Ab wann kam euer Welpe ins Haus?

    • (1) 21.02.19 - 09:59

      Hallo! Ein Fellfreund im Familienleben fehlt mir sehr und habe seit längerem den wunsch nach einem Welpen. Mein Mann würde mich auch unterstützen.

      Meine Tochter ist 15 Mon. Mein Bub 3,5, nun mit zwei Kinder ist man ja gut ausgelastet, die Frage, wie alt waren eure Kinder wo ihr euch gesagt habt, jetzt ist der richtige Zeitpunkt wo ich mich zusätzlich auch dem tier widmen könnte? Ein Hundebaby brauchr ja auch viel Aufmerksamkeit, LG

      Hundeerfahren bin ich, sozusagen mit Hunden aufgewachsen

      • Puh, ein 15 Monate altes Baby plus Hundebaby wäre für mich ein absolutes No-Go.

        Du musst Dir vorstellen, dass so ein Hundekind enorm viel Zeit benötigt. Es muss stubenrein werden, benötigt Auslastung und Erziehung. Wenn ein Hundewelpen "nebenher" läuft, wird die Erziehung oft vernachlässigt. Das rächt sich spätestens, wenn der Junghund in die Hundepubertät kommt.

        Ich würde immer ein älteres Tier vorziehen. Da fällt schon mal das Sauberkeitstraining weg. Und das Üben des Alleine bleiben fällt auch oft weg. Ältere Tiere sind stressresistenter als ein Junghund. Die drehen nicht so schnell auf, wenn Deine Kinder wuselig werden.


        Hunde und Kinder können ganz toll sein, aber es muss auch machbar für Dich als Hauptverantwortliche sein. Unterschätze nicht, wie anstrengend ein Hundewelpe sein kann!

        Im Tierheim sitzen oft ganz tolle Familienhunde, die auf ein schönes Zuhause warten. Da würde ich ansetzen. Werde Gassigänger und sieh Dir die Tiere an. Wenn ein Hund in Frage kommt, kannst Die auch einen Probetag versuchen.

        Viel Glück.

        • Danke für dein Feedback! Ja, das ist wie mit Kindern, irgendwie vergisst man es schnell, ls iwie "schwierig" die Hunde in der Hundepubertät sind. Ich hatte schon einen kleinen Hund, als ich noch kinderlos war. Allerdings hatte ich damals schon keine "Wahl" und würde diesmal wirklich einen Welpen vorziehen, der mit in die Familie mit reinwächst.

      (4) 21.02.19 - 13:24

      Der jüngste war 6 Jahre alt als der Welpe zu uns kam.

      Mir war es wichtig "mal schnell" mit dem Hund rauszukönnen, ohne jedes mal die ganze Familie mitschleppen zu müssen. Unterschätze auch nicht den Arbeitsaufwand den ein Welpe macht.

      LG

      • (5) 22.02.19 - 09:52

        Ja, ich würde deshalb auch total den Sommer vorziehen, so ein Tier zu holen, das flexible rausgehen muss schon gegeben sein. Bei uns wäre das im Sommer theoretisch möglich, da man von der Haustür direkt in den Garten kommt und man müsste die Kinder nicht extra anziehen.

    Nächsten Monat bekommen wir unseren Welpen. Da ist mein Sohn 6,kommt also dieses Jahr in die Schule und meine Tochter wird 9. Drunter würde ich mir keinen Welpen zu trauen. Die Kinder sollten schon mal kurz allein bleiben können. Eben weil man auch am Abend oder nachts mal raus muss. Und nicht immer ist der Mann da. Auch werden die Kinder in dem Alter nicht mehr ständig krank, so das der Hund nicht immer das nachsehen hat. Also in eurem Fall würde ich mir noch keinen Welpen zu legen.

  • Hundeerfahrung bedeutet für mich, selbst schon einen oder mehrere Hunde gehalten zu haben, Kindheit mit Hund(en) ist wunderschön, aber macht einem nicht zu einem hundeerfahrenen Menschen.

    Deshalb würde ich derzeit definitiv von einem Welpen abraten, frühestens wenn das jüngere Kind in den Kindergarten geht, und auch nur mit einer wirklich geeigneten Anfängerrasse. Was ist wenn deine Elternzeit vorbei ist und du wieder arbeitest?
    Bist du bereit die Bedürfnisse des Hundes gleichwertig zu behandeln, wie die deiner Kinder, sprich Hund bekommt Beschäftigung, Bewegung, auch wenn die Kinder keine Lust haben spazieren zu gehen?

    • Danke für dein Feedback :) Was das arbeiten angeht, das steht bei mir noch in den Sternen, habe für meine Kinder aufgehört zu arbeiten und da ist kein Chef oder etc. der auf mich wartet. Einen Hund hatte ich schon, als ich noch kinderlos war, es war auch kein Anfängerhund, war ein Saluki . Sind auch etwas "speziell".

      Also ich versuche generell Draußenkinder zu erziehen, da gehört das quasi ja mit dazu und ein Hund würde das ganze irgendwie abrunden.

Hallo!

Ich muss Dich auch warnen: Hundeerfahrung aus Kindertagen ist nichts wert, selbst wenn Du da den letzten Welpen als Teenager noch mitbekommen hast - Du warst nicht verantwortlich und vielen Macht man heute auch anders. Wie mit Kindern halt auch.

Kleinstkinder und Welpe ist auch keine gute Idee. Alle 2 Stunden raus und das sehr eilig - und jedes mal vorher zwei Kinder anziehen? die das wahrscheinlich auch nicht wirklich toll finden, dauernd in Klamotten gesteckt zu werden, und nach 10 Minuten wieder zurück?

Das ist viel einfacher mit Kindern, die man wenigstens kurz mal alleine lassen kann. Das wird sonst echt jedes Mal ein riesengroßer Aufwand, brüllende Kinder, und dann doch eine Pfütze, weil es nicht schnell genug ging.

Außerdem kann der Welpe längere Zeit noch gar nicht alleine bleiben, aber deine Kids müssen zur Kita gebracht werden, wo der Hund nicht mit rein darf, und Kinderarzt muss vielleicht auch mal sein.

Dann die Frage nach den langfristigen Plänen - willst Du wieder arbeiten? Wie viele Stunden? Was sagt der Arbeitgeber zu den Wünschen, was die Kita? Ist doch alles noch offen. Wenn Dein Chef sagt "sorry, 20 Stunden gehen gar nicht, bitte 40" - was dann?

Auch offen sind die Interessen der Kinder. Hunde dürfen eben nicht mit ins Schwimmbad und auch Besuche im Freizeitpark mit Hund sind doof, wenn einer immer mit Hund draußen warten muss.


Echt, warte lieber, bis Du wirklich konkret weißt, wie eure Planung aussehen soll - und dann auch lieber ein erwachsener Hund.

  • Danke für das ausführliche Feedback. Eine Arbeit wartet nicht auf mich, mein Mann ist selbstständig und da bin ich mit eingespannt. Er hat sein Büro im Haus und hätte seine Unterstützung, könnte den Hund quasi zu ihm ins Büro bringen, wenn ich dann mal einen Ausflug mit den Kindern mache. Also das "abgeben" ist theoretisch kein Thema. Allerdings ja, mit einem Welpen ist das natürlich anders.

    Aber euer Feedback hat mir schon geholfen, zu sehen wie die Stimmung allgemein ist. Ein Hund würde schon sehr gut in die Familie passen aber die Pläne werde ich wahrscheinlich dennoch aufschieben, aber mein Bauchgefühl sagt irgendwie was anderes und ich vermisse unseren Hundi auch sehr arg, er ist seit 1 Jahr verstorben.

    • Einen Hund aufwachsen zu sehen - und das sogar mit eigenen Kindern - ist ein tolles Erlebnis. Deine Kinder werden sicherlich davon profitieren, ein Lebewesen zu begleiten.

      Aber man hat dann meist nur die sonnigen Bilder im Kopf. Den schwierigen Teil (mit Arbeit, Dreck, Kosten, Zeit, Mühe...) vergisst man schnell.


      und nicht zu vergessen, so ein Hundeleben kann durchaus ca 15 Jahre alt sein. In 15 Jahren wird sich viel ändern in Deinem Leben. Das sollte man nie vergessen.

      LG

Huhu 😊
also bei uns kam erst der Hund und das Kind ist noch unterwegs. Auch wenn dies bei uns so rum war kann ich dir zu jetzigem Zeitpunkt nur davon abraten, denn unsere Hündin wird dieses Jahr 5 und die ersten 1-1,5 Jahre waren wirklich heftig (nicht negativ gemeint) erstmal war es ein großes Problem sie stubenrein zu bekommen. Sowas wie bei ihr hatten wir auch noch nie davor das dies so lange dauerte, aber gut jeder ist ja anders, Menschen sind ja auch nicht alle gleich. ☺️ Sie bevorzugte es drinnen zu machen, da sie draußen gar nicht wusste was sie machen soll, bis wir das mal soweit hatten vergingen gute 4-5 Monate und wenn ich mir vorstelle das mit zwei kleinen Kindern - ne Danke. Erziehen muss man den Hund ja auch und das von Anfang an und immer in der gleichen Weise, damit der Hund mit der Zeit lernt was ihr von ihm wollt. Außerdem braucht ein Hund Beschäftigung und du bist ja viel mit deinen Kindern beschäftigt, was ja auch normal ist, ich würde dir auch raten noch ein paar Jahre zu warten.
Eine Bekannte von mir hat sich auch einen Hund geholt, sie hatte ebenfalls zwei kleine Kinder und auch ihr Mann wollte sie unterstützen - so nur das ihr Mann halt den größten Teil vom Tag arbeitet und sie ja trotzdem die meiste Arbeit hat. Schlussendlich war sie so überfordert mit dem ganzen dass sie beschlossen haben den Hund wegzugeben und das finde ich geht einfach gar nicht ein Tier ist genau so ein Familienmitglied und das Tier gewöhnt sich auch an die Familie und wenn es dann herausgerissen wird ist es für das Tier, auch wenn es wahrscheinlich die beste Lösung ist, sehr schlimm da es oftmals schon einen nahen Bezug aufgebaut hat. Meine Hündin weicht mir nie von der Seite, sie ist immer da und das ging auch sehr schnell innerhalb der ersten ein bis zwei Tage war eine so starke Verbindung das ich es mir ohne sie gar nicht mehr vorstellen konnte.
Man stellt sich immer alles anders vor und im Nachhinein kristallisiert sich alles anders heraus 😊 sorry für den langen Text es muss bei dir ja auch nicht so sein aber ich wollte dir von meiner Erfahrung berichten. 😘

Hallo,

Unser Hund war quasi unser 1. Baby 😉

Ich würde an deiner Stelle noch mind. 1 Jahr warten. Denn deine Kinder müssen ja auch bestimmte Regeln einhalten ... und der Welpe muss auch viel lernen... ich denke das würde jetzt im Chaos untergehen!

Sind deine Kinder in der Kita?

Lg

(14) 22.02.19 - 15:35

Unsere Kids sind gerade 12 u. fast 16 J. alt. Unser Hundwelpe zog im Okt. 17 bei uns ein.Man braucht schon einiges an Zeit ,Geduld ,Nerven...ich hatte mir anfangs 3 Wochen Urlaub genommen ,der Hund musste zuerst alle 2h raus ,das war schon zieml. anstrengend. Unser Theo war aber sehr schnell stubenrein (aber das weiß man ja vorher nicht). Auch d. Hundeschule kostet Zeit .Der Hund möchte natürlich auch bespaßt werden u. man muss halt mit dem Tier trainieren.
Mit so ganz kleinen Kindern könnte ich mir das nicht vorstellen. Unsere Kids sind ja schon lange sehr selbständig.Das erleichtert den Einzug eines Welpen doch sehr.
Ausserdem sollten d. Kinder so alt sein um zu verstehen,dass der Hund auch seine Ruhe braucht u. es kein Spielzeug ist.
Ich würde noch warten.

LG Kerstin

(15) 22.02.19 - 23:21

Hallo,
Ich kann dich sooo gut verstehen. Ich bin auch ein totaler Hundenarr und kann ohne nicht. Ich habe seit meinem 11.Lebensjahr durchgängig Hunde gehabt. Mein erster selbst angeschafft zog ein, als mein 1. Kind 3 Monate alt war, der Nachfolger kam, als mein 3. Kind 18 Monate war. Dazu kam noch ein zweiter Hund, als meine ersten Kinder 12, 9 und 5 waren. Alle zogen als Welpen ein. Die Hauptarbeit mit den Hunden mache ich. Ja, es ist viel Arbeit, aber ich liebe diese Arbeit. Allerdings haben wir bei der Wahl der "Rasse" das aktuelle Alter der Kinder berücksichtigt. Unser aktueller Ersthund ist ein kleiner Bolonka-Terrier-Mix mit angenehmen Temperament. Sie war leicht erziehbar und läuft einfach mit, ist aber trotzdem für jeden Spaß zu haben und hat mit den Kindern kleine Kunststückchen gelernt. Mein Zweithund ist ein Schäferhund, sehr anspruchsvoll. Sie kam dazu, damit ich einen idealen Partner für den Hundesport habe. Bei ihr war ich froh, dass die Kinder im Welpenalter schon etwas älter waren.
Mein Fazit: Es kommt schon sehr auf das Temperament des einzelnen Hundes an, ob das zusammen mit kleinen Kindern zu bewältigen ist und dann natürlich auch sehr auf die eigene Einstellung.

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