Hund ist im Spiel immer so wild und grenzenlos- wie kann ich da entgegen wirken?

    • (1) 02.10.18 - 18:05

      Hallo ihr Lieben,
      ich habe eine kurze Frage und bin jetzt schon gespannt über eure Antworten. ;-)
      Ich habe unter anderem eine zwei jährige Labradorhündin (Arbeitslinie). Die erste Zeit war es schwer, ich bin sicher nicht unerfahren in der Hundeerziehung, aber dieser Hund hat mich wirklich viel viel Kraft gekostet. Sie ist sehr willensstark und ausdauernd. Mit viel Training und klaren Grenzen habe ich mittlerweile einen wirklich toll erzogenen Hund.
      Sie begleitet mich selbst beim Reiten auf Ausritten und hört wirklich super.
      Generell begleiten uns unsere Hunde sehr viel.
      Nun zum Thema. Kann ich etwas daran ändern, dass meine Hündin oft so unsensibel und penetrant ist wenn es zum Beispiel um Hundebekanntschaften geht?
      Sie ist oft so grob und wild und wenn jemand mit ihr nicht spielen möchte, dann lässt sie einfach nicht locker. Sie ignoriert das einfach und macht immer weiter. Bisher wurde sie auch noch nie von anderen Hunden so richtig gemaßregelt. Selbst wenn sie quasi weggeschnappt wird, dann macht sie sich ein Spaß daraus und trietzt quasi weiter. Sie ist da völlig grenzenlos. Das nervt!!! Und im Prinzip muss ich das Spiel, was ja eigentlich keins ist, dann immer unterbrechen, weil sie nicht locker lässt.
      Generell ist ihr Spielen auch immer recht brutal. Aber kann ich als Mensch da etwas dran ändern???
      Liebe Grüße

      • (2) 02.10.18 - 18:20

        Ich war mit meinem Hund in einer Welpenspielgruppe. Da war dann der erwachsene Hund der Trainerin dabei und ist dazwischen, wenn es zu wild wurde. Stänkerer hat die Trainerin auch immer rausgenommen.

        Ich würde sofort abbrechen und weggehen. Und wahrscheinlich lieber überhaupt nicht mehr spielen lassen. Kleinere Hunde kann sie verletzen und wenn sie selber mal ihren Meister erwischt, kann es ihr weh tun oder schlimmeres.

        • (3) 02.10.18 - 19:08

          Also für mich ist es keine Lösung den Hund nicht mehr spielen zu lassen. Die Spielpartner müssen halt passen. Vielleicht habe ich das etwas zu drastisch da gestellt. Es gibt viele Hunde die gerne mit ihr spielen und mit ihr über die Felder toben. Und natürlich handel ich verantwortungsbewusst und lasse sie nicht mit einem Pinscher spielen und gehe dazwischen wenn die anderen Hunde nicht spielen möchten. Aber ich würde mir halt wünschen, dass sie ein Nein der anderen Hunde akzeptiert und nicht doch noch fünf mal zum Spielen auffordert..
          Wenn ein anderer Hund sie dann doch mal maßregelt, dann unterwirft sie sich auch. Aber wenn es ums Spielen geht, dann macht sie sich halt einen Spaß daraus....
          Wie gesagt, bisher hat in dieser Situation ihr aber noch keiner deutlich die Meinung gesagt...
          Wenn sie auf fremde Hunde trifft, dann schleicht sie sich auch an und unterwirft sich oft sofort. Also sie ist nicht permanent am Stänkern :-)

          • (4) 02.10.18 - 19:11

            Das klingt jetzt aber ganz anders. Wenn es ein passender Spielpartner ist, würde ich gar nichts machen. Vielleicht sehen das die anderen Hund gar nicht so eng.Meiner hört auch nicht gerne auf, das ist aber besser geworden. Sie werden auch älter #cool

            • (5) 02.10.18 - 20:19

              Ja, die Hoffnung habe ich auch. Sie ist auch gerade erst zwei geworden.
              Da ich selbst ein sehr sensibler und zurückhaltender Mensch bin, ist mir ihr Verhalten einfach manchmal zu unverschämt. Zumindest empfinde ich es so.
              Vorhin war ich gerade noch mal mit unseren Hunden draußen. Unser anderer Hund ist so das komplette Gegenteil von ihr. Eher introvertiert und total ruhig. Und abgesehen davon ist er schon sehr alt. Aber sie probiert es einfach immer wieder. Fordert ihn immer wieder zum Spielen auf. Und geht dann so weit, dass sie ihm die Füße wegziehen will bzw so im Spiel daran herum kabbelt. Er bellt dann und wird schon mal ärgerlich aber das hindert sie nicht daran wieder Anlauf zu nehmen und doch noch mal auf ihn zu springen.
              Und dieses Verhalten stört mich. Ich empfinde sie als unverschämt und dreist. Zumindest manchmal.

              • (6) 03.10.18 - 18:57

                Du hast Recht, das IST unverschämt. Und geht zu Lasten des anderen Hundes, der nämlich nicht weg kann aus der Situation.

                Dein Hund ist rotzfrech und darf das ausleben. Das ist unfair dem Gegenüber,

                Du solltest das ganz klar unterbinden. Wenn Dein Hund wieder durchknallt wird sie aus dem Spiel genommen. Und das zügig und ohne Diskussionen.

                Um Freilauf hast Du nicht nur die Verantwortung für Deinen Hund, Du hast auch dafür zu sorgen, dass Spielregeln eingehalten werden. Auch wenn es in der Situation schwer fällt und doof für den Hund ist, wird es von Dir beendet. beruhigen sich die Geister und sind alle Wogen ein wenig herunter gekommen, kannst Du ja einen neuen Versuch starten.

                LG

      (7) 03.10.18 - 13:41

      Hallo
      Labradore spielen generell körperlicher und wilder. Wenn der Spielpartner anders gestrickt ist, dann passt es einfach nicht zusammen. Da kommt dann auch die Zurechtweisung des anderen Hundes gar nicht richtig bei ihm an. Es kann nicht jeder Hund mit jedem. Es muss vom Spielverhalten passen.

      LG

      (8) 04.10.18 - 15:14

      Hallo!

      Retriever spielen allgemein ziemlich körperbetont. Es hilft alles nichts - man kann nur Spielpartner suchen, die robust sind und allgemein ähnlich ticken, da klappt es gut. Sonst sofort aus der Spielsituation nehmen, wenn es zu wild wird.

      Bei meinem Goldie wurde es ab 10 jahren besser...

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