Hunde lassen mich nicht in Ruhe Seite: 2

    • (27) 16.10.18 - 15:32

      Hallo,
      wenn dein Mann die Hunde behalten will muss er sich mehr kümmern.
      Schicke ihn morgens 20 Minuten mit den Hunden raus, dann brauchst du später nur noch eine Runde mit den Hunden gehen. Und dann soll er zusätzlich um 20 Uhr noch ne Runde mit den beiden drehen.Können beide gut Bälle zurück bringen? Dann kauf dir so eine Schleuder und scheuch sie ordentlich über eine Wiese. So hat es eine Zwillingsmama hier im Ort gemacht. Zuerst ein Spaziergang, dann auf die Bank gesetzt und Bälle geschleudert. Hund platt, Mama konnte sich etwas entspannen und die Kids haben im Wagen friedlich geschlafen!
      Was du auch noch machen kannst ist einen Hundetrainer mal eine Stunde nach Hause kommen lassen. Wahrscheinlich kann er dir ganz schnell helfen und so teuer ist das meistens auch nicht.
      Alles Gute für euch

    (29) 16.10.18 - 15:36

    Hallo,

    die beste Auslastung erhalten Hunde, wenn sie ihren Kopf benutzen müssen. Z.b. durch Suchspiele oder das Erlernen von Tricks und neuen Kommandos. Und das kann man auch super im Haus machen, immer mal für ein paar Minuten.

    Und ich habe die Erfahrung gemacht, dass Hunde im dritten Lebensjahr ruhiger werden. Das ist natürlich auch rasseabhängig, aber vielleicht entspannt sich die Situation bei euch mit zunehmenden Alter der Hunde von ganz allein.

    Lg

  • (30) 16.10.18 - 15:45

    Huhu...
    also ich würde auch mit meinem Mann sprechen und ihn bitten MINDESTENS nach der Arbeit eine ausgiebige Runde mit den Hunden zu drehen und zu spielen.

    Ich kann Deine Verzweiflung sehr gut verstehen.
    Wir haben auch 2 Hunde - zwar kleine, aber nicht unbedingt ruhige Hunde (Jack Russell) und 2 Kinder (2 Jahre, 10 Monate).

    Die erste Zeit mit Baby ist einfach seeeehr anstrengend und die Hunde müssen erstmal zurück stecken. Natürlich gibt’s die Super-Mütter, die alles unter einen Hut bekommen...aber ich glaube das ist die Seltenheit.
    Eure Hunde sind zumindest zu Zweit, die haben also immer Gesellschaft und sie werden sich auch an die neue Situation gewöhnen.
    Bei uns hat es auch eine Zeit gedauert.
    Aber je größer und eigenständiger die Kinder wurden, desto toller war auch das gegenseitige Miteinander und das Interesse.
    Unsere Tochter und die Hunde sind beste Freunde, sie profitieren absolut voneinander.

    Aber auch heute nervt es mich manchmal wenn die Hunde mir am Hintern kleben und ich abends fertig auf dem Sofa liege und einfach nur mal 15 Minuten meine Ruhe haben möchte und direkt belagert werde, weil die 2 gekrault werden möchten.
    Aber ich bin dennoch froh, dass wir sie haben und wäre niemals auf die Idee gekommen sie abzugeben - vor allem seitdem wir sehen wie super die Beziehung zwischen Ihnen und den Kindern ist (das kam aber erst nach dem 1. Lebensjahr).
    Auch wenn ich ihnen nicht mehr die Aufmerksamkeit geben kann wie vorher (und das geht mit 2 Kindern einfach nicht), so haben sie doch ein schönes Leben.
    Das erste Jahr mit Baby ist einfach anstrengend, da kann einem schnell alles zu viel werden. Aber es wird besser.
    Sprich mit Deinem Mann und Ihr findet sicher einen Weg.
    Alles Gute und liebe Grüße 🍀

    (31) 16.10.18 - 15:49

    Hi,
    Hunde kann man nicht aut auslasten, in dem man stundenlang spazieren geht.
    Kopfarbeit ist viel wichtiger.
    Leckerlies suchen, abortieren, etc. das kannst du zu Hause machen, im Garten oder auf der Runde.
    Und am Abend kann dein Mann joggen, mit dem Rad raus....um die Hunde einen längeren und schnelleren Auslauf zu bieten oder er übernimmt das Kind und du gehst raus.

    Und das hinterherlaufen kenne ich von meinne Hund, als wir ihn bekamen. Ich war die enge Bezugsperson, die mehr Zeit mit dem Hund verbracht hat....ich hab schon einige Zeit gebraucht, das er lernte, das es toll ist im Körbchen auf mich zu warten.

    Ansonsten hole doch einen Hundetrainer, der Euch hier hilft.
    Dann wird es für dich wieder entspannter .

    lg
    lisa

    • (32) 16.10.18 - 17:41

      Ja, auslasten ist für mich auch nicht das Gassigehen. Wie schon geschrieben, gehe ich mit ihnen Spazieren und laste sie während des Spaziergangs aus (stöckchen werfen, um einen Stock "kämpfen" - ich an einem Ende, die Hunde an anderem usw.. Danach sind sie relativ kaputt kann man sagen.
      Viele Grüße

      • (33) 17.10.18 - 14:54

        Aber das ist alles nur kurzfristige Auslastung. Kopfarbeit heißt wirklich was erarbeiten. Immer wieder was neues bringen. Das brauchen die Hunde. Gerade in dem jungen Alter.

(34) 16.10.18 - 15:49

Hallo,
wie wäre es mit einer älteren Schülerin (oder 2), die mit den Hunden am Nachmittag 2 Stunden rausgehen gg. Taschengeld-Aufbesserung?
Könntet ihr euer Grundstück so zurechtmachen, dass die Hunde am Nachmittag einfach draußen sein können?
Ansonsten finde ich deine Überlegung, sie abzugeben, gut. Such' dir aber sehr genau die Leute aus, es wird nicht leicht, gleich 2 große Hunde in eine Familie abzugeben, denn sie sollen ja (denke ich) auch zusammen bleiben.
Alles Gute!

(35) 16.10.18 - 16:27

Der Mann soll mehr machen! Morgens ne halbe Stunde raus und dann nach der Arbeit nochmal mindestens eine Stunde. Wenn er das nicht will, dann müsst ihr sie halt abgeben.

Ansonsten könntest du mal 2-3 Tage in die Erziehung stecken. Die Hunde haben auf ihrem Platz zu liegen und nicht die ganze Zeit durch die Wohnung zu trampeln. Unserer (ein Jahr alt) hat das auch exzessive gemacht. Einfach mal ein paar Tage lang ständig von links nach rechts laufen in alle Räume und ohne was zu machen und Hund zu beobachten einfach wieder raus. Kann man auch gut mit Baby schuckeln verbinden.

Ich finde mit Baby darf man überfordert sein. Nicht jeder ist der totale Hundemensch und macht einfach weiter wie bisher.

(36) 16.10.18 - 16:29

Naja, ich hab da eher eine andere These. Woher weißt du, dass sie noch mehr Bewegung brauchen? Dieses ständige"Verfolgen" kann auch andere Hintergründe haben, Maßregelung und Kontrolle.
Sprich deine Hunde glauben sie haben die Verantwortung für dich und gerade mit neuem Rudelmitglied.....

Ferndiagnose ist da echt schwierig. Google mal und hole dir einen Fachmann ins Haus.

Einfach abgeben weil's schwierig wird wäre echt schade

  • (37) 16.10.18 - 17:45

    Am Wochenende wenn wir lange im Garten sind, toben sie unendlich rum oder wollen von uns den Ball geworfen haben. Und das sind keine 2 Std., sondern länger. Daher sage ic, dass sie nonstop Beschäftigung brauchen. Denn egal wie tot sie sind, wollen sie immer weiter machen.
    Liebe Grüße

    • (38) 16.10.18 - 21:38

      Das ist eher ein Zeichen dafür, daß die Hunde nicht gelernt haben, Ruhe zu halten.
      Die sind nicht zu wenig ausgelastet, sondern völlig überdreht und überfordert.

      Ich würde
      a) einen guten Trainer ins Haus holen
      b) alles pushende wie Bällchen holen und Stöckchen zerren sofort einstellen
      c) auf den Spaziergängen den Kopf auslasten. Schnüffelspiele, Leckerli werfen, Futterbeutel bringen, Bleib-Übungen
      d) Deckentraining

      Die Hunde müssen lernen, daß drinnen Ruhe ist. Action ist draussen. Da sie aber völlig aufgepusht scheinen, ist es wichtig, sie geistig, statt körperlich auszulasten. Auch daheim ist das möglich. Tricks lernen macht Spaß und lastet den Hund aus. Das Deckentraining entspannt die Hunde, weil sie nicht mehr den Zwang haben, dir hinterherzulaufen.

      Das dauert natürlich eine Weile, das muss sorgfälltig (und gewaltfrei!!!) trainiert werden.

      UND: hör auf, die Hunde anzubrüllen. Die können nix dafür. Du schadest eurer Beziehung. Auch Hunde sind fühlende Wesen, sie sich nicht ausgesucht haben, bei euch zu leben. IHR habt euch für SIE entschieden. Dann seid so fair und behandelt sie gut.

      • (39) 17.10.18 - 00:46

        Amen!

        • (40) 17.10.18 - 08:42

          ?????

          • (41) 17.10.18 - 10:15

            Ich wollte dir aus vollem Herzen zustimmen. Im Kopf war ich schon dabei meine Antwort zu formulieren als ich deine gelesen habe. Ich verstehe nicht warumdie TE denkt die Hunde bräuchten noch mehr Action wenn es so offensichtlich ist dass sie einfach nicht zur Ruhe kommen.

            • (42) 17.10.18 - 10:20

              Ahhhh ok #rofl
              Konnte mit dem "Amen" nix anfangen und dachte, das steht eher für: "laber nicht so viel Käse" #bla

              Aber ich bin mit relativ sicher, was die Überlastung und die Überreizung der Hunde betrifft. Hatte sofort Jack Russels vor Augen (ja, die TE hat andere Hunde, trotzdem musste ich sofort an diese Hibbeltiere denken), die den ganzen Tag im "wirf-den-Ball-wirf-den-Ball-wirf-den-Ball"-Modus sind.

Hi du! Also ich kann deine Gedankengänge absolut verstehen. Ich finde es aber auch gut die eventuellen anderen Möglichkeiten die dir hier genannt werden noch auszuloten oder zu versuchen bevor es wirklich zur Weggabe der Hunde käme!

Jedoch verstehe ich deinen Mann nicht. Er will die Hunde nicht weggeben, OK muss er ja auch nicht. -Nur wenn du Ihnen nicht mehr gerecht werden kannst weil du anderweitig vollkommen ausgelastet bist, wie stellt er sich das dann vor? Die 15 Minuten am Abend reichen wohl kaum als Ausgleich für den ganzen Tag! DAs weiß ich selbst und wir haben auch ne Hündin.

Nur wenn er nicht will das die Hunde gehen, dann soll ER SICH DRUM KÜMMERN. Wenn er das nicht kann, soll er sich auch Plan B überlegen damit du die Arbeit nicht mehr hast oder nur noch den kleinsten Teil sofern du damit klar kämst! Wenn er keine Lösung hat dann wäre eine Weggabe doch besser! Auch wenn der Schritt verständlicherweise schwer ist. Es sagt ja auch keiner das es ihm leicht fallen muss.

Doch was sind seine Vorschläge in der Sache?

Ela

  • "Ich kümmere mich schon um sie..." - so mein Mann.
    Aber das stimmt, ich werde die alle Tipps in Betracht ziehen und versuchen diese umzusetzen.
    Vielen, lieben Dank

(45) 16.10.18 - 17:51

Ich bedanke mich ganz, ganz doll für eure Antworten!!! Es sind wirklich gute Ratschläge, die mir weiterhelfen.
Liebe Grüße

(46) 16.10.18 - 22:20

Hallo,

mir ging es nach der Geburt meiner Tochter auch so.
Das schlechte Gewissen, dadurch noch mehr Stress, die beiden Hunden sind mir auch ständig hinterher.
Das war für alle keine schöne Situation.

Aaaber es hat sich alles eingespielt!
Man bekommt Routine, weiss wann man am besten raus geht und dann klappt das mit der Zeit auch wieder.
Nach einiger Zeit kam sogar die Phase, da hat meine Tochter nur noch im Kinderwagen geschlafen und wir waren täglich Stunden spazieren.

Ich würde nicht so schnell aufgeben, das wird schon.

Allerdings waren meine Hunde auch schon älter und der Alte 6 Jahre bei mir, da ist Abgeben keine Option mehr.

  • Und die Anderen haben Recht, zumindest war es bei mir so.
    Die Hunde sind mir hinterher gelaufen, weil sie meinen Stress und die Unsicherheit gespürt haben und das „Aufpassen“ übernommen haben.

    Aber es hat sich alles eingespielt mit der Zeit und für ein Kind gibt es doch nichts besseres, als bei Wind und Wetter raus zu gehen.

(48) 16.10.18 - 22:45

Hallo!

Ich glaube weniger, dass die Hunde gleich wieder raus wollen. Vielleicht merken sie auch einfach, dass du total am Ende bist, und begleiten dich, um zu sehen, ob sie Dir HELFEN können?

Hunde würden ja im Rudel zusammenarbeiten, und wollen ja auch in der Familie unterstützen. Sie wissen nicht, dass sie dich damit nerven.

Sonst würde ich dir raten, deinen mann kräftig auf den Pott zu setzen. Er kann morgens ne ordentliche Runde drehen, und nachmittags auch, bevor er noch intensiver spielt, damit die Hunde mehr Bewegung haben.

Du kannst ggf. mehr geistige Beschäftigung bieten - vielleicht wirklich was dir hilft. Socken aufheben und in den Wäschekorb legen kann man einem Hund gut beibringen.

(49) 17.10.18 - 01:12

Hallo.

Warst du vor dem Baby nicht berufstätig? Sonst müssten die Hunde es doch gewohnt sein, auch mal ein paar Stunden nicht bespaßt zu werden.#gruebel

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