Hunde aus bett verwiesen, morgens regelmäßig kot und urin in flur und küche.

    • (1) 11.02.19 - 05:33

      Guten Morgen, mein mann und ich erwarten im mai unser erstes baby. Aufgrund dessen dürfen die Hunde nicht mehr im bett schlafen. Oft schleichen sie sich doch rein, wir schicken sie dann raus.

      Sie haben ihre körbchen am bettende stehen und dürfen auch zu uns aufs sofa, nur im bett wollen wir eben die haare nicht mehr haben.

      Nun finden wir morgens immer öfter pfützen und häufchen, oft ist auch das bein gehoben worden.

      Ich gehe jeden abend mit beiden nochmal raus, auch gestern um 21 uhr haben beide ihr großes und kleines Geschäft gemacht und heute früh um fünf dann trotzdem die nette Überraschung.

      Wer einen rat für uns hat, nur her damit.

      • Vielleicht könntet ihr sie trainieren das sie am Abend in Boxen schlafen
        Natürlich muss man sie langsam darauf vorbereiten
        Sie müssen positive Erfahrungen mit dem Boxen kennen lernen. Darauf achten das sie ruhig sind Wenn man die Tür schließt.
        Normalerweise erleichtern sich Hunde an ihrem Schlafplatz nicht

        • Das käme für uns nicht in Frage. Wir wollen es erstmal mit der geschlossenen schlafzimmertür versuchen. Ich habe die Hoffnung, dass sie es auch nicht toll finden, direkt neben ihr bett zu pischern.

          • Ich hätte das glaub ich auch nicht gemacht bevor ich nicht alles andere probiert hätte.
            Ich weiß nur von einer Freundin die das so gemacht hat. Sie hat eine sehr unsichere Hündin von einer Tötung übernommen und sie hat auch überall eingemacht (kannte es ja nicht anders) und sie hat auch vieles probiert. In der Box hat sie sich wohlgefühlt das war ihr Reich und nach einigen Wochen hat meine Freundin die Tür auch am Abend offen lassen. Die Hündin hat seitdem nicht mehr in die Wohnung gemacht.
            Deine Hunde sind jetzt sicher auch unsicher und wissen nicht warum sie nicht mehr ins Bett dürfen
            Ich glaube das sich das wieder legt

            Alles Gute für euch

      (6) 11.02.19 - 19:21

      Klingt schon arg nach Protest.
      Leider habe ich auch keine wirkliche Idee. Schlafzimmertür schließen und falls ihr es mit bekommt, direkt schimpfen?
      Wie lange ist es denn.schon so? Vielleicht müsst Ihr nur hart bleiben?

      Unserer hat es auch mal aus Protest gemacht, ich gebe zu ich habe ihn irgendwann hinein getunkt so wütend war ich und wusste mir nicht mehr zu helfen. Es war sicher nicht richtig, letztendlich hat es danach aber aufgehört.

      LG Ana

    • (7) 12.02.19 - 00:17

      Ich denke da eher an Verlustängste.
      Wie kange durften die Hunde denn im Bett schlafen? Von heute auf morgen verträgt das nicht jeder Hund.
      Statt sie aiszusperren, würde ich lieber probieren, soe langsam umzugewöhnen. Ich kann mir gut vorstellen, dass ein Aissperren die Situation verschärft.
      Statt dessen würde ich die Körbchen direkt ans Bett stellen. Hunde mögen den Geruch ihres Herrchens. Vielleicht ein getragenes T Shirt oder ähnliches mit ins Körbchen legen.

      Ausschimpfen bringt meiner Meinung nach nichts. Einer eurer Hunde zeigt euch, dass er mit der plötzlichen Umstellung nicht einverstanden ist.
      Ihr habt die Hunde ins Bett geholt. Nun haltet ihr sie davon fern und erwartet, dass sie das einfach hinnehmen. Menschen gemachtes Problem. Das meine ich nicht böse. Aber IHR müsst das langsam umändern.

      LG

    das haben wir auch hinter uns.

    Als ich schwanger wurde haben wir unsere prinzessin "aus dem bett geschmissen".
    so verlief unsere abgewöhnungsphase:
    im bett eingeschlafen, dann hab ich sie in ihr bettchen neben unserem bett gelegt (mit T-Shirt von meinem mann drinnen). Ersten Tage noch meine hand in ihr bettchen "baumeln" lassen (du weist was ich meine :-) )

    dann mit der zeit: sie gleich in ihr bettchen schlafen gelegt. sie bettelte dann häufig aufs bett. aber immer konsequent bleiben.

    mit der zeit ihr bettchen in den flur ausquartiert und schlaftimmertür zu gemacht. ein paar tage hat sie dann beim schlafengeheb vor der tür etwas gejault. das ging dann vorbei.

    nun schläft sie seelenruhig auf ihrem platz jede nacht (hat mir nie Überraschungen hinterlassen). Seit baby da ist, springt sie auch nicht mehr von selbst aufs sofa sondern "fragt" immer erst ob sie darf.

(12) 12.02.19 - 13:36

Hallo!

Tiere werden NIEMALS aus PROTEST unsauber, sondern auch VERZWEIFLUNG und ANGST.

Protest erfordert eine kognitive Denkleistung, die ein Tier nicht schaffen kann, nämlich ein Wenn-Dann-Denken als bewusste Planung der Zukunft- "Wenn ich nicht ins Bett darf, dann kacke ich später in den Flur und Du siehst, was Du doofer Mensch davon hast." Das können Tiere aber nicht, das ist zu kompliziert.

Also bleiben nur Angst und Verzweiflung, sie fühlen sich von der Familie ausgestoßen, haben Angst, sind Schutzlos außerhalb der "Höhle" wo ihr Rudel schläft. Da muss man sie viel langsamer umgewöhnen, nicht von heute auf morgen, sondern wirklich Stück für Stück wie hier oben schon beschrieben wurde.

Also nimm Tempo raus, lieber nochmal ein Schritt zurück und langsamer vorgehen, und auf keinen Fall schimpfen, sie haben gerade echt Angst. Die wird durch schimpfen sicher nicht besser.

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