An die Pferdbesitzenden Mamas - wie läuft das bei euch?

    • (1) 25.10.18 - 12:16

      Hallo ihr Lieben!
      Bin gerade mit Kind Nr. 2 schwanger, meine Tochter ist 17 Monate alt. Ich werde mein Pferd wo anders hinstellen müssen demnächst und bin nun beim Ställe schauen. Leider gibt es in unmittelbarer Nähe nichts passendes für uns. Der nächste gute Stall ist 40 Min entfernt. Ist das machbar? Fast jeden Tag? Mit 2 Kindern? Finanziell ist es auch eine größere Belastung....
      Wie macht ihr das generell mit Haushalt, Kindern und Pferd ohne dass irgendwer zu kurz kommt?

      • (2) 25.10.18 - 13:25

        Bei mir wäre es nicht machbar gewesen. Ich hätte niemals fast 1,5 Std am Tag nur mit Autofahren verschwenden können, allerdings habe ich auch noch gearbeitet.

        Also gabs einen Kompromiss und das Pferd/ die Pferde standen 5 Minuten von mir weg. Trotzdem kam immer irgendwas zu kurz, meistens der Haushalt;-).
        Meine Kinder hatten eine Spielzeugkiste am Stall, mit der sie dann im Hallenboden gespielt haben, wenn ich geritten bin. Gelände gabs dann am Wochenende, wenn der Papa die Kinder gehütet hat. Das hat meistens gut geklappt, manchmal, wenn die Kinder schlecht drauf waren, aber auch nicht und ich bin kaum zum Reiten gekommen.

        Inzwischen ist meine Tochter aber 12, reitet fast noch begeisterter als ich. Es vergeht kaum ein Tag ohne Pferde#verliebt.

        (3) 25.10.18 - 16:29

        frag Dich, ob Du direkt nach der Geburt am Tag ca 4-5 Stunden arbeiten gehen könntest. (Babysitter, Organisation, Zeitaufwand, Haushalt, Schlaf, Babyzeit usw...). -- Da würde fast jeder Nein sagen.

        Warum sollest Du also täglich ungefähr so lange Zeit mit einem Pferd stemmen können? Und so lange brauchst Du mit Fahrzeit, Putzen, Reiten, Putzen, heimfahren.
        An einem Stall direkt im Dorf bestimmt ein paar mal die Woche ... und mit einer Reitbeteiligung, die sich mit dir abwechselt... machbar.

        aber alleine? mit so einem Zeitaufwand? Halte ich für nicht realistisch...

        Hallo!

        Du wärst also jeden Tag locker 3-4 Stunden unterwegs fürs Pferd. Wer würde in der Zeit das Baby versorgen? Oder nimmst du die Kinder mit? Bei der langen Fahrt, die für die Große langweilig ist und fürs Baby auch nicht toll? Und was machst du dann am Stall mit den Kindern? Mit Babytrage reiten und riskieren, dass das Baby einen Sturz vom Pferd nicht überlebt, weil du drauf fällst? Oder Kinder nur irgendwo ablegen und in Sichtweite nur noch longieren? Bei einem aktiven Kleinkind, dass da dann eher wegrennt?


        Ganz ehrlich, ich sehe da keinen Weg. Tut mir leid.

      • (5) 25.10.18 - 20:27

        Bei uns hatte es ab Kind 2 kaum bis gar nicht mehr geklappt. Bei Kindern 3 habe ich dann meine Pferde abgegeben, weil ich ihnen nicht mehr gerecht wurde. Ich war nur noch geschafft und reiten machte dann auch keinen Spaß mehr. Und ich musste nicht fahren, hatte die Tiere vor der Tür.

        Hui, das ist weit...
        Unser Pferd steht hier ganz in der Nähe, wir fahren nur 10 Min da hin.
        Ich hatte mal eine Breitbeteiligung, weil die Frau sich nicht mehr so kümmern konnte. Gleiche Situation: ihr Kind war 1,5 Jahre alt und das Pferd stand weiter weg ( ca 20 km )

        Ich arbeite zum Glück nachts und kann deshalb an meinem Wochenende ( Mo/Di/Mi), wenn alle in der Schule und im Kindergarten sind zum Pferd.

      • Ich würde das Pferd für 1-2 Jahre auf die Wiese stellen, und dann wenn beide Kinder in der Betreuung sind wieder einsteigen.
        So wie du das beschreibst ist das nicht machbar. Alle mit kleinen Kindern die ich kenne haben Pause gemacht bis das Kind in der Betreuung war oder hatten IMMER die Oma dabei.

        Ich würde mir für´s erste einen "weniger guten" Stall (was auch immer das heißen soll, kommt ja auf die Ansprüche an) + 1 - 2 Reitbeteiligungen suchen und das eigene Reiten auf die Zeit verlegen, wenn sich der Vater oder die Großeltern um die Kids kümmern können.

        Meine Freundin war/ist alleinerziehend (1 Kind, inzwischen 12), im Schichtdienst und hat es auch hinbekommen - alles Gute!

        Hey,
        wir haben 5 Pferde bei uns zu Hause stehen, 2 Kinder (4 und 6 Jahre und planen ab nächstem Jahr für Nr. 3 und 4), Hund und gehe 30 Stunden arbeiten.
        Klar klappt nicht immer alles, reite zur Zeit auch keine Turniere aber ich brauche das zum abschalten und mal Zeit für mich haben (wobei da beide Mädels reirbegeistert sind, sind wir oft zusammen dort).
        Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass die Entfernung problematisch wird. Bis unsere Mäuse 2 bzw. 4 waren musste ich auch 30 km fahren, das hab ich dann 3 bis 4 mal die Woche maximal geschafft und dann oft auch nur mit stress. Hat nur funktioniert weil die Pferde dort ganztägig Weide hatten und auch gefüttert und gemistet wurde.

        Möchte dir damit sagen, dass es machbar ist, aber bei der Entfernung oft sehr stressig wird. Würde versuchen mir bei euch in der Nähe was zu suchen. Vielleicht auch offenstall, da ist es nicht schlimm, wenn es mal nicht klappt mit reiten.

        Wünsche dir viel Spaß und bedenke immer: Wir können alles schaffen, wenn wir es nur wirklich wollen!

        VG Muckel91

        Sehe ich nicht machbar...

        Deine Kinder haben auch Ansprüche und gerade die Große wird ja auch irgendwann mal mit Spielverabredungen, Kursen, etc. anfangen. Da schaffst du es in keinem Fall mehr, es sei denn du gehst nicht arbeiten und kannst vormittags hin, wenn die Große im KiGa ist.

        Aber selbst wenn - wohin mit dem Baby?

        Also gerade wenn die Kinder nicht auch reitbegeistert sind oder sich nicht nebenbei gut selbst beschäftigen können, sehe ich da schwarz. Auf so viel Auto fahren (fast) jeden Tag hätte meine Tochter keinen Bock. Außerdem fehlen dann mind. 80 min. täglich für andere Dinge. Man muss auch bedenken, dass die Strecke im Winter vielleicht noch mal viel länger dauert, wenn die Wetterverhältnisse sich ändern.

        (11) 01.11.18 - 17:20

        Könnte Papa Kinder und Haushalt machen und du arbeitest und machst das Pferd?

        Das ist zu weit. Wenn du berufstätig bist, wird das nicht gehen.
        Ich hatte diese Strecke jahrelang ohne Kind.
        Am Stall ist man 2-2,5 Stunden...
        Ich war unter der Woche nur einmal am Stall.
        17.h gehetzt losfahren. 17:45h da, schnell schnell putzen, reiten 19.15h runter vom Pferd... Putzen wegräumen... 19:40h im Auto... 20.15h zu Hause... Ohne was vorher gegessen zu haben.
        Unter 3 Stunden unmöglich...

        Mit Kinder denke ich unmöglich.

        Wenn du nicht arbeitest... Mh.. dann hat dein Mann nach seiner Arbeit immer alles an der Backe.
        Wäre dann aber möglich

        Ist aber purer Stress. Das merkt auch das Pferd

        (13) 03.11.18 - 22:58

        Hallo,

        ich habe nur ein Kind, habe mein Pferd kurz nach der Geburt umgestellt und zwar näher (15 Minuten entfernt) und mit ganztägigem Koppelgang.

        Ich bin immer abends zum Pferd, meun Mann hat sich in dieser Zeit um unseren Sohn gekümmert. Ich habe gestillt und abgepumpt, hat super funktioniert. Und ja, ich war 4-5 mal/Woche, trotz Baby, beim Pferd und habe das auch genossen. Das war Zeit nur für mich und hat mir gut getan.

        Mittlerweile ist unser Sohn 5 und wir haben sogar noch ein junges Pferd gekauft. Mittlerweile bin ich wieder täglich im Stall. Unser Sohn kommt ca. 2 mal/ Woche mit in den Stall, hilft mir, spielt mit anderen Kindern dort oder hilft beim Heu füttern. Und ansonsten fahre ich nach wie vor abends in den Stall.

        Mir geht es damit richtig gut, mein Mann unterstützt mich sehr. Und unser Sohn legt großen Wert darauf, dass es auch seine Pferde sind

        Ich finde, je älter die Kinder werden, desto einfacher wird es. Bei unserem Sohn klappt es sehr gut.

        LG

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