Nachbarhund bellt ständig im Garten.

    • (1) 15.11.18 - 16:58

      Hallo,
      ich muss mich mal etwas auskotzen bei euch. Vielleicht habt ihr auch einen Rat wie ich entspannter damit umgehen kann.
      Unsere Nachbarn haben sich vor einem halben Jahr einen neuen Hund geholt nachdem der Alte verstorben ist.
      Der neue war zu dem Zeitpunkt dann ca. 4 Monate alt als er einzog. Er hat von Anfang an viel gebellt und war sehr unsicher. Ich dachte das es sich mit der Zeit gibt, aber es wird immer mehr.
      Sobald er raus in den Garten geht (alleine) geht es los. Er bellt ununterbrochen und hetzt regelrecht durch den Garten. Das Frauchen reagiert nicht immer und wenn doch versucht sie ihn abzurufen, was allerdings dauert, und gibt ihm dann ein Leckerlie. So soll sie es angeblich vom Hundetrainer machen. Ihn loben wenn er angeschlagen hat.
      Ich muss vielleicht noch dazu sagen dass der Hund an 4 Tagen in der Woche zur Betreuung bei dem Hundetrainer ist, wenn sie zur Arbeit geht. Gehen wir mal gemeinsam spazieren versucht ihr Hund ständig in die Richtung zum Hundetrainer zu kommen. Als wenn er da Zuhause ist.
      Ich habe auch schon das Gespräch mit ihr gesucht, aber sie ging gleich in die Konfrontation und meinte das wäre nunmal ein Hund. Da kann man nichts machen. Im Haus bellt er halt auch alles an. Sie ist mir wenigstens soweit entgegen gekommen daß sie ihn am Wochenende länger im Haus lässt damit wir ausschlafen können.
      Ich mag Hunde wirklich sehr und ich habe auch kein Problem damit, dass er Mal bellt, aber diese kontinuierliche bellen zerrt echt an meinen Nerven und belastet leider die gute Nachbarschaft.
      Habt ihr einen Tip für mich? Ich war neulich so genervt das ich durch einen lauten Pfiff den Hund abgerufen hab damit Ruhe ist, aber das ist ja nun keine Lösung. Und ich weiß dass man sowas bei fremden Hunden nicht macht, auch wenn es funktioniert hat. Mir ist einfach der Geduldsfaden gerissen.

      LG Mike-Marie

      • Willkommen im Club,

        der Hund unserer Nachbarn ist leider auch so und unsere Hündin hat sich das inzwischen schon "abgeschaut" #augen

        Wir haben auch schon oft was gesagt, denn sie lassen den Hund manchmal sogar nachts raus! oder sonntags morgens um 6 - die schlafen danach bis 10 Uhr weiter.
        Es war dann eine Weile ruhig, dann ging es wieder los.

        Leider kann ich dir auch nicht sagen, was man da machen kann, aber ich rufe auch den Hund ab, wenn er mir zu lange am Stück bellt und die Besitzer nichts machen. Das wäre auch meine Antwort, wenn sie was sagen würden.

        Zum Glück ist der Hund schon älter, wir halten es jetzt eben aus, es wird auch schon etwas weniger ;-)

        (3) 16.11.18 - 07:24

        Hallo,

        Ich weiß ja nicht ob der Hund sich auch so gibt, wenn er bei dem Hundetrainer ist. Wenn nicht, dann liegt der Fehler eindeutig bei der Nachbarn. Ansonsten würde ich denen raten den Hundetrainer wechseln.
        Ich könnte mir auch vorstellen das der Hund nicht ausgelastet ist. Dann bellen Hund auch recht gern mehr und schlagen bei jeder Bewegung an.
        Ansonsten liegt das echt an der Erziehung. Einem Hund zu belohnen wenn er kurz vorher gebellt hat, ist kontraproduktiv. Das ist einfach logisch...….man belohnt nur das Verhalten, was man haben möchte....
        Das manche Hunde einfach mehr bellen kenne ich - so ein Exemplar habe ich auch, aber mein Hund bellt nicht andauernd, sondern nur, wenn jemand kommt und ich unterbinde das dann auch, wenn es Zuviel wird.

        Das er zum Trainer zieht kann auch sein, das er sich einfach mehr kümmert und er einen größeren Bezug zu ihm hat. Würde mir als Besitzer zu Denken geben.

        Ohne den Hund zu kennen, kann ich nur sagen, das der Hund wohl nicht ausgelastet ist, nicht vernünftig erzogen wird und/oder der Trainer da seinen Job nicht richtig macht.

        Was du machen kannst.....find ich schwierig. Wenn mir das so auf den Zeiger geht, der Hund wirklich nur am Bellen ist....würde ich wohl ne klare Ansage machen. Dauerndes Hundegebell muss man nicht hinnehmen. Ist halt die Frage wie gut ihr euch versteht.
        Wenn die Nachbarn aber jetzt noch nicht auf eure Äußerungen reagiert haben und das so abtun (Hunde bellen ja, muss man hinnehmen...)....ja, Rücksichtnahme sieht anders aus. Ich wäre zumindest bemüht andere Lösungen zu finden damit mein Hund weniger bellt...….
        Diese Einstellung von den Nachbarn würde mich also schon sauer machen (auch wenn sie ihren Hund gnädigerweise länger drin lassen damit man am WE weiter schlafen kann ) und mich dazu hinreißen lassen mal klar zu sagen das man das NICHT hinnehmen muss.
        Sicherlich seit ihr nicht die Einzigen, die das stört.
        Denen sollte klar sein, wenn sie das nicht in den Griff bekommen, wird irgendwann ein Nachbar die Krise bekommen und dann tätig werden. Dann kann es gut sein, das der Hund weg muss oder oder...….alles so Dinge, die ich als Hundebesitzer wissen sollte...…daher sollte man bemüht sein, daran zu arbeiten das keiner belästigt wird.
        Dauerbellen muss man nicht akzeptieren.

        Wenn das mit dem Pfeifen geklappt hat, würde ich das weiter machen...warum auch nicht...….Wäre wohl auch versucht ihm generell Befehle zu erteilen mit Sitz, Platz usw. wenn er darauf reagiert.


        Gruß Sonja

        Hallo,

        ganz klare Ansage, dass ihr das kontinuierliche Bellen nicht mehr hinnehmen werdet.

        Wir haben drei Hunde, die neben den Gassi-Runden regelmäßig auf unserem großen Grundstück Auslauf bekommen. Das Hunde nun einmal bellen ist logisch, aber ein kontinuierliches Bellen ist eine schlimme Zumutung für die eigenen und dieNerven aller Nachbarn. Mein Leitsatz: ich als Hundebesitzer haben dafür zu sorgen, dass meine Hunde niemanden belästigen, sei es körperlich (anspringen), Dauergebell oder ihre Hinterlassenschaften. Punkt.
        Wenn einer unserer Hunde Gebell im Garten anfängt, sind mein Mann oder ich in längstens zwei Minuten da, um nachzuschauen, warum unsere Fellschnute bellt. Zur Not werden sie kurz hereingerufen oder abgelenkt.
        Eure Nachbarin ist in meinen Augen sehr rücksichtslos, wenn sie ihren Hund im Garten dauerbellen lässt.

        Zur Not, wenn viele Worte nicht helfen, würde ich ein Lärmprotokoll führen, ihr dieses einmal vor die Nase halten und ihr mitteilen, dass bei weiterem Gebell eine Anzeige beim Ordnungsamt folgen wird. Vermutlich wird damit die gutnachbarliche Beziehung vorbei sein, aber wenn eure Nerven weiter so strapaziert werden ist sie dies ohnehin bald.

        Alles Gute

        Nici

        • Du klingst nach einer tollen Hundehalterin! So muss das sein! #pro

          >> Mein Leitsatz: ich als Hundebesitzer haben dafür zu sorgen, dass meine Hunde niemanden belästigen, sei es körperlich (anspringen), Dauergebell oder ihre Hinterlassenschaften. Punkt.<<

          Genau meine Einstellung.
          Leider gibt es zu viele Hundehalter, die das anders sehen ... und denen zum Dank gibt es inzwischen so viele Hundehasser :-[

      Ich fühle mit dir, haben wir alles durch. Wenn die Nachbarin uneinsichtig ist, würde ich

      - eine deutliche Ansage machen, dass du das OA einschaltest, sollte sich nichts ändern

      - falls es dazu kommt: ein Lärmprotokoll führen, untermauert von Tonaufnahmen (am besten zum Teil kommentiert, damit man den Vergleich der Lautstärke hat), andere Nachbarn ins Boot holen, die sich ebenfalls gestört fühlen, und eine Unterschriftenliste machen

      Wünsche dir gute Nerven. Bei uns hat es sechs Jahre gedauert, bis sich was änderte, und ging sogar so weit, dass ein Nachbar über den Zaun brüllte, dass er "die Tölen bald" vergiftet. So sehr kann einen das nervlich fertig machen.

      (8) 19.11.18 - 20:49

      Sie belohnt ihn für das Bellen? Das ist ja mal eine sehr gute Methode😂 Sorry, aber da muss man doch echt schon doof sein.
      Ich selbst bin auch Hundebesitzerin und daher oft im Auslauf. Dort würden teils schon Giftköder, Scherben usw ausgelegt. Weil es dort auch immer wieder Hundebesitzer gibt, die ihre Hunde stundenlang durchkläffen lassen und die Anwohner dadurch nicht mal ihren Balkon nutzen können. Natürlich sind solche Handlungen verabscheuend, aber ich kann nachvollziehen, wenn dem ein oder anderen mal ne Sicherung durchbrennt.
      Deine Nachbarin braucht auf jeden Fall einen neuen Trainer. Und da es euch auch betrifft, so sie sich nicht wundern, wenn Du mal eingreifst und pfeifst. Natürlich ist das keine Lösung. Ich würde ihr aber auch sagen, dass ihr das auf Dauer nicht duldet und sie Initiative ergreifen muss. Lärmprotokoll finde ich ebenfalls hilfreich.
      Lg

      • (9) 19.11.18 - 20:52

        Zumal kann man vielleicht auch mal da ansetzen, deiner Nachbarin zu erklären das ihr Hund im mega Dauerstress ist. Dieses Dauergekläffe ist alles andere als gesund. Jeder Hund bellt mal. Aber das ist total ungesund. Nicht nur ihr tut mir leid, sondern auch der Hund.

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