Frage zu unsicherem Hund

Hallo :-)
Wir haben einen 2,5 jährigen Malteser, der seit meiner Bettruhe in der Schwangerschaft meint, meinen Job übernehmen zu müssen. Bsp.: Er liegt auf der Couch neben mir, mein Mann kommt auf mich zu um mir was zu geben und mein Hund greift ihn sofort an, schnappt manchmal auch. Während der Bettruhe konnte ich kaum was dagegen machen. Jetzt wo das Baby da ist und ich fitter bin, Versuch ich die Lage für ihn zu klären. Ich schick ihn von der Couch wenn mein Mann kommt und zeige ihm das er keine Angst haben braucht. Habt ihr noch Tipps für mich? Ich will ihn ja nicht immer runter schicken müssen, ich will das er so wie früher einfach entspannt liegen bleibt weil er weiß das ihm/mir nichts passiert .. das macht er übrigens nicht nur bei meinem Mann, sondern bei jedem der auf mich oder das Baby zu kommt. Danke euch

1

Der Hund hat m.M.n nichts mehr auf der Couch verloren. Er brauch weder auf,dich noch auf das Baby aufpassen. Schick ihn konsequent in seinen Korb,gib ihm was zum Kauen,dass entspannt ihn und bleibt Konsequent.
Nach der Geburt hat sich meine damalige Hündin (63 SH und 35kg) auch berufen gefühlt mich und besonders das Baby zu beschützen. Das geht nicht. Hat sich aber eingespielt nach einer Weile.viel Glück

2

Wie verhält sich der Hund denn deinem Mann gegenüber, wenn er mit ihm alleine was macht? Ich würde versuchen, die Bindung zwischen Hund und Mann zu stärken. Er geht mit ihm raus, er spielt mit ihm und füttert ihn. Wenn dein Mann für euren Hund auch wieder positiv besetzt ist, meint er nicht mehr, dich vor ihm beschützen zu müssen. Dann wärt ihr auch zwei Leute, die eingreifen, wenn er sich bei anderen auch wieder als Beschützer aufspielt. Da müsst ihr sein Verhalten aber auch unterbinden und reagieren, noch BEVOR er sein Beschützerverhalten zeigt. Ich denke Timing ist da besonders wichtig. Zeigt eurem Hund, dass ihr die Situation im Griff habt und signalisiert ihm klar und deutlich, dass es nicht seine Aufgabe ist. Übt, dass er sich ohne Probleme auf seinen Platz schicken lässt und dass er dort bleibt, auch wenn woanders was passiert.