Depressiver Kater. Hilfe!?!

    • (1) 24.08.18 - 14:07

      Hallo

      Mein Kater ist 2 Jahre alt und war schon immer mehr der ruhige Vertreter . Aber er kam an (wenn er wollte) und mit Spielzeug konnte man ihn immer locken.

      So hatte ich beschlossen, eine 2. Katze dazu zu holen, da man Katzen ja i.d.R nicht alleine halten sollte.
      Es sind reine Wohnungskatzen plus gesicherter Terrasse.

      Und nun?
      Habe ich, seit gut 4 Wochen eine kleine quirlige Katze (16 Wochen alt) hier.

      Anfangs ist mein Kater komplett verschwunden und kam nur zum fressen und zur Toilette raus.
      Nach und nach wurde das besser, aber er wirkt lustlos und antriebslos.
      Ich gebe ihm viel Aufmerksamkeit (soweit er es zulässt)... doch nichts hilft.
      Das macht mich mehr als traurig ihn so zu sehen.

      Der Tierarzt sagt er braucht Zeit und wenn das nicht hilft, sollen Antidepressiva helfen?!?

      Menno, ich wollte ihm was Gutes und nun sowas.
      Die Kleine abgeben ist keine Option. Denn wenn ich mich für ein Tier entscheide, dann bleibt es auch.
      Doch was mache ich nur, wenn es nicht besser wird??

      Eigentlich wollte ich mal in die Runde fragen, ob Jemand schon mal so eine Situation hatte?!
      Gibt es wohl auch bei Katzen, wenn z. B. ein Baby dazu kommt?!
      Wird es besser?
      Oder was kann ich tun?

      Antidepressiva kann ja nicht die Lösung sein.

      Wünsche einen schönen Tag und hoffe auf ein paar Antworten.

      Lieben Gruß, Anne

      • Hallo!

        Depressionen sind ein viel zu großes Wort für einen Kater, der einfach nur unendlich unsicher ist.

        Er will einfach jeder Konfrontation aus dem Weg gehen und versteckt sich deswegen.

        Besorg Mal einen Feli-Friends-Stecker und hab Geduld. Das kann noch einige Wochen dauern, weil es ja nie zu einer echten Auseinandersetzung kommt, die die Fronten klären würde.

        Manchmal dauert eine Zusammenführung einfach ewig, aber das heißt nicht, dass es so schrecklich für ihn wäre wie du meinst. Er hat das Schneckentempo selbst gewählt, er fühlt sich damit besser, also kannst du es auch akzeptieren.

        (3) 25.08.18 - 08:09

        Moin,

        Ich kann hasipferdi nur Recht geben, Depressionen werden es keine sein, eher Unsicherheit / Überforderung.
        ich kann nur erzhählen wie es mit Baby ist, der eine Kater (bei dem wir eigentlich überzeugt waren dass er es lieben wird mit Kind) verkroch sich auch, beobachtete, aber mit der Zeit taute er auf. Lustigerweise flippte sein konservativer Artgenosse völlig aus, bei dem dachten wir eigentlich dass es Probleme geben würde aber der liebte den Kleinen und ist inzwischen die Katze vom Kleinen.

        Wir haben dann viel mit dem Kater der es nicht so gut abkonnte geklickert, ich finde es eine sehr intensive Beschäftigung. Dazu haben wir noch mehr "3. Ebene" gebaut, sprich Regalbretter wo sie sich in die Höhe zurückziehen können wenn der Kleine mal wieder rumtobt. Katzen lieben es hoch zu liegen wenn sie im Beobachtungsmodus sind. Ich würde mich einfach weiter mit ihm beschäftigen, Zweites Katzenklo!, Rückzugsmöglichkeiten bieten, ... Und vielleicht den Jungen gut auslasten (Trockenfutter werfen dass er es "fangen" muss etc damit der ausgelasteter ist und den großen nicht piesakt.

        LG
        WuschElke

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