Mittelgroße Wohnungshunde

    • #sorry mein Fehler, hab dich verwechselt #hicks #klatsch

      Zu deiner Frage:

      Eine geeignete Rasse "speziell für Wohnungen" gibt es nicht.
      Es geht immer um den einzelnen Hund, welche Ansprüche er hat und wie ihr sie erfüllen könnt.
      4 Stunden sind eine normale Zeit, die man einen Hund allein lassen kann und auch können lassen sollte.
      Vorausgesetzt, er ist das gewöhnt. Nicht alle Hunde z.B. aus dem Tierheim können das, bei unserer Hündin (damals 8 Monate alt) hat es 6 Monate gedauert, bis sie mal 2 Stunden allein blieb.

      Für einen Welpen braucht ihr viel Urlaub in der Anfangszeit und danach jemanden, der permanent da ist und weiterhin mit dem Hund das Alleinbleiben übt.
      Hat bei unserer aktuellen Hündin auch 5 Monate gedauert, sie blieb dann 3 - 4 Stunden allein (mehr muss sie nicht).

      Ist also alles nicht so einfach.
      Meine Freundin hat eine Hündin von einer Familie übernommen, die kannte schon viel und war 2 Jahre alt. das war recht einfach. Vielleicht findet ihr ja so etwas?

      LG
      sonntagskind

    Ihr solltet euch einen Hund zulegen der euren Bedürfnissen entspricht
    Und nicht nach der Größe oder Aussehen
    Wenn ihr z.b. nicht sportlich seid keinen Border Collie oder Husky. Usw...

    die Hunde, die ich empfehlen könnte, stehen nicht zum Verkauf. Es sind Hunde, die von ihren Besitzern entsprechend erzogen wurden.

    Einen Stoffhund, der schafft sogar mehr als 4 Stunden.

    Ela

    (10) 27.07.18 - 17:20

    Hallo!

    Am zuverlässigsten klappt das, bei einem Hund, der schon erwachsen und gut erzogen ist, aber z.B. wegen einer Trennung abgegeben werden muss.

    Bei einem Welpen braucht ihr genug Zeit, und auch genug Konsequenz, um ihn zu erziehen.

    Gerade die Sache mit dem Alleinebleiben macht vor allem EUCH viel Arbeit, wenn man das in kleinen Schritten üben will, dann müsst ihr halt ggf. 10x am Tag Schuhe anziehen, Handtasche nehmen, raus aus der Wohnungstür, und gleich wieder rein - und den Hund riesig loben, wenn er dabei ruhig geblieben ist. Und dann langsam steigern - einmal die Treppe runter gehen, wenn das gut klappt, bis zur Mülltonne gehen etc. Das heißt. dass in erster Linie ihr die nervigen Übungen machen müsst. Jedes mal wieder in der Wohnung sein, bevor der Hund ausflippt ist der Schlüssel, der Hund muss hunderte Male erleben, dass ihr jedes mal wieder kommt, auch ohne dass er nach euch heulen muss.

    Passende Rassen gibt es viele, am besten findet man sie heraus, wenn man überlegt, wofür eine bestimmte Hunderasse gedacht war. Jagdhunde? Klar, haben Jagdtrieb. Wachhunde? Haben eine Neigung zum Bellen. Schlittenhunde? Wollen jeden Tag viele Kilometer in hohem Tempo rennen. Hütehunde? Sind für einen irre anstrengenden Job gezüchtet, der ihnen jeden Tag 12 Stunden und mehr Höchstleistung abverlangt, und daher mit 2 Stunden Gassi gehen einfach nicht ausgelastet.
    Sucht also nach einer Rasse, die zu dem passt, was ihr mit dem Hund machen wollt. Am wenigsten Anspruch stellen die Begleithunde, die schon seit Jahrhunderten eher als nette Hausgefährten gedacht waren. Etwa Pudel dienen schon lange nicht mehr der Jagd, sondern haben schon früh ihren Platz als Begleiter gefunden, als lustige kleine Clowns, die gerne spielen, aber nicht ewig viel Beschäftigung brauchen.

    Oder ihr haltet euch an den Tierschutz und sucht da einen Hund, der zu euch passen würde. Es gibt auch viele Hunde, die wegen Trennung oder anderen Änderungen der Umstände abgegeben werden müssen.

    • Das finde ich einen sehr guten Tip.
      Wir hatten als ersten Hund einen 2 jährigen, der leider von der Besitzerin nicht mehr behalten werden konnte.
      Das war für uns als Anfänger sehr gut. Die Grundkommandos saßen und er war es auch gewohnt allein zu sein. Nach einer Woche Urlaub hatte er sich schon sehr gut an sein neues zu Hause gewöhnt gehabt.

      So kann man sich an ein Leben mit Hund anfreunden, ohne die Erziehung von Grund auf zu übernehmen, was sehr anstrengend und zeitaufwendig ist. Und da Hunde ein Leben lang lernen können, kann man ihm auch im Jugendalter trotzdem noch einige Sachen bei bringen.

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