Allergie auf Hund trotz negativen Test?

Hallo,

ich habe eine Frage bzgl. Hundehaarallergie.

Mein Kind hat eine leichte Katzenhaarallergie, Polle, Gräser und Milbenallergie. Milbe und Frühblüher werden seit fast einem 3/4 Jahr sensibiliesiert.

Da meine Tochter früher mit Katzen groß geworden ist und wir sie nur abgegeben haben, da der Vermieter keine Haustiere geduldet hat. Wussten wir damals nichts von der Katzenhaarallergie. Diese stellte sich erst Jahre später heraus.

Nun wünscht sich meine Tochter seit 2 Jahren so gern ein Haustier. Wir haben Katze ausgeschlossen aufgrund der Allergie. Wir haben nun vor der Anschaffung einen Hundehaaralllergietest durchführen lassen um eben auszuschließen, dass das kleine Huschel nicht zu uns passt. Meine Frage ist nun. Kann es dennoch sein, dass sie auf unseren Welpen reagiert? Wie lange entwickelt sich soetwas? Wir werden vorsorglich beim nächtsen Arzttermin Hundehaare mitnehmen zum Test. Mich würde aber interessieren, ob jemand schon einmal trotz negativen Test auf Hund reagiert hat.

LG Schugge

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Hallo,

ja, das ist leider möglich. Haare vom Welpen können vertragen werden, die vom erwachsenen Hund nicht mehr. Ist aber sehr selten.

Grundsätzlich würde ich versuchen einen allergenarmen Hund zu holen. Wir haben einige Bekannte/Verwandte mit Hundehaarallergie die unseren Hund problemlos vertragen.

Alles Gute.

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Allergien entwickeln sich. Haarproben sind auch nur begrenzt aussagekräftig, meist wird auf den Speichel reagiert.

Es gibt immer wieder zig Hunde die dann plötzlich wegmüssen, weil doch die Allergie auf den Hund anspringt.

Antiallergene Hunde sind außerdem eine Marketinglüge.

Seriöse Züchter geben Welpen nicht in Familien mit Allergikern. Unseriöse sehr gerne, Rückläufer lassen sich gut verkaufen.

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"Antiallergene Hunde sind außerdem eine Marketinglüge."

Das stimmt nicht. Die Lüge besteht darin zu behaupten, dass alle Hunde einer Rasse keine Allergien auslösen. Das stimmt so nicht. Einzelne Hunde können aber sehr wohl für Allergiker geeignet sein (den Beweis habe ich zuhause...). Und: es gibt Rassen die besser/schlechter vertragen werden bzw. bei denen die Wahrscheinlichkeit eines allergenarmen Hundes höher/niedriger ist.

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Schön das du aktuell nicht auf den Hund reagierst. Ein anderer kann auf den Hund reagieren und du in der Zukunft eventuell auch.

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Unser Welpe ist ja jetzt da. Den ganzen Tag über war nichts. Es kann sich allerdings entwickeln. Daher meine Vorsicht. Bislang hatte noch nie jemand aus der Familie Probleme mit einem Hund.

Ich weis gerade auch nicht was ich tun könnte, außer zu beobachten.

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Hallo,

sein kann alles.

Ich reagiere auf Hausstaub und zwar genau so, wie nachgewiesene Hausstauballergiker auch.

Nachweisen lässt sich bei mir aber nichts, egal, welche Methode angewandt wird.

Es ist aber definitiv da und nicht eingebildet. Ich hatte ein Jahr lang eine chronische Nebenhöhlenentzündung bis ich heraus gefunden habe, was das Problem ist.

Meine Freundin (Ärztin mit starkem Heuschnupfen und deswegen auch an dem Thema interessiert) sagt, dass in dem Bereich vieles noch nicht richtig erforscht ist.

LG

Heike

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Hallo!

Mein Hauptproblem war nicht der Hund an sich, sondern die zwei Pfund Pollen, die so ein Golden Retriever im Fell hat. Der rennt halt einmal durch die blühende Wiese und hat damit auch eine Riesenladung Gräserpollen dabei. Und man kann einen Hund halt nicht jeden Tag baden.

Und natürlich muss man auch als Allergiker spazieren gehen und ist damit auch mehr draußen als so optimal ist.

Ich muss schon zugeben, dass es ganz angenehm ist, während der schlimmsten Tage wenig rauszugehen.