Hund wird eingeschläfert

    • (1) 07.08.18 - 13:34

      Hi,
      heute hat die Tierärztin gemeint, dass wir unseren Hund erlösen sollen.
      Wir waren vor drei Monaten schon mal vor der Entscheidung aber unsere Maus hat sich noch einmal gut berappelt aber jetzt geht es einfach nicht mehr.

      WIR müssen die Entscheidung treffen.
      Jetzt haben wir die Kids (bald 13) gefragt, ob sie dabei sein möchten, wenn die Tierärztin zu uns nach Hause kommt....sie überlegen noch....und ich weiss nicht was das Richtige ist.
      Sie sind mit unserer Dicken aufgewachsen, war für unsere Tochter eine Art Therapiehund.

      Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit- unsere Süsse hat heute nochmals Aufbauspritzen bekommen - ....puh...echt schwieirg....

      lg
      lisa

      • (2) 07.08.18 - 13:58

        Hallo,
        oh ihr Armen, genießt diese zwei Wochen soweit es geht. Wir mussten unseren 8 Jahre alten Liebling vor 8 Wochen erlösen. Er hatte Krebs. Unsere große Tochter (15) war dabei, auch in der Tierklinik als die entgültige Diagnose stand, sonst hätte sie es uns in ihrem großem Kummer wahrscheinlich nicht mal geglaubt, dass es keine OP-Möglichkeit gab. Unsere beiden kleinen Kinder (8 und 9 Jahre) waren nicht dabei. Aber als wir ihn im Garten beerdigt haben, war die Mittlere dabei, der Kleine nicht.
        LG und viel Kraft

        • (3) 07.08.18 - 18:36

          Hi Vijo,
          das war heute schon ein arg trauriger Tag. Wir sind alle am Überlegen, ob wie es nicht früher beenden, damit die Kinder nicht zwei Wochen durchhängen.
          Sie mochten nach der Nachricht nix essen oder irgendetwas an diesem Ferientag unternehmen....es war totaler Stillstand bei uns.

          wir sind komplett durch den Wind

          lg
          lisa

          • (4) 08.08.18 - 09:03

            Hallo,
            genau so ging es unseren Kindern und uns auch. Die Ärztin in der Tierklinik hatte uns angeboten, ihn noch mal 1 bis maximal 2 Tage mit nach Hause zu nehmen und Abschied zu nehmen. Wir haben uns dagegen entschieden, da unser Hund an starker Atemnot litt. Jeder weitere Tag wäre für uns und für ihn schwer geworden. Auch weil der Abschied für uns Menschen sich dann hinzieht. Man ist immer nur am Heulen und das spürt der Hund ja auch. 14 Tage hätten wir glaube ich nicht durchgehalten, dann hätten wir keine Tränen mehr gehabt.
            Unser Hund hat sich an der Tierklinik ins Gras gelegt und wollte absolut nicht mehr aufstehen. Da haben wir beschlossen, dass er sich diesen Ort ausgesucht hat.... Die Ärztin ist nach draußen gekommen und es ist alles sehr sehr schnell gegangen...

          • (5) 09.08.18 - 20:55

            Auch nach dem der Hund eingeschläfert wird, werden deine Inder durchhängen... es ist die Trauer und da müssen sie leider durch.

            Ich hatte das Kind selber entscheiden lassen, ob es dabei sein möchte. In dem Alter können Sie sich eigentlich gut einschätzen l.

            K

      Hi...das ist keine gute Nachricht...
      Also meine Tochter würde auf jeden Fall dabei sein wollen damit sie sich verabschieden kann.
      Wenn deine es möchte warum nicht

    (9) 07.08.18 - 15:47

    Hallo Lisa,
    Das tut mir total leid, dass ihr Eure Hündin einschläfern lassen müsst...so traurig!:-(
    Ich denke, Du hast das gut gemacht, dass Du die Kinder gefragt hast, ob sie dabei sein möchten. Sie werden das mit fast 13 Jahren für sich richtig entscheiden.
    Es blutet mir als Hundebesitzer das Herz, wenn ich das lese.
    Ich wünsche Euch von Herzen eine letzte schöne Zeit und wünsche Euch viel Kraft für den Abschied!
    Liebe Grüße,
    Deine Clara

    • (10) 07.08.18 - 18:43

      Lieben Dank Clara,

      uns blutet das Herz total. Alleine diese Entscheidung WANN sie gehen darf.
      Die Aufbauspritzen helfen leider absolut nicht, wir hatten noch die Hoffnung, das sie ein paar gute Tage hat. Somit werden es wohl keine zwei Wochen mehr#heul

      lieben Gruss
      Lisa

      • (11) 07.08.18 - 19:26

        Ich lasse Dir ein Gedicht da, das ich so schön finde:

        Die Regenbogenbrücke

        Eine Brücke verbindet Himmel und Erde.
        Wegen den vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens. Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln, und saftigem grünen Gras.
        Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer einschläft, geht es zu diesem wunderschönen Ort.
        Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken und es ist schönes warmes Frühlingswetter.

        Die alten und kranken Tiere werden wieder ganz jung und gesund.Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

        Eines Tages hält Eines von ihnen inne und sieht auf! Die Nase bebt,die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!
        Plötzlich rennt es aus der Gruppe hinaus und fliegt über das grüne Gras.Die Füße werden schneller und schneller.

        Es hat Dich gesehen!

        Und wenn Dein Freund und Du sich treffen, nimmst Du ihn in die Arme und hälst ihn ganz fest!
        Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres, das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

        Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens und ihr werdet nie getrennt sein.#herzlich

        Liebe Lisa,
        ich habe beim Schreiben Rotz und Wasser geheult. Ich wünsche Euch Alles Liebe, ihr trefft bestimmt genau die richtige Entscheidung!
        Alles Gute,
        Deine Clara

        (14) 10.08.18 - 18:04

        da muss ich furchtbar heulen....

        • (15) 10.08.18 - 18:12

          Hallo liebe Lisa,
          Wie geht`s Euch denn heute?
          Haben Deine Zwillinge sich entschieden?
          Liebe Güße,
          Clara

(16) 07.08.18 - 17:11

Oh das tut mir unendlich leid. Das ist eine der schlimmsten Erfahrungen, die man im Leben als Tierfreund durchstehen muss.

Wir mussten unseren Rüden im Alter von 6 Jahren erlösen. Die Tochter meines Mannes (damals 15) war mit dabei. Der Sohn (damals 18) wollte nicht dabei sein.
Es ist sehr gut , die Kinder das allein entscheiden zu lassen. Ich kann nur aus meiner Erfahrung heraus sagen, dass die Tochter es sehr viel besser verkraftet hat als der Sohn, der nicht dabei war. Ist natürlich wahrscheinlich auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich.
Insgesamt habe ich aber die Erfahrung gemacht, dass Kinder , die ganz bewusst Abschied nehmen konnten, es eher und besser verkraften.
Alles Gute euch!🍀

(17) 08.08.18 - 10:19

Oh nein, ich kann mitfühlen. Wir hatten es vor 4 Wochen. Und es war schrecklich. Ich musste mich erstmal krank melden so hat mich das Ganze umgehauen. Es schmerzt immer noch sehr und sie fehlt einfach.

Nehmt euch Zeit für den Abschied, aber ich würde auch nicht 14 Tage warten wenn es für den Hund eine Quälerei ist. Es ist eine verdammt schwierige Entscheidung und es tut immer weh.

Unsere Große ist auch 13 und wir haben es sie auch selbst entscheiden lassen. Sie war mit dabei und sagt im Nachhinein sie ist froh dass sie dabei war.

Ich wünsche euch ganz viel Kraft für die nächste Zeit! Und eurer Süßen eine gute Reise über die Regenbogenbrücke!

LG Farina

(18) 08.08.18 - 10:39

Ach wie traurig!

Die Entscheidung ist gefallen - sie wird gehen. Wartet nicht noch 14 Tage. Macht es jetzt.

Eure Kinder können entscheiden, ob sie dabei sein wollen und ich finde es richtig, wenn sie sich dafür entscheiden könnten. Der letzte Gang ist sehr schwer aber es gehört zum Leben und zur Verantwortung eines Tierbesitzers dazu.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es für Kinder sehr viel schwerer ist, wenn der Hund auf einmal nicht mehr wieder kommt. Das Erlösen ist ein aktiver Moment, der auch bei der Trauerbewältigung hilfreich ist, da er greifbar ist. Ganz oft ist der Moment, wenn das Tier eingeschlafen ist, mit viel Erleichterung verbunden. Denn dann hat es keine Schmerzen mehr.


Ich haben schon eine ganze Arche bei uns auf dem Grundstück vergraben, würde aber jetzt anders handeln. Wenn unsere jetzige Hündin eingeschläfert werden muss, werde ich sie verbrennen lassen und anschließend bei uns beerdigen. Das kann man auch sehr würdevoll mit Kindern gestalten.


Ich bin immer dafür, Kinder aktiv mit einzubeziehen. Auch wenn es manchmal weh tut, man lernt, das man es aushalten kann und das man sich mit Verantwortung um sein Tier gekümmert hat. Mit alles unangenehmen Konsequenzen.


Alles Gute Euch.

(19) 08.08.18 - 10:54

Liebe Lisa,

das tut mir unendlich leid. Als Hundebesitzerin und Hundefreundin macht es mich immer unheimlich traurig zu lesen, wenn das Leben eines Hundes zuende geht. EIn Hund ist ja mehr als ein Freund. Ich schicke euch Kraft und liebe Gedanken, hoffe, dass eure Süße nicht mehr lange leiden muß.
Es ist unendlich schwer, selbst die Entscheidung für das "wann" treffen zu müssen.

#liebdrueck

(20) 08.08.18 - 16:12

Was für eine grauenhafte Vorstellung! Du tust mir so leid. Ich finde einfach keine Worte, dabei würde ich dich so gerne trösten.
Ich könnte meinem Hund nicht zwei Wochen beim Sterben zusehen. Tut euch das nicht an. Wenn es sein muss, dann soll er sofort gehen.

(21) 09.08.18 - 11:11

Hallo,

das tut mir leid, wirklich, aber wenn es nicht mehr geht, ist das die beste Lösung.
Ich würde es so machen, daß die Kinder sich verabschieden. Ich würde sie nicht teilhaben lassen am Prozess selbst.

LG

(22) 16.08.18 - 23:10

Hey,
Unser alter wurde heute eingeschläfert... Er hat in kurzer Zeit massiv abgebaut... Ich hatte Montag den Tierarzt angerufen und es sollte morgen soweit sein... Nachdem ich einen fiesen Abszess entdeckt hatte, hab ich es auf heute verschoben... Meine Kinder waren dabei, nachdem die Narkose drin war... Er war sehr krank und da reichte diese Spritze.. Meine Kinder sind 2 und 4,haben es gut verkraftet... Ich allerdings... Ich wollte grade den Hund füttern und es geht mir furchtbar...

Ich weiss garnich, wie dir das helfen kann... Ich wollts wohl nur los werden...

Die Entscheidung is übel und es wird nie der richtige Zeitpunkt sein, als ich das verinnerlicht habe, wurde der Schmerz zumindest erträglich....

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