Barfen nach Beutetierprinzip, Katze

    • (1) 11.05.18 - 20:40

      Hallo,

      Ich habe seit gut einem Monat zwei Kater, die ich noch mit felini complete barfe. Aber das soll keine Dauerlösung sein.
      Nun lese ich mich seit sicher zwei Monaten zum Thema barf ein und mir ist das Beutetierprinzip, vielleicht auch Frankenprey plus am schlüssigsten.
      Gibt es hier jemanden, der so barft?
      Ich finde leider keine guten Quellen dazu, nur sehr oberflächliche.
      Könnt ihr mir da helfen?
      Mir geht es vorallem darum, zu verstehen, warum ich wieviel von den jeweiligen Zutaten zusammenmische und nicht nur blind Rezepte nachbaue.

      Liebe Grüße!

      • Hallo!

        Wie soll das funktionieren?

        Am ehesten Beutetiere wären kleine Vögel und Mäuse. Die werden aber nicht geschachtet, und was es an Mäusen für Schlangenhalter gibt, ist aus extremsten Qualzuchten, das kann man beim besten Willen nicht unterstützen. Und beim Futterbedarf einer Katze wird das auch ziemlich unbezahlbar.

        Du landest also so oder so wieder bei üblichen Schlachttieren.

        • Nach Beutetierprinzip bedeutet, dass ich quasi eine Maus nachbaue.
          Also anteilig Muskelfleisch, Innereien, Blut und Zusätze. Als prozentuales Vorbild eben die Maus.

          • Da brauchst Du einen Metzger der selber schlachtet und dir dann alles entsprechend frisch verkauft. Vor allem Blut ist ein Problem, weil das sofort stockt, wenn es nicht bei Körpertemperatur gehalten und dauernd gerührt wird. Und Du brauchst da halt echt exotische Abfälle wie Haut, Klauen, Knorpel... Je kleiner das Beutetier desto mehr Haut und Knochen im Verhältnis zum Muskelfleisch.

            • Wir haben glücklicherweise einen tollen Metzger mit eigener Schlachtung.
              Von dem bekommen wir alles vom Rind und alles von Geflügel.
              "Exotischere" Tiere hat er leider nicht. Da überlegen wir in barf Shops zu bestellen. Gibt es ja auch in Bio Qualität.
              Die Zusammensetzung ist mir auch klar und ich könnte mir schon was zusammenmatschen, nur hätte ich so gern mehr Hintergrundinformationen.
              So hat ja beispielsweise Geflügelleber anteilig mehr Vitamin A als Rinderleber und da muss ich variieren. Oder wie die Gehalte der verschiedenen Innereien zusammenspielen. Auch in Bezug auf Calcium und Phosphor Gehalte. Ich würde ja gerne so gut es geht auf künstliche Zusätze verzichten, aber manche braucht es eben.
              Ich hoffe, du kannst mir folgen.
              Ich möchte meinen Katzen ja was gutes tun und deshalb einfach genau Bescheid wissen, nicht dass ich am Ende genau gegenteiliges erreiche.

              • Das ist bei Barf immer das Problem, dass man recht schnell Schaden anrichten kann, auch wenn man es gut meint, du musst dich auf jeden Fall sehr intensiv beschäftigen und auch öfter Blut abnehmen lassen um die Werte im Blick zu haben - nachdem schon das echt kein Spaß ist, wäre ich echt zurückhaltend damit.

                • Ja genau, deswegen versuch ich mich, so gut es geht, zu informieren. Die sind nur leider sehr notdürftig zu dem Thema.
                  Ich denke, ich investiere in eine Ernährungsberaterin, die eben auch Katzen barft und wohl wirklich Fachwissen mitbringt.

                  • Fachwissen? Frag mal bitte bei deiner Tierärztin/ Tierarzt wegen barfen nach. Soll überhaupt nicht gut sein. Ich denke die müssten das fachwissen haben.

                    • Hallo,

                      Meine Tierärztin frage ich, wenn es mir um Krankheiten geht. Ein Arzt ist kein Ernährungsberater.
                      Aus welchem Grund soll das überhaupt nicht gut sein? Hast du dich schon mal mit dem Thema auseinander gesetzt?
                      Im übrigen ist sie absolut pro barfen, kennt sich damit aber nur oberflächlich aus.

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