm zu tun haben. Das haben wir respektiert. Und das brummen war okay, in meinen Augen. Der Hund darf sagen das er keinen Bock hat.

      Es wurde rapide besser. Mittlerweile ist der Knirps 18 Monate alt, und hat kapiert das der Hund kein Spielzeug ist. Er streichelt sie, füttert sie und drangsaliert sie nicht mehr. Dafür brummt der Hund nicht mehr und bleibt meist ruhig liegen wenn er zu ihr kommt.

      Sie schläft auch wieder bei uns seit die Nächte ruhig sind. Zu kurz kommt sie allerdings nicht. Darauf haben wir vom ersten Tag an geachtet. Sie hat auch Rechte, und wurde schließlich nicht gefragt ob sie Nachwuchs will.

      Ich würde nicht unbedingt einen Zusammenhang zwischen Gras fressen und Kind herstellen. Lass den Hund seine Grenzen einfordern und den Kontakt zum Kind limitieren. Ich würde wahrscheinlich sehen das der Hund wenigstens 1x am Tag zu einem ungestörten Spaziergang ohne Kind kommt. Das hat bei uns viel bewirkt.

      (8) 18.05.18 - 09:04

      Hallo

      Unser Hund war damals auch vor dem Baby da..., gab aber keinerlei Probleme, ging alles weiter wie vorher... Bevor ich aus Klinik kam, hatten wir sie mal an einer benutzten Windeln schnüffeln lassen ( hatten wir mal so gelesen) , als ich aus Klinik kam, hab ich sie begrüßt und sie danach das Baby beschnüffeln lassen. Es gab keine verbote, wie Kinderzimmer / Schlafzimmer ist tabu oder so..., haben den Kindern nur frühzeitig erklärt dass der Hund einen Korb im Schlafzimmer und Wohnzimmer hat - wenn er darin schläft , gehört sie in Ruhe gelassen, ebenso beim fressen. Der Hund liebt die Kids sehr, und es gab noch nie irgendwas was ich als bedenklich empfunden hätte, sie würde zB nie beißen , schnappen

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