Hund alleine lassen

    • (1) 24.07.18 - 15:47

      hallo, mein Freund und ich würden uns gerne einen Hund zulegen. Da ich am vormittag 4 stunden arbeiten muss, und ab 17:00 wieder 4 Stunden. Mein freund hat ungeregelte Arbeitszeiten daher kann es sein das er manchmal zuhause ist & der hund nicht so lange alleine wäre.
      Ist es dann eine Schlechte Idee?

      • (2) 24.07.18 - 16:01

        Hallo.
        Ich denke das kommt immer auf die Rasse und die 'Persönlichkeit' des Hundes an. Wir hatten zum Beispiel eine französischer bulldogge. Er blieb auch mal 5-6 Stunden allein, natürlich nicht jeden Tag sondern nur 1 mal die Woche oder so. Er war vom Gemüt sehr ruhig und schlief dann eben. Wenn wir wieder nach Hause gekommen sind, sind wir direkt raus und haben einen ausgiebigen Spaziergang, mit spielen und allem drum und dran, gemacht. Da war er ausreichend ausgelastet.
        Wenn man natürlich einen sehr energiegeladenen Hund hat, kann es Probleme geben.

        • (3) 24.07.18 - 16:04

          Wir wären an einem deutschen Mittelspitz interessiert.
          Meine eltern haben auch einen Hund (malteser) und er ist zwischen 4-5 stunden alleine und es macht ihm garnichts aus.
          Unser Hund wäre höchstens 5 stunden am Tag alleine und dann wird ein Spaziergang gemacht & gespielt.

          • (4) 24.07.18 - 16:10

            Ich denke, dass man das mit etwas Training eigentlich hin bekommen müsste. So lang man sich sonst ausgiebig mit ihm beschäftigt und mental und körperlich fordert, sollte eigentlich nichts dagegen sprechen. 😊👍
            Ob es dann wirklich so klappt kann eh keiner vorhersehen 😊

            • (5) 24.07.18 - 16:11

              Was würden sie für einen Hund empfehlen?

              Danke für die Antworten 😊

              • (6) 24.07.18 - 16:45

                Danke für die Antwort 😊
                Bei mir geht eine große Runde in der früh und mittag, am abend würde sowiso mein Freund gehen.
                Wir wohnen in einer Dachgeschosswohnung mit jemanden gegenüber.
                Wir wollen schon einen hund der nicht zu sehr bellt bzw nicht dazu neigt.
                Wären auch für andere Rassen offen, was würden sie empfehlen?

                • (7) 24.07.18 - 16:49

                  Also ein Golden Retriever geht immer 😅 ist halt etwas größer. Kleinere Rassen, welche ein eher ruhiges Gemüt haben wären Mops und Malteser zum Beispiel. Wenn man eher eine kleinere Rasse bevorzugt, müsste man drauf achten, dass es vielleicht nicht gerade ein Jagdhund ist. Die brauchen wirklich Aufgaben und können mitunter recht eigensinnig sein.

                  • (8) 24.07.18 - 16:52

                    Wir bevorzugen eher einen kleineren Hund. Der Malteser meiner Eltern bellt ziemlich viel und auch die anderen malteser die ich kenne sind auch so.
                    Wir hätten gerne so einen in der Art wie einen Mittelspitz aber sind für alle offen.

                    • (9) 24.07.18 - 17:05

                      Hm ... müsst ihr euch mal informieren. Kleinere Hunde sind ja hinlänglich als Kläffer bekannt 🙈 ich bevorzuge jetzt eher große Hunde, da kenne ich mich jetzt nicht so mit den kleinen aus.

                      (10) 24.07.18 - 21:39

                      Mittel- und Kleinspitz habe ich bis jetzt absolut ausschliesslich als abartige Kläffer erlebt. Mag ein Zufall sein....
                      Warum nicht eine Strassenmischung vom Auslandtierschutz? Die sind normalerweise gegenüber anderen Hunden sehr sozial und gelassen.

                      • Nein, das ist kein Zufall beim Spitz. Es sind Wachhunde.

                        Der ist quasi als "Alarmanlage" gezüchtet worden, das war sein Job, deswegen auch diese schrille helle Stimme, die das Bellen noch viel durchdringender macht. Der soll Bellen, wenn sich jemand dem Gehöft nähert, und das so laut und ausdauernd, dass man es auch noch hört, wenn man am anderen Ende vom Grundstück im Kuhstall steht.

                    (12) 25.07.18 - 14:39

                    Wie wäre es mit einem Wasserhund? Die haaren auch nicht.

                (14) 24.07.18 - 17:04

                Was halten Sie von einem Cavalier king charles?

                • (15) 24.07.18 - 17:08

                  Ja ich denke das wäre auch eine gute Rasse.

                  (16) 25.07.18 - 06:45

                  nachdem die nahezu alle schwerste genetisch bedingte Probleme haben kein Cavalier King Charles Spaniel.

                  Es gibt aber andere Spaniel-Arten die noch gesund sind, aber oft ansüruchsvoll weil viel Jagdtrieb und Pflegeaufwändiges Fell. Muss man eben mehr Arbeit investieren.

                  Und auch keinen Mops wegen der brachyzephalen Problematik.

                  • Ja daran habe ich jetzt gar nicht gedacht...
                    Wir hatten ja eine französische bulldogge und würden nie wieder eine holen. Es war ein absolut traumhafter Hund, aber er war eben sehr krank und musste leider schon mit 6 eingeschläfert werden. Trotz allem war ich froh, dass er bei uns leben durfte, weil ich denke da hatte er, wenn auch ein kurzes, aber trotzdem gutes Leben.
                    Aber natürlich darf man dieses überzüchten nicht durch Welpenkauf fördern. Da hast du natürlich vollkommen recht

                    • Ja, es ist wirklich schlimm mit manchen Rassen.

                      Tierärzte gehen davon aus, dass die Cavalier King Charles einfach verloren sind, weil schon die überwiegende Mehrheit unter einer Kleinhirnquetschung leidet, der Schädel ist einfach zu klein für das Gehirn. Es gibt zu wenig gesunde, als dass sich die Rasse nochmal erholen könnte.


                      Für die Bulldoggen gibt es wenigstens noch die Chance der Einkreuzung und Operationen um die Atemwege zu erweitern, aber es ist traurig.

                      • Das war bei uns nicht mal das Problem. Natürlich hat er geschnarcht und bei Hitze hatte er vielleicht eher Probleme als andere Hunde, aber er hatte nie wirklich luftnot oder ähnliches. Unserer hatte eine Autoimmunerkrankung die das Hirn angegriffen hatte.
                        Wir hatten ihn auch nicht als Welpen geholt, sondern mit 2 Jahren von einer jüngeren Frau, welche nochmal eine neue Ausbildung anfangen musste .
                        Aber zur Zeit ist es wirklich ein Modehund geworden und die Leute wissen gar nicht , was mit den Hunden so los ist und was für Probleme sie haben.

          (20) 24.07.18 - 23:20

          Bitte bitte bloß keinen Mops oder ähnliches dieser Qualzuchten!

          Ich würde ihnen auch raten mal in das nächstgelegene Tierheim zu fahren.
          Da gibt es wirklich tolle Hunde(auch Rasse Hunde) die ein zuhause verdient haben.
          Und da kann man sich super beraten lassen und die Hunde kennenlernen bevor man sich einen ins Haus holt.

          LG

(21) 24.07.18 - 16:41

Hallo!

Wenn der Hund nur 5-6 Stunden am Tag alleine ist, dann ist das kein Problem.

Wichtig ist:
- genug Zeit für die Eingewöhnung einplanen. Wenn ihr einen Welpen wollt, kann der wahrscheinlich erst mit 5-6 Monaten so lange alleine bleiben, auch wegen der Stubenreinheit. Ein etwas älterer, bereits stubenreiner Hund kann das alleine bleiben dagegen innerhalb einiger Wochen gut lernen, wenn man reichlich trainiert.

- überlegen, wie ihr die Sache mit dem Gassi gehen in den Tagesablauf integrieren könnt. Wenn du über Mittag sowieso einige Stunden heim kommst, ist das super, da ist es ja auch im Winter hell und ein großer Spaziergang mit Spielen, Erziehung, andere Hunde treffen hat da gut Platz. Du musst aber wissen, ob du da ausreichend fit bist, wenn du den ganzen Vormittag auf den Beinen warst, kann das schon schlauchen. Eine kurze Runde morgens vor der Arbeit und noch eine etwas größere Runde abends kann dann hoffentlich noch dein Freund übernehmen? Bei Dir geht dann ja nur noch so ne ganz kleine Pipi-Runde vor dem Schlafen.

- Bitte fragt vorher euren Vermieter und denkt über eure Wohnsituation nach. Spitze sind tolle Hunde, neigen aber zu einem schrillen Kläffen. Daher sind sie für mehrfamilienhäuser ggf. nicht ideal, immer wenn der Postbote klingelt, jemand an eurer Wohnungstür vorbei geht, in der Wohnung drüber oder nebenan Geräusche sind, ein Spitz würde da wahrscheinlich anfangen zu Bellen. Und das schrill und durchdringend - das kann für Nachbarn schon sehr nervig sein. In einem Haus mit nur einer weiteren Partei oder einer Dachgeschoßwohnung, wo praktisch außer euch keiner an der Wohnung vorbei kommt, klappt das besser als im Erdgeschoß.

- Die richtige Rasse sollte ein Hund sein, den Du zur Not ein Stück weit tragen kannst (insbesondere bei einer Wohnung, die man nur über Treppen erreicht), den du in die Badewanne heben kannst, und auch halten kannst, wenn der Hund ernsthaft Gas gibt.

- rechne nicht nur Anschaffungs- und Futterkosten sondern auch ein kleines Polster für den Tierarzt ein

- bitte keine Welpen von irgendwelchen Kleinanzeigen, die verdächtig billig sind. Reinrassige Hunde kosten immer im vierstelligen Bereich. Besuch den Züchter vorher mehrmals, bevor ihr den Welpen holt. Es passiert da wirklich viel mist mit Tierhändlern.

  • (22) 24.07.18 - 16:48

    Danke für die Antwort 😊
    Bei mir geht eine große Runde in der früh und mittag, am abend würde sowiso mein Freund gehen.
    Wir wohnen in einer Dachgeschosswohnung mit jemanden gegenüber.
    Wir wollen schon einen hund der nicht zu sehr bellt bzw nicht dazu neigt.
    Wären auch für andere Rassen offen, was würden sie empfehlen? 😊

    (23) 24.07.18 - 17:04

    Was halten Sie von einem cavalier king charles?

    • (24) 24.07.18 - 18:30

      Diese Rasse ist leider total kaputt gezüchtet. Durch die extrem kleinen Schädel leiden nahezu alle Hunde dieser Rasse und ihrer Mischungen unter einer Kleinhirnquetschung. Die Folge sind Anfälle, Schmerzen, Nervenschäden und Kopfschmerzen. Der Schädel ist einfach zu klein für das Gehirn.

      Auch Französische und Englische Bulldogge sowie Mops und ihre Mischlinge sind oft belastet. Durch die viel zu kurze Schnauze bekommen viele Vertreter dieser Rassen nur extrem schlecht Luft, bei ausgewachsenen Tieren gibt es oft nicht mal mehr Nasenlöcher, sondern nur schmale Schlitze. Außerdem passt da das Verhältnis von Beinen, Körper und Wirbelsäule nicht mehr richtig, daher leiden viele unter Rücken- und Gelenkproblemen.

      Wenn Du kleine Hunde gerne magst: Es gibt noch andere Spaniel-Arten, die deutlich weniger gesundheitliche Probleme haben, oft haben sie Jagdtrieb, aber das kann man in Griff bekommen. Viel Beschäftigung und Bewegung hilft da auch. Pudel sind auch sehr tolle Hunde, wenn man ihnen keine so dämliche Frisur verpasst, aber das liegt ja dem Halter offen, den Hund einfach nur anders scheren zu lassen. Beagle können auch echt toll sein.

      (25) 25.07.18 - 07:46

      Ich würde mal noch den Tibet Terrier ins Rennen werfen (kein Terrier, auch wenn er so heißt).

      Wie lange habt ihr Zeit für die Eingewöhnung? Ein Welpe braucht schon einige Wochen bis Monate, bis er zuverlässig einige Stunden alleine bleiben kann. Es gibt auch Hunde, die immer darunter leiden, darum dann kläffen oder die Bude zerlegen. Alleine bleiben muss ausgiebig trainiert werden, man beginnt mit Sekunden, die man den Hund innerhalb der Wohnung alleine lässt und steigert das.

      Vielleicht schaut ihr wirklich mal im Tierheim oder den xxxxx(Name der gewünschten Rasse)-in-Not-Seiten. Dort werden ihr gut beraten und könnt gezielt nach einem Hund schauen, der das Alleinebleiben bereits gelernt hat.

      Wir hatten bis letztes Jahr einen Havaneser und seit Februar nun einen Berger de Pyreenes aus dem rumänischen Tierschutz. Beide waren bzw sind keine Kläffer und im Haus ruhig und ausgeglichen.

      Gerade das Kläffen wenn es klingelt ist reine Erziehungssache. Wenn man am Anfang richtig handelt, kriegt man das gut hin. Hat der Hund bereits verinnerlicht, daß er bei jedem Geräusch laut loskläfft, wird es schwieriger, das wieder abzugewöhnen, aber nicht unmöglich.

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